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Mikrofone für Spracherkennung

  • 6i6i
  • 2. Oktober 2006 um 22:39
  • 6i6i
    Beiträge
    128
    • 2. Oktober 2006 um 22:39
    • #1

    Hallo!
    Ich und 3 weitere Schüler einer berufsbildenten Schule haben ein Projekt mit einer Softwarefirma am Laufen um motorisch behinderte Kinder und Jugendliche den Umgang mit dem PC zu erleichtern. Wir sind im speziellen auf Spracherkennung im Bereich der Befehlseingabe als auch beim diktierens eines Textes auf gute Resonanz bei anderen Schulen und Eltern dieser Kinder gestoßen. Meine Frage wäre hiermit ob es empfehlungen für Mikrofone und Soundkarten gibt um Fehler bei der Erkennung oder so gut wie möglich auszuschließen.

    Ich danke für eure Mithilfe

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 3. Oktober 2006 um 03:04
    • #2

    Ich würde euch dazu einen sehr guten Tip geben, die Hersteller von Mikrofonen selbst sind an solchen Sachen immer sehr interessiert, also wäre es sehr sinnvoll diese mit eurem Begehren zu konfrontieren, ich glaube sehr wohl das Ihr da gerne gehört werdet. Also einfach mal die Hersteller des deutschen Marktes Ansprechen, ich denke Ihr findet da sicher sehr gute Partener bei AKG, Beyerdynamic, Schoeps und Neumann.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • 6i6i
    Beiträge
    128
    • 3. Oktober 2006 um 12:39
    • #3

    Danke für den guten Tipp!
    Werd mal in Kontakt mit den Firmen treten.
    mfg

  • 6i6i
    Beiträge
    128
    • 3. Oktober 2006 um 14:04
    • #4

    Hat vielleicht irgendwer noch ein gutes Forum oder ähnliches für die Spracherkennung.

  • mike j.
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.924
    • 3. Oktober 2006 um 14:06
    • #5

    Manche Mikrofonhersteller haben eigene Foren, in denen auch Mitarbeiter der jeweiligen Firma antworten.

  • 6i6i
    Beiträge
    128
    • 31. Januar 2007 um 10:59
    • #6

    Habe mal bei AKG angefragt. Die sind nicht wirklich abgeneigt. Dennoch stellt sich mir die Frage welches Produkt denn nun das optimalste für mein vorhaben im AKG Produktportfolio ist.

  • tobiwan2k
    Beiträge
    262
    • 31. Januar 2007 um 11:39
    • #7

    Sollten die das nicht selber am besten wissen?

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 31. Januar 2007 um 12:33
    • #8

    Ich denke es kommt weniger auf das Mikro an, als auf die Software. Spracherkennung funktioniert immer nur so gut, wie sie trainiert wurde, d. h. wie oft sie ein und denselben Befehl abspeichert und vergleichen kann. Das setzt auch hohe Rechnerleistungen voraus.
    In der Regel werden simple Headsets dafür verwendet, weil man ja die Hände frei haben will. Und das Mikro ist nahe am Mund, man kann die Empfindlichkeit dementsprechend niedrig halten, um sowenig Neben- und Hintergrundgeräusche wie möglich drauf zu kriegen.
    Demnach ist ein super genaues Neumann kontraproduktiv.

    Am besten sind die Abnehmer, die man sich um den Hals bindet und den Kehlkopf abnehmen. Wo es die nun gibt und was die kosten müsste ich meinen Spezi fragen.

    Interessehalber: welche Software benutzt ihr?

    http://www.nachdenkseiten.de

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 31. Januar 2007 um 17:26
    • #9

    [OT]

    Zitat von "Kracky"

    Also einfach mal die Hersteller des deutschen Marktes Ansprechen, ich denke Ihr findet da sicher sehr gute Partener bei AKG, Beyerdynamic, Schoeps und Neumann.


    Ui, ui, ui... :oops:

    Zitat von "Wikipedia"

    AKG Acoustics, ein österreichischer Hersteller von Unterhaltungselektronik und -zubehör


    Einigen wir uns auf deutschsprachig oder die noch ältere Version Deutschlands

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • 6i6i
    Beiträge
    128
    • 31. Januar 2007 um 18:32
    • #10

    Ja die sagten ich soll ihnen sagen welches Produkt ich will ??!! :)
    Software: genauer gesagt Engine ist Julius http://en.wikipedia.org/wiki/Julius_Sp…ognition_Engine. Sprachmodell bekommen wir warscheinlich von der Technischen Universität Graz. FrontEnd ist Eigenfertigung -> http://www.epromoter.at/epromoter/index.php?id=3.

    Von Kehlkopfmikrofonen hat man mir abgeraten da einige Laute (angeblich!!) erst im Mund ihre vollendung erhalten und es für uns dann schwieriger wird Laute zu unterscheiden.

    Vorerst wird das ganze eine Einzellösung für eine Person. Wenn das klappt wirds ausgeweitet und höchstwarscheinlich unter der GPL vertrieben (wie auch Julius).

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 1. Februar 2007 um 05:53
    • #11
    Zitat

    Ja die sagten ich soll ihnen sagen welches Produkt ich will ??!!


