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Theorie und Praxis

  • ADMIN
  • 24. Juni 2005 um 12:54
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    • 24. Juni 2005 um 12:54
    • #1

    Warum machen Boxen in der Praxis nicht so laut, wie sie der einfachen Theorie nach müssten?

    Im Prospekt findet man für gewöhnlich folgende Angaben:

    - Frequenzbereich
    - Impedanz
    - Belastbarkeit
    - Wirkungsgrad
    - (Abmaße, Gewicht, Farbe...)

    Nehmen wir mal an, eine Box ist mit 40 Hz bis 18 kHz, 8 Ohm, 250 Watt, 95 dB/1W/1m angegeben.

    Theoretisch könnte man nun berechnen, dass 250W gegenüber 1W ein Gewinn von 24dB ist, und dass die Box nun maximal 119 dB macht. (Der Einfachheit beachten wir nur die Dauergrößen).

    In der Praxis erreicht die Box diesen Wert nicht. Warum?

    1.) Power Compression

    Die Leistungsangaben sind angegeben auf Nennwiderstand. 250W heißt also genau gesagt 44,72Volt. Mit der Watt-Angabe rechnet es sich halt einfacher.

    Wenn nun ordentlich Leistung in den Speaker gepumpt wird, dann wird dieser warm, somit steigt der Widerstand, somit wird bei gleicher Spannung weniger Leistung umgesetzt, somit sinkt der Schallpegel. Das macht so etwa 2dB bis 6dB aus. Teure Speaker haben entsprechende Kühlung und können die Wärme besser ableiten, Langhubspeaker (Bassreflex) kühlen durch die Luftbewegung tendenziell besser als Kurzhubspeaker (Horn).

    2.) Leistungsbandbreite

    Nicht bei jeder Frequenz kann man dieselbe angegebene Leistung reinpumpen. Das trifft insbesondere Boxen, deren Systeme weite Frequenzbereiche abdecken sollen, also vor allem Zweiweg-Systeme: Wenn man einen 1" mit 1W durchmisst (genaugenommen ist es auch eine konstante Spannung von 2,82V und keine konstante Leistung), dann ist der ab vielleicht 500Hz leidlich linear. Wenn man nun aber die angegebenen 50W reinsteckt, dann funktioniert das vielleicht ab 2 kHz, bei tieferen Frequenzen macht die Membran einfach nicht die erforderlichen Auslenkungen: Der Pegel sinkt, der Klirrfaktir steigt massiv an.

    Gleiches Bild bei den Tieftönern nach unten hin.

    Wenn man einen 15" nach oben hin misst, dann wäre bei 1W ein Frequenzgang hoch bis zu ein paar kHz nichts ungewöhnliches. Was bleibt davon, wenn man da Nennleistung reinsteckt? (Macht einfach mal den Selbstversuch: wackelt mal mit ausgestrecktem Arm eine Amplitude von 3cm. Da kommt man vielleicht auf 5Hz. Nun versucht dasselbe mal bei einer Amplitude von 1m...) Die Membran kommt der erforderlichen Auslenkung einfach nicht so schnell hinterher: Pegel sinkt, Klirr steigt.


    Billige Speaker machen vielleicht über 2 Oktaven in etwa das, was sie sollen, normale Speaker etwa über 3 Oktaven, manche exzellenten Speaker über 4 Oktaven. (Das sind jetzt gaaaanz grobe Richtgrößen, da hängt auch viel davon ab, auf welches Ziel ein Speaker entwickelt wurde...)

    Der ganze Audio-Bereich hat etwa 10 Oktaven, im PA-Bereich sollte man zumindest 9 davon bedienen.

    Wenn ich nun Billig-Speaker einsetze, dann kann ich vielleicht 4 Oktaven davon halbwegs erträglich bedienen: Schönes Beispiel sind so unsägliche Kombinationen wie 18"+Piezo: Unten vielleicht von 40Hz bis 160Hz, oben von vielleicht 3kHz bis 12kHz, im Mittenbereich bekommt man einfach keine hohen Pegel raus.

