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Problem mit Hornbässen

  • tutter0815
  • 14. September 2006 um 14:00
  • tutter0815
    Beiträge
    32
    • 14. September 2006 um 14:00
    • #1

    Hallo

    Ich habe zwei CERWIN VEGA sl-36 Hornsubwoofer.
    Ich habe immer das Problem, das diese dazu neigen zu dröhnen und keinen richtigen Kickbass erzeugen.
    Was kann ich da machen an was liegt das?

    Ist das ein Prinziepielles Problem des Hornaufbaus oder kann man da durch gewisse einstellungen gegenwirken.

    vielen Dank Rocco

  • Raupe
    Beiträge
    232
    • 14. September 2006 um 14:09
    • #2

    Hast Du mal am EQ "gedreht"?

    MfG
    Raupe

    TOPGIG Onlinespiel für Bandmanager
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    Bitte mal anklicken und so Besucher der Rockband Lullies werden!

  • dj_orgie
    Beiträge
    295
    • 14. September 2006 um 14:52
    • #3

    Es sind Horngeladene. Die entwickeln ja den vollen Druck erst in ein paar Metern. Aber "kickbässe" müssten sie trotzdem bringen, wie alle anderen Bässe. (Natürlich nur bis zu einer bestimmten Frequenz!)
    Was für ein Dröhnen ist es denn? Es kann schnell passieren, dass wenn sie in einem kleinen Raum aufgedreht werden der Schall so stark reflektiert wird, dass er sich überlagert. Oder sie einfach zu laut für den Raum sind. Dann kommt einem das auch wie dröhnen vor.
    Wenn sie sich im Freien (in ein paar Metern entfernt) auch so verhalten, dann kann ich nur zustimmen und sagen, dass da die Einstellungen am Equalizer geändert werden sollten.

    (Also wenn die Teile gebraucht sind, dann könnte es unter Umständen auch sein, dass nicht mehr das originalchasi drin ist und das "neue" nicht mer zu dem Gehäuße passt...)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 14. September 2006 um 16:14
    • #4

    Wer glaubt, alles ließe sich mit einem EQ grade biegen, der unterliegt einem klarem Irrtum.

    Gruß
    Thomas

  • tutter0815
    Beiträge
    32
    • 14. September 2006 um 16:42
    • #5

    Am EQ habe ich noch nichts verändert. Ich habe auch nur den der im Behringer Ultradrive eingebaut ist. Würde es damit gehen, etwas zu verändern? Wie gehe ich am besten vor.

    Der Raum war auch etwas klein. Es könnte auch daran gelegen haben.

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 14. September 2006 um 17:21
    • #6

    Kleiner Raum? -> mal draussen anhören.
    Wie sieht der Rest vom Setup aus? Amps, Tops, Einstellungen des Ultradrive?

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • Kracky
    Profi
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    • 14. September 2006 um 22:51
    • #7
    Zitat von "dj_orgie"

    Es sind Horngeladene. Die entwickeln ja den vollen Druck erst in ein paar Metern.

    Bitte verbreitet diesen Blödsinn doch nicht weiter, Die Hornladung ist doch eigentlich nur dafür da den Sensitivity des Lautsprechers zu steiger, deine Aussage wäre nur zutreffend wenn es evtl. bündeln würde was bei diesen Wellenlängen ausgeschlossen ist.

    Ich tippe auf Resonanzfrequenz des Gehäuses. Ist bei horngeladenen Bässen nicht unüblich, wo diese allerdings liegt ist schwer zu sagen, einfach mal am EQ die einzelnen Tieftonbänder um 6db absenken und schauen ob es verschwindet.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • DerNub
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    1
    • 15. September 2006 um 00:04
    • #8

    ...kann ich mir zwar hier nicht vorstellen, aber in nen paar Horn Papers
    wird davon gesprochen, das sowas passiert wenn die kompression (also
    die Halsfläche zu groß) zu klein (!) gewählt wird...

