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Protect

  • schrecki7289
  • 16. Oktober 2005 um 10:30
  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 16. Oktober 2005 um 10:30
    • #1

    Servus!

    Wollte mal fragen, wie man am besten eine einfache Protect Schaltung für einen kleinen AMP (max 2x100W) baut, soll bei Übertemperatur am Kühlkörper, Kurschluss, Gleichspannung am Ausgang ansprechen.
    Vielleicht hat da jemand nen Schaltplan zu. Wie gesagt, soll nur ne ganz simple Schaltung werden, für nen Kleinamp sollte das reichen. Als Betriebsspannung stehen seperate 12V zur Verfügung.

    Gruß
    Thomas

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 16. Oktober 2005 um 13:38
    • #2

    Schmitt-Trigger , Railstrom überwachen, + Bimetall an die Kühlschächte.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 16. Oktober 2005 um 14:03
    • #3

    Bahnhof? :shock:
    Schmitt Trigger kommt mir bekannt vor, ich denke mal man soll sowas wie nen Komparator bauen.
    Bimetall am KK? Ich hätte jetzt irgendwas mit nem NTC oder PTC gemacht.

    Gruß
    Thomas

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 16. Oktober 2005 um 15:52
    • #4
    Zitat von "Schrecki7289"

    Bahnhof? :shock:
    Schmitt Trigger kommt mir bekannt vor, ich denke mal man soll sowas wie nen Komparator bauen.
    Bimetall am KK? Ich hätte jetzt irgendwas mit nem NTC oder PTC gemacht.

    sogar die Digams haben ihr Bimetall, das ist alt, gut, bewährt und billig. *g
    NTC muß man ja erst wieder auswerten, hier bietet sich dann jedoch die Kombination mit Lüftersteuerung an.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DJheini
    Moderator
    Reaktionen
    502
    Beiträge
    13.787
    Marktplatz Einträge
    4
    • 16. Oktober 2005 um 21:00
    • #5

    Hall,

    das wäre doch schon mal ein Anfang:

    http://sound.westhost.com/project33.htm

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 17. Oktober 2005 um 14:31
    • #6

    Also brauche ich diese Schaltung:

    Diese erkennt Gleichspannung und hat gleichzeitig die Funktion einer Einschaltverzögerung, wenn ich den Text richtig verstanden hab.
    Die Eingänge links gehören an die Lautsprecherausgänge.

    Als Ausschaltverzögerung benötige ich diese Schaltung, die direkt hinter den Trafo angeschlossen wird:

    Beide Off Ausgänge wird dann an die folgende Relaissteuerung angeschlossen:

    Die Relais haben beide 12V Betriebsspannung, der Vorwiederstand muss berechnet werden. Für Q3 kann ich einen MJ350 einsetzen.
    Soweit habe ich das eigentlich verstanden.

    Ich habe aber noch eine andere Frage, bezüglich der Masse. Ist es richtig, dass beim Trafo der Mittelabgriff zwischen den beiden Sekundärspulen mit der Erde und ansonsten auch sämtliche Masse von Signalen zusammengeschlossen und geerdet werden?

    Gruß
    Thomas

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 17. Oktober 2005 um 21:45
    • #7
    Zitat


    Diese erkennt Gleichspannung und hat gleichzeitig die Funktion einer Einschaltverzögerung, wenn ich den Text richtig verstanden hab.


    Nein, die erkennt nur Gleichspannung.
    Die Einschaltverzögerung steckt in der untersten Schaltung, da muss sich C1 ersteinmal aufladen...

    Zur Gleichspannungsprotection mit Relays:
    Das geht nur bis zu solchen Gleichspannungen für die das Relay zugelassen ist. Es kann durchaus passieren, dass ein 250VAC Relay nur für 32V DC zugelassen ist. Bei höheren Spannungen ziehen die Kontakte beim Abschalten unter Last einen Lichtbogen und der Strom fließt weiter bis das Relay eingeschmolzen ist... :grin:
    Hab mal probiert: 85VDC 1A Last :!: 6mm :!: Lichtbogen, und zwar dauerhaft 6mm. :shock:

    Deshalb haben alle größeren Amps die kein Schrott sind kein Relay zum Trennen im DC-Fehlerfall, sondern einen PSU-Kill oder eine Triac-Crowbar (Crowbar = Brechstange) die dann den Ausgang nach Masse kurzschließt und die Schmelzsicherungen raushaut.

    Zur Kurzschlussprotection:
    Nur die Rails überwachen und abschalten ist bei linearen (also analogen Amps) nicht optimal, da der Kurzschluss zwar erkannt, aber der Strom bis zum Abschalten nicht begrenzt wird => extremer Stress für die Halbleiter (BOOM möglich :cry: ).

    Zitat


    Ich habe aber noch eine andere Frage, bezüglich der Masse. Ist es richtig, dass beim Trafo der Mittelabgriff zwischen den beiden Sekundärspulen mit der Erde und ansonsten auch sämtliche Masse von Signalen zusammengeschlossen und geerdet werden?


    Kein Problem, darfst du. Könnte aber Brummprobleme geben.
    Ich Erde immer in Amps GND sekundär, hab auch keinen Groundlift und noch nie Brummprobs gehabt.

    Bimetallschalter kann ich dir auch empfehlen. NTC/PTC Gedöns lohnt erst wenn man sowieso nen uC drin hat der alles koordiniert und man so neben der eigentlichen Temperaturüberwachung auch gleich die Lüfterdrehzahlen mitregelt oder kurz vor Überhitzung den Input-Gain zurücknimmt um eine Notabschltung doch noch abzuwenden...

