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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Fliegen von selbstbau Boxen!

  • jcm800
  • 6. Juli 2006 um 16:33
  • Geschlossen
  • jcm800
    Beiträge
    63
    • 6. Juli 2006 um 16:33
    • #1

    So, hier will ich mal die Diskussion zum Thema

    korrektes fliegen von selbstgebauten Boxen führen.

    Vorab: Ich Habe von diesem Thema gar keine Ahnung, würde aber gerne meine 15/2er fliegen.

    Die erste Frage wäre wohl, was oben mit korrekt gemeint ist.
    Also: Was darf man? welche rechtlichen Grundlagen gibt es? Wie macht man das richtig?


    Gruß Jakob

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 6. Juli 2006 um 17:16
    • #2
    Zitat von "JCM"

    ...fliegen von selbstgebauten Boxen...
    Was darf man?


    Nüscht!

    Zitat


    welche rechtlichen Grundlagen gibt es?


    Keine!

    Zitat


    Wie macht man das richtig?


    gut verzurrtes Groundstack!

    :lol:

    Nee, im ernst: ohne Tüv geht da nich viel.

    ...ein Beck's bitte...

  • hell&dunkel
    Moderator
    Reaktionen
    1.095
    Beiträge
    12.398
    Marktplatz Einträge
    2
    • 6. Juli 2006 um 18:19
    • #3
    Zitat


    Nee, im ernst: ohne Tüv geht da nich viel.


    Ich schlage vor, wir lassen den ehemaligen Dampfkesselprüfverein hier aus dem Spiel.
    Wozu soll der gut sein?
    Zu dem Thema gibt es einen Interessanten Beitrag von mechwerkandi im Pa-Forum, den ich allerdings nicht mehr finde. :oops:
    Der Titel war "Andi und der liebe TÜV".

    Absehen davon ist Rigging & Co ein Fall für´s entsprechende Brett des PA-Forum.


    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 6. Juli 2006 um 18:25
    • #4

    ich darf mich mal selbst zitieren;

    Zitat

    der tüv als sachverständigenverband macht sehr wohl gutachten, sofern sie dazu beauftragt werden.
    es sollte bloß zu unterstreichen sein, dass das geflügelte wort des "tüv-gutachtens" oder "jaja, das hat tüv" nicht viel besagt, solange man den konkreten prüfungsumfang (in der va-technik z.b. einzelpunkte nach bgv c1....) und art der prüfung (einzelstatik, baumusterprüfung....) nicht kennt.
    es existiert kein "hypokratischer eid des tüv" - dieser verein überprüft nur konkrete einzelpunkte nach kundenauftrag.
    man stelle sich das überspitzt so vor - du schickst eine box zum tüv und lässt prüfen, ob die kiste kaputt geht, wenn sie aus 20m fällt.
    der tüv prüft dass dann (wie auch immer....) und sagt: "ja, kiste geht ganz klar kaputt" :roll: !
    zu dieser untersuchung wird ein "amtliches gutachten" erstellt sowie das produkt mit tüv-aufkleber versehen...

    die haftungsfrage geht bei erfolgter erstellung eines gutachtens ebenso keineswegs "automatisch" auf den gutachter über ("hat ja tüv" :lol: ) (ja gut, das wird jetzt zu umfangreich, lassen wir das...)

    quelle: http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=43204&postdays=0&postorder=asc&highlight=t%FCv&start=45


    der weg führt also, wenn man GAR keine ahnung hat, direkt zum statiker.
    imho ist das kein thema für das party-brett... schau doch in´s rigging-brett im pa-forum, wo konsequenterweise nur sachverständige bzw. -kundige schreiben dürfen (bin ich ja auch nicht!).

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • jcm800
    Beiträge
    63
    • 6. Juli 2006 um 18:42
    • #5

    Danke für den Link.

    So, dann kann man hier ja schon sowas wie ein Ergebnis zusammenfassen.

    Selbstbauten zu fliegen ist für mich als Hobbykistenschlepper also nicht möglich, da
    - Ich keine statischen Berechnungen und Gutachten zu meinen Boxen habe,
    - Ich ohne entsprechende Qualifikation sowieso nichts in die Luft bringen darf.

    Ich werde vermutlich trotzdem ordentliche Ösen mit Gegenplatte anbringen, damit ich dann die Boxen zusätzlich sichern kann, wenn ich sie auf hohe Stative stelle. Bei knapp 3 Meter und einem Gewicht von 40Kg ist es aus meiner Sicht einfach ein zu hohes Risiko, auch wenn die Stative eine Zulassung bis 50Kg haben. Daher habe ich ja über die Idee mit dem fliegen erst nachgedacht.

    Gruß Jakob

    Ein solches Ergebniss ist wenigstens mal eindeutig. So was gibt's hier ja nicht so oft.

  • uaewg
    Beiträge
    1.367
    • 6. Juli 2006 um 20:15
    • #6
    Zitat von "JCM"

    Ich werde vermutlich trotzdem ordentliche Ösen mit Gegenplatte anbringen, damit ich dann die Boxen zusätzlich sichern kann, wenn ich sie auf hohe Stative stelle. Bei knapp 3 Meter und einem Gewicht von 40Kg ist es aus meiner Sicht einfach ein zu hohes Risiko, auch wenn die Stative eine Zulassung bis 50Kg haben. Daher habe ich ja über die Idee mit dem fliegen erst nachgedacht.

    ...und wer sagt, dass eine 40kg box (mit schwerpunkt meist WEIT über dem hochständerflansch...) statisch unproblematisch ist?
    wenn der flansch genau zentrisch belastet wird "geht´s wahrscheinlich noch"... aber zu den belastbarkeiten der schweißnähte am flansch gibt´s zumeist keine daten (die werden wohl bewußt nicht garantiert :? ), allenfalls zu den verwendeten schrauben (abhängig von deren güte...).
    ich habe schon mehr als einen gerissenen flansch in der hand gehabt :grin: !

    user auf eigenen Wunsch gelöscht

  • jcm800
    Beiträge
    63
    • 7. Juli 2006 um 12:30
    • #7

    Stimmt, aber zur beruhigung sollte ich hier wohl sagen, dass ich bisher noch keine Flansche eingebaut habe.
    Ich habe mir schon ein paar Gedanken zur zentrischen Belastung gemacht. Die Idee war dann eine Golfball oder ähnliches zu nehmen und damit den Massenschwerpunkt in der Ebene vorn/hinten zu rechts/links zu bestimmen.
    Leider leben wir aber in einer dreidimensionalen Welt. :shock: Das hatte ich dann wohl vergessen.

    Der tatsächliche Schwerpunkt müsste dann schätzungsweise so ca. 20-25cm über dem oberen Ende des Flansches liegen. Das verträgt sich nur schwer mit dem von mir angedachten Hochständer.

    Da denke ich erst noch mal ein bisschen nach.
    Erster Lösungsansatz: So viele Bässe bauen, bis ich in der richtigen höhe bin :wink:
    Gruß Jakob

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