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Kriterien einer "richtigen" Basswiedergabe ...

  • Sound-Klinik
  • 7. Dezember 2004 um 11:46
  • Bassti
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    • 31. März 2005 um 21:58
    • #921
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... hatte er denn eigentlich Deine Konstruktion gerechnet ?


    Nein,
    aber es dreht sich jetzt auch nicht um die Versuchskiste, die ich gebaut hab, sondern um die Idee dahinter.
    Hier sind dann nicht nur die Resonanzen der Röhre und die der Rückkammer, sondern auch der Direktschall beteiligt.
    Die harmonischen der Grundresonanzen hört man im Mitteltonbereich sehr deutlich, wenn man nix reintut ins Gehäuse.
    Im Tiefbassbereich verhält sich das aber so wie es sich anhört recht
    ordentlich, und wenn ich alles drüber wegfiltere stört mich das auch nicht.

    Klar kann man sämtliche Resonanzen durch bedämpfen abschwächen, ist hier aber nicht Sinn der Sachen - sonst kann ich gleich nen Bandpass hinstellen :wink:

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • tufkains
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    • 31. März 2005 um 22:09
    • #922

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 23:59)

  • Bassti
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    • 31. März 2005 um 22:37
    • #923

    Nein, das war scheiße formuliert von mir...
    Wenn ich das Ding ohne Filter betreibe, also den Tieftöner laufen lasse bis
    in den Mitteltonbereich, dann hört man da deutliche Überhöhungen bei verschiedenen Frequenzen-
    Das passiert natürlich nicht, wenn sowieso nur 100Hz abwärts übertragen werden.
    (Die Harmonischen eines Tieftöners, der sich nicht mehr so ganz :wink: im Linearen Hub befindet, hört man natürlich :D )

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • SRAM
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    • 1. April 2005 um 11:50
    • #924
    Zitat

    Er hatte in seinem Post eine Variante, wo eine Rückkammer mit halber Hornlänge das Minimum reduziert ... von der Wirkungsweise wie eine (resistive) Bedämpfung einer Rohrresonanz - nur hier mit einer gezielt plazierten (zusätzlichen) Resonanz durch einen (rückseitig plazierten) Rohrresonator ...

    genau so. Danke für die bessere Formulierung SK. Statt resistiv mit Verlust durch Resonanz additiv --> schließlich ist das ja nicht home sondern PA.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Sound-Klinik
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    • 1. April 2005 um 12:24
    • #925

    SRAM
    ... woran man wieder einmal sieht, daß Akustik doch eigentlich eine unglaublich spannende Sache ist.

    Ich finde: Einfach bloß 'ne BR bauen ... oder ein "normales" Horn ... oder viele Lautsprecher (CB) scharenweise in EINER einzigen, schweren Kiste :lol: ist doch irgendwie total langweilig.

    @all
    Es gibt einfach zuwenig Physiker in Deutschland !
    Traut Euch ... :wink:

    (... ein sehr guter Studienort für Akustik ist übrigens die Uni Oldenburg (Arbeitsgruppe Akustik) !!!)

  • Bassti
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    • 1. April 2005 um 22:05
    • #926

    Wenn ich jetzt nicht kurz vor schluß meines E-Technik-Studiums stünde... :wink:

    Was nach wie vor ungeklärt blieb:
    Wie verhält sich das mit Direktschall
    Was ändert sich, wenn man den Winkel der Konischen Röhre verändert

    Mit der Bandbreite, naja weiss net, wenn ich da so simulationen von 6th order kisten angugg, sieht das auch net besser aus.
    Klein sind die dann auch nicht gerade.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Peerless
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    • 2. April 2005 um 11:46
    • #927
    Zitat von "Bassti"

    Nein, das war scheiße formuliert von mir...
    Wenn ich das Ding ohne Filter betreibe, also den Tieftöner laufen lasse bis
    in den Mitteltonbereich, dann hört man da deutliche Überhöhungen bei verschiedenen Frequenzen-
    Das passiert natürlich nicht, wenn sowieso nur 100Hz abwärts übertragen werden.
    (Die Harmonischen eines Tieftöners, der sich nicht mehr so ganz :wink: im Linearen Hub befindet, hört man natürlich :D )

    die hifi-fraktion geht diese überhöhungen ja meistens mit "wolle" an, was natürlich sehr breitbandig bedämpft. passende helmholzresonatoren im gehäuse sollten doch wohl wesentlich geziehlter zum einsatz zu bringen sein.