    Selbst mit normalen Speakern wird 2-Weg immer ein Problem bleiben: Wenn wir von der "engsten" Fullrange-Kombination ausgehen (12" + 2"), dann macht 2" vielleicht von 1kHz bis 8kHz, und der 12" von 63Hz bis 500Hz. Die einzelnen Frequenzbereich kann man durch die Verwendung betreffender Speaker ein wenig hoch oder runter schieben, das Grundproblem bleibt: Die Sache geht nicht richtig runter, hat in der Mitte ein Loch und geht auch nicht richtig hoch. Wenn man jetzt 10dB unter Maximalpegel bleibt, ist das nicht weiter tragisch: Dann macht so eine Konstruktion, was sie soll. Aber wenn man sie ausfährt, wird's unschön.

    Also zäumt man das Pferd von der anderen Richtung auf: Um wirklich nach oben zu kommen, braucht man einen 1", und den kann man beispielsweise von 2kHz bis 16kHz einsetzen. Daran schließt man einen Mitteltöner an, 8" oder 10", der arbeitet dann von 250Hz bis 2kHz. Und dann setzt man einen Bass drunter, der macht von vielleicht 32Hz bis 250Hz (vermutlich nicht ganz...).

    Ich höre schon den Einwand: Das sind ja drei Wege. Ja es sind drei Wege. Anders geht es nur unter Inkaufnahme großer Nachteile oder exzellenter Bauteile (http://www.funktion-one.com/res1.htm)

    Und wenn man nicht so viel Geld hat? Dann kauft man eine 2-Weg-Box mit einem 12", und ergänzt das dann später mit einem Subwoofer. Weil so funktioniert das mit dem Ergänzen später. Aber wie wollte man eine 15"/1" später ergänzen? Zusätzlichen 10" danebenstellen?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • stycks
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    • 24. Juni 2005 um 13:56
    • #2

    Hallo,

    Es wäre vielleicht auch mal gut festzulegen wo fängt "Party"-PA an?

    Ich hatte im PA-Forum vor einiger Zeit mal einen Mindestwert genannt ab dem ich von Mini-PA sprechen würde.

    Der von einigen als wahrscheinlich zu niedrig belächelte Wert war 120 dB/max. bei 1-Meter, allerdings von mindestens 60 Hz bis 15 kHz.

    120 dB ab 60-Hz werden von einigen 15/2-Boxen im Einstiegsbereich nicht einmal erreicht.

    Beispiel: EV-ForceE 15/2, 200Watt/RMS, 99dB 1W/1m, 60-20.000Hz +/-3dB, laut EV-Frequenzdiagramm schafft die Box bei 60Hz kaum 93dB + 23 = 116 dB (119 db für 2-Boxen).

    Um dies auszugleichen und damit es untenherum besser klingt werden +6dB mehr Bass am Mixer eingestellt, diese 6dB fehlen dann im Mitten- & Hochtonbereich die Box erreicht nur 1/4 ihres Maximal-Schalldruckes.

    Lösung aktiv getrennte Sub's dazugestellt und schon sind 125dB/max. möglich (einfach gerechnet, ohne Power Compression).

    Als minimale "Party"-PA für 50-100P kommt da z. B. die HK-Lucas 600 in Frage.

    Link zum EV-ForceE pdf: http://www.manig-technik.de/PA-Forum/ForceE.pdf

    Link zu HK-Lucas-600: http://www.hkaudio.com/de/Portable/Ac…s_600/index.php

    grüße stycks-großenhain

  • Marcel
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    • 24. Juni 2005 um 16:03
    • #3
    Zitat von "stycks"

    Hallo,

    Es wäre vielleicht auch mal gut festzulegen wo fängt "Party"-PA an?

    Och doch bitte nicht schon wieder. Das kann man doch anderswo klären, bzw. wurde darüber eigentlich schon genug im betreffenden Thread im Pa-Forum gesagt.