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 17. Oktober 2005 um 22:01
    • #8

    Ja stimmt, hab den Satz zum falschem Schaltplan geschrieben.

    An die Sache mit dem Lichtbogen habe ich nicht gedacht, sieht immer schön aus, wenn das ganze Relais verbacken ist ( Bei Schützen kommt es auch schonmal zum Schweißen, wenn sie nicht richtig ausgelegt sind...).
    Der Amp arbeitet mit +-35V Leerlauf Rail. Ist ja nur 2x50Watt. Welches Relais würdest du mir empfehlen? Ist eh nur nen Spaßprojekt, da brauche ich keine perfekte Lösung wie in Profiamps mit Triacs.

    Gruß
    Thomas

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 18. Oktober 2005 um 15:14
    • #9

    Bei +/-35V reicht ein normales 230..250VAC Relay. Bei den Spannungen ist das noch nicht so kritisch.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 18. Oktober 2005 um 16:53
    • #10

    Gut, dann wäre das ja geklärt, trotzdem noch eine Frage:
    Ich hatte beim Prototypen Probleme mit dem Signal, hatte da ein paar Probleme, die Kleinsignaltransis am Eingang haben den Geist aufgegeben (vielleicht lags an en Reichelt Dingern, aber keine Angst, alle Leistungstransen sind Industrieware, lediglich die kleinen Dinger waren von R., vielleicht sollte ich andere einsetzen...), und ab und zu war das Signal weg, dann mal verrauscht usw, der Fehler muss irgendwo am Amp gelegen haben. Braucht man noch irgendeine Vorstufe für das Signal oder kann man einfach:
    Mixer/Controller etc ---> Amp Eingan ---> Poti ---> ab in die Verstärkerschaltung
    reingehen?
    Achso, als Verstärkerschaltung fungiert diese:

    Sorry für die vielen Einsteigerfragen, aber der Amp Bau hat mich einfach fasziniert, ich hab schon ne Menge gelesen, aber wirklich praktisch wird nirgendswo drauf eingegangen. Kleinstamps mit ICs bekomme ich ja schon hin, jetzt will ich mich an etwas größeren Sachen probieren, der Prototyp im China Amp Gehäuse lief ja auch fast schon, bis auf die genannten Probleme, Ton kam auf jeden Fall schonmal raus... :P

    Gruß
    Thomas

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 18. Oktober 2005 um 17:13
    • #11

    hast du nen oszi ?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 18. Oktober 2005 um 17:17
    • #12

    Ich selber hab leider keins, müsste ich mal gucken, wo ich mir mal eins borgen kann...

    Gruß
    Thomas

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 19. Oktober 2005 um 21:48
    • #13

    Ein Oszi ist Pflicht. Wenn du über den Kleinkram-IC-Krams hinauskommen willst lohnt es sich wirklich da mal 100-500Euros in ein gebrauchtes Analogoszi zu stecken. (Hab jetzt keine genauen Preise im Kopf). Da reicht ja schon ein gutes altes 2-Kanal HAMEG mit 20MHz Bandbreite...

    Auch in der Vorstufe usw. würde ich auf Reichelttransen verzichten. Wenn es dumm kommt kann es passieren das auch der Leistungsteil zerstört wird, wenn einer von "den kleinen" vorn kaputt geht. Auch ist nicht garantiert dass die ganz kleinen Reichelttransis wirklich "rauscharm" sind, wenn im Datenblatt rauscharm steht...

    Dein Problem klingt aber eher nach schlechter Lötstelle.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 20. Oktober 2005 um 13:50
    • #14

    War auch ziemlich doof zu löten auf der Fräseplatine. Naja, werde in den nächsten tagen mal eine neue vernünftige ätzen, dann sehe ich weiter.

    Gruß
    Thomas

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 20. Oktober 2005 um 17:01
    • #15

    Zur Schaltung: Es sollte auf jeden Fall noch eine Strombegrenzung für die Endstufentransis rein.

    MfG

    DirkB

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 20. Oktober 2005 um 19:07
    • #16

    Und wie stellt man das jetzt am besten an?

    Gruß
    Thomas

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 22. Oktober 2005 um 18:04
    • #17

    Ich habe noch eine Frage zum Relaisschaltplan:
    Ich werde ein einziges 24V Relais nehmen, anstatt der angegebenen 2 in Reihe geschalteten 12V.
    Die Frage ist, was mit den Dioden ist, kann ich dann einfach eine Zener und eine andere Diode weglassen, sodass ich einfach nur das Relais hinter dem vorwiderstand habe und parallel dazu eine 24V Zener und eine normale Diode?

    Gruß
    Thomas

  • klaus_s
    Beiträge
    15
    • 14. April 2006 um 00:12
    • #18
    Zitat von "DirkB"

    Zur Schaltung: Es sollte auf jeden Fall noch eine Strombegrenzung für die Endstufentransis rein.

    ... oder gleich eine halbwegs ordentliche SOA-Überwachung.

    Grüsse und gut Löt,
    Klaus

    ~~ jedes Netzteil ist ein Schaltnetzteil ==

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 19. April 2006 um 22:18
    • #19

    zu dem Oszi für Anfänger:

    der kleine Russe für 99,- tut schon prima. Völlig ausreichend (EBAY) 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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