  • N-Dee
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    932
    • 15. September 2006 um 00:17
    • #9

    Den meissten dürfte aber eher der 'Blindleistungs-Wind' von ventilierten Konstrukten fehlen. Bei optimale Anpassung weht da halt kein Wind, der sonst im Nahbereich deutlich spürbar ist (irgendwohin muss ja die Bewegungsenergie der kaum gebremsten Membran ja hin). Daher dürfte es für viele so wirken, als würden Hörner in Räumen erst weiter hinten loslegen. Dass das dann meisst in Wandnähe ist und man in der Raummitte meisst zahlreiche Interferenzen hat verstärkt den Effekt ja auch noch. Ist jetzt natürlich etwas überzogen dargestellt, um es besser darzustellen.

    Aber zum eigentlichen Thema: Zuerst mal andere übliche Fehlerquellen eliminieren, wie Aufstellung, (den Raum selbst,) das Controllersetting. Vielleicht auch mal das Dröhnen selbst analysieren - könnte es vom Gehäuse selbst kommen? Sind die Chassis in Ordnung? Es gibt zuviele Möglichkeiten, konkrete Aussagen sind noch schwer zu treffen.

    Greets,
    N-Dee

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  • watt xtra
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    • 15. September 2006 um 12:47
    • #10
    Zitat von "Kracky"

    Bitte verbreitet diesen Blödsinn doch nicht weiter, Die Hornladung ist doch eigentlich nur dafür da den Sensitivity des Lautsprechers zu steiger, deine Aussage wäre nur zutreffend wenn es evtl. bündeln würde was bei diesen Wellenlängen ausgeschlossen ist.

    Ich tippe auf Resonanzfrequenz des Gehäuses. Ist bei horngeladenen Bässen nicht unüblich, wo diese allerdings liegt ist schwer zu sagen, einfach mal am EQ die einzelnen Tieftonbänder um 6db absenken und schauen ob es verschwindet.

    Doch haben die Cerwin Vega subs dass "problem" die fangen erst an nach wenige metern.. und drucken dann sehr weit.
    Wenn mann solche subs benutzt in zu kleine raume, sprich <80m2 dann bringen die einfach zu wenig.

    Die SL ist gebaut worden weit zu drucken L= Long und funktioniert erst dann wenn mehrere speakers gestackt sind. Sind ja fur grossere sachen und outdoor!

    einzeln kann mann die nur gebrauchen als reine sub, also nicht weiter laufen lassen dann 80hz-100hz!! anfangen konnen die schon bei 35 hz. Wenn mann trotzdem ein bisschen "kick" mochte dann boosten bei 80hz. wirt auch mit denn Boosting system van CV gemacht.

    aber besser ist es die SL zu kombinieren mit doppel 15" BR oder 18" BR. delay musste mann dann eben probieren, dass gleiche beim fase problem, dachte so um 90 grad.

    Habe hier die L36 PE sind fast die gleiche.

    oja sonst die kiste fest verschrauben, da resonanz von die kiste deutlich zu horen sein konnte.

    bin neu hier

  • Kracky
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    12.055
    • 15. September 2006 um 22:40
    • #11

    Da ein Bass wohl kaum eine richtige Wellenfront bildet, ist die Reichweite einfach lautstärkenabhänig und so lauter vorne um so weiter hinten, eine bündelung ist wiegesagt ausgeschlossen. Durch die Hornladung ist nur der Strahlungswiederstand geringer so das einfach ein viel höherer Sensitivity des Lautsprechers erreicht wird, mit Vergrößerung der Mundfläche (Mundflächen mehrerer Bässe aneinander) des Horns sinkt der Strahlungswiederstand der Bässe weiter und das Ergebniss ist besser, sowie auch der Tiefgang. Es ist eine physikalische Unmöglichkeit das direkt vor den Lautsprechern nichts oder wenig sein soll, das empfindet man nur weil man, natürlich weit oberhalt der Mundöffnungen steht und somit nicht im Direktschall des Lautsprecher ist. Erst im direktschall kommt es einem dann so vor als ob der Lautsprecher nun erst kommt. Eine Bündelung in diesem Frequenzbereich wäre nur mit wahnsinnig langen Hörnern möglich weil wir es hier mit sehr langen Wellenlängen der Frequenz zu tun haben.
    Solltest du dennoch auf deine Meinung beharren bitte ich dich mir das messtechnisch zu beweisen und physikalisch zu belegen. Ansonsten bleibt es dabei, es handelt sich nur um ein weit verbreitetes Gerücht.

