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Das Geheimnis "guten" Sounds

  • treibsand
  • 5. Juli 2005 um 17:45
  • treibsand
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    1
    • 5. Juli 2005 um 17:45
    • #1

    So.
    Ich weiß ziemlich genau, daß ich in diesem Forum falsch bin und nicht unbedingt die erhofften Antworten erhalte, versuche es aber trotzdem, da im pa-forum das offene Brett (und damit die Umfragemöglichkeit) für nicht-profis gesperrt ist.

    Mal schauen, was euch so an Tips für einen guten Sound einfällt:
    Ich höre oft, daß den Zuschauern mein Sound gefällt (achtung, Eigenlob... :oops: ), kann aber nicht genau definieren, wann ein Sound gut ist.
    Da ich aber versuche, den Nachwuchs an Mischerleuten zu fördern, muß ich mal einige Erklärungen dazu liefern.

    Also los:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 5. Juli 2005 um 17:58
    • #2

    Lustig: Das Ich könnte so quasi alles anklicken. Es müssen alle Faktoren zusammenkommen um den idealen Sound zu erhalten. Sich hier festzulegen ist echt schwierig.

    Gruß
    Thomas

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 5. Juli 2005 um 18:01
    • #3

    Naja.
    Mir fielen spontan noch ca. 743.543 weitere Antworten ein, aber die Umfragemöglichkeit erlaubt maximal 10... :roll:

    falls Ihr aber weitere, wichtige Tips hättet dürft ihr die hier gerne posten.
    Mir geht's eher darum, möglichst viel über einen "guten Sound (-mann) zusammenzutragen.

    Danke.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 5. Juli 2005 um 18:01
    • #4

    Stimmt: Man müsste alles anklicken können. :wink: Viele dieser Faktoren sind gleich wichtig, wie soll man sich da entscheiden ??

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 5. Juli 2005 um 18:04
    • #5

    Ich hab jetzt angeklickt "Ich sitze am FOH"
    Weil ich dann dafür sorge, dass alle Faktoren gegeben sind. 8)

    Gruß
    Thomas

  • Ravemaster
    Beiträge
    4.506
    • 5. Juli 2005 um 18:10
    • #6
    Zitat von "treibsand"


    Mir fielen spontan noch ca. 743.543 weitere Antworten ein

    einmal alle auflisten bitte ;)

  • MIG
    Verifiziert
    Beiträge
    151
    • 5. Juli 2005 um 21:35
    • #7

    Interessante Umfrage:
    Natürlich müssen (fast) alle Auswahlmöglichkeiten zutreffen, aber nicht alle sind aus meiner Sicht gleich wichtig!

    Ich sitze am FoH
    --> dann sieht es schon ziemlich gut aus, :grin: aber Kollegen können das auch - ist also keine MUSS-Bedingung

    Alle Instrumente sind zu hören
    --> Grundlegend und oft gegeben obwohl ich dann den Sound nicht als gut einstufen würde

    Der Sound ist trotz allen Instrumenten/Gesängen transparent
    --> dafür habe ich gestimmt, denn oftmals ist der Sound ein einziger Brei! Es ist alles zu hören und zu verstehen, aber ein Musikspaß kommt dennoch nicht auf!

    Sämtliche Texte sind zu verstehen
    --> geht für mich in die Ecke der Frage nach allen Instrumenten: Grundvoraussetzung

    Der Sound ist super kompakt, ohne Löcher, Ecken und Kanten
    --> wichtig!

    An den richtigen Stellen kommen Effekte, Delays etc.pp.
    --> die richtige Stelle ist wichtig, davor müssen aber andere Punkte erfüllt sein! Ist das perfekt erfüllt geht es in die Richtung "sehr guter Sound"

    Die Dynamik ist nicht so komprimiert, wie von Konserve
    --> live ist immer eine größere Dynamik vorhanden als von CD, daher zwar wichtig, aber nicht DAS Kriterium

    Die Instrumente werden bei Soli etwas "gepusht"
    --> Auch wichtig, aber gehört für mich eher zu den Details, wenn der Rest stimmt.

    Der Monitorsound stimmt, die Band ist glücklich und spielt super
    --> Grundlegend: ohne dieses Kriterium gibts auch kein ordentliches "Ausgangsmaterial" aus dem der Sound gemischt werden kann!

    Die Stimmung im Publikum stimmt, und der Rest ist wurscht.
    --> ich bin als Techniker nicht in erster Linie der Stimmungsmacher, sondern muss versuchen, die Stimmungsmachern nicht zu behindern sondern sie zu fördern - grundlegend!

