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Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

  • Sound-Klinik
  • 7. Dezember 2004 um 11:46
  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 23. Januar 2005 um 16:10
    • #261

    Bandbreitenwunder halte ich mit 18er Chassis prinzipell für nicht Möglich.
    Haben einfach einen für die Membranmasse/Fläche zu schlechten Antrieb,und die membran arbeitet bei höheren Bässen eher als Biegewandler!
    Richtig gemachte Multi-Kleinpappenwandler sind da Prinzipbedingt sehr deutlich im Vorteil,ob nun Horn/Reflüx oder auch mein URPS.
    Messungen gerade im Low-mid/hochbass Bereich traue ich aus Erfahrung schon nicht....gerade im PP sind die hohen Schalldrücke der Bassboxen"gemessen" in der Praxis überhaupt ganz und garnicht nachvollziehbar!


    Gruss vom Modular und Urps Lover:-))

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 23. Januar 2005 um 17:03
    • #262
    Zitat von "Wellenfront"

    Haben einfach einen für die Membranmasse/Fläche zu schlechten Antrieb,und die membran arbeitet bei höheren Bässen eher als Biegewandler!

    ... in dieser Aussage steckt wohl auch mehr Philosophie drin, sonst würden direktabstrahlende 2x12"-Tops mit Horn ... und es gab auch schon 2 x 15"-Systeme mit 2"-Horn (wo dann mehr das Horn klangliche Defizite hatte) ja überhaupt nicht einsetzbar sein.
    Damit keine Mißverständnisse aufkommen: Ich bin überhaupt kein Freund dieser letztgenannten Systeme.

    Wenn ein 18"er in einem Horn mechanisch gut bedämpft ist, wird er auch in höheren Basslagen trockener und präziser klingen, als in einer reinen Resonatorlösung ... u.U. sogar besser als einige 15"-BR- (und erst recht BP-) Kisten.

    Jedes Bass-System ist ein Kompromiss ... sei es bezüglich der Bandbreite ... des Wirkungsgrades (wegen mir auch Sensitivity ... :D ) ... bezüglich Abmessungen/Gewicht ... oder einfach Wirtschaftlichkeit.

    Auch ein "UPRS" erfüllt nicht alle aufgeführten Kriterien (große Kugelwellenhörner in alten Kinos wären - mit guten Treibern - auch nicht schlecht ...).

    Da (... nicht nur ...) für mich aber große und schwere Kisten nicht in Frage kommen, habe ich mich - auch wegen der besseren Skalierbarkeit - für eine hybride Lösung entschieden ... es sollte aber jeder für sich entscheiden, was für ihn dann - wenn alle individuellen Anforderungen berücksichtigt wurden - die vermeintlich beste Lösung ist.

    Bass-Systeme sind (wenn auch Abmessungen und Gewicht eine Rolle spielen ...) IMMER kompromissbehaftet !

    Wenn Du DEINE Lösung gefunden hast: Schön für Dich !
    DEINE Optimallösung muß aber - genausowenig wie MEINE - für ANDERE die eierlegende Wollmilchsau sein ... :wink:

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 23. Januar 2005 um 17:20
    • #263

    Die Urps Lösung ist die Eierlegende Wollmilchsau,mit folgenden Einschränkungen:
    Teuer
    Bandbreite 10-ca100HZ nicht viel höher
    Große Frontfläche mit relativ wenig gehäusetiefe

    Ansonsten richtig gemacht eine andere Unerreichbare Welt für Hörner/Reflexe /Hybride.
    Der Unterschied ist größer als du denkst!


    Gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 23. Januar 2005 um 17:24
    • #264

    @ Hörnchen:-)
    Seismic/Aura Bässe hatten mal die Anweisung dem Resonator in größeren Arrays das Maul zu stopfen.......