    Finde das ganz gut, was der Admin hier reingestellt hat. Vielleicht kann man das mit der Zeit noch ausbauen und die Topics anfangs auf Wichtig stellen im betreffenden Unterforum, quasi für die Einsteiger als erste Erklärungsmaßnahme. Hifi-Forum hat das auch ganz nett gelöst in einem separaten Unterforum, das quasi nur als FAQ dient und zig Dinge erklärt. Vielleicht sollte man sowas auch mit der Zeit entwickeln. Da ließe sich auch vieles bedeutend leichter finden, als über die Suche mit 523 Ergebnissen, die erstmal durchforstet werden möchten. Im Hifi-Forum wird ebenfalls oftmals bei diesen Standardfragen nur noch auf das FAQ-Forum bzw. den entsprechenden Thread verwiesen und dann der Beitrag geschlossen. So könnte man schonmal einen Teil der "immer wieder kehrenden Fragen" eindämmen.

    Der Beitrag dient nur als Idee. Da er nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, kann er gerne gelöscht werden ;)

  • 2Fanatic
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    • 25. Juni 2005 um 15:32
    • #4

    Das ist natürlich alles richtig was der Admin hier sagt aber ich halte eine 15"+1" Box einfach für die bessere Einsteiger Variante da auf den Meisten Partys ehr mal leute kommen und sagen geb mal mehr Bass rein als mehr mitten da einfach die Mitten bei Techno und Hip Hop nicht so wichtig sind wie der Bass und wenn ich dann bei der 12" Box am Pult Fleißig Bass reindrehe und dann auch noch Laut mache ist der 12er sehr schnell am ende, nicht nur klanglich sondern auch die Spule und das wird teuer.
    So ist meiner meinung nach eine 12" 1" Box zwar prima wenn man noch nen 15er oder nen 18er Bass darunter hat aber nicht Fullrange geeignet, die 15"+1" Box halt schon er und erweitern kann man die dann auch noch um nen 18er den man dann auch schön tief trennen kann um richtig Bass zu haben der Nachteil ist natürlich der geringe Pegel im Mittelton Bereich.

    2Fanatic Veranstaltungsservice
    DJ Service, Vermietung, Verkauf und Installation
    von Licht- und Tonanlagen

  • juri
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    • 25. Juni 2005 um 17:36
    • #5

    Was vielleicht mal Interessant für Einsteiger wäre wenn ihr mal sagt ab welchem Budget es sich lohnt über einen Kauf einer Party PA nach zu denken.

    Go with the flow!

  • Marcel
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    • 25. Juni 2005 um 18:10
    • #6
    Zitat von "Juri"

    Was vielleicht mal Interessant für Einsteiger wäre wenn ihr mal sagt ab welchem Budget es sich lohnt über einen Kauf einer Party PA nach zu denken.

    Ich glaub kaum, dass sich da eine allgemeine Aussage hier finden wird, weil das jeder anders beurteilt. Ich würd auf jeden Fall schonmal um sämtliche 12" und 15" Boxen die einen 3/4" HT haben einen Bogen machen. Richtiger 1" sollte imho schon sein. Wenn man nun Wert auf den Klang legt (wie ich) wird man gezwungenermaßen etwas teurer anfangen müssen - bei mir waren/sind es 2 Mackie SA 1521 und selbst daran hab ich mittlerweile klanglich was zu mäkeln, da mittlerweile einiges gehört wurde, was doch deutlich besser klingt ;)
    In der passiven Liga würd ich mir vielleicht die Audio Zenit (CD-Serie) mal näher ansehen.