    So und jetzt viel Freude beim Weiterdiskutieren!

    Gruß,
    Michael

  • mediennutte
    Beiträge
    90
    • 6. Juli 2005 um 00:02
    • #8

    Also in erster linie ist di eband wichtig, die muß spilen können, ein halbherzig gebrachter "holzmichel" ist noch lange kein stimmungsgarant, auch wenn der sound stimmt.

    Ich habe auch mal für "ich sitze am FOH" gestimmt, obwohl ich lieber stehe bei der arbeit....

    weitere absolut wichtige punkte sind: ruig bleiben, lächlen und abwarten, der rest sollte doch eigentlich voraussetzung sein für guten sound!

    also alle instrumente sollten so zu hören sein wie für die jeweilige gebraucht,
    soli werden wenn nötig gefeatured,
    sänger müssen auch zu verstehen sein,
    auch bei ansagen!

    und den rest der liste.....

    jeder abend ist anders, ich tue immer mein bestes nicht in routine zu verfallen, das fände ich bei musik fatal,
    es gab mal eine werbeanzeige oder artikel da hieß es so schön:
    "it ist hard to recal a drumers mood"

    die technischen dinge sind meistens zweitrangig da eigentlich vorausstzung, das menschliche ist da viel wichtiger!

  • wtfits
    Beiträge
    641
    • 10. Juli 2005 um 17:19
    • #9

    Hallo erschtmah!
    Also grundsätzlich kommts natürlich auf den Input an. Was nicht reingeht kann nicht rauskommen. Da gibt es durchaus Bands/Künstler mit denen es einfach nix werden kann. Die haben dann meistens einen riesigen Technikerverschleiß aber der Sound bleibt "Scheiße"!
    Gehen wir jetzt mal von einer korrekten Quelle aus.
    Richtig schwierig finde ich es einen fetten Sound bei geringer Lautstärke zu basteln. Das man alles hören sollte, Instrumente bei Soli angehoben werden, Textverständlichkeit etc. ist doch eigentlich klar - darüber muß man nicht abstimmen.
    Das es aber ohne Ohrenbluten drückt ist eine Kunst. Viele Mischer fahren mir persönlich ein zu großes Brett. Liegt wohl daran das es psychoakustisch so ist, lauter als fetter wahrzunehmen. Leider kann man dann nur noch mit Ohropax genießen.
    Also angehm - druckvoll - transparent - Das wäre meine Vote!
    MfG Thomas

  • hwb
    Beiträge
    252
    • 14. Juli 2005 um 20:47
    • #10

    N'Abend!

    Wichtigste Voraussetzung für mich wenn ich ein Konzert besuche ist, dass ich die Musik ohne Gehörschutz genießen kann. Nichts ärgert mich mehr als wenn ich mir einen guten, aber zu lauten Mix durch Stöpsel versauen lassen muss.
    Ich weiß nicht, ob ich eine andere Wahrnehmung habe als die meisten Mischer, aber mir sind tendenziell sehr oft die Höhen zu penetrant, häufig sogar schon schmerzhaft wenn die anderen Gäste sich dem noch unbeeindruckt aussetzen.
    Vielleicht bin ich durch die Arbeit für das Thema Gehörschutz sensibilisiert und deshalb sofort irgend etwas im Hinterkopf "Stöpsel rein" sagt, oder ob mein Gehör wirklich empfindlicher ist als bei anderen.
    Aber ich kann einfach kein Konzert genießen wenn ich weiß, dass es später im Bett wieder in den Ohren pfeift.

    Es würde meiner Meinung nach viel helfen, wenn sich mancher Mischer einen Pegelmesser zur Kontrolle ans Pult legt wenn er nicht von sich aus einschätzen kann wann es reicht. Das soll nicht heißen, dass er sich krampfhaft an irgendwelche dBSPL-Werte klammern soll, sondern ihm vielmehr in Erinnerung rufen wo er im Eifer des Gefechts schon wieder angekommen ist.

    Wie gesagt, Musik macht nun mal mehr Spaß wenn es auch drückt, aber eine Vielzahl der Kollegen übertreibt es zu oft! Es ist wichtig, dass die Verantwortlichen, und das schließt neben Mischern und Technikern auch die Veranstalter mit ein, für das Thema sensibilisiert werden.

    Viele Grüße,
    Holger

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 15. Juli 2005 um 11:00
    • #11

    Jepp, oft merkt man gar nicht, dass man schon bei 100dB oder sogar drüber ist, und wenn man dann das Pegelmessgerät anmacht, dann wundert man sich.

    Gruß
    Thomas

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