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 23. Januar 2005 um 17:39
    • #265

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 00:26)

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 23. Januar 2005 um 17:41
    • #266

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 00:26)

  • 20Hertz
    Beiträge
    947
    • 23. Januar 2005 um 17:42
    • #267
    Zitat von "Wellenfront"

    Haben einfach einen für die Membranmasse/Fläche zu schlechten Antrieb,


    Rechne mal den Antrieb eines antriebstarken 18"ers (z.B. 18XB700) auf ein 20er oder 25er Chassis (die beliebte URPS-Größe) herunter. Viel Spaß. :)

    Daß in der Praxis kleine "Pappen" besser klingen wie die Großen möchte ich gar nicht bestreiten, im Gegenteil. Nur die Behauptung mit dem Flächen-/Antriebsverhältnis ist so nicht ganz richtig. ;)


    Grüße
    Matthias

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 23. Januar 2005 um 19:59
    • #268

    Bei deinem Vergleich fehlt das Gewicht der Schwingeinheit

    Das hatte ich aer auch nicht erwähnt da vorausgestezt...

    BL und Gewicht stehen in einem wichtigen Zusammenhang*gg*

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • 20Hertz
    Beiträge
    947
    • 23. Januar 2005 um 20:34
    • #269
    Zitat von "Wellenfront"

    Bei deinem Vergleich fehlt das Gewicht der Schwingeinheit


    Keinesfalls. Wenn ich besagten Obertöner in 20er zerteile, komme ich auf eine bewegte Masse von 34g pro Treiber. Ist das ungewöhnlich viel für einen baßtüchtigen 20er?

    Daß der 20er dabei ein besseres Verhältnis von Stabilität zu Gewicht hat ist ein anderes Thema. :D

    Ich wollte mit meinem Posting nicht "rumstänkern", sondern nur darauf aufmerksam machen, daß viele kleine Membranen nicht automatisch antriebsstärker sind als ihre großen Kollegen. So nach dem Motto "wenn 6 Stück 20er Bässe jeweils ein BL von 10 Tm haben, müsste der 18"er ein BL von 60 haben". :D


    Grüße
    Matthias

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 23. Januar 2005 um 20:46
    • #270
    Zitat von "Inspiron"

    Warum? ... wenn ich fragen darf.

    Zunächst einmal: 2"er mag ich nicht (... im Bereich 10 kHz und darüber gefiel mir - vom Klang her - bisher kein einziger 2"er ...).

    15"er würde ich für ein Top eher nicht einsetzen ... es gibt auch nur wenige 15"er, die passable Mitten wiedergeben können.
    Und ein direktabstrahlendes 2 x 15"-System ist vom Richtverhalten (Beamin ... besonders störend: horizontal zunehmend enger bei steigender Frequenz ...) in manchen Locations einfach nicht so günstig).

    15"er (ggf. mit 1,4") würde ich in Floormonis oder multifunktionalen Kisten (Moni, als Front für kleinere Jobs) einsetzen - als "großes" Frontsystem eher nicht so gerne ...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 23. Januar 2005 um 20:56
    • #271
    Zitat von "Wellenfront"

    Die Urps Lösung ist die Eierlegende Wollmilchsau,mit folgenden Einschränkungen:
    Teuer
    Bandbreite 10-ca100HZ nicht viel höher
    Große Frontfläche mit relativ wenig gehäusetiefe

    ... lies mal gründlich meinen Text (Wirtschaftlichkeit, Transport, Bandbreite - z.B. für sinnvolle Trennfrequenzen zu Topsd mit praxisgerechten Abmessungen ...)

    Und: 10 Hz brauche ich wirklich nicht ... (welch ein Blödsinn !) :roll:

    Aber ich will Dich nicht überzeugen oder "bekehren". Wenn Du damit zufrieden bist oder aus ideologischen Gründen drauf stehst: Ist doch klasse für Dich.

    Da ich (und sicher viele andere User auch ...) aber - für irgendwelche "Ahhh ... ohhh"-Vorführungen in Fan-Kreisen - keine Kerzen mit Bass-Systemen ausblasen will ... sondern einfach nur Musik übertragen will, hat "DEIN" Konzept - für realistische PA-Anwendungen (wozu - auch wenn es einige nicht begreifen wollen - nicht nur eine möglichst tiefe untere Grenzfrequenz gehört) - wenig praktischen Nutzen.

