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T&M Systems FG122

  • databass.ch
  • 31. Juli 2006 um 19:59
  • databass.ch
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    1
    Beiträge
    1.197
    • 31. Juli 2006 um 19:59
    • #1

    Hi,

    hab oben genannte LS im Onlineshop eines Forenmitgliedes gefunden. Bisher wurden diese hier noch nie erwähnt. Ist Zeit das mal zu ändern, findet ihr nicht :wink: Also, wer hat lust etwas zu berichten?

    http://www.tm-lines.com/artikel.php?nr=38.03.06
    Preis ca. 500€

  • tufkama
    Beiträge
    669
    • 31. Juli 2006 um 20:05
    • #2

    würde mich auch mal interessieren, nicht nur oben genannte box....

    wer also irgendwas aus dem t&m programm hat kann ruhig berichten...

    schon allein die weise farbwahl sieht geil aus, ok für den täglichen mobilbetrieb vielleicht weniger geeignet aber in ner feinen chilligen lounge kommt weiss edel :wink:

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 31. Juli 2006 um 20:29
    • #3

    die sehn chic aus ja. Die 98 dB (1 watt/1 m) lassen aber vermuten daß es nicht viele Freunde finden wird weil doch etwas leise. :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • databass.ch
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    1
    Beiträge
    1.197
    • 31. Juli 2006 um 21:11
    • #4

    Liegt doch durchaus im üblichen Rahmen einer 12" 2-Weg BR Box dieser Preisklasse. AZ CD12 und TI12 haben auch nicht mehr (CD=97.5; TI=97dB).

  • DJ-Grauhaar
    Beiträge
    22
    • 20. Juni 2010 um 10:42
    • #5

    Hallo,

    es ist vielleicht schon eine Weile her und trotzdem will ich mal etwas über die Dinger berichten.
    Ich selbst habe vor Jahren nach kleinen Boxen gesucht, die für mich und den vielen Veranstaltungen so um die 20 - 1000 Personen multifunktional einsetzbar sein sollten.
    Also vor mitlerweile 6 Jahren suchte ich wie gesagt Boxen, die einen exzellenten Klang haben sollten.
    Sie mussten unbedingt 8 Ohm haben und ein sehr sauberes Horn mit möglichst 120° in der Breite und maximal 45° in der Höhe besitzen.
    Die Übernahmefrequenz zum Horn sollte früh bei gut 1,3KHz beginnen, um die 12" Pappe zu entlasten. Der Vorgänger t&m 122, als auch besagter FG122 besitzen das, auch wenn der Nachfolger (FG122) leider kein 1,7" Hochtonhorn mehr hat.
    Zudem sollte die Box bei kleineren Veranstaltungen als Fullrangebox ihre Arbeit verrichten, ohne sich merklich anstrengen zu müssen. Sie sollte auch tiefere Frequenzen exakt zu übertragen wissen.
    Ebenso erwartete ich von der Box die Möglichkeit, sich ohne großartigen Zukauf als Topteil einsetzen zu lassen.
    Alles in Allem wurden diese Erwartungen erfüllt. Die Firma Trius ermöglichte gar ein Testversuch und schickte mir über einen Vertragshändler zunächst 2 Boxen als "Versuchskaninchen" zu. Diese behielt ich dann auch gleich.

    Erfahrungen im Betrieb:

    Die empfohlene Verstärkerleistung wurde mit 480 Watt laut Trius angegeben. Ich befeuerte die Boxen stets mit einer Camco Fortex 4 (immerhin gut 900 Watt an 8 Ohm). Nie gab es Schäden an den Boxen. Nie wurden die Lautsprecher an den Rand des Wahnsinns trotz Vollaussteuerung des Verstärkers betrieben. Ein sauberer, durchsetzungsfähiger Klang als Topteil über eine anständige aktive 2-Wege Frequenzweiche waren das Ergebnis. Als Kleinbeschaller (bis 1000 Personen) und als Verleiher lobten besonders die Akustik-Gitarren Fraktion diese Box. Dank der ungewöhnlichen Übernahmefrequenz und der aufwendigen handgeschmiedeten Frequenzweiche im Inneren der Box war das erst möglich. Auch Gesang aller Couleur kam immer brilliant herüber. Natürlich gute Mischertechnik vorrausgesetzt.
    Als Fullrangeboxen waren sie wegen +-3db Abstimmung und Ausführung als Bassreflexbox mit Langhubchassis ebenso Top in Form. Die von einigen bemängelte schwächere Empfindlichkeit machte die Camco wieder wett. Obwohl bei kleineren Veranstaltungen der Wirkungsgrad eher weniger die Rolle spielt, da ohnehin leiser gefahren wird. Auf alle Fälle hatte ich mit 2 t&m 122 Boxen so einige Veranstaltungen ohne Subwoofer bestritten und keiner meiner Kollegen hätte jemals gedacht, das aus solch kleinen Dinger so ein voller pompöser und wuchtiger Sound kommen würde. Genutzt hatte ich die Dinger bis zu einer Personenzahl von ca 50 Personen.
    Sollte dann mal bei einer etwas größeren Veranstaltung eine Bassunterstützung notwendig geworden sein, stellte ich einfach eine Seeburg B1801 dazu und schliff sie hart ohne Frequenzweiche durch. Das Verhältnis der jeweiligen Empindlichkeiten passte bei dieser Kombination wie die Faust auf`s Auge. Ein echt direkter Sound war die Folge und die Mischpultregelung im Klang blieb in der neutralen Stellung. Erst größere Veranstaltungen wurden mit 2 Verstärkern und `ner Frequenzweiche gemeistert.
    Eine weitere Kombination bevorzugte ich, wenn kaum Lärm an meckernde Artgenossen oder der "besondere" Sound erwartet wurden: So stellte ich gern 4 von diesen t&m 122 im Quadrat um die Tanzfläche auf Hochständern jeweils zum Mittelpunkt der Tanzfläche ausgerichtet auf. Immer gleiche Kanäle genau gegenüber. Die Folge war ein Druckvoller, lauter Sound inmitten des Quadrates. Schon ein - zwei Meter neben, bzw außerhalb des Quadrates konnte man sich bequem über den Tisch unterhalten. Kein 12"er konnte das nachmachen. Jetzt, wo es gute aktive Systeme gibt, ist das schnell mal nachvollziehbar, jedoch kosten 4 brauchbare aktive Boxen heute auch nicht weniger als 4 t&m FG 122, zumal gute Endstufen auch schon sehr preiswert geworden sind.

    Hier mal ein Bild von dem Ganzen Kram:http://www.sohr-web.de/html/welche-technik.htm

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 21. Juni 2010 um 11:00
    • #6
    Zitat von "sohr-web.de/html/welche-technik"

    FI-Technik habe ich als eventuellige Fehlerquelle gleich ganz ausgeschaltet, . . . . ich habe erst mal gleich gar kein FI-Schutzschalter! Was nicht da ist, kann auch nicht ungewollt auslösen.

    danke für den hilfreichen tip !

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • matthias falke
    Beiträge
    1.844
    • 21. Juni 2010 um 12:33
    • #7

    Zitat: Lasst euch das von einem gelernten Rundfunkfritzen

    Sicher gelernt in Krakow am See, bei Herr Petermann :grin:
    Das mit dem FI würde ich mir persönlich noch mal überdenken. Ich habe mal eine Weile am Strom gezappelt, und glaube mir keine Chance sich loszureißen, und Du merkst jedes der 50 Hz.

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 21. Juni 2010 um 13:15
    • #8

    sind die hitec audio sachen von musik produktiv nicht umgelabelte t&m zu viel besserem preis?

    also in der beschreibung vom sub mp115s ist folgendes zu entdecken: "Die Doppelschwingspule garantiert ebenfalls den Einsatz des FG115S als Mono-Sub oder auch als Stereo-Sub."

    299 zu 589 ocken :wink:

    die mp122 kostet da übrigens 235€

  • DJ-Grauhaar
    Beiträge
    22
    • 22. Juni 2010 um 05:48
    • #9

    zitat:sind die hitec audio sachen von musik produktiv nicht umgelabelte t&m zu viel besserem preis?

    ....hmmmm...! Ähnliches hatte ich mal von `nem gutem Kumpel gehört. Mag mich da aber nicht festlegen wollen, da mir so einige Sachen nicht ganz schlüssig erscheinen.
    Zumindest liegt die Verwandtschaft quasi auf der Hand. Ich weiß noch sehr genau, das die t&m 122 auf ihrem Lable `drauf zu stehen hatten: "Made in Europa".
    Die interne Frequenzweiche ähnelt zumindest der von TW-Audio in der passiven 12" Technik vor einigen Jahren.

