Hidiho
Was sagt genau die angabe über die Eingangsspannung aus ? habe gesehen das viele 0,77 V haben, aber auch einige 1 V oder 1,44 V. Werden dadurch RMS werte verändert ?
Würd mich über antwort freuen. THX :-))
xxxsnupyxxx
Hidiho
Was sagt genau die angabe über die Eingangsspannung aus ? habe gesehen das viele 0,77 V haben, aber auch einige 1 V oder 1,44 V. Werden dadurch RMS werte verändert ?
Würd mich über antwort freuen. THX :-))
xxxsnupyxxx
Die Eingangsspannung (auch oft Eingangsempfindlichkeit) spezifiziert eigentlich nur den Pegel, welchen das Gerät intern als 0 dB ansieht (so zumindest hab ichs verstanden). Oft werden auch Werte in dBu oder dBv angegeben. 0 dBu entsprechen 0,775 V, 0 dBv 1 V. 0 dBv entsprechen daher ca 3 dBu. Der Funkhausnormpegel ist 1,55 V, also ca. 6 dBu bzw. 3 dBv. Siehe
http://www.ton.hdk-berlin.de/tutorium/html/node29.html
Bei Spannungen sind jeweils 3 dB eineinhalbfache, 6 dB doppelte und 20 dB zehnfache Spannung (ausgehend vom Ursprungswert). Bei Leistungen sinds jeweils halb soviel (also 3dB doppelte, 6 dB vierfache, 10 dB zehnfache Leistung).
Eine Endstufe, welche eine Eingangsempfindlichkeit von 0 dBv hat und deren Gain voll aufgedreht ist, bringt also die volle Leistung, wenn 0 dBv angelegt werden. Manche Mischpulte haben am XLR einen höheren Ausgangspegel, in dem Fall also entweder am Mischer oder an der Endstufe zurückdrehen.
Um auf die ursprüngliche Frage zu antworten: die Eingangsempfindlichkeit definiert nur den Wert, der intern als 0 dB angesehen wird. Es ist daher kein Qualitätsmerkmal, sondern nur eine Zusatzinformation, die erst in Verbindung mit anderen Geräten wichtig ist und sonst keine Auswirkungen hat.
Ich hoffe, ich habe etwas weitergeholfen. Bei Unvollständigkeiten bzw. Unrichtigkeiten möge man mich bitte verbessern.
Greets,
N-Dee
Hi
Und soweit ich bis heute weis bekommt man die Maximale RMS Leistung auch nur dann aus dem AMP heraus wenn man bis zu den 0db am Eingang kommt. Wenn also jemand einfach ein CDplayer an einen PA-Endstufe anschließt und dann beide Regler voll aufdreht ist es doch eher selten das man überhaupt die 0db schafft also dürfte nix clippen und der AMP bringt auch keine Maximalleistung.
Soweit ich weis hat ein normales Audiogerät wie CDplayer ca. 180-200mV und ist somit noch lange von den 775mV bzw. 1V entfernt.
Ich habe das früher auch schon ausprobiert. Einmal hatte ich so ein Amp der hat so 2 große Zeiger vorne...kennt vielleicht noch jemand vom sehen. Und bei dem konnte man direkt mit dem CDplayer schon gut viel Leistung herausholen aber an meinen ganzen neuen Amps wo ich heute in den Racks habe, bekomme ich ohne Vorverstärkung (z.b. EQ) oder Mixer keine 0db am Eingang also auch keine Maximale RMS Leistung heraus.
Das ist mal meine Erfahrung damit.
Zitat von "tomfly"Soweit ich weis hat ein normales Audiogerät wie CDplayer ca. 180-200mV und ist somit noch lange von den 775mV bzw. 1V entfernt.
Das ist vielleicht bei Portables so, bei einem normalen Standgerät können da auch mal bis zu 2V kommen.
2V ???
Sowas neija ich habe hier schon 7 CDplayer getestet habe selbst im Hause immer 5 Stück und keiner von denen schafft ne hohe Ausgangsspannung und es war schon alles dabei von Sony bis Pioneer und auch andre Player...wundert mich wie man da 2V am Ausgang haben soll. Ich habs auch mit extrem laut aufgenommenen CDs schon versucht....
weis ja auch nicht...
Aber wenns das gibt 2V am Ausgang von nem Standgerät???
Ich habe auch nur Standgeräte getestet...mmh ???
Zitat von "xxxsnupyxxx"Hidiho
Was sagt genau die angabe über die Eingangsspannung aus ? habe gesehen das viele 0,77 V haben, aber auch einige 1 V oder 1,44 V. Werden dadurch RMS werte verändert ?