    wie tief kommt den der proto in etwa ? wirkt das ganze eher als horn mit passendem wirkungsgrad und weniger tiefgang oder eher in richtung br ?

    http://www.ae-rental.de

  • Bassti
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    • 2. April 2005 um 13:08
    • #928

    Also klingt eher nicht nach Horn (so Dinger die nur im Stack tief kommen)
    Vielleicht die Vorstellung von ner großen BR mit Vents mit 2Sd -also da bläßts richtig raus aus dem Ding. kA.
    Schwer zu schätzen wie Tief das geht, aber es ist bis ein stücken unter 40Hz Gut was da...
    Wenn man das nun in groß baute, könnte man die Röhre ein Stück länger machen.

    Verglichen mit älteren Projekten kann ich sagen, dass es ähnlich einer TL -vom Tiefgang her- aber dieses TL-Loch gibt es nicht, da ist obenrum auch Druck da- kommt.
    Der Sound ist irgendwie Deutlich -weissnicht wie ich sagen soll.
    Was letztendlich wie Wirkt bin ich überfragt...
    Ich denke aber Gainmäßig dürfte das BR-Konstrukten überlegen sein.

    Die Kiste ist natürlich kein Msßstab -is ja "nur" ein 8" HiFi -Bässchen drinne, wofür es aber ordentlich geht.

    Arge (oder überhaupt) Überhöhungen konnte ich bisher im Bassbereich Hörtechnisch nicht ausmachen.
    Muss jetzt doch mal was zum Messen hertun.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Bassti
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    1.055
    • 6. April 2005 um 11:55
    • #929

    Wie ist das mit stacking?
    Warum gehen gerade Hörner tiefer, oder tritt das generell auf?
    Gibts da ne Faustregel für?

    (Als ich meine Martin 1.15 baute, wusste ich nicht, dass man da allermindestens 2 von braucht, dass die tief genug kommen)
    Kann man da noch Vents reinbauen oder fürt das zu nix?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Sound-Klinik
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    • 6. April 2005 um 12:37
    • #930
    Zitat von "Bassti"

    Wie ist das mit stacking?
    Warum gehen gerade Hörner tiefer, oder tritt das generell auf?
    Gibts da ne Faustregel für?

    (Als ich meine Martin 1.15 baute, wusste ich nicht, dass man da allermindestens 2 von braucht, dass die tief genug kommen)
    Kann man da noch Vents reinbauen oder fürt das zu nix?

    ... größere Abstrahlfläche ! :)

    Und in ein Konstrukt, welches nicht dafür speziell ausgelegt ist, solltest Du besser keine Löcher sägen ... :wink:
    Die akustischen Verhältnisse bei einem non-vented Horn (also mit geschlossener Rückkammer -> Federwirkung ...) sind doch SEHR verschieden von hybriden Bass-Systemen (z.B. -> abgestimmter Resonator ...).

  • 20Hertz
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    • 6. April 2005 um 15:37
    • #931
    Zitat von "Bassti"

    Warum gehen gerade Hörner tiefer, oder tritt das generell auf?


    Interessante Frage!

    Nehmen wir z.B. mal eine CB mit einem kleinem Treiber (8", 10") und einer Einbaugüte von 0,7. Das Übertragungsverhalten einer solchen Box ist sehr einfach berechen- und simulierbar; der Pegel fällt mit 12 dB/Oktave ab.

    Wie verhalten sich nun 10 solcher Kisten auf einem Haufen? 20 Kisten? 50 Kisten? Fällt auch hier mit zunehmender Strahlerfläche der F-Gang sanfter ab (z.B. nur noch mit 8 dB/Oktave). Oder wird das Ganze einfach nur lauter?

    (Womit wir wieder bei unserem Lieblingsthema wären .....) :D

    Grüße
    Matthias

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 6. April 2005 um 16:04
    • #932
    Zitat von "20Hertz"

    Nehmen wir z.B. mal eine CB mit einem kleinem Treiber (8", 10") und einer Einbaugüte von 0,7. Das Übertragungsverhalten einer solchen Box ist sehr einfach berechen- und simulierbar; der Pegel fällt mit 12 dB/Oktave ab.

    Wie verhalten sich nun 10 solcher Kisten auf einem Haufen? 20 Kisten? 50 Kisten? Fällt auch hier mit zunehmender Strahlerfläche der F-Gang sanfter ab (z.B. nur noch mit 8 dB/Oktave). Oder wird das Ganze einfach nur lauter?