    Lies einfach nochmal die von mir angesprochenen Punkte durch, dann wirst Du verstehen, was ich meine ... :wink:

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 23. Januar 2005 um 22:53
    • #272

    @ SK
    Hat ein 15er Hybride mit effizienten MIDbass bis auf die höheren Gesamtkosten nicht einige Vorteile gegenüber 18er?

    kompakt!; dynamischer!; skalierfähiger!; beitbandiger! (obwohl mir dies nicht so wichtig ist)

    Ich finde es eigentlich schade das man versucht auf biegen und brechen einen 18er in ein möglichst kompaktes Gehäuse zu quetschen!

    18er die Wenig volumen benötigen sind doch oft eh Langhubig... Die gute Mechanische bedämpfung nur um den klang zu optimieren????

    Dann doch lieber n kräftigen, kurzhubigen 15er in das Volumen, welches erforderlich ist.. aber dafür mehr Pegel ernten!

    Oder gibts dann doch Probleme mit einem "Mindesttiefgang" im Stanalone-Betrieb)

    mfg Matthias Schoster

  • montarbo
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    758
    • 23. Januar 2005 um 23:19
    • #273
    Zitat von "MasterMatze"

    Sinngemäß: Warum kein 15"??


    Viele Kunden finden 18" bässer (vorallem wenn sie keine Ahnung haben) leider. Marketing mäßig ist anscheinend größer besser, warum nicht gleich 21" oder gleich 24" :roll: :roll: :roll:


    by a 15" sub user :D:D

    ceterum censeo functionum unum esse utendum
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass Funktion One verwendet werden muss.

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 23. Januar 2005 um 23:49
    • #274

    Also SK
    Die 10HZ brauche ich nicht,verteidige sie auch nicht,und will damit auch keine Kerzen ausblasen!
    Aber war ein netter Versuch mir das zu unterstellen...........
    Diese ca. 10Hz sind ein Abfallprodukt an Bandbreite bei diesen Systemen!
    Da hier mit Sicherheit im Forum noch keiner InfraFrequenzen unter 30Hz OHNE!!!!! Resonator gehört haben kann,erst recht nicht mit Hörbaren Pegel verbitte ich mir das "braucht mann nicht/hört mann nicht/ist totaler Quatsch"
    Ich kann mein System offen oder mit HP@30 oder 40Hz betreiben,der Unterschied ist je nach Musikmateral sehr gut hörbar,ob es an der Laufzeit oder dem Impulsverhalten,oder an der erweiterten Tiefbassfähigkeit liegt?
    Keine Ahnung,nur es funktioniert "offen" sehr viel schöner/Programmaterialabhängig.

    Ganz im Ernst,solange mann das nicht Vergleicht ist "unter 40Hz braucht mann nicht" ne typische HK R-Serie Aussage,und ne Anmaßung! solange high Quality Baschallung erwünscht ist

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 24. Januar 2005 um 01:12
    • #275

    Kann Wellenfront da nur zustimmen.
    Wenn man das nicht selber mal probiert hat, kann man da drüber nicht wirklich eine Aussage treffen. Ich hab das bis vor kurzem auch nicht geglaubt.
    Hamburg ist ja nicht wirklich weit weg von dir (im gegensatz zu Sindelfingen :wink: ). Hörs dir doch mal an... und das Packmass ist auch äusterst interessant, da kann man nicht meckern :)

    Einmal editiert, zuletzt von Mnyut (24. Januar 2005 um 01:17)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 24. Januar 2005 um 01:17
    • #276

    Moin,

    @ Wellenfront:
    ich hatte das URPS- Vergnügen noch nicht, aber ein anderes und damit kann ich Deine These mit dem wichtigen Vergleich stützen.
    Ich hatte bei einem Bekannten vor wenigen Wochen das Vergnügen seine Heimanlage, ein Freakteil im Kw- Bereich, endlich mal mit "moderner" Popmusik aus den Charts zu hören. Diese Anlage steht zudem in einem mit Holz und Gipskarton ausgebauten Dach und schafft Diskopegel im Standgas.