    Wer die? AKG?

    Und bei Julius bin ich raus aus dem Thema. Kenne ich nicht.
    Die anderen Sachen schon. Aber die sind wohl auch "IWR". Bei "CSR" macht ein gutes Mikro dann doch wieder Sinn.
    Allerdings wird es wohl hier oder woanders kaum Antworten geben, bezüglich der Erfahrungen im Umgang mit solchen Systemen.
    Letzten Endes kommt es auf eure Erfahrungen an, in Zusammenarbeit mit eurem speziellen Equipment und dem persönlichen, individuellen Einsatz.
    Wenn also z.B. AKG bereit ist, euch zu Testzwecken diverse Modelle zu überlassen, dann müsst ihr probieren.
    Oder aber du nennst einen preislichen Rahmen und fragst, was gibt es dafür.
    Als Beispiel: Welches Kopfbügelmikro für/bis 500 Euro - inklusive Sender/Empfänger (ich gehe davon aus, dass ihr kabellos anstrebt) macht die besten Ergebnisse?

    Ich kann dir später ein Headset (Funk) nennen (muss nachfragen), welches einen integrierten Umschalter hat: entweder für die Telefonanlage, oder den sprachgesteuerten Umweltsteuerungs-PC. Das wäre doch sicher auch interessant.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 3. Februar 2007 um 00:03
    • #12
    Zitat von "6i6i"

    Von Kehlkopfmikrofonen hat man mir abgeraten da einige Laute (angeblich!!) erst im Mund ihre vollendung erhalten und es für uns dann schwieriger wird Laute zu unterscheiden.


    Das ist nicht nur angeblich so, Mundhöhle und Rachenraum sind z.B. maßgebend für die Formung der Formanten - ein akustisches Filter.

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 4. Februar 2007 um 23:22
    • #13

    was sind Formanten? Noch nie gehört...

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 5. Februar 2007 um 01:04
    • #14

    Selbst das steht schon recht ausführlich bei wikipedia...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Formanten#Sprache


    Formanten sind die Maxima der Hüllkurve des Spektrums eines Lauts. Für die Lautunterscheidung sind vor allem die ersten beiden Maxima ausschlaggebend, d.h. an diesen unterscheidest du ein U von einem O usw.

    Sprich z.B. mal die Vokale durch aeiou. Du veränderst dabei nur den Rachenraum, Zunge und Lippen, formst damit ein akustisches Filter mit entsprechender Hüllkurve. Die Tonhöhe kann man dabei gleich lassen, also Bewegung der Stimmbänder, Kehlkopf, Lungendruck etc. bleibt gleich.

    Und genau u.a. mit diesen Formanten arbeiten die Spracherkennungsprogramme.


    Kann man gut am PC ausprobieren und sehen, Mikro ran und Analyzer starten.

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 9. Februar 2007 um 02:10
    • #15

    Also mein Freund (querschnittgelähmt, benutzt u.a. Naturally Speaking und Via Voice für PC, und u.a. Siemens "Butler"-Umweltsteuerung). Als Headset benutzt er ein "CA40s" von Plantronic und ist sowohl vom Tragekomfort als auch von den technischen Qualitäten her damit zufrieden.

    Ein anderer Kollege (Ton-I an der Bonner Oper) hat mir mitgeteilt, dass sie dort Headsets vom dänischen Hersteller DPA benutzen. Das sind amtliche Geräte, wie auch Neumann.

    Und als letztes kann ich dir als Anlaufstelle noch Barrierefrei - kommunizieren empfehlen. Falls du es noch nicht kennen solltest, dort mal Kontakt aufnehmen.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 10. Februar 2007 um 04:07
    • #16

    neben den Headsets und Nackenbügelmics, die da erste Wahl sein können, ist das Schwanenhalsmikrofon unumgänglich da man selbiges nicht erst anziehen muß (manchen fehlen dazu die Möglichkeiten!). Es ist auch häufig bei Rollifahrern anzutreffen die damit ihr Fahrzeug steuern und vieles andere mehr, weiterhin keine Kabel am Körper nötig was zB bei Epilesiekranken nicht in Betracht kommt. Setz hinter das Mic einen Mini-EQ oder ein speziell dafür entwickeltes Aktivfilter daß den Frequenzbereich so einengt und optimiert daß die Software nur das bekommt was sie braucht, und stets im richtigen Pegel (autogain dazu)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 10. Februar 2007 um 10:00
    • #17

    manuela
    Fahrzeuge werden derzeit - und wohl auch mittelfristig - nicht über Sprache gesteuert. Das wäre viel zu gefährlich. Stell dir vor: das Mikro "hört" ein Nebengeräusch und der Rechner interpretiert daraus einen Befehl :!:
    Könnte es sein, dass du das vermeintliche Schwanenhalsmikro mit einer Joystick-Kinnsteuerung verwechselst? Mein Freund fährt seinen E-Rolli mit einer ebensolchen Steuerung und wurde schon oft angesprochen, was er denn da für ein Mikro hätte und ob er damit den Rolli steuere, oder ob er da "nur so" reinsänge :grin:

    http://www.nachdenkseiten.de

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