    15"/1" ist auch ein Kompromiss, allerdings ist das imho auch für Einsteiger das beste Gerät, weil die meisten halt noch nicht das Geld haben für die eigentlich notwendigen Subs bei 12/2er Boxen. Also möchte man doch irgendwie den gesamten Frequenzbereich erstmal mit einer Box wiedergeben. Zu gunsten des Preises bleibt dann nur noch der 1" und somit ist man schon bei der 15"/1". Und wenn ich mir meine Mackie anhöre gibts da sicher bedeutend besseres, aber für den Anfang fand ich klingt das Ding schon recht ordentlich. EQ dran und es wird noch ein wenig besser.
    Also würd ich als Einstieg entweder die 15"/1" Boxen, oder wenn etwas mehr Geld zur Verfügung steht die nächst bessere Variante, die ja meist aus 12"/1" und 18" (15") Subs besteht.
    Wenn man direkt plant eine Band darüber zu mixen würd ich wieder auf die 12"/1" Variante setzen und notfalls später die Subs dazukaufen. Da gibts so viel was man beachten sollte, da kommts halt auf den Einzelfall an.
    Mit den Herstellern tue ich mich schwer und möchte da auch nichts empfehlen, weil ich viele der Boxen auch noch nicht gehört hab.
    Irgendwie gabs in letzter Zeit nur GAE, AD, K&F, Meyer etc. zu hören :D

    Edit: Zum Budget hab ich jetzt nichts geschrieben. Wenn ich meine Boxen nehm, die haben damals noch 1100Euro/Stück gekostet. Mittlerweile ja billiger...
    Eine AZ CD 15 kostet ca. 430Euro in ND 500Euro. Mit passendem Amp und ein paar Kabeln landet man da auch locker bei 1500Euro. Damit würde ich einsteigen, darunter nicht. Wie gesagt, jeder wird da andere Vorstellungen haben, die teilweise einiges tiefer oder auch viel höher liegen.

  • binson
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    • 25. Juni 2005 um 18:27
    • #7

    Die günstigsten PAs sind mMn die aktiven Satellitensysteme, da passen alle Komponenten zusammen und es lässt sich sehr schnell und fast idiotensicher aufbauen. 1kW bekommt man neu schon ab 1k€ und bei Bedarf kann man es um weitere Systeme erweitern. Es ist mir ein Rätsel, dass gerade kleine Beschaller nicht mehr zu solchen Lösungen greifen, denn mit vier, sechs oder gar acht Systemen kann man auch mal große Gigs meistern oder mehrere kleine Geschichten mit jeweils ein oder zwei Systemen beliefern.

    Hersteller wären bspw.:

    Omnitronic AS-900
    http://www.omnitronic.de/omn_artdetail.php?artnr=11038810&lang=D

    DAP Soundmate
    http://highlite.omc.net/index.php/high…oundmate_series

    Kotec David
    http://www.kotec.de/david_system.html

    HK Lucas
    http://www.hkaudio.com/de/Portable/Active/lucas_1000/

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Marcel
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    • 25. Juni 2005 um 21:22
    • #8
    Zitat von "Binson"

    Es ist mir ein Rätsel, dass gerade kleine Beschaller nicht mehr zu solchen Lösungen greifen, denn mit vier, sechs oder gar acht Systemen kann man auch mal große Gigs meistern

    Das kann doch nicht dein Ernst sein mit z.b. sechs oder acht Lucas 1000 Systemen eine VA zu beschallen?!

    Diese Komplett-PAs wie die Lucas finde ich nicht so toll - stand selbst am Anfang kurz davor mir so ein Teil zu holen und bin froh, dass ich es nicht gemacht habe. Wenn man dauerhaft kleine Partys, Hochzeiten und Feiern zu betreuen hat, dann lohnt sich sowas, weil man es auch dem Einsatzzweck entsprechend oft einsetzen kann. Will man aber weiter hinaus damit steht man imho wie Ochs vorm Berge, da diese Systeme fast nicht erweiterbar sind - es sei denn, man kauft das gleiche Ding nochmal. Spätestens da (wenn man das System doppelt hat) ist auch Ende, da man sonst mit der Abstrahlung der Tops gar nicht mehr zu rande kommt.