    Selbst das Zeug das die gehaßte Booom- Car Fraktion hört, klingt mit einer impulstreuen (soweit das ein Nicht-URPS kann), resonatorfreien Anlage besser ( hat mir richtig Spaß gemacht :oops: )
    Es ist ein gigantisches Erlebnis wenn selbst 30 Hz Synthiebasstöne aus dem Nichts auftauchen und schlagartig wieder ins Nichts verschwinden. Das kann niemand nachvollziehen der das noch nie erlebt hat. Überhaupt mußte ich zu meiner zugegeben großen Überraschung feststellen, daß jeder Titel egal welcher Chartsrichtung gleichgut rüberkam. Der bei PA- Anlagen häufige Effekt, daß manche Titel garnicht klingen trat nicht auf.

    Fazit: Besser kein Resonator als der falsche. Wenn Die Studioabhöre des Produzenten auf einer anderen Frequenz abgestimmt war, als der Resonator der Beschallungsanlage abgestimmt ist, muß das schiefgehen.

    Es gibt sicher ein paar Gründe nicht zu URPSen (die beschreibst Du ja selbst), aber ganz sicher nicht den, daß das keinen Spaß macht.

    Gruß Hörnchen:-) :lol:

    PS Bevor jemand fragt: die Bassektion ist mit einem 10" und einem 15" je Seite und analoger Aktivweiche aufgebaut, geschlossene Gehäuse, viel Quarzsand, viel Watt, weiteres ist dem Besitzer nicht bekannt.

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    Einmal editiert, zuletzt von Hörnli (24. Januar 2005 um 02:13)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 24. Januar 2005 um 01:53
    • #277

    Moin,

    @ Sound- Klinik:

    Wegen der Hybride bis 300Hz. Die Idee war verlockend für mich, da ich Tops mit erträglichem Gewicht/Packmaß schätze, 1"er bevorzuge... . Und den Mut zur Lücke (150-300Hz) zwar in der Praxis haben muß, ohne Lücke ich aber mehr Freiheit bei der Arbeit habe.

    Und so ganz klar ist mir die Unmöglichkeit nicht, wenn man den Hub ohne Gitter sehen kann. Und der Frequenzschrieb Deines 18" Hybriden zeigt auch keine grundsätzliche Nichteignung der Konstruktion auf. Die Senke bei 200 Hz ist bei der von Dir gedachten Betriebsweise ja irrelevant aber ist sie auch eine Gesetzmäßigkeit des Gehäuses?

    Das mit der Familienernährung ist verständlich und weit plausibler als die Marktlage.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 24. Januar 2005 um 02:33
    • #278
    Zitat von "Hörnli"


    Der bei PA- Anlagen häufige Effekt, daß manche Titel garnicht klingen trat nicht auf.

    mit "richtigen" lautsprechern, die nicht geschönt abgestimmt sind, wie z.B. studiomonitoren (und manche PA's), klingen stücke aus verschiedenen tonstudios verschieden, und manche titel eben gar nicht.
    aber das ist der sinn der sache. schlecht gespielte oder schlecht aufgenommene mucke klingt auf guten boxen eben schlecht. und das ist gut so, sonst gäb's ja keinen massstab. (gut "machen" kann man's ja immernoch, dafür gibt's ja die vielen regler auf pult und siderack)

    keiner würde z.B. einer digitalkamera einen "schönwetterfilter" einbauen, damit auch verregnete landschaften im september nach hochsommer aussehen, oder ein pickelface für Estee Lauder werbung taugt.

