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Ultradrive anschaffen?

  • nr8
  • 3. November 2006 um 16:46
  • nr8
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    281
    • 3. November 2006 um 16:46
    • #1

    hu.

    die meinungen zum ultradrive sind sehr verschieden deswegen bin ich gerade am ueberlegen ob ich mir dieses geraet anschaffen soll oder nicht.

    im moment erledige ich die aufgaben des ultradrives mittels einer CX3400 weiche und einem FBQ 1502.
    in meinem rack findet man zwei endstuffen. eine TA2400 fuer yamaha C115V und eine LDPA1600 fuer AZ PW18.

    wuerde ein ultradrive statt der CX3400 etwas bringen? soll ich den FBQ1502 wenn ein ultradrive in mein rack kommt auch raus nehmen?
    hab schon ein paar mal gelesen das der UD klangmaessig was gebracht hat im vergleich zu den analogen geraeten.

    hoffe ihr habt ein paar erfahrungswerte fuer mich.

    danke

    corn* corn* corn*

  • MRspeaker
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    • 3. November 2006 um 17:20
    • #2

    Wenn du in diesem Ultradrive die selben Parameter nutzt, wie sie die Weiche schon enthält, ist der Kauf quasi sinnlos.
    Klangqualitäten lasse ich mal ausser acht, das wäre bei Behringer Geräten ja auch ein Kriterium, das ich jedoch nicht beurteilen möchte.

    Also überlege vorher welche Funktionen der Ultradrive enthält, überlege was du davon alles nutzen möchtest und wäge dann nochmal ab, ob sich die Anschaffung lohnt.

    FBQ 1502 ist ein Equalizer richtig?
    Wenn du deine Anlage nie an einen Raum anpassen willst, oder jedes mal den Controller dazu umprogrammieren willst, braucht du den nicht...

    Ist doch eine Auslegungssache, die nur du dir beantworten kannst.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • nr8
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    • 3. November 2006 um 17:40
    • #3

    naja beim UD kann ich schon mal jeden kanal mit einem limiter versehen so was ich mit bekommen hab und bei der CX3400 hab ich nur einen fuer alles. das ist schon etwas nervig. den muss ich dann auf die baesse abstimmen weil die mehr vertragen sonst bekommen die ueberhaupt kein signal mehr ab. dadurch sind die tops immer in gefahr.
    waere zb ein grund.

    der FBQ 1502 ist ein EQ ja. der UD hat einen EQ ja auch dabei. es waer sogar ein dynamischer drauf so viel ich weiss. jetzt fragt ich natuerlich nur wie schnell und einfach der zu bedienen ist weil ein grafischer EQ ist natuerlich schnell und einfach zu verwenden und man muss nicht in 25235 menus rumspielen.

    natuerlich passe ich die anlage jedes mal der umgebung und der musikrichtung an.

    corn* corn* corn*

  • tufkama
    Beiträge
    669
    • 3. November 2006 um 17:54
    • #4

    ich hab meinen ud jetzt schon ne ganze weile und der läuft super....

    ich betreibe das nur als hobby und für diesen zweck ist das gerät mehr als ausreichend es hat alles was ich brauch....

    zum rauschen kann ich nur sagen minimal fast nicht hörbar wenn man mit dem ohr net grad an der box hängt, hab auch noch einen fbq 31 band eq vom ohr und der rausch bei weitem viel viel mehr.......

    ja was kann das gerät, lade dir die bedienungsanleitung von behringer runter und dann weist du es :wink:

    ich finde der ultradrive ist eines der wenigen geräte von behringer wo das preis leistungsverhältniss stimmt, er gut funktioniert, und nur ein wirklich sehr sehr geringes rauschen aufweist....ich würde ihn mir wieder kaufen...

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 5. November 2006 um 13:36
    • #5

    1ner von uns hat ein kanal geknackt, ein anderer 2 kanäle.
    1ner hat sich ne stunde vor ner mugge komplett aufgehängt, ganz aus.
    ein weiterer gab aufnem kanal keinen pegel mehr. ein austauschgerät hat odfs störpegel rausgehaun postlimiter.
    4 stück gehen.
    musst du für dich entscheiden. wir nehmen die dinger weils keine alternative in der flexibilität gibt momentan für unter 500 euro

  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 5. November 2006 um 21:40
    • #6

    Ich stand vor kurzem auch vor der Entscheidung.

