Hallo PA-Gemeinde!
Mich würde mal interessieren, auf was ich als Freiberufler achten muss.
Könnt ihr mir da Tipps und/oder Links geben?
mfg/ Tontechniker
Hallo PA-Gemeinde!
Mich würde mal interessieren, auf was ich als Freiberufler achten muss.
Könnt ihr mir da Tipps und/oder Links geben?
mfg/ Tontechniker
ich würde penibel darauf achten, dass du genug jobs hast, diese korrekt bezahlt werden, und die kohle auch rüberkommt. oder auf was zielte die frage?
oli
...und immer brav die Steuern zahlen. DIE Jungs verstehen gar keinen Spass... :?
da wären wir zb. schon beim richtigen thema ![]()
und gucken, dass Dich die BfA nicht an den Arsch bekommt. Sind ähnlich wie die GEZ - einmal dabei - immer dabei...
Wenn Du schlecht bist - gaaanz schnell andere Branche suchen
Wenn Du Mittelmaß bist - Klappe gaaaaanz weit aufreißen, da kommst Du erfahrungsgmäß weiter als die meisten echt guten Leute
Wenn Du richtig gut bist - schauen, dass Du wenigstens noch ein Fitzelchen Privatleben mitbekommst. Es gibt Dinge, die kann man mit Geld nicht kaufen.
Zitat von "Tontechniker"da wären wir zb. schon beim richtigen thema
Nee, das ist Erfahrungsgemäß garkein gutes Thema... ![]()
Es sollte nämlich ausser für die FinanzBEAMTEN auch ein wenig Kohle für die Krankenversicherung übrigbleiben.
Wenn nicht: sofort Insolvenz anmelden.
Solange du irgendwie in der gesetzlichen KV bist: versuche drinzubleiben. Nach 3 Monaten verstehen die Jungs nämlich auch keinen Spass mehr und treten dich sonstwohin.
Im übrigen meinst Du wohl mehr Freelancer und Selbständiger als Freiberufler...
Zitat von "Skyper"Wenn Du schlecht bist - gaaanz schnell andere Branche suchen.
Ohhjee !
Einsicht ist immer der Weg zur Besserung, nicht in den Abgrund des Aus !
Wenn ein Toni "nicht gut genug" ist, dann soll er grade viel raus ! Neben einem Könner dem er assistiert lernt es sich am besten. Und jede(r fängt so an und ist solange schlecht bis alle das Gegenteil behaupten
Die Technik ändert sich grade bei uns so schnell daß jede längere Pause zwangsläufig dazu führt nichtmehr up to date zu sein, anderes Wort dafür = "schlecht". Ich seh in Dingen die ich nicht kann (aber dürfte) eine Herausforderung, also feuer frei, notfalls mit Hilfe von rechts .
Manuela
"schlecht" und "nicht gut" sind ja zwei Paar Stiefel
schlecht sein heißt aufhören besser zu werden...
Schlecht ist für mich nicht jemand, der noch zu wenig Ahnung hat (Scheint der Kollege auch nicht zu haben, wenn er sich schon Tontechniker nennt...?)
Aber:
- nicht fragen, wenn was unklar ist. Starrsinn und Besserwissertum braucht in dem Job keiner.
- unkollegial zu sein - wer nicht mit den Kollegen arbeitet, arbeitet gegen sie
- groben Bockmist zu bauen, der einfach zu vermeiden gewesen wäre. Klar, perfekt ist keiner, aber (gemeingefährliche) Idioten braucht die Branche nicht
- nicht kapiert zu haben, dass es immer jemanden geben wird, der mehr Ahnung hat als man selbst -
und daher ggf. Anweisungen geben wird, die einfach mal ohne zu hinterfragen auszuführen sind
- mit 90% des erreichbaren Ergebnisses persönlich zufrieden zu sein.
Problem an der ganzen Sache ist nur, dass man selber eigentlich nie mitbekommt, dass man "schlecht" ist. Daher war der Satz auch als Anreiz gedacht,
sich nochmal an die eigene Nase zu fassen, ob der Job wirklich der richtige für einen ist -
wenn ja, dann ein Lächeln aufsetzen, und täglich mit Begeisterung und vollem Einsatz vom Kunden in den A*sch treten lassen ![]()
Zurück zum Thread/Ergänzungen:
- zuallererst eine Betriebshaftpflicht an Land ziehen, sonst wirst Du Deines Lebens nicht mehr froh, wenn mal was passiert
- an die gesundheitliche Absicherung/Unfallversicherung denken - ein gebrochener Arm behindert Dich vielleicht ein paar Wochen, ein Rollstuhl ganz sicher den Rest Deines Lebens
- vorweg mal mit jemandem zusammensetzen, der von den ganzen Steuersachen eine Ahnung hat.
Da gibt es ja doch den einen oder anderen Trick, wie sich vielleicht die Finanzen etwas optimieren lassen, welche Anträge zu stellen sind, welche Fristen, Tips für die persönliche Buchhaltung,
eventuelle Rechtsfragen bzgl. bestehender Arbeitsverhältnisse, Freibeträge etc...
- mit den grundlegenden Sicherheitsgrundlagen vertraut machen - z.B. BGV A1 mal downloaden und durchlesen unter http://www.bgfe.de, diverses unter http://www.vplt.org, Grundzüge der DIN VDE 0100, etc...
Weiterhin sinnvoll ist es, einen Plan für die nächsten 12- 18 Monate mal aufzustellen.
- Welche Einnahmen sind zu erwarten,
- Wie soll das erwirtschaftete Geld angelegt/investiert werden
- Welche Grundinvestitionen (Werkzeug, Büro/Arbeitsplatz, Vermietmaterial, Informationsmaterial, Fortbildungen etc) sind vorab zu tätigen
Sehr sinnvoll auch die Überlegung: Was passiert in fünf oder zehn Jahren?
Deinem Profil nach bist Du noch Schüler - daher auch folgende, längerfristig relevante Punkte mal überdenken:
Wenn Du Material kaufst
- was kauftst Du?
- teuer = gut, aber nur vergleichsweise geringer Materialpool zum Start (rentabel???) oder aber
- billig = mäßig, dafür viel, und später nur unter größeren Verlusten wieder loszubekommen, wenn es plötzlich die eigene Garage zumüllt...
Wie geht Dein beruflicher Werdegang weiter - Studium/Ausbildung/Bund/Zuvieldienst - haut das dann mit dem Job nebenbei noch hin?
Ich will Dir hier nicht den Spaß verderben - habe nur selber zur Genüge
Fehler gemacht, und muß jetzt mit (oder auch von...) den Folgen leben...
Nicht ganz passend zur Überschrift, aber vielleicht zur Thematik: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=31813