Würd mich über antwort freuen. THX :-))xxxsnupyxxx
dieser wert sagt aus, das z.b. 1,44V am eingang für die vollausteuerung des amps (bei ganz aufgedehten empfindlichkeitsreglern) benötigt werden.
Hm, interessant. Sowohl meine externe Soundkarte als auch zwei verschiedene DVD-Player haben eine maximale effektive Ausgangsspannung von 0dBu (beim Mischpult Gain auf 0 ist voll ausgesteuert). Discmen haben dagegen geringeren Pegel - da muss dann halt nachgeregelt werden.
Greets,
N-Dee
Zitat von "tomfly"2V ???
Ich habs auch mit extrem laut aufgenommenen CDs schon versucht....
hö? wo gibt es denn heute noch leise aufgenommene CDs? In jeder blöden Shareware gibts doch eine normalize-Funktion, die die CD auf 16bit aufbläst.
Zum Thema: Aus einem Professionellem CD-Player sollte ein exakter, maximaler Pegel rauskommen. Leider gibt es da jetzt aber verschiedene Normen, die sich in unterschiedlichen Bereichen etabliert haben. Beim "Linepegel" ist zum Beispiel der Bezugspunkt 0db bei 0.775V. Das aus einem CD-Player jetzt mal eben 2V raus kommen halte ich für höchst unwahrscheinlich, genauso kann ich mir nicht vorstellen, dass aus einem CD-Player nur 0.2V rauskommen, aber in der billig-HiFi-Branche kann natürlich alles sein....
Dieser komische Wahlschalter an der Endstufe legt einfach nur fest, wo denn jetzt der Bezugspunkt zu 0db ist.
Alles (auch) eine Frage der Impedanzverhältnisse, die ja bei HiFi-Geräten alles, aber nicht einheitlich sind. Der Billig-CD-Player aus den frühen Neunzigern mit Zo=4kOhm wird an den trafosymmetrischen 600-Ohm Eingängen etwa einer K&H SB280 selbst bei einer CD mit
Rechteck 0dBFS nicht mehr als 0,1-0,2 Volt hergeben. Umgekehrt haben einige Discmen recht feiste Kopfhörerverstärker die auf 16 Ohm oder weniger ausgelegt sind und bei Anschluß an die üblichen Zi=10kOhm einer PA-Endstufe praktisch im Leerlauf sind und so bis auf ihre volle Betriebsspannung schwingen können. Das macht bei Vss=6V ordentlich Dampf im Kessel...
Aber um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: die 0dBu (0,775 V) oder 0dBV (1V) bzw. 0dBm (1mW an 600Ohm, entspricht im Leerlauf (Spannungsanpassung) +6dBu bzw. 1,55V) sind lediglich ein Referenzpegel. Wieviel du letztlich in deine Endstufe reinjagen kannst bevor sie (bei voll aufgedrehtem Gainregler) zu clippen beginnt ist modellabhängig. In der Regel geben die Hersteller die Gesamtverstärkung und die maximale Ausgangsleistung bei 0,1% Klirr an. Wenn du die bezogen auf z.B. 8 Ohm in Spannung (Effektivwert) und den dann in dBu umrechnest und die Gesamtverstärkung abziehst kommst du auf den tatsächlichen Eingangspegel für Vollaussteuerung (in dBu, für Spannungsanpassung). Bei PA-Verstärkern sind das noch halbwegs ähnliche Werte, in der HiFi-Abteilung herrscht da der gleiche Wildwuchs wie bei den Impedanzen...
EDIT: 'n paar Schreibfehler und einen falschen Wert (ups, ne Null mehr als im Manual :? ) korrigiert
Zitat von "tomfly"Soweit ich weis hat ein normales Audiogerät wie CDplayer ca. 180-200mV und ist somit noch lange von den 775mV bzw. 1V entfernt.
Die "Quasi-Norm" im HiFi-/Homerecording-Bereich sind 0VU=-10dBV (316mV) bei Zi=10-47 kOhm und Zo=1-5 kOhm, bei neueren Geräten auch weniger (Zo=100-200 Ohm).
Es gibt noch die ganz alte HiFi-DIN mit 100mV an 100kOhm in Leistungsanpassung, aber die ist ohne Dämpungsglieder bzw. Anpassungsverstärker zu nichts anderem kompatibel.
Symmetrische Eingänge in der analogen Studio- und Beschallungstechnik sind meistens auf 0VU=+4dBu=1,228V ausgelegt, weil man dann bei der üblichen Betriebsspannung von -+15 bis +-17V noch 20dB bis zur Clippinggrenze (12,28Veff) hat.