    ... mit zunehmender Chassiszahl:

    Strahlungswiderstand steigt (größere Fläche -> bessere akustische Anpassung) ... Resonanzfrequenz sinkt (Massenzuwachs) ... Membranauslenkung sinkt (akustische Bedämpfung) ... elektrische Impedanz sinkt (und wird "flacher") ... bei größer werdende Gesamt-Strahlerfläche: Erhöhung der Richtwirkung ...

    ... ist aber doch alles schon durchgekaut und nicht neu ... :wink:

  • 20Hertz
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    947
    • 6. April 2005 um 16:25
    • #933
    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... ist aber doch alles schon durchgekaut und nicht neu ... :wink:


    Stimmt. Und es beantwortet nicht meine Frage. :wink:

    Oder ich bin einfach nur zu blöd, um es zu verstehen, das kann natürlich auch sein ... :oops:


    Grüße
    Matthias

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 6. April 2005 um 16:45
    • #934
    Zitat von "20Hertz"

    Stimmt. Und es beantwortet nicht meine Frage. :wink:

    Oder ich bin einfach nur zu blöd, um es zu verstehen, das kann natürlich auch sein ... :oops:

    ... falls Du das mit "... gehen Hörner tiefer ?" meinst: Ein Horn kann aufgrund des erhöhten Strahlungswiderstandes auch erheblich tiefere Frequenzen als die Einbauresonanzfrequenz (... also Chassis mit geschl. Rückkammer) wiedergeben ... wenn das Horn "groß genug" ist.

    Bei einem "klassischen" Horn (also mit geschl. Rückkammer) liegt die Resonanzfrequenz nicht (wie bei CB oder BR) "irgendwo" am unteren Ende des Übertragungsbereich, sondern "höher" ... und manche Entwickler rechnen dann auch Einbauresonanz = SQR (fu*fo) - wobei fu die untere ... fo die obere Grenzfrequenz des Trichtersystems ist ...

  • Bassti
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    • 6. April 2005 um 17:27
    • #935

    Eieiei, derletzt bin ich wieder über was gestolpert, find nur den Link nimmer...
    Es ging um Horn Rückwärts, also wo sonst der LS ist war nix
    und wo sonst die große Öffnung ist, sitzt der LS
    Muss ich das verstehen?
    Gibts sowas überhaupt, und was ist der gag dabei?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 6. April 2005 um 17:47
    • #936
    Zitat von "Bassti"

    Eieiei, derletzt bin ich wieder über was gestolpert, find nur den Link nimmer...
    Es ging um Horn Rückwärts, also wo sonst der LS ist war nix
    und wo sonst die große Öffnung ist, sitzt der LS

    ... die Anpassung an den Raum wäre jedenfalls (Halsfläche ist vergleichsweise klein ...) nicht gerade optimal ... und auf der anderen Seite ("Mundfläche") müßten demnach dann aber mehr als ein einzelnes Chassis "sitzen" (wg. Fläche ...).
    Eine mögliche Anwendung: Kerzenauspuster ! :D

    Fazit: Etwa so sinnvoll, wie eine Pyramide "auf dem Kopf stehend" zu bauen ...

  • 20Hertz
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    • 6. April 2005 um 20:41
    • #937
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... falls Du das mit "... gehen Hörner tiefer ?" meinst: Ein Horn kann aufgrund des erhöhten Strahlungswiderstandes ...


    Nein, das meinte ich nicht. Bei Hörnern ist der Effekt ja bekannt.

    Ich meinte, ob in einem sehr großen CB-Stack ein ähnlicher "Stacking-Effekt" wie bei einem Horn-Stack auftritt.

    Konkret: ein goßes Horn arbeitet ab einer gewissen Mundfläche ja "flat", d.h. es muß dann nach unten hin nicht mehr entzerrt werden. Eine einzelne CB mit einer Einbaugüte von 0,7 müßte unter ihrer Reso theoretisch mit 12dB/Oct. entzerrt werden, um vollkommen "flat" zu sein. Wie sieht die Sache nun bei einem großen CB-Stack mit einer Membranfläche von z.B. 1m² aus? Muß das dann auch noch so extrem entzerrt werden, oder werden auch viele kleine CBs irgendwann "flat" (oder fallen wenigstens nicht mehr so steil ab)?