    Habe mir den Ultradrive und das DBX Driverack PA kommen lassen.

    Hatte vorher auch die CX3400, im 3-Wege-Stereo-Betrieb.

    Erstmal allgemein der Unterschied zwischen der Analogen und der Digitalen Weichen:

    Man muss sich erst mit den Funktionen vertraut machen. Man kann nicht wie bei der Analogen Weiche hingehen, 2 Knöpfe drehen und es geht.

    Weiterhin haben die Digitalen weit mehr Einstellungsmöglichkeiten. Man hat einfach mehr Einfluss auf die Trennung. Als Beispiel nenne ich mal die Flankensteilheiten. Weiterhin haben beide param. EQ's intergriert, wenn auch im beschränken Maße. Sollte aber das PA-System nicht all zu grottich sein, reichen diese auch aus. In deinem Falle könntest du dann deinen EQ weglassen.

    Das wichtigste war für mich aber der Klangunterschied.
    Der Bass war vorher in meinem Fall (doppel 18" BR) für mich okay, etwas schwammig, ich dachte, dass die TA2400 hierfür verantwortlich war. Mit den digitalen Weichen wurde es aber gleich viel knackiger und druckvoller (IHMO) (die Trennfrequ. war die gleiche).
    Die Höhen konnten nun endlich tiefer getrennt werden, da ich den oberen Bereich nun wegen den integrierten EQs anheben konnte, der normalerweise recht schnell abfiehl, und bei tieferer Trennung ohne EQ sehr stark mittenlastig wurde.

    Vor der Umstellung haben wir immer ordentlich am Mischer-EQ gedreht, damit es einigermaßen Klang, nach der Umstellung könnte ich auch fast auf einen Mischer-EQ verzichten :grin: . Besser klingts dabei auch noch.

    Untereinander nehmen sich beide Controller nicht viel, ich habe mich aber aus folgenden Gründen für den etwas teuerern DBX entschieden:

    - Etwas weniger Grundrauschen
    - Automatische Einmessfunktion (bringt nicht wirklich was, kann aber grob den Weg weisen)
    - Sperrfunktion gegen unbefugten Zugriff
    - der wohl wichtigste Teil: mehr oder weniger amtlich gegenüber Behringer

    Zum Ausschaltknall, der hier so spektakulär behandelt wurde, kann ich nicht viel sagen, ich hab ihn noch nie gehört. Wenn man die Endstufen vorher ausmacht / danach einschaltet ist das Problem eigentlich keins.

    Dass die Ausgänge nicht frei belegbar sind wie beim Behringer-Gerät ist mir auch schnuppe, ich will ein 3-Wege-System trennen und kein 5.1 Surroundgedönz machen.

    Um als Fazit eine Antwort auf deine Frage zu geben: Digital auf jeden Fall, aber ob der Behringer wirklich das wahre ist ... ich würds mir überlegen.

    Gruß
    Noel

    Gruß
    Noel
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    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
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  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 5. November 2006 um 21:52
    • #7

    Noch ein paar Anmerkungen zu illuminati235:
    - Passwortschutz hat der UD auch
    - der UD hat zwar keinen RTA, dafür aber automatische Delayermittlung, die überraschend gut funktioniert (bei halligen/kleinen Räumen oder starkem Hintergrundgeräusch funktionierts natürlich nicht mehr sehr gut - man darf sich da keine Wunder erwarten).
    - dynamische Kanalbelegung ist auch deswegen praktisch, weil man auch mal schnell einen Monitorkanal drüberschicken kann oder eine Delayline konfigurieren (kann das der Driverack PA?)
    - vom dynamischen EQ halte ich persönlich allerdings garnix.
    - SNR kann man mit sinnvoller Gainstruktur maximieren, dann muss man aber meisst auch bei der Endstufe zurückdrehen -> birgt die Gefahr, dass ein ganz Schlauer sich daran zu schaffen macht :(.
    - es gab mal irgendwo einen Link zu Messwerten sowohl von Driverack PA und Ultradrive. Sehr aufschlussreich :)

    Zum Klangunterschied: hab die selbe Erfahrung gemacht, da allerdings mit einer 2310.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • illuminati235
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    630
    • 5. November 2006 um 22:00
    • #8
    Zitat von "N-Dee"

    - der UD hat zwar keinen RTA, dafür aber automatische