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Wir Elektronik bald teurer - Bleifreies Löten

  • chip1000
  • 1. Dezember 2004 um 16:14
  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 20. Dezember 2004 um 23:59
    • #21

    Na,ja, dank der Tatsache das jetzt alle Diesel fahren wo dreimal soviel Krebserregende Partikel drin sind, krigegen wir eh alle lungenkrebs :shock:


    soo, nun zurueck zum ernst des themas.

    1. wird man auch als privatzuser beim conrad nur noch silberlot kaufen können, oder bezieht sich das verbot lediglich auf den verkauf fertiger geräte?

    2. Brauche ich wegend er höhren Schmelztemeratur einen neuen Lötkolben?
    Habe bisher immer den micro lötkolben 830283 - 14 sowie 492450 - 14

    benutzt? gehen die mit dem neuen lot?

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
    << Mach ma' Leisa,Minelli >>

  • uchris
    Verifiziert
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    4
    Beiträge
    951
    • 2. März 2011 um 19:18
    • #22

    Ist zwar schon sehr alt, aber ich wollte dafür kein neues Thema aufmachen:

    Wie sieht es jetzt genau aus? Darf ich z.B. Kabel noch selber mit bleihaltigem Lot löten?

    Ist blei generell im "gewerblichen" Bereich verboten, oder im großen "industriellen" Bereich?

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 2. März 2011 um 19:29
    • #23
    Zitat von &quot;Christoph Urbanietz&quot;

    Wie sieht es jetzt genau aus? Darf ich z.B. Kabel noch selber mit bleihaltigem Lot löten?


    Ja

    Zitat von &quot;Christoph Urbanietz&quot;

    Ist blei generell im "gewerblichen" Bereich verboten, oder im großen "industriellen" Bereich?


    Bei Reparaturen nicht. Bei Neugeräten mit ganz wenigen Ausnahmen ja.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • uchris
    Verifiziert
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    4
    Beiträge
    951
    • 2. März 2011 um 19:54
    • #24

    Das war eine Frage mit "oder", da kann man doch nicht mit Ja antworten ^^

    Um das Problem noch einmal genauer darzustellen:

    Ich mache Tontechnik ja gewerblich. Wie sieht es jetzt aus, wenn ich z.B. selber neue Kabel löte. Muss ich da ROHS einhalten (da gewerblich), oder nicht (da keine industrielle Fertigung)

    Also, was ist der entscheidende Punkt? Privat vs. Gewerblich oder Industriel vs. Kleinstproduktion oder Verkauf vs. Eigengebrauch ?

  • kurzschluss_meister
    Verifiziert
    Beiträge
    293
    • 3. März 2011 um 17:13
    • #25

    Zum einen, wen interessierts? Zum anderen, wenn du das fertige Produkt verkaufen willst ist es verboten! Laut Wikipedia Wortlaut gilt es aber nur für das in Verkehr bringen.
    Das heißt für den innerbetrieblichen Bedarf erlaubt!

    "Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind."
    "Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen."
    Henry Ford

  • uchris
    Verifiziert
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    951
    • 3. März 2011 um 17:29
    • #26

    Bei Wikipedia habe ich das auch gelesen... Woanders heißt es wieder "gewerblich".

    Deswegen wollte ich fragen ob jemand da wirklich aus erster Hand weiß, was los ist.

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 4. März 2011 um 17:19
    • #27

    "Wegen der guten technischen Beherrschbarkeit und des niedrigen Schmelzpunkts enthält eine Reihe von Loten Blei.

    Aufgrund der aktuellen Rechtslage, insbesondere in der EU (u. a. WEEE, RoHS: d. h. DIR 2002/96/EG und DIR 2002/95/EG) gibt es weltweit jedoch starke Bemühungen, die bleihaltigen Weichlote durch bleifreie zu ersetzen.
    Diese haben jedoch meist einen weniger universellen Einsatzbereich und bringen z. T. technische Probleme wie Verspröden und Whiskerbildung mit sich.
    Aus diesem Grund ist bei der Fertigung elektronischer Baugruppen für Medizintechnik, Sicherheitstechnik, Messgeräte, Luft- und Raumfahrt, Bahntechnik, Feuerwehrtechnik sowie für militärische/polizeiliche Verwendung der Einsatz bleifreien Lotes nicht zulässig.

    Bei elektronischen Baugruppen, die z. B. extremen Temperaturen ausgesetzt sind, oder bei denen der Einsatz von Blei aus anderen Gründen sinnvoll ist, z. B. in der Messtechnik, ist die Verwendung von bleihaltigem Lot dem Ermessen des Herstellers überlassen.

    Seit Juli 2006 darf jedoch wegen Problemen beim vollständigen Recycling kein bleihaltiges Lötzinn mehr in elektronischen Geräten verwendet werden (siehe RoHS DIR 2002/95/EG),
    man setzt nun bleifreie Zinnlegierungen mit Kupfer und Nickel ein.
    Als preisgünstige Alternative zu diesen teuren patentierten werden Zinnlegierungen mit Kupfer und Silber eingesetzt, z. B. Sn95.5Ag3.8Cu0.7 (Schmelztemperatur etwa 220 °C). Außerhalb Europas ersetzt man das Blei gerne durch Bismut.

    Bei Privatanwendungen und für bestimmte (s. o.) Einsatzgebiete sowie für Bleiakkumulatoren dürfen jedoch weiterhin bleihaltige Lote verwendet werden."
    Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Lot_%28Metall%29

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 4. März 2011 um 17:21
    • #28
    Zitat von &quot;Christoph Urbanietz&quot;

    Ich mache Tontechnik ja gewerblich. Wie sieht es jetzt aus, wenn ich z.B. selber neue Kabel löte. Muss ich da ROHS einhalten (da gewerblich), oder nicht (da keine industrielle Fertigung)

    Also, was ist der entscheidende Punkt? Privat vs. Gewerblich oder Industriel vs. Kleinstproduktion oder Verkauf vs. Eigengebrauch ?

    Ich vermute, die gewerblichen Stückzahlen sind entscheidend.

    Wer sich ein paar Kabel lötet, um sie (gewerblich) zu benutzen = geringe Stückzahl.
    Wer aber viele Kabel lötet, um sie zu verkaufen = hohe Stückzahl.

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

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