    Wir jedenfalls arbeiten auch in kleinen Locations mit Hornbässen, man darf nur nie den Fehler machen das man denkt man könnte mit weniger Bässen arbeiten, dann fehlt es an Mundfläche und das ganze kann nicht mehr richtig funktionieren. und in 90% aller Fälle benötigt man die Mundfläche von mindestens 2 Bässen um arbeiten zu können, zwecks Tiefgang und aus diesem Grund sieht man Hornbässe ehr bei größeren Beschallungssystemen, weil der Aufwand entsprechend ist. Aber funktionieren werden die immer wenn richtig angewendet.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • schrecki7289
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    • 15. September 2006 um 22:56
    • #12

    Du wiedersprichst dich.
    Bässe haben keine Richtwirkung, ja, aber wie soll man dann bitte aus dem Direktschall rausgehen? Durch die nicht vorhandene Richtwirkung sollte das doch keine Rolle spielen, oder?

    Gruß
    Thomas

  • Kracky
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    12.055
    • 15. September 2006 um 23:33
    • #13

    Stop, du hast auch hinter und neben einem Hornlautsprecher ein bedämpftes Signal, gleich wie bei einem Direktstrahler, Beim Direktstrahler hingegen bildet sich der Kugelförmig abstrahlende Schall schon direkt in alle Richtungen aus, beim Horngeladenen Lautsprecher bildet sich ehr eine Keule die dann erst Kugelförmig wird, weil wir einen geringeren Strahlungswiederstand haben und somit eine höhere Strömungsgeschwindigkeit. Kugelförmig wird der Schall aber trotzdem innerhalb 1-2 Meter, und genau das ist dann das Empfinden das der Bass erst ab dort kommt. Die Reichweite wird dadurch nicht beeinflußt. Reichweite kann man auf drei Arten erreichen, die einfachste ist Lautstärke. Um so mehr Lautstärke von vorne kommt um weiter ist die Reichweite, weil wir diese 6 dB Lautstärkenabfall pro Entfernungsverdopplung vor uns her schieben. Die zweite Möglichkeit ist ein Bündelungsverhalten, das heißt um so enger ich etwas abstrahlen lassen kann um so weniger Fläche wirkt dem entgegen, so das mein Lautstärkenabfall je nach Bündelung einfach geringer ist, dieser liegt dann im Bereich von ca. 3-6db pro Entfernungsverdoppelung, dieses ist dann aber ehr Topteilen zuzuortnen weil es von den zur Bündelnden Wellenlängen dort weitaus einfacher ist, im Gegenteil, je höher die Frequenz wird um so mehr muß ich darauf achten der Bündelung mit einer Beugung entgegen zu wirken um keine Beamingverhalten des Lautsprechers zu bekommen. Und zu guter letzt, die Wellenfront, hierbei breiten sich die Schallwellen nicht in einer Kugelförmigen Welle aus sondern in einer planaren Welle, was zur Folge hat das wir nur einen Pegelabfall von rund 3dB je Entfernungsverdoppelung haben, dieses bedarf aber bestimmter Vorraussetzungen und auch die planare Form endet irgendwann wieder in einer Kugelwelle die dann entsprechend wieder dem normelem Pegelabfall von 6db je Entfernungsverdoppelung entspricht. Da ich nun zwar bei Bässen die Möglichkeit habe aufgrund langer Wellenlängen eine Koppelung zu erreichen habe ich zwar einen Teil der Wellenfront erfüllt, leider jedoch müßte eine Basswellenfront riesen groß sein um eine planare Welle zu erzeugen, was das ganze ehr uninteressant macht. Also können wir eigentlich bei Bässen Punkt zwei und drei ausschließen. Somit wird jeder Bass, egal welcher Bauform er unterliegt immer ein Kugelstrahler sein und unterliegt somit eigentlich nur der Möglichkeit 1 um Reichweite zu erlangen. Es gibt einige Kunstruktionen, die sich der letzteren Möglichkeit bedienen wollen, und dieses evtl. auch bedingt tun, aber das wäre ehr ein Sonderthema sowie die physikalischen Möglichkeiten über Auslöschungen ein bestimmtes Richtverhalten zu erzwingen.

