Moin!
Da ich mit meinem DMX-Gebastel langsam an einen Punkt komme, wo mir sinnvolle Projekte und Anwendungen (im Selbstbau!) ausgehen, wird es langsam Zeit für mich, ein neues Gebiet zu erkunden :wink:
Was liegt da näher, als sich mal mit Lautsprecherprinzipien auseinanderzusetzen?
Da ich bislang mit CB bei niedlichen Pegeln gute Erfahrungen gemacht habe, aber ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr raus kommt, scheidet dieses Prinzip wohl relativ früh aus. (Mit einem URPS, bzw. ARPS möchte ich mich - noch - nicht befassen!)
Bei Br ist (scheinbar nicht nur mir
) aufgefallen, dass der Bass irgendwie unpräzise und 'zu spät' kommt. Darüber hinaus werden einzelne Töne in Bassläufen sehr stark überbetont (Resonanzfequenzen?) und andere überhaupt nicht reproduziert. Erst aus meinem eigenen Gebastel habe ich diesen Fehler auch bei vielen gekauften Subwoofern erlebt (auch im Freien).
Wenn ich dies schon grausig finde, brauche ich laut der allgemeinen Forumsmeinung wohl nicht weiter mit Bandpass zu beschäftigen...
Was bleibt sind also Hörner, TLs und deren Hybride.
Gibt es GUTE Seiten im Netz (oder Bücher aus der Bibliothek), die sich mit den Prinzipien und Modellen von Hörnern und Schallführung im Allgemeinen befassen? (Später werde ich auch simulieren - aber was helfen mir Tabellen und Graphen, wenn ich sie nicht interpretieren kann?)
Gibt es einen guten und vor allem günstigen Treiber (10" oder kleiner), mit dem sich verschiedene Varianten austesten lassen?
Mein Ziel ist zunächst nicht irgendein bestimmter Bass, sondern der 'Lernwert'. Dazu plane ich Gehäuse aus Span, zum Teil unverleimt (aber reichlich Spax...) mit verschieden Möglichkeiten, Hornkonturen einzusetzen (verstiften). Die Kompressionskammer möchte ich durch Einlegen von Holzresten oder anderen Gegenständen im Volumen variabel machen. Ich hoffe so, möglichst viele Szenarien durchspielen zu können, ohne Berge von Holzabfällen zu erzeugen...
Momentan bin ich allerdings noch an dem Punkt, an dem ich mich über Langhuber wundere... Man sieht oft (BR-)Subs, wo die Membranen unter Max-Pegel riesige Hübe mitmachen (bei der Bassdrum vorschnellen). Da der nutzbass für mich bei 50Hz aufhört, kann man diese Auslenkungen nach meiner Logik gar nicht hören! Warum quält man denn die Membranen dann aus dem Luftspalt, anstatt diese Signale zu blocken (DSP oder nur Lowcut?) und diese Leistung im Nutzbass umzusetzen? (Ich habe bislang noch keinen Sub gesehen, der X-max bei 50Hz erreicht hätte, sondern nur bei sinnlosem Rumtaumeln der Membran...)
Ich würde mich wirklich freuen, wenn Ihr mir zumindest einen guten Ausgangspunkt für mein Gebastel verschaffen könntet!
Grüße, Hendrik
Ach ja: Vorwissen:
HöMaI: lin. Algebra (Matrizenrechnung, VI, Folgen, Reihen)
HöMaII: Integrieren, Differenzieren im n-dim. Raum
NuMa
Mechanik: Statik, Festigkeitslehre, mäßig Dynamik (liegt mir nicht)
E-Technik: ![]()
Physik: Das übliche Grundwissen...
Werkstoffkunde: auch nur Grundlagen...
(also nicht völlig blöd - aber auch kein Genie. Ich hoffe, Ihr könnt was mit mir anfangen
)