    ob nun eine PA entwickelt werden sollte um immer gut zu klingen oder nicht, ist eine andere frage - mir persönlich ist eine PA, die die musikinformation möglichst realistisch und unverfärbt (also ungeschönt) rüberbringt, lieber. dann habe ich als toni bessere vorraussetzungen um einer band den sound zu geben der zu ihr gehört

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 08:16
    • #279
    Zitat von "MasterMatze"

    @ SK
    Hat ein 15er Hybride mit effizienten MIDbass bis auf die höheren Gesamtkosten nicht einige Vorteile gegenüber 18er?
    ...
    Oder gibts dann doch Probleme mit einem "Mindesttiefgang" im Stanalone-Betrieb)

    ... ich hab ja schon 15"-Hybride gemacht. Es gibt mehrere konstruktive Gründe (...der "Haken" an der Sache ist die Skalierbarkeit ... d.h. einen optimalen Kompromiss finden zwischen "Standalone" und Stackingbetrieb !), die bei 15"ern ... sofern Skalierbarkeit und der Betrieb auch mit kleineren Tops (d.h. höherere Trennfrequenz !) möglich sein soll, im unteren Bereich einschränken.

    Dennoch gibts DJs, die mit dem 15"-Ding (ca. 35 kg ...) arbeiten und sowas nie mehr gegen BR (undf erst recht nicht BP) eintauschen würden.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 24. Januar 2005 um 08:25
    • #280
    Zitat von "Wellenfront"

    Ich kann mein System offen oder mit HP@30 oder 40Hz betreiben,der Unterschied ist je nach Musikmateral sehr gut hörbar,ob es an der Laufzeit oder dem Impulsverhalten,oder an der erweiterten Tiefbassfähigkeit liegt?
    Keine Ahnung,nur es funktioniert "offen" sehr viel schöner/Programmaterialabhängig.

    Ganz im Ernst,solange mann das nicht Vergleicht ist "unter 40Hz braucht mann nicht" ne typische HK R-Serie Aussage,und ne Anmaßung! solange high Quality Baschallung erwünscht ist

    ... ich hab nichts gegen Deine URPSE !

    Nur: Wenn dieses Konzept so einzigartig alles andere in den Schatten stellt:
    1. Wieso bauen das dann nicht alle ?
    2. Oder ist das Konzept wirtschaftlich nicht tragbar ?
    3. Oder ist es - gemessen am erzielbaren Schalldruck dann - zu groß und zu schwer ?

    Beispiel:
    Wenn ich zwei Hybride pro Seite aufstellen, erziele ich damit Pegel - in weitaus besserer Qualität als BR - wie 4 ... 6 BR-Systeme vergleichbarer Größe. Ich brauche weniger Chassis (zugegeben: das Gehäuse ist etwas komplizierter ...) und bekomme gemessen an der zugeführten elektrischen Leistung mehr Output. Ein solches Konzept ist wirtschaftlich ... und keine eierlegende Wollmilchsau: es ist EIN mögliches Werkzeug, um einen Job zu machen ... mehr nicht. Und ich behaupte auch nicht (wie Du), daß mein Konzept das einzig wahre und richtige ist.

    Daher mal eine konkrete Frage an Dich (auch wenn es DIR ja nur um möglichst optimalen Klang geht ...):

    Wieviel Material (d.h. wieviel und welche Chassis, wie groß sind die benötigten Gehäuse, wieviel Ampleistung ist erforderlich) benötigst Du, um vergleichbare Schalldrücke zu erzeugen ?
    Und 10 Hz - wie gesagt - interessieren in der Praxis (vor allem bei "Live") eher weniger ... würden sogar bei Mikrofonierung eher Probleme machen ...

    Auch wenn es Deiner und anderer Meinungen nach "bässer" klingen mag (ich könnte übrigens auch riesige Hörner oder andere denkbare - unhandlichere - Systeme bauen, die besser klingen als Hybride !): Wieviel braucht man von Deinen URPSEN denn KONKRET, für vergleichbare Schalldrücke (und: Gewicht ?) ???

    Bin gespannt.

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