    Wer also nur sein Kinderzimmer beschallen will kommt wohl mit so einem Teil gut zurecht, wer halbwegs was ernsthaftes damit machen will, muss sich halt über den eingeschränkten Gebrauch im klaren sein. Wenn aktiv dann würde ich ala Mackie, DB Tech., Yorkville, Coda usw. Boxen kaufen, die die benötigten Amps in der Box selbst haben und nicht alle z.b. im Sub. So kann man dann ohne Probleme einfach Boxen dazukaufen/-mieten und das System erweitern.

  • binson
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    • 25. Juni 2005 um 22:14
    • #9

    Ich glaub Du hast mich etwas missverstanden. Ich mein natürlich keine Open Airs mit 5000 Pax oder noch mehr und Livemukke wird auch etwas kritisch. Aber bis 1000 oder gar 2000 Leute und Konserve, Theater, etc. kann man schon mit solchen Systemen arbeiten, wenns auch eher ne Ausnahme bleiben sollte. Ich würde es nicht schreiben, wenn ich es nicht selbst schon so gemacht hätte und gegen das Ergebnis war nichts einzuwenden.

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  • ADMIN
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    • 25. Juni 2005 um 23:37
    • #10

    Nun ja, es haben auch schon Weltklasse-Stars in Stadions gespielt, und links und rechts standen je zwei 12". Ist schon ein paar Jahrzehnte her, die Gruppe nannte sich "The Beatles"... :wink:

    Wenn man von heutigen Vorstellungen ausgeht, dann ist das doch ein wenig weit von den Anforderungen entfernt. Theaterbeschallung, Sprachbeschallung, Hintergrundberieselung... meinetwegen.

    Aber Disco- und Party-Beschallung? Das sind genau diese Aktionen, die beispielsweise HK einen etwas zweifelhaften Ruf verschafft haben: Die Versuche, Veranstaltungen mit einer PA zu machen, die einfach 15 dB zu wenig leistet.

    Am Rande: Satelittenanlagen sind selten dafür ausgelegt, dass man mehrere Systeme nebeneinanderstellt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • juri
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    • 26. Juni 2005 um 12:39
    • #11

    Wenn ihr eure diskussionen raus schneidet wenn wir mal mit dem thread fertig sind dann finde ich sind hier schon gute Einsteigertipps dabei. Ich würde den "ADMIN" nochmal bitten was zum Thema Budget für einsteiger PA zu sagen

    Go with the flow!

  • cyberlight
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    • 26. Juni 2005 um 16:45
    • #12
    Zitat

    Nun ja, es haben auch schon Weltklasse-Stars in Stadions gespielt, und links und rechts standen je zwei 12"


    Gestern erlebt: 1000-Mann-Zelt, vorn 2 K&F 15" Tops und als Bass etwas, wo man nicht genau sagen konnte, was es ist. Könnte von der Grösse her 2x15" BP gewesen sein.
    Auf der Bühne: 5 (!) Monitore ähnlichen Kalibers wie die Front-Tops :?
    Für den Tonmannm, der die max. 2 Mikrofone zu bedienen hatte, sicher ein sehr entspannter Job.

    Dazu dann 4 087 mit jeweils 4 PAR64 short auf die Bühne gewürfelt.
    Je 2 Kannen auf Dauerlicht und je 2 mit sehr wildem Geflacker und sound to light.
    Ich glaube sogar, dafür war ein extra Lichtmensch da.

    Ich hätte sehr gern ein Foto davon gemacht, hatte aber leider keine Kamera dabei.

    Ergebnis:
    Trotz mässiger Lautstärke (mehr ging wohl nicht), keine Sprachverständlichkeit und ein gewisses "das ist zu laut"-Gefühl.
    Das ist schon sehr schlecht, wenn hauptsächlich Sprache übertragen werden soll. Zum Licht brauche ich ja weiter nichts zu sagen.

    Das würde ich trotz "amtlichem" Material als Hobby-Niveau bezeichnen. Die Leute die dabei standen, hätten eigentlich wissen müssen, dass man sowas nicht auf so ein grosses Zelt stellt.

