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Pa Endstufe - Röhrenverstärker

  • pfeffer 54
  • 26. März 2005 um 10:46
  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 26. März 2005 um 10:46
    • #1

    Hallo zusammen

    was ist eigentlich der unterschied zwischen einer pa endstufe und einem röhrenverstärker. es gibt ja glaube ich auch geräte von behringer die eine "röhre" simulieren. was ist den so besonders an der "röhre"? und kann ein röhrenverstärker auch z.B. pabässe antreiben?

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 26. März 2005 um 11:19
    • #2

    Verstärker mit Röhren klingen anders als welche mit Transistoren. Dies mögen besonders Gitarristen, weshalb deren Amps oft noch immer Vollröhre sind oder zumindest eine Röhrenvorstufe besitzen.
    Mikro-Vorverstärker, besonders in der Studiotechnik, sind auch oft mit einer Röhre ausgestattet und selbst Studiomikrofone werden noch mit Röhrentechnik gebaut.
    Eine PA-Endstufe wirst Du allerdings kaum finden, da man für heute übliche Leistungsdaten enorme Ausmaße, Abwärme und Kosten in Kauf nehmen müsste. Bis 200 Watt geht das vielleicht noch, drüber wirds dann aber alles andere als komfortabel und effektiv. Wer hier wirklich Röhrensound will, muss das über Vorstufen lösen.
    Von Röhrensimulationen a la Behringer halte ich gar nichts, egal ob rein digital nachgeahmt (zB Ultra-Dyne) oder nachgeschaltet wie in den Vintager-Geräten (Tube Ultrafex, Tube Composer etc.)

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 26. März 2005 um 14:27
    • #3
    Zitat

    was ist eigentlich der unterschied zwischen einer pa endstufe und einem röhrenverstärker

    Merkwürdige Frage. Röhren sind wie Halbleiter auch aktive Bauelemente. Mit beiden lassen sich Verstärker bauen, egal ob für zuhause oder für Anwendungen in der Beschallungstechnik.

    Ach ja, um das gleich noch mit anzubringen: gut gemachte Röhrenverstärker unterscheiden sich vom Klang her wenig bis überhaupt nicht von Halbleitergeräten.
    Was anderes ist es bei Gitarrenverstärkern. Aber die sind ja auch nicht für verzerrungsarme WIedergabe gedacht.

    MfG

    DirkB

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 26. März 2005 um 14:47
    • #4

    danke erstmal für die antworten. also wenn ich das richtig verstehe würde sich ein röhrenverstärker mit z.B. 2 x 100 watt etwa genau so verhalten wie eine pa mit der selben leistung?

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. März 2005 um 16:05
    • #5

    Nich ganz. Ein guter Röhrenamp klingt wärmer und bringt mehr Schalldrück bei gleicher Leistung als Transistoramp!

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 26. März 2005 um 17:13
    • #6

    ach so alles klar. was wäre denn ein guter röhrenamp? (im normalen preisbereich)

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 26. März 2005 um 17:16
    • #7
    Zitat

    würde sich ein röhrenverstärker mit z.B. 2 x 100 watt etwa genau so verhalten wie eine pa mit der selben leistung?

    Ja, wenn man denn ein sehr gutes und sehr verzerrungsarmes Gerät hat.
    Deutlich unterschiedlich dürfte die Gerätemasse sein, weil ein Röhrenverstärker einen Ausgangsübertrager hat. Im Hinblick auf transistorbestückte Verstärker mit 100V-Ausgang relativiert sich das allerdings etwas. Andererseits bringt der AÜ auch einige Vorteile mit sich.

    MfG

    DirkB

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 26. März 2005 um 17:40
    • #8

    Klanlgich werden die Teile von Hifi "puristen" nicht nur als Wärmer sondern auch als besser wahrgenommen- soll angeblich am schnelleren Impulswiedergabe liegen- weil Halbleiter nun mal ein bisschen träge sind....aber bei solchen Feinheiten wäre ich da vorsichtig- das ist die selbe Frage ob eine Anlage bis 30000hz linear spielen sollte *lol*

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 26. März 2005 um 17:52
    • #9
    Zitat von "Jonnytrance"

    Nich ganz. Ein guter Röhrenamp klingt wärmer und bringt mehr Schalldrück bei gleicher Leistung als Transistoramp!

    Würde ich so nicht unbedingt sagen. Schließlich ist es dem Lautsprecher eigentlich egal, wie die 100W, mit denen er gerade gefüttert wird (und die er, je nach Wirkungsgrad, sehr effektiv in Wärme und weniger effektiv in Schalldruck umwandelt), erzeugt werden.