    Grüße
    Matthias

  • Hörnli
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    1.880
    • 7. April 2005 um 02:28
    • #938

    Moin,

    @ 20Hertz:
    Gehst Du hier ein paar Seiten zurück findest Du die SRAM Örps/Horn Simu, mit Erklärungen. Kannst das angegebene Chassis ja mal einzeln in 15 Litern rechnen und vergleichen.

    start=585

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Bassti
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    • 8. April 2005 um 14:10
    • #939

    Mal ne andere Frage:
    Es gibt doch diese ESX Dinger...
    (Man möge mich korrigieren wenn ich schwachfug verzapf...)

    Ausgehend von einer CB, die irgendwann unterhalb von Fugr abfällt, wie ein simpler Hochpass, und man an der Frequenz quasi nen Integrator hintut.
    Da braucht man nach unten immer (gewaltig) mehr Leistung -mögen einige sagen, dass man in der Praxis nicht so viel braucht.
    Der Hub dürfte auch nicht kleiner werden.

    Wenn man nun ein Hubminderndes Resonatorkonstrukt -egal wie das aussieht (vielleicht ne zu tief abgestimmte BR)- einsetzt, das natürlich
    dann Welligkeiten aufweist, und diese elektronisch geradebiegt
    Wäre das nicht vom Leistungsbedarf erheblich besser zu handhaben?

    Kann man anhand der Welligkeit auf das Impulsverhalten schließen?

    Bezogen auf das VTP-Konstrukt, welches jetzt leider nicht mehr so ausgewogen klingt mit dem neuen speaker (der alte tuts leider nimmer :wink: )
    Käme man dann auf relativ tiefe Frequenzen, bei gutem Wirkungsgrad
    wenn man mal misst ob und wo man nachhelfen muss :shock:

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 8. April 2005 um 16:28
    • #940

    Generell:

    1. Es geht darum, wieviel REELE akustische Leistung aus eingespeister elektrischer Leistung "entsteht" ...

    2. Weiterhin geht es um die resultierende Schallverteilung im Raum ...

    ... zu 1.
    Wenn ein Lautsprecher viel Luft bewegt (Hub), aber der Wechseldruck aufgrund von Ausweich- bzw. Druckausgleichsmöglichkeiten der Luft (wg. zu geringer Membranfläche, ungenügender Schallführung ...) gering bleibt, entsteht viel (akustische) Blind- und wenig (akustische) Wirkleistung

    ... zu 2.
    Ein kleines Bass-System (d.h. kleine Abmessungen im Vergleich zur Wellenlänge) strahlt omnidirektional (kugelförmig) ab. Eine gerichtete Abstrahlung erfordert einfach große Abstrahlflächen.

    >>> Die beiden Punkte betreffen JEDE Lautsprecherbox ... die Probleme können "innen" (IM Gehäuse) nicht gelöst werden, sondern nur an die äußeren Rahmenbedingungen optimal angepasst werden ... d.h. ein - optimal konstruiertes - kleines Bass-System kann niemals die Performance eines (ebenfalls optimal konstruierten !) großen Bass-Systems erreichen.

    Eine geschlossene Box ist - bei vergleichbaren Abmessungen - weniger effizient als eine BR-Box ... diese wiederum (in einem schmalen Frequenzbereich) weniger effizient als ein durchdachter Bandpass (den Klang laß ich mal "außen vor" ... :wink: ) ... u.s.w.

    Für mich kämen - aus klanglichen Gründen - keine der drei Konstruktionen in Frage. Und wenn die Gehäusegröße und das Gewicht keine Bedeutung haben, sind schließlich große Hörner - auch in klanglicher Hinsicht - die bessere Wahl.

    Der Mittelweg sind dann Mischformen (d.h. Kompromisse aus beiden Welten - d.h.: Sehr effizient bei gleichzeitig geringer Gehäusegröße und Gewicht ...).

    >>> KEINE noch so ausgefuchste Konstruktion (im Gehäuseinnern) kann diese o.g. Grenzen sprengen - d.h. es wird niemals einen 60er Würfel geben, der bei 100 Hz eine gigantische Richtwirkung haben wird ... oder gigantische Wirkungsgrade erreicht.

    Schallwellen sind Druckänderungen, die sich mit Schallgeschwindigkeit im Raum ausbreiten. Hohe Membranhübe allein bewirken aber - ohne ausreichendem Strahlungswiderstand - keine nennenswerten Schalldrücke ... und damit keine großen Schall-Leistungen.

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (8. April 2005 um 16:37)

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