    Seid dem ich 12" Horntops habe, weiss ich auch, was die Anderen an den 15"-Kisten zu meckern haben und was man unter Grundton versteht.
    Trotzdem sind hochwertige 15" Tops (in meinem Fall mit 1,4") praktisch die absolute Universalkiste für den Verleih.
    Man kann sie alleine rausgeben und wenn es etwas grösser wird, stellt man einfach ein paar Bässe dazu.

    Bei billigeren 15"-Tops muss man wohl drauf achten, dass die Dinger "mitteltonfähig" sind. Das kann man einem Einsteiger aber wohl kaum plausibel beibringen, denn dann kommt ja ohne Sub gar keine Freude auf und das Argument "Erst 12" kaufen" zieht nicht, weil die ja ohne Sub nicht partytauglich sind.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • tamaris-pa / mts
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    • 26. Juni 2005 um 20:28
    • #13
    Zitat von "cyberlight"

    Bei billigeren 15"-Tops muss man wohl drauf achten, dass die Dinger "mitteltonfähig" sind. Das kann man einem Einsteiger aber wohl kaum plausibel beibringen, denn dann kommt ja ohne Sub gar keine Freude auf und das Argument "Erst 12" kaufen" zieht nicht, weil die ja ohne Sub nicht partytauglich sind.

    Ein Widerspruch. Billige 15/1er Tops ergänzen?Unmöglich. Das das bei amtlichen Boxen kein Problem ist, ist wohl klar.

  • Kracky
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    • 26. Juni 2005 um 20:45
    • #14
    Zitat von "Kloma"

    Ein Widerspruch. Billige 15/1er Tops ergänzen?Unmöglich. Das das bei amtlichen Boxen kein Problem ist, ist wohl klar.

    Ich suche den Widerspruch, ist das nicht das selbe was cyberlight da gesagt hat?

    Auch eine amtliche 15"/1" Kombination unterliegt der selben Physik wie eine billige, das ändert garnichts. Der 15" kommt nicht hoch oder klingt dann übel, der 1"er kommt nicht runter. Mit 15"/1,4-1,5" geht das schon ehr und ist somit der bessere Kompromiss. Ideal sind halt nunmal 3 Wege wobei ich hier wieder am 15" Topteil mit 2"/1" Coax hängen bleibe. Das ist richtig genutzt akzeptabel. 15" bis 450-500 Hz dann 2" bis 6-6,5 KHz und Rest 1" bis hoch.

    Alles in allem dann eine 4 Wege Anlage mit Bass, Mitteltief, mittelhoch und Hochton. So und wo sind wir nun, ja genau in den Anfängen der Anlagentechnik nur das hier durch Einzelelemente das aneinanderkoppeln ehr schlecht und somit auch der Klang und das Outputergebnis ehr gering ausfielen.

    Minimum einer Beschallung sind einfach 3 Wege unter dem ist alles mehr oder weniger ein großer Kompromiss, leider meist in dem Bereich den man am meißten benötigt, die Mitten.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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    • 26. Juni 2005 um 21:08
    • #15
    Zitat von "Kracky"

    So und wo sind wir nun, ja genau in den Anfängen der Anlagentechnik nur das hier durch Einzelelemente das aneinanderkoppeln ehr schlecht und somit auch der Klang und das Outputergebnis ehr gering ausfielen.

    wie meinste denn das?

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Kracky
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    • 26. Juni 2005 um 21:55
    • #16

    Wie ich das meine? Na z.B. meine eigentlich garnicht so schlechte alte Horn PA von H+H die ich mal hatte.

    Einen süßen kleinen würfel mit Ringstrahlern um die ganz fiesen höhen zu machen, ein riesiges mittelhochtonhorn um von 500 Hz aufwärts die Mittleren höhen zu machen, ein 2x12" Mitteltontop um die Tieferen Mitten zu machen und hornbässe drunter.

