nur mal so als frage in den Raum gestellt .
was sind da eure theorien und erfahrungen?
nur mal so als frage in den Raum gestellt .
was sind da eure theorien und erfahrungen?
... die Reichweite hängt einmal von der Abstrahlfläche der Systeme, der Krümmung der Wellenfront und den Aufstellbedingungen (d.h. Bodenbetrieb ja/nein, Abstand von Begrenzungsflächen wie Wände/Decken etc. ...) ab.
kann man pauschal sagen, ob wandnahe bodenaufstellung fürs nahfeld positiv oder irrelevant ist?
Zitat von "Waschhausernst"kann man pauschal sagen, ob wandnahe bodenaufstellung fürs nahfeld positiv oder irrelevant ist?
... je "ebener" die Wellenfront ist, desto geringer ist der Pegelabfall AUF DEN ERSTEN Metern - bzw.: desto ausgedehnter ist das Nahfeld.
Die Aufstellung einer kleinen Box auf den Boden sorgt (bei "tiefen" Frequenzen ...) nicht für eine Ausdehnung des Nahfeldes, da hierdurch lediglich eine halbraumförmige Abstrahlung stattfindet.
Gleiches gilt bei Boden/Wandaufstellung, bei der dann mit einer Abstrahlung in einen "Viertelraum" zu rechnen ist.
In beiden Fällen sinkt der Schallpegel mit jeder Entfernungsverdopplung (wenn die Kiste klein gegenüber der abzustrahlenden Wellenlänge ist ...) um 6 dB (allerdings bekommt man durch die Begrenzungsflächen mehr Schallpegel durch die höhere Energiedichte in den Abhörraum -> Pegelzuwachs !).
welcher raum um die schallquelle zählt denn überhaupt zum nahfeld?
davon abgesehen, verstehe ich das also richtig, dass man einen abhörraum nicht mit nahfeld gleichsetzen kann?
Nahfeld: Direktschall > Diffus(Reflektierter)Schallanteil
In Inneräumen oft nur wenige meter, oft viel kürzer als man denkt. Stark von Nachhallzeit abhängig.
Zur Aufstellung: Boden ist bei ausgedehnten Boxen (ein stack von 1 meter höhe ist eben nicht mehr deutlich kleiner als die Wellenlänge) auch deshalb gut, weil durch die Spiegelschallquelle, die sich durch die Begrenzungsfläche ergibt, eine Bündelung parallel zum Boden entsteht --> typische Anwendung ist die lineare basslinie bei subs.
Eine Wand kann aus demselben Grund ungünstig sein, da dann diese Bündelung parallel zur Wand, also in Richtung Decke erfolgt, und die will man i.d.R. nicht beschallen. Wenn Wand, dann so nah ran wie möglich, geht das nicht (wegenEinrichtungsgegenständen z.B. oder einfach weil Box zu groß (wegen Speigelbedingung reicht schon 1/8 Wellenlänge), dann besser Abstand halten (3 meter oder mehr).
Gruß SRAM
bei 2 oder mehr aufeinander gestackten kisten:
spiegelt sich da die obere schallquelle an der unteren (also n-ten box, die unter ihr steht)?
ich habe die erfahrung gemacht, dass man höhere reichweite eher mit dem aufeinanderstapeln erreicht, als mit einer zahnlücken-o.ä.-anordnung auf dem boden...
Wegen Symmetriebedingung einfach so vorstellen, daß der selbe Stack nochmals UNTER dem Boden stehen würde (oder eben hinter der Wand), so ist das gemeint.
Vieleicht mal das hier zu Gemüte führen:
http://www.dynacord.de/download/bassarrays03042003.pdf
Gruß SRAM
kenne den text schon, war nur eine blitzidee.
Zitat von "SRAM"Nahfeld: Direktschall > Diffus(Reflektierter)Schallanteil
... wobei bei einer Außenbeschallung (d.h. einzige Begrenzungsfäche: Boden) unter Nahfeld eher der Bereich verstanden werden sollte, wo noch keine signifikante Abnahme des Schallpegels mit zunehmenden Abstand von der Schallquelle stattfindet (d.h. nahezu ebene Wellenfront), was gerade bei sehr großflächigen (Flächen-) Strahlern noch auf mehre Meter zu beobachten ist.
Erst im Fernfeld (Distanz ist abhängig von der Strahlerfläche) findet dann eine sphärische Abstrahlung mit -6 dB pro Entfernungsverdopplung statt (und dazwischen gibt es einen kontinuierlichen Übergang ...).
Im Vergleich dazu ein Linienstrahler:
Bei einem (schmale) Linienstrahler sinkt der Pegel mit jeder Abstandsverdopplung um -3 dB ... im Fernfeld (abhängig von der Strahlerlänge) geht die Abstrahlung dann kontinuierlich in eine sphärische über (d.h. -6 dB).
In beiden genannten Beispielen führt die bodennahe Aufstellung zu einer (akustischen) Verdopplung der Strahlerhöhe/-länge ... mit Auswirkungen auf das Richtverhalten (Spiegelschallquelle).
In geschlossenen Räumen ist es sinnvoll die Bass Boxen so übereinender anzuordnen, daß eine zylindrische Wellenfront entsteht.
Also ein Sub an den Boden der andere unter die Decke
Optimal : Unterkante (etwa) 50 cm über den Boden den anderen mit dem gleichen Maß Oberkante von der Decke. Bei 3,5 Meter Raumhöhe reicht das schon aus, um eine zylindrische Wellenfront zu bilden.
Wenn die vertikalen Moden auf diese Weise an der Quelle unterdrückt werden, kann man sich durch geschickte Aufstellung um die horizontalen Moden kümmern.
Verbesserung durch DBA möglich, man braucht aber viele Subs , Delay und ein bißchen Zeit zum optimalen Einstellen der Line.
Habe das grade am Wochenende gemerkt, als wir Vergleichshören draußen gemacht haben.
In einem Innenraum drücken 4 Bässe auf einem Haufen übelst, draußen bleibt nur ein leichtes Töck üprig. Grade bei Open Air Veranstaltungen braucht man doch etwas mehr an Bässen.
Drinnen kann man vor den Bässen in 2..3m fast nicht stehen so laut ist es, draußen merkt man davon garnichts.
dafür klingt´s draußen doch viel besser!
wenn ich mein kleines full-range system draußen betreibe, finde ich den klang im bass einfach nur erste sahne.
natürlich verliert der mit zunehmender entfernung enorm an pegel... tja
Find ich auch so, bei meinen Plastikkübeln hört sich der Klang im Keller sehr bescheiden an. Letzte Woche auf ner VA Open Air hat es aufeinmal richtig gut geklungen. :grin:
ist es dann nich " egal " ob es ein BR oder Honr system ist denn es ist in allen fällen ja ein Kugelstrahler ?
mag net wer mal so nen schönes vergleichsbild machen mit wan boden hängend, abnahme innen außen vergleiche?
Zum schnellen überblick über's gröbste.