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akustische parallelschaltung bzw. reihenschaltung

  • TobiV
  • 8. Dezember 2004 um 13:16
  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 8. Dezember 2004 um 13:16
    • #1

    Welche Parameter (speziell die Güten) ändern sich bei akustischer a)Parallelschaltung und b) Reihenschaltung 2er Chassis?
    Bei VAS, Re und Z ist das bekannt, wo noch?

    Durch die Reihenschaltung (z.B. bei Compound) lassen sich ja mit LS die eigentlich nicht dafür da sind relativ kleine Gehäuse realisieren.

    Berührt bzw. beeinflusst eine derartige Verschaltung eventuell die "Horntaglichkeit" eines LS?

    Tobi

    PS: Ganz schön krank, wenn man morgens mit solchen gedanken munter wird ;)

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 8. Dezember 2004 um 21:15
    • #2
    Zitat von "TobiV"

    Welche Parameter (speziell die Güten) ändern sich bei akustischer a)Parallelschaltung und b) Reihenschaltung 2er Chassis?
    Bei VAS, Re und Z ist das bekannt, wo noch?

    Durch die Reihenschaltung (z.B. bei Compound) lassen sich ja mit LS die eigentlich nicht dafür da sind relativ kleine Gehäuse realisieren.

    Berührt bzw. beeinflusst eine derartige Verschaltung eventuell die "Horntaglichkeit" eines LS?

    ... bei Compound bekommste Du - grob (man denke ggf. noch an die zwischen den Membranen bewegte Luftmasse) - doppelte Masse und doppelte Rückstellkraft ... d.h. fs bleibt erhalten, die Qs auch ... einzig das Vas ändert sich (Verhältnis aus Fläche zu Rückstellkraft wird kleiner ...) oder genauer: halbiert sich.
    Man bekommt praktisch "ein" Chassis mit halbiertem Vas ... und benötigt dafür die doppelte Leistung (das ist der zu zahlende "Preis" ...)

    Was meinst Du denn mit Parallel - etwa wenn zwei gleiche Chassis gemeinsam in eine Kiste kommen ? :wink:

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 9. Dezember 2004 um 00:27
    • #3

    ja, eigentlich schon...

    ...ein Beck's bitte...

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 10. Dezember 2004 um 03:10
    • #4

    Moin,

    @ TobiV: Krank? Das ist nicht normal? Ich muß zum Arzt :lol:

    bei der Frage der Horntauglichkeit werde ich wach. BL-Produkt relativ zur effektiven Membranfläche verdoppelt sich. Luftlast durch Strahlungswiderstand halbiert sich, die einzelne Pappe hat nur die Hälfte zu ertragen.
    Vielleicht eine Möglichkeit ein Basshorn extremer zu laden?

    Oder "schöner URPSen mit PushPull" ?

    Ich freue mich schon auf Widerspruch und eine rege Diskussion... .

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 10. Dezember 2004 um 04:11
    • #5

    Klirrverhinderung usw. ist auch ein aspekt - besser ist es allerdings gleihc ein chassis mit nicht minderwertiger PAppe / Antreib zu verwenden - leistungssparender und weniger montage aufwand ferner sparts auch noch gewicht ...

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 11. Dezember 2004 um 20:58
    • #6

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (11. Oktober 2008 um 14:37)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 17. Dezember 2004 um 19:06
    • #7

    Moin,

    nein, zwei Hornungeeignete zu einem dann horngeeigneten PushPull zusammenschrauben meine ich nicht.

    Ich stelle mir mal ein 15" Kurzhorn vor (Eli, MartinModular, o.Ä.). Das arbeitet im 4er Stack ordentlich, macht gerade noch genug Hub zur Kühlung, aber nur weil der Strahlungswiederstand untenrum kapp wird. Der knappe Tiefbass kommt durch eine geschickt gelegte Resonanz zustande und dort macht der Treiber Hub.

    Dann stelle ich mir das selbe Horn im 12er Stack vor. Der Strahlungswiderstand ist ordentlich, bis 40 Hz hinunter. Die kunstvoll getunte Resonanz wird stark bedämpft, der Bass wird trocken und tief. Soweit alles toll. Nur macht das Chassis keinen hinreichenden Hub mehr, die mögliche Verstärkerleistung reduziert sich.

    Bräuchte man also jetzt einen (außergewöhnlichen) Kurzhuber.

    Oder man stackt 2 15"Treiber PushPull, ampt jedes Horn mit der Doppelten Leistung, erhält wieder einen ordentlichen Hub zur adäquaten Kühlung und bleibt weiterhin unterhalb der mechanischen Belastbarkeit der Pappe.

    @ Inspiron:

    2 Treiber Front to Front = Membranfläche eines Treibers
    = 2x BL auf einfache Fläche
    Habe ich einen Denkfehler?

    Verweis auf vergleichbares Thema:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=31042

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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