    Dass die Röhre subjektiv lauter klingt, liegt zu einem großen Teil daran, dass ein Transistoramp, den man an seine Grenzen treibt, ziemlich schlagartig beschissen klingt, während eine Röhrenstufe schon lange vor Erreichen ihres Leistungslimits damit beginnt, Verzerrungen hinzuzufügen. Diese harmonieren jedoch mit dem Musiksignal (dh. sie "passen dazu"), so dass das ganze irgendiwe dicker und reicher klingt.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. März 2005 um 17:59
    • #10

    bis 30000 Hz? wer braucht bzw. hört sowas (klar ne Biene Maja).
    Warm klingen die Röhren auch im Nutzbereich (40 bis 15000).
    Fraglich ist natürlich, weiviel brauche ich von dieser Dinger und wie kühle ich die Teile beim 1000 Pax!!!

  • hell&dunkel
    Moderator
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    Marktplatz Einträge
    2
    • 26. März 2005 um 19:08
    • #11

    Röhrenverstärker sind für Klampfe und Highend-Hifi ganz nett, aber damit Beschallen muß im Jahre 2005 nicht mehr sein.

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 26. März 2005 um 19:35
    • #12
    Zitat

    Fraglich ist natürlich, weiviel brauche ich von dieser Dinger und wie kühle ich die Teile beim 1000 Pax!!!

    Wenn Du Dir einen alten Modulationsverstärker von einem AM-Sender organisierst, kommst Du mit dem Teil für schätzungsweise 30000 Personen über die Runden.
    Ach ja, am heißen Wasserdampf, den die Senderöhrenkühlung abgibt, kann man Freßbuden und Umkleiden heizen...

    MfG

    DirkB

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 26. März 2005 um 20:02
    • #13

    Da spart man doch gleich die Nebelmaschinen... :D

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • unknown_artist
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    2.849
    • 26. März 2005 um 23:28
    • #14

    Punkt 1: Falls es falsch rübergekommen sein sollte - Ich bin nicht jemand der meint das 30000 Hz sinnvoll, man beachte die Smileys
    Punkt 2: Warum es nun doch Leute gibt die meinen den Unterschied hören zu können - Grund ist der: Die Bandbreite eines Resonanzsystems bestimmt die Einschwingzeit- den Unterschied hörst du prima an verschieden abgestimmten BP-Systemen. Auch ein Grund dafür das viele(nicht alle) Breitbänder als gut klingende Mitteltöner zu missbrauchen sind.
    Aber 30000hz sind grober Unfug... wenn die meisten noch grad so 16kHZ hören können...
    In diesem Sinne frohe Ostern

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 28. März 2005 um 14:40
    • #15
    Zitat

    was wäre denn ein guter röhrenamp? (im normalen preisbereich)

    Für welche Anwendung, Beschallungstechnik?

    FWK PV890 oder PV880. Bereitschaftsschaltung, fernstartbar, erdfreie Ein- und Ausgänge (sowas hätte heute so manches "amtliche" Gerät gern...). Sind allerdings beide ausschließlich mit 100V-Ausgang (sinnvoll).

    MfG

    DirkB

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 28. März 2005 um 15:26
    • #16

    ja und nein. :D um zu hause zwei 12" br boxen zu betreiben

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 29. März 2005 um 17:31
    • #17

    Bleibt trotzdem schwierig, da ich nicht weiß, wieviel Leistung Du dafür brauchst.

    MfG

    DirkB

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 29. März 2005 um 18:19
    • #18

    ist ja eigentlich nicht für mich sonder ein freund will umbedingt einen haben (für die 2 12" bässe) ich bin aber die ganze zeit dabei ihm zu sagen das er sich doch eine pa endstufe holen soll, welche mehr leistung ( wird auch von ihm gefordert die leistung) für seine zwecke hat. aber er möchte halt einen röhrenverstärker. deswegen der vergleich

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 29. März 2005 um 18:49
    • #19

    schau dir mal den Dämpfungsfaktor von nem durchschnittlichen Röhrenamp an... ui-net gut- ein Transistoramp mit dem Dämpfungsfaktor könntest du nicht gebrauchen....Alsp für Bass auf jeden Fall net so dolle...
    Wenn du Glück hast meldet sich der TBF, der wird dir das wohl näher erläutern können...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 30. März 2005 um 10:40
    • #20

    Naja, der Dämpfungsfaktor kann je nach Schaltung nicht so besonders hoch ausfallen, mit Passivweiche dahinter spielt das allerdings kaum eine Rolle.

    So etwa 2x 40W dürften schon noch im bezahlbaren Rahmen liegen, ansonsten wird's schnell teuer und groß.
    Von der Leistung recht satt ist z.B. der Philips EL6470, mit einer Ausgangsleistung von 750W, allerdings auch stattlich von Abmessungen und Masse.

    Andererseits sind Röhrenverstärker (zumindest die, mit denen ich zu tun hatte) solide, zähe Arbeitstiere, die sich bei einem Mindestmaß an Wartung nur selten Mucken erlaubten.
    Die schweren Trafos lassen schon rein mechanisch keinen Einbau in ein Chassis aus Coladosenblech zu.

    So Sachen wie im Kinderzimmer-PA-Bereich "neue 2x XXXkw-Endstufe eingeschaltet und Rauchel, Britzel..." ist mir da nie passiert.

    MfG

    DirkB

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