    Ich sehe also keinen Wiederspruch in meiner Aussage und würde jedem mal empfehlen einfach in die Knie zu gehen vor Hornbässen um zu schauen ob da nichts ist. Im geschlossenen Raum selber relativiert sich das ganze dann nochmal. Problem ist hier eigentlich immer nur, man hat kleine Räume, damit meißt auch einen kleinen Aufbau was aber dann entgegen der Mundfläche der hornladung arbeitet und das Ergebniss ist entsprechend schlecht. Daher auch die falsche Aussage hörner gehen nicht in geschlossenen, kleinen Räumen. Das hier Direktstrahler eh viel mehr sinn machen, braucht ja nicht extra diskutiert zu werden.

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    78598 Königsheim

  • watt xtra
    Beiträge
    606
    • 16. September 2006 um 14:26
    • #14

    ok kracky ist auch so dass da schon bass ist nun mann hort es nicht wirklich.

    Problem bleibt aber beim TS.

    am besten benutzt er die sl zusammen mit BR 18 oder 15". mit der proccesor mal spielen, solange dass alles stimmt.

    Ich bleibe der meinung dass mann keine CV in kleine raume benutzt, Kracky Du hast schon erzahlt warum nicht, da 4 dinger hin zu stellen ist ja auch ubertrieben.

    probiere mal mit denn proccesor etwas zu boosten, bei 80-100hz.

    bin neu hier

  • fschleif
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    950
    • 16. September 2006 um 15:10
    • #15

    @ Kracky: Danke für die schöne und ausführliche Erklärung - das sollte für solche Fragen, die ja ofter auftauchen, mal oben festgepinnt werden.
    Bei ein paar Dingen/Begrifflichkeiten muss ich Dir aber troztdem widersprechen :) :

    Eine Wellenfront hat man immer, wenn sich eine Welle ausbreitet. Die Zylinderwelle ist nur eben eine bestimmte Form einer solchen Wellenfront.
    Desweiteren ist Richtwirung bei Bässen durchaus möflich, nämlich dann, wie Du auch geschrieben hast, wenn die Mundfläche in mindestens der halben abzustrahlenden Wellenlänge entspricht. Diesen Punkt erreicht man bei Hörnern recht schnell, da sie an sich ja schon eine grosse Schallaustrittsöffnung haben. Den gleichen Effekt kann man abe auch bei Direktstrahlern erreichen, wenn man eben genug auf einen Haufen stellt (am besten nebeneinander wegen Bodenreflexion).

    Alle diese Überlegungen enden in einem recht simplen physiklaischen Prinzip, nämich dem Huygens-Prinzip der superpostitionierten Wellen. Das besagt nichts anderes, als das jede Schall (Licht, ...)- quelle als Punktquelle angesehen wird, Ist der Strahler ausgedehnter, addiert man die von jedem Punkt der Fläche abgestrahlte Welle. Man erhält eine resultierende, die eben genau der Wellenfront entspricht. (Wer sich etwas mit z. B. Matlab auskennt, kann das schön simulieren und dann die Schallquellen sukzessive auseinander ziehen. Man merkt, dass sich die Wellenfront verändert, bis sie auf einmal nur noch aus einzelnen, (im interessanten Entfernungsbereich) getrennten Kugelwellen besteht. Guckt man sich das Ganze genauer an, erkennt man, dass es bei Bässen durchaus sinnvoll ist, diese auf Lücke zu stellen ("Zahnlückenaufstellung") - die Wellenfrint verändert sich kaum, die "Kopplung" reicht aber weiter runter, da die effektive Scahllfläche vergrößert wird.
    Wenn man schon gerade beim Simulieren ist, kann man sich einmal anschauen, wie sich die resultierende Wellenausbreitung ändert, wenn man einzelne Punktschallquellen in der Schallachse verschiebt - genau das wird gemacht, wenn im Bassarray einzene Speakergruppen delayed werden) Wenn ich mal Zeit finde, stell ich solche Sumialtionen hier gerne mal rein, ansonsten findet man es sehr schön beschrieben in Büchern üer Optik (!, nicht so sehr Akustik...).

