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Lowcut richtig einsetzen - mehr Power?

  • tomfly
  • 12. Februar 2006 um 10:18
  • tomfly
    Beiträge
    1.209
    • 12. Februar 2006 um 10:18
    • #1

    Hallo

    Ich wollte einfach mal wissen ob nun was drann ist, das man einen BR-Sub dort nach unten abtrennen sollte, wo auch die Tunningfrequenz (z.B. 45hz) liegt?

    Das würde heisen, das ein Lowcut, welcher bei 25hz trennt, bei einer Tunningfreqenz von 45hz immer noch nicht hoch genug wäre oder?

    Ich habe auch gehört das die BR-Subs nur bei einem Lowcut unterhalb der Tunningfreqeuenz ihre volle Bassleistung bzw. Belastbarkeit haben.
    (Wenn dabei auch ein wenig Tiefbass unterhalb der Tunningfrequenz verloren geht.) ?

    Ich habe 2x diese Achenbach-Sub 15 gebaut, allerdings weis ich nicht wo die genaue Tunningfrequenz liegt. Bei dem Bauplan steht mal nur das die untere Grenzfrequenz bei 45hz liegen soll. Die Subs spielen aber auch hörbar tiefer, wenn vielleicht auch nicht mehr so druckvoll.

    Vielleicht weis ja jemand von Euch die Tunningfrequenz des Achenbach Sub 15.
    Da in meiner aktivweiche nur ein Lowcut bei 25hz zuschaltbar ist, würde ich dann mal den Lowcut in meiner Endstufe (Yamaha P3500s) benutzen. Dieser ist von 25 bis 150 hz stufenlos regelbar. (Eingebaute Aktive Weiche auf Low und High schaltbar und regelbar)

    Ich könnte mir aber auch denken, das man die Lowcut-Frequenz ein wenig unterhalb der Tunningfrequenz wählen sollte. (z.B. bei 45hz Abstimmung den Lowcut bei 40hz setzen?) ...je nach dem wie die Toleranz der Abstimmung von 45hz liegt, oder ist das die absolut tiefste Frequenz, welche die BR-Ports da noch liefern oder vielleicht die höchste und es geht dann doch noch tiefer? Ich weis das nicht genau, daher frage ich ja. *g*

    Würde das gerne einmal testen, ob das viel bringt.
    Normal habe ich immer den Lowcut an der Aktivweiche bei 25hz eingeschaltet.
    Das ganze hat mich nun jetzt mal interessiert!

    bye bye

    Man muss ebe wisse woran ma dreht - wenn ma an de Anlag steht.

    bye TomFly

  • Jonnytrance
    Gast
    • 12. Februar 2006 um 17:03
    • #2

    Mit richtig gesetztem Lowcut ist die Box belastbarer und somit auch lauter (womöglich auch sauberer Klang). Der Chassis hat nicht so höhe Auslenkung im tiefbereich und bleibt dort wo der bleiben soll, im linearen Bereich.
    Lowcut mit 25Hz ist eindeutig zu gering. Ich setze immer zwischen 35 und 40Hz ein mit Steilheit 12 oder 24dB/Okt Butterw.
    Ich kann gutvorstellen dass in deinem Fall ein Lowcut von 40Hz gut funktionieren wird.

  • tomfly
    Beiträge
    1.209
    • 12. Februar 2006 um 17:21
    • #3

    @Jonnytrance

    Hi

    Ja ich werde das mal bei Gelegenheit testen.
    Ich weis momentan nicht mit welcher Oktave die Aktive Weiche in der Yamaha P3500s arbeitet, aber da ich sonst keinen lowcut zum regeln habe, ist das ja ein Versuch wert.
    Ansonsten bräuchte ich wohl einen EQ oder neue Aktive Weiche, bei der man den LowCut stufenlos regeln kann > Trennfrequenz.

    Na ich werde mal mit der Weiche im AMP testen.
    bye bye

    Man muss ebe wisse woran ma dreht - wenn ma an de Anlag steht.

    bye TomFly

  • andirr
    Beiträge
    4.157
    • 12. Februar 2006 um 17:42
    • #4

    Oder einen Controller. Gerade wenn du gerne mal Experimente machst wie sich verschiedenen Trennfrequenzen, Flankensteilheit etc. auf den Klang auswirken würde ich einen Controller kaufen. Ich habe aus Geldmangel eine aktive Frequenzweiche mit low cut bei 40 Hz gekauft, sie passt optimal zu meinem Subwoofer, der auf 45 Hz getunt ist.