    4 Wege und ein eigentlich geniales Beschallungswerkzeug nur der Materialaufwand in Gegenzug zur abgegebenen Leistung war einfach heftig.

    Klanglich waren halt leicht die defizite da weil die Komponennten einfach ganz genau gestellt sein mußten und im Übergang doch so ihre Problemchen hatten aber sonst war es klasse. Genau das meine ich damit. Ich finde 4 Wege Ideal, auch heute noch finde ich eine 3 Wege anlage mit Infras als 4. Weg genau richtig. Das macht was es soll und jeder macht genau das was er kann.

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  • outliner
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    • 26. Juni 2005 um 22:20
    • #17
    Zitat von "Kracky"

    Einen süßen kleinen würfel mit Ringstrahlern um die ganz fiesen höhen zu machen, ein riesiges mittelhochtonhorn um von 500 Hz aufwärts die Mittleren höhen zu machen, ein 2x12" Mitteltontop um die Tieferen Mitten zu machen und hornbässe drunter.


    genau sowas mag ich. :grin: :twisted: wenn was mit über 300 pax mache,borge ich mir immer den hand von einem kollegen aus.der sagt dann immer zu mir:"sag mir nicht wieviel kw,ich will nur das gewicht wissen!"der ärmste... :wink:

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    • 26. Juni 2005 um 22:35
    • #18
    Zitat von "Kracky"

    Ideal sind halt nunmal 3 Wege wobei ich hier wieder am 15" Topteil mit 2"/1" Coax hängen bleibe. Das ist richtig genutzt akzeptabel. 15" bis 450-500 Hz dann 2" bis 6-6,5 KHz und Rest 1" bis hoch.

    Ich gebe ja zu, dass ich eher diese Kombination bevorzugen würde:

    6"-1" Horn Limmer 042

    (siehe http://www.lsv-hamburg.de)

    Warum?

    1.) Ist günstiger, ca 431,- Euro statt ca 570,- Euro (je nach dem, welches Horn man für den 2/1Coax nimmt.)

    2.) Der Klirrfaktor von kleinen Pappen ist deutlich unter dem von 2"-Treibern.

    Am Rande: Vielleicht sollte man dieses Horn mal mit einem OBERTON - D 2544 testen...

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  • Kracky
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    • 26. Juni 2005 um 22:42
    • #19
    Zitat von "ADMIN"

    Ich gebe ja zu, dass ich eher diese Kombination bevorzugen würde:

    6"-1" Horn Limmer 042

    (siehe http://www.lsv-hamburg.de)

    Warum?

    1.) Ist günstiger, ca 431,- Euro statt ca 570,- Euro (je nach dem, welches Horn man für den 2/1Coax nimmt.)

    2.) Der Klirrfaktor von kleinen Pappen ist deutlich unter dem von 2"-Treibern.

    Am Rande: Vielleicht sollte man dieses Horn mal mit einem OBERTON - D 2544 testen...

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    Ja, hast ja recht, war auch nur ein Beispiel um in der heißgelibten 15"/1" Klasse der jungs zu bleiben, auch meine Turbosound TXD kann ich hier nennen, auch ein geniales 15/3 Wegesystem in modernerer, schlancker Bauform. 15"/10"/Schlitzstrahler als Top oder Fullrange.

    Egal sei es Drum unter 3 Wege ist eine brauchbare Beschallung indiskutabel, mit 4 Wege macht es richtig Spaß aber auch halt mehr Aufwand.

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    • 26. Juni 2005 um 23:33
    • #20

    Das Limmer-Horn ist sicher nicht mehr Party-PA.
    1" als Ergänzung zu 2" ist wohl Materialverschwendung, zumal die 2" meist recht teuer sind.

    Im Handel finden sich leider fast ausschliesslich 2-Weg-Kisten im unteren bis mittleren Preissegment.

    Durchsetzen könnten sich 3 Wege nur, wenn es billiger ist und besser klingt.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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