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Knobelfrage für Anfänger

  • manuela
  • 9. September 2006 um 15:42
  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 13. Januar 2009 um 17:28
    • #41

    Einverstanden. Andere Frage: Trafo (50V) mit Einweggleichrichtung und Ladekondensator. Welche Sperrspannung muß die Diode haben?

    MfG

    DirkB

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 13. Januar 2009 um 17:48
    • #42
    Zitat von "DirkB"

    Einverstanden. Andere Frage: Trafo (50V) mit Einweggleichrichtung und Ladekondensator. Welche Sperrspannung muß die Diode haben?

    MfG

    DirkB

    für Spitzenspg.: 2 * Ue -> 2 * 50V = 100V
    für Effektivwertspg.: 2 * Wurzel(2) * Ue -> 2 * 1,41 * 50V = 141V

    dafür brauchts nicht mal einen TR

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 14. Januar 2009 um 15:53
    • #43

    141V ist richtig.

    MfG

    DirkB

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.861
    • 14. Januar 2009 um 17:34
    • #44
    Zitat von "DirkB"

    141V ist richtig.

    MfG

    DirkB

    Nö :grin: *Klugscheißmodus AN*
    Praktisch wird mit Sicherheitsfaktor k gerechnet, also:

    URRM = k*ûR = k * 1,414 * US

    übersetzt:
    maximale periodische Spitzensperrspannung URRM = Sicherheitsfaktor k * "Crest-Faktor" also Wurzel 2 * Effektivwert der Wechselspannung
    *Klugscheißmodus AUS*

    Der Sicherheitsfaktor hat den Zweck mit Phänomenen wie Netz-Überspannung, Blitzschlag oder Pulsspannungen beim Schalten von Induktivlast fertig zu werden. Er liegt in der Größenordnung bis ~2,5
    Die Krux liegt auch hier immer in den Einflüssen von Kostendruck vs. Langzeithaltbarkeit. Lieber ein paar Volt mehr, sagt der Praktiker...

    Alles klar? :wink:
    Greetz, Jürgen

    Edit, was ich noch unbedingt loswerden wollte:

    Einpuls-Mittelpunktschaltung zum Gleichrichten - fröstel! :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen Klingel (14. Januar 2009 um 21:46)

  • matthias bronko
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    489
    • 14. Januar 2009 um 21:32
    • #45

    nun eine Diode mit exakt 141V Sperrspg. wird kaum zu finden sein. Dennoch ein berechtigter Einwand der Diodenleben verlängert.


    Ich hätte auch mal eine Aufgabe:
    (hoffe auch lösbar für die Elektroniklaien und wäre auch mal praktisch anwendbar für Leistungsmessung)

    Ein Amp hat eine Railspannung (Schienenspannung) von 120V Gleichspannung gemessen nach Masse. Der Amp soll ein reines Sinussignal verstärken und das Ausgangssignal bis an die Clippinggrenze getrieben werden.
    Welche Effektivwertspannung (Urms) wäre am Ausgang messbar?

    Es wird ein IDEALER Lautsprecher mit 8Ohm Impendanz angeschlossen (es gibt nur Wirkleistung und linearen Impendanzverlauf).
    Welcher Strom und welche Leistung wäre damit (rein theoretisch) umsetzbar?

    Einmal editiert, zuletzt von Matthias Bronko (14. Januar 2009 um 22:08)

  • Jürgen Klingel
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    4.861
    • 14. Januar 2009 um 21:47
    • #46

    Tipps gibts am Anfang des Freds :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • tufkadib
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    2.687
    • 8. Februar 2009 um 11:47
    • #47

    Noch eine Sache: Ein Digitalmultimeter mit 31/2-stelliger Anzeige hat eine Genauigkeit von 2% +/- 1 Digit. Im 200V-Bereich wird eine Spannung von 90V gemessen. In welchem Bereich kann die tatsächliche Spannung liegen?

    MfG

    DirkB

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 8. Februar 2009 um 13:46
    • #48

    2% von 200V = 4V
    1 Digit = 1V
    Also darf die Spannung im Bereich von 85 bis 95 Volt liegen - wenn das völlig veraltete Messinstrument einigermaßen tauglich und die Batterie noch ausreichend voll ist.

    Kann natürlich auch ganz anders aussehen, wenn wir ein auf 50Hz optimiertes Gerät nutzen, um die Railspannung bei 5 kHz zu schätzen... :roll:
    Oder Gleich- und Wechselspannungen vergleich- bzw. verwechseln.


    Was uns wiedermal dazu bewegt, auch Messergebnisse zu hinterfragen. Wer misst, misst Mist.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 8. Februar 2009 um 14:33
    • #49

    Jep. Bei meinen Lehrlingen stelle ich des öfteren fest, daß sie
    a) mit Analogmultimetern nicht umgehen können
    b) die Anzeige des Digitalmultimeters für die absolute Wahrheit halten
    :grin:

    MfG

    DirkB

  • fladdi
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    • 8. Februar 2009 um 17:42
    • #50

    Analogmultimeter sind toll

    vor allem die aus der schule von phywe :D

    unser e technik lehrer hat nich schlecht gestaunt als ich ihm gezeigt hab wie man damit sogar kleine sinus sachen zeigen kann :)

  • schrecki7289
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    • 21. Februar 2009 um 12:48
    • #51
    Zitat

    b) die Anzeige des Digitalmultimeters für die absolute Wahrheit halten


    Nunja, vorrausgesetzt man misst richtig ist das prinzipiell schon richtig, allerdings ist die Interpretation bisweilen trotzdem nicht ganz einfach.

    So is es mir bei folgendem schönem Gerät ergangen:
    \

    Nach kompletter Restauration (alte Teerkondensatoren raus, neuer Schraubelko, magisches Auge und Skalenlämpchen erneuern, jede Menge Mechanik gängig machen, Schleifbahnen säubern etc. pp.) spielte das Ding, nur hatte ich das Problem, das je nach Position des Netzsteckers satte 150V AC (gemessen mit Digitalmultimeter mit zig MOhm Innenwiderstand...) gegen PE auf dem Gehäuse lagen, bis mich jemand darauf gebracht hat mal den Kurschlussstrom zu messen, der <5µA beträgt und somit vollkommen ungefährlich ist habe ich einige graue Haare bei der Fehlersuche bekommen.

    Zitat

    Was uns wiedermal dazu bewegt, auch Messergebnisse zu hinterfragen. Wer misst, misst Mist.

    PS: Wenn noch jemand einen passenden Drehknopf hat, immer her damit.

    Gruß
    Thomas

  • Jürgen Klingel
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    • 21. Februar 2009 um 14:22
    • #52

    Ui, schönes Stück,
    leider brauche ich meine antiken Röhrenempfänger-Drehknöpfe noch selbst :wink:
    Viel Spaß mit dem Radio wünscht
    Jürgen :D

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • rockline
    Profi
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    • 21. Februar 2009 um 14:36
    • #53
    Zitat von &quot;-Schrecki-&quot;

    nur hatte ich das Problem, das je nach Position des Netzsteckers satte 150V AC (gemessen mit Digitalmultimeter mit zig MOhm Innenwiderstand...) gegen PE auf dem Gehäuse lagen, bis mich jemand darauf gebracht hat mal den Kurschlussstrom zu messen, der <5µA beträgt und somit vollkommen ungefährlich ist habe ich einige graue Haare bei der Fehlersuche bekommen.

    Äähhhmmm.......Du weißt das manche Radios (und auch TV Geräte) aus dieser Ära keine Netztrennung hatten? Das Chassis aus Metall ist gleichzeitig der Minuspol der kompletten Schaltung, und mangels Netztrafo wurde die Anoden und Heizspannung direkt aus der 220Volt Versorgung gewonnen. Also Einweggleichrichtung und richtig amtlich den Null (oder die Phase - jenachdem wie herum der Stecker steckt) an das Metallchassis geklemmt.

    So war das früher.
    Besonderes Highlight war die "Isolation" des Kristallplattenspielereingangs (man nannte diesen Eingang früher "Tonabnehmer") mit einem Keramikkondensator, damit man im "Fall der Fälle" keinen geschossen bekommen sollte!

  • Jürgen Klingel
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    • 21. Februar 2009 um 15:05
    • #54

    Äh, die Sache mit der Netzspannung...im Sinne eines erhaltenswürdigen Originalzustandes würde ich vom erden des Chassis Abstand nehmen.
    Es ist sogar kontraproduktiv, da das Gerät wohl ohne Netztrennung arbeitet, wie Stefan schon geschrieben hat.
    Nicht auszudenken, wie das knallt, wenn Du mal eine geerdete Antenne daran anschließen willst :shock:

    Eine "annehmbare" Lösung wäre ein externer Trenntrafo, der mit dem Gerät untrennbar verbunden (sprich in die Zuleitung eingebaut) wird.
    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • schrecki7289
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    • 21. Februar 2009 um 16:18
    • #55
    Zitat

    Du weißt das manche Radios (und auch TV Geräte) aus dieser Ära keine Netztrennung hatten?


    Selbstverständlich.
    Aber keine Sorge, dieses Radio hat keinen Spartrafo und ist auch keines der legendären Allstromgeräte (Die Philetta lässt grüßen). Es hat einen normalen Trafo und ist somit vollkommen galvanisch vom Netz getrennt, ich hatte mir im Vorfeld deswegen auch extra den Schaltplan besorgt. Den einen Entstörkondensator, der von der Primärseite zum Chassis ging habe ich ersatzlos gestrichen, somit besteht wirklich absolut keine Verbindung. Eine Messung des Isolationswiderstandes (Messspannung 500V) hat das letzendlich auch bestätigt. Und da der Ableitstrom auch wie gesagt irgendwo im µA Bereich und somit unter dem Grenzwert von 0,5mA für schutzisolierte Geräte lag würde das alte Schätzchen die Prüfung nach VDE 0701 bestehen, wenn denn der fehlende Knopf dran wäre.
    Im Sinne der optischen Originalität wirde ich aber trotzdem vom Anbringen einer Prüfplakette absehen. :wink:

    Gruß
    Thomas

  • Jürgen Klingel
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    • 21. Februar 2009 um 17:27
    • #56
    Zitat von &quot;-Schrecki-&quot;

    Im Sinne der optischen Originalität wirde ich aber trotzdem vom Anbringen einer Prüfplakette absehen. :wink:


    :lol: Auf jeden Fall! :lol:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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