    Der Subwoofer lenkt kaum noch stark aus und man hat mehr Reserven. Ohne low cut sind die üblichen Lautstärkeanforderungen nicht zu erreichen ohne die Chassis in gefährlichen Auslenkungsbereichen zu bewegen... :wink:

    lg andi

  • joe7
    Beiträge
    1.056
    • 12. Februar 2006 um 19:14
    • #5

    lies mal hier --> http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=42062&highlight=lowcut

    hatte das gleiche problem!! :wink:

    Soundflash.cc - Mobile Disco & PA Verleih

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 13. Februar 2006 um 07:21
    • #6

    hm,

    was hat ein Lowcut mit der Tuningfrequenz eines Subs zu tun?
    Den stellt man so ein daß er die Frequenzen unterhalb des hörbaren- also des Wirkbereichs nicht ausgibt.
    Die Tuningfrequenz ist eine Resonanz die man am EQ etwas dämpfen kann um wieder lineare Verhältnisse zu finden (der Dröööööhnfaktor-Regler *g* )
    Effektives Low Cut spielt sich knapp unterhalb vom Wirkbass ab, so bei 35 bis höchstens 40Hz. Nur bei Kleinpappenboxen für Konferenzzwecke geht man damit noch höher hinaus. Unter 35Hz steigt der Wabbelfaktor an, genau das soll Lowcut ja unterdrücken.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • WSD
    Beiträge
    176
    • 13. Februar 2006 um 13:28
    • #7

    Die Tuningfrequenz ist die Frequenz, bei der der Resonator mit 90 Grad versetzung zur Membrane schwingt, und deshalb der Membran am meisten Energie entzieht !
    Deshalb wird in diesem Bereich oft angehoben, um die elektrische Belastbarkeit auszunützen.
    Unterhalb der Tuningfrequenz kommt die Reflexöffnung (ab einer gewissen Größe) einen akustischem Kurzschluss gleich (Luft kann ungehindert von der einen auf die andere Membranseite gelangen);
    deshalb sollte man einen Lowcut setzen, um nicht die mechanische Belastbarkeit zu überschreiten (zu großer Hub).
    Oberhalb der Tuningfrequenz steht die Luftmasse im Port und die Box verhält sich wie geschlossen.
    Die Übergänge sind natürlich fließend, und nicht abrupt, je nach Abstimmung mehr oder weniger.
    Das ganze kann man sich am einfachsten als Feder/Masse System vorstellen, wobei die Luftmasse im Port die Masse und das Boxenvolumen die Feder ist, angeregt wird dieses schwingungsfähige System durch den Lautsprecher.
    (Dies ist natürlich eine vereinfachte Sichtweise)

    Martin.

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 13. Februar 2006 um 15:34
    • #8

    nochmal zum low cut. ich habe auch die erfahrung gemacht das, sollte man mit plattenspielern musik machen, wenn man den low cut auf 40 bis 45 hz setzt das man der rückkopplung des turnies entgegen wirken kann

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 13. Februar 2006 um 16:49
    • #9

    bei alten anlagen hieß das "Rumpelfilter" :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • outliner
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    3.031
    • 13. Februar 2006 um 17:21
    • #10
    Zitat von "Manuela"

    bei alten anlagen hieß das "Rumpelfilter" :D


    heisst es auch heute noch oft,vor allem im hifi-bereich.auch wenn man heute mit dem begriff "rumpeln"was anderes verbindet. :grin:
    habe aber mal gelesen (hier?),dass ein zu hoch angesetzter low-cut der lebensdauer von chassis in bestimmten konstrukten nicht zuträglich sein soll,da auf grund fehlender membranauslenkung zuwenig luftbewegung an der schwingspule stattfindet und diese darum überhitzt...

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 13. Februar 2006 um 18:16
    • #11

    Wieso stellst Du den Lowcut nicht einfach anhand Deines Gehörs ein? :D

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

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