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Feedbackprobleme bei Theateraufführungen

  • meister_k
  • 16. August 2005 um 13:13
  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 18. August 2005 um 13:54
    • #21

    noch ma was ganz unseriöses, wie isses denn wenn man das miking wie in den frühen siebzigern macht, sprich 2 mics nahe beieinander und eins phasengedreht ? achja, und statt dem automatikmischer könnte man ja vielleicht auch noch gaten....

    http://www.ae-rental.de

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 18. August 2005 um 14:18
    • #22
    Zitat von "Peerless"

    noch ma was ganz unseriöses, wie isses denn wenn man das miking wie in den frühen siebzigern macht, sprich 2 mics nahe beieinander und eins phasengedreht ?

    Das klappt nur bei Nahbesprechung eines der Mikros. Sinn dieser Kombination war es ja, den Sänger zu betonen gegenüber dem Lärm der Bühne.

    Zitat von "Peerless"

    achja, und statt dem automatikmischer könnte man ja vielleicht auch noch gaten....

    Das funktioniert nicht. Mit der fest eingestellten Schaltschwelle (Threshhold) ist das nicht in den Griff zu kriegen. Gute Automatikmischer passen den treshhold automatisch an die herrschenden Umgebungsgeräusche und Nutzsignalpegel an.

    Ich möchte ja nicht zu negativ klingen, aber ich befürchte, das hier ist sinnlos: Um eine gut funktionierende Lösung für die tatsächlich schwierige Anwendung zu erhalten, muss richtig Geld in die Hand genommen werden, und ich vermute mal, daß die Schule dieses nicht hat. Und bei Ausgaben dieser Größenordnung (ich würde mal auf 10.000 - 15.000 Öre tippen) geht ohne Ausschreibung sowieso nichts.
    Und jetzt ein kleiner Ausflug in die bittere Realität, wie selbst oft genug erlebt: Bei der Ausschreibung bietet dann Radio Müller von nebenan den ganzen Kram mit Monacor Komponenten für den halben Preis an, und schon geht der ganze Mist wieder von vorne los...

    UUUUps, jetzt bin ich aber etwas OT geraten... :oops:

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • Everell
    Beiträge
    325
    • 18. August 2005 um 14:55
    • #23
    Zitat von "soundworx"


    Ich möchte ja nicht zu negativ klingen, aber ich befürchte, das hier ist sinnlos: Um eine gut funktionierende Lösung für die tatsächlich schwierige Anwendung zu erhalten, muss richtig Geld in die Hand genommen werden, und ich vermute mal, daß die Schule dieses nicht hat. Und bei Ausgaben dieser Größenordnung (ich würde mal auf 10.000 - 15.000 Öre tippen) geht ohne Ausschreibung sowieso nichts.

    Ne, das sehe ich anders.
    Front: 2xHK PR:O 12 oder von mir aus DAP, unbedingt geflogen/gehängt (ca. 800 EUR)
    Delay: 2xPAS 208 + kleiner T-Amp (ca. 350 EUR)
    Behringer ULTRA-CURVE PRO DSP8024 (290 EUR) (alles mono fahren).
    Mikrofonierung: Samson CO2 (2 Stück 99 EUR). Ich schätze mal, dass man 6-8 Stück braucht (also SUmme 400 EUR). Die Mikros werden von oben am Kabel und mit Perlonfaden ausgerichtet abgehängt.
    Also mit rund 2000 Euros bist du am Start. Das ist bestimmt nicht die Optimallösung, aber ich würde mir zutrauen, damit einen vernünftigen Job zu machen...

    Veni, vidi, desperavi

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 18. August 2005 um 16:18
    • #24
    Zitat von "Everell"


    Ne, das sehe ich anders. ...
    ...aber ich würde mir zutrauen, damit einen vernünftigen Job zu machen...

    Genau das meinte ich...
    Ich geb auf!

    Edit: Wort vergessen...

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

    Einmal editiert, zuletzt von soundworx (18. August 2005 um 17:25)

  • Everell
    Beiträge
    325
    • 18. August 2005 um 16:56
    • #25
    Zitat von "soundworx"

    Genau das meinte...
    Ich geb auf!

    Hä? Wie soll ich das verstehen?
    Für mich kommt das so rüber, als ob du nicht nur meine Empfehlung an Equipment anzweifelst, sondern auch meine Fähigkeiten!

    Veni, vidi, desperavi

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 18. August 2005 um 17:53
    • #26
    Zitat von "Everell"


    Hä? Wie soll ich das verstehen?
    Für mich kommt das so rüber, als ob du nicht nur meine Empfehlung an Equipment anzweifelst, sondern auch meine Fähigkeiten!

    Ich kenne Dich nicht, kann daher Deine Fähigkeiten nicht beurteilen und daher auch nicht anzweifeln. Sollte so nicht rüberkommen.

    Zum Equipment aber habe ich tatsächlich eine etwas andere Auffassung:

    Mikros: Ich würde kleine, unauffällige Mikros bevorzugen, da ich diese möglichst tief hängen möchte (Je näher desto Pegel) und dann auch eher welche, die genau für diesen Zweck gemacht wurden, sprich mit Aufhängung, die sich nicht verdreht und im Winkel sauber und sicher fixierbar ist.

    Mischer: Hier kommt für mich definitiv nur ein Automatikmischer in Frage.
    Grund: In der Schule ist meist kein erfahrener Tontechniker anwesend, der die Mikros sicher und rückkopplungsfrei fahren kann. Bei leise vor sich hinsprechenden Schülern benötigt man viel Gain am Mikro bzw. eine hohe Gesamtverstärkung. Wenn ich jetzt 6-8 Mikros mit viel Gain gleichzeitig offen habe, sind Feedbacks vorprogrammiert.

    EQ: Auch wenn die Dinger oft verteufelt werden, würde ich in dieser Anwendung (es ist kein erfahrener Tonmensch vor Ort) einen Feedbackreducer dazu nehmen. Hier auch kein Billigteil, der das Ganze eigentlich nur schlimmer macht, sondern etwas vernünftiges von Sabine (GRQ2031?) oder Shure (DFR22).

    Amp: Egal, irgendeiner der zu den Boxen passt.

    Speaker: Da würde ich auf 4 gleiche setzen. Die HK Teile habe ich noch nicht benutzt, könnten aber funktionieren.

    Ich habe u.a. solche Sachen über 6 Jahre lang geplant und auch ausführen lassen und habe in dieser Zeit viel zu oft in Aulen und Dorfhallen gestanden, wo für den Anwendungszweck vollkommen nutzloses Equipment stand oder hing. Daher auch die unpassend erhöhten Emotionen zu diesem Thema.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • Everell
    Beiträge
    325
    • 18. August 2005 um 18:23
    • #27

    Das hört sich doch schon etwas differenzierter an.
    Ich habe 15 Jahre als verantwortlicher Beleuchter und Tontechniker an einer Mittelbühne mit Konferenz- und Versammlungsraum (600 Personen) gearbeitet. Dann habe ich mich allerdings entschlossen, meiner zweiten Leidenschaft, dem "Eros" der Pädagogik zu folgen. Insofern kenne ich beide Seiten, insbesondere, was finanziell machbar ist.

    Meine Gedanken:

    Die Samson sind wirklich erstaunlich gute Mikros, die mir im Musicaleinsatz für den Chor und die Darsteller ohne Headsets hervorragende Dienste geleistet haben. Mehr gibt es zu dem Preis nicht. Natürlich wären kleinere Mikros, speziell für Hängemontage nett, aber wohl außerhalb des Budgets (evtl. noch die AT Pro 45).

    Bezüglich des EQs/Pults: Die ganze Anlage ist - so habe ich es verstanden - stationär. D.h. derjenige, der die Anlage einbaut, pfeift sie dementsprechend ein. Der EQ wird gesichert, beim Pult ist da leider weniger zu machen. Normalerweise gibt es aber an einer Schule immer ein paar Jungs (und leider selten Mädels), die sich das hinreichend aneignen können.

    Tja soundworx, willkommen in der Schulrealität. Aber für eine Tonanlage überhaupt 2000-3000 EUR loszuleiern geht nur schwer und meist unter Einbeziehung eines Fördervereins o.ä. Zumieten mit Personal ist nicht finanzierbar, zumieten ohne Personal bringt bessere Qualität, aber wahrscheinlich kaum weniger Feedbacks.
    Ich behaupte immer noch, dass man mit dieser Anlage - so sie vernünftig eingepegelt und eingerichtet wird - ein Theaterabend mit annehmbarer Sprachverständlichkeit möglich ist. Und das wäre für diese Schule wohl schon eine Verbesserung um 250%.

    Veni, vidi, desperavi

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