    Bezüglich der FI-Technik mag ich gern noch hinzufügen, das ich meinen Facharbeiter für Rundfunktechnik in Neustrelitz in der Kirschenallee gemacht hatte. Sorry, meinen Elektrofacharbeiter dann einige Jahre später im EKN-Neubrandenburg. Meinen Elektroniker FA dann in Berlin im Funkhaus Köpenik. Meinen Meister dann lediglich theoretisch in der LW-Akademie in Groß Plasten.
    Dennoch verteidige ich meine Einstellung zu FI. Solange die Zuleitung bis zur Bühne EinsA DIN-Norm entspricht, habe ich nichts gegen der Verwendung einer modernen FI-Schutzschaltung, solange alleinig und ausschließlich meine Technik dahinter hängt. Wenn aber so ein dahergelaufener Möchtegern-Elektriker mir eine Strippe mit vielleicht 1,5 mm² und laufende 100m 4 -adrige Leitung an einem 32 A Stecker mit gebrücktem Null und Schutzleiter vorlegt, verzichte ich gern auf den besagten FI- Schalter. Was nützt mir dann in diesem Fall ein FI-Schalter, wenn auf Grund der wabbeligen Gummistrippe bei Last der sogenannte Schutzleiter das Potential des Nullleiters unter Last angenommen hat. Womöglich bei verschobenen Sternpunkt, weil die Phasen unterschiedlich belastet sind? Ich selbst habe da schon zwischen Nullleiter und den jeweiligen Phasen Spannungswerte zwischen 160V und 260V gemessen. Dabei war der Nullpunkt so weit verschoben, das zwischen dem gebrücktem Null- und Schutzleiter gegen dem örtlichen vorhandenem Masse-Potential (Geländer oder Wasserleitung) plötzlich und unerwartet knappe 60V existierten. Jeder FI-Schalter der Welt würde da auslösen, sobald einer das Shure Mikro oder das Rack anfast. Wohl gemerkt: ein jeder FI-Schalter vergleicht den abfließenden Strom mit dem Strom, der die Anlage betritt. Fließt ein Strom zwischenzeitlich nach "Masse" ab, macht es "Klack" und Ruhe ist es im Volk. Da verzichte ich auf alles, was sich per "Ground Lift" nicht freiwillig abschalten läßt, . . . . incl. FI-Geknackse. Auch deshalb habe ich Grundsätzlich einen Kraftverteiler mit Digitaler Anzeige pro Phase mit angeschlossen und kontrolliere nicht nur beim Aufbau, sondern auch während des laufenden Betriebes. So einige Veranstaltungen habe ich somit gar nicht erst begonnen oder während des laufenden Betriebes abgebrochen und dem Veranstalter oder/und dessen Elektrofuzzi die Anzeigen gezeigt. Böses Erwachen beim Veranstalter mit inbegriffen, wenn der meinen Vertrag nicht einhält, weil er keine DIN-Normmäßige Spannungsversorgung bereit stellen kann.

    MFG
    Datt DJ-Grauhaar

  • matthias falke
    Beiträge
    1.844
    • 22. Juni 2010 um 09:16
    • #10
    Zitat von "DJ-Grauhaar"

    Facharbeiter für Rundfunktechnik in Neustrelitz


    Ich hatte das Vergnügen in Krakow, aber stimmt in Neustrelitz gab es auch eine Berufsschule. Aber egal.
    Zu FI, eigentlich hatte ich nur einmal Probleme, mit einem Steuergerät von einem Pyrotechniker. Das war dann natürlich nicht mehr lustig als vor 800 Leutchen auf eine mal Funkstille herrschte. Seitdem bekommen die Leute eine eigene Stromversorgung mit eigenen FI.
    Aber trotzdem, mit Strom lege ich mich nicht noch mal an. Es ist schon eine Unterschied mal beim Stella, Ines oder auch Colormat kurz eine gewischt zu bekommen, oder richtig kleben zu bleiben. Auf das Vergnügen einen Strommarker auf meiner Hand zu betrachten und vor alle zu riechen, welcher aus schwarz verbrannten Fleisch besteht, kann ich gerne verzichten. Die Heilung hat fast ein halbes Jahr gedauert. Das sieht heute nach Jahren noch gut aus.
    Fazit für mich, nie wieder ohne FI.
    PS. Etwas unpassend fand ich in dem Moment den Ausspruch dessen der mich durch entfernen des Steckers aus der Steckdose errettet hat. Man, hast Du einen Elektro Dance gemacht.

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