    Einen Punkt, über den man sich mal Gedanken machen muss, gibt es aber noch, und das ist die -6dB Abnahme bei Entfernungsverdopplung: FOlgende Annahme: Wenn ich enger abstrahle, komme ich weiter, allerdings enger. Wende ich aber stumpf die 6dB Regel an, so hätte das keinen Einfluss. Also muss die bestrichene Fläche (besser, der bestrichene Raum, denn das ganze gilt ja auch in vertikaler Ebene) einregechnet werden. Somit müsste ich meinen Pegelverlust doppelt intergrieren, zum einen über das Volumen und zum anderen über die Strahlungsenergie. Anschaulich beschriebt dann die Rechnung, wie sich eine gegebene Strahlungsenergie auf einen Raumausschnitt verteilt - und das ist genau das, was den Beschaller interessiert...

    GRuss

    Frank

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 16. September 2006 um 17:49
    • #16
    Zitat

    Horngeladenen Lautsprecher bildet sich ehr eine Keule die dann erst Kugelförmig wird, weil wir einen geringeren Strahlungswiederstand haben und somit eine höhere Strömungsgeschwindigkeit.


    Also haben wir es doch mit einer Richtwirkung innerhalb der ersten 1-2m zu tun?
    Ist es nicht so, dass man dieses auch als "erweitertes Nahfeld" beschreibt?

    Gruß
    Thomas

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 16. September 2006 um 18:13
    • #17

    Wie genaue der Begriff "erweitertes Nahfeld" definiert ist, weiss ich nicht. (Abgesehen von der Faustformel -3dB/Enterferungsverdopplung, aber das hilft ja bei der FRage nicht weiter)Das Ergebnis ist aber IMHO die grössere schallabstrahlende Fläche. Auch bei geclusterten Dirketstrahlern wird diese grööser und der Strahlungswiderstand nimmt für das Einzelchassis ab. Somit herrschen wieder gleiche Voraussetzungen bei gleicher Schallöffnung.

    Um diese Frage zu beantworten, muss man wohl eher zwishen Schalldruck und Schallschenlle unterscheiden. Im Schwesterforum gab es vor einiger Zeit mal einen Thread dazu, wo das recht gut beschrieben war.

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 16. September 2006 um 18:54
    • #18

    zu fschleif: Ich habe ja erwähnt das bei einer Bündelung/ richtung des Schalls, die Fläche auf der er wirkt geringer wird und wir dadurch eben einen geringeren Abfall als 6db pro Entfernungsverdoppelung haben. War mein zweiter Punkt um auf dein angesprochenes ein zu gehen.

    zu Schrecki, ich würde das keine Richtwirkung nennen da sich hier eine der jeweiligen Situation unbestimmte Keule bildet die mit wirklichem Richtverhalten bestimmt nicht verglichen werden kann. Bei unseren Hornbässen z.B. ist dieses für mich garnicht existen, wir haben direkt an der Mundöffnung volle Leistung und keine Probleme auch im kleinen Raum.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 17. September 2006 um 01:15
    • #19

    @ Kracky: Gerad darum wäre es ja interessant, in welchem Bereich die 6 dB Regel gilt. Oder wird einfach direkt vor der Box (oder eben in 1 m Abstand) gemessen und geschaut, wohin diese strahlt. Von diesen Werten ausgehehnd ermittelt man dann gemäss der 6dB Regel den jeweilgen Schallpegel im Raum. Dann würde es wieder passen... Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler?

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 17. September 2006 um 18:17
    • #20

    ist doch ganz simpel - 6dB gilt eigentlich nie :P...
    sondern nur für einen unendlich kleinen punktstrahler.
    Du kannst aber einen realen strahler durch kleine punktstrahler substituieren und dann hilft so addition nach betrag und phase...dann ist ganz klar das sich das mit zunehmendem abstand immer besser addiert weil die gangunterschiede klein werden...
    ist genau das selbe wie die Vorstellung die man braucht um ein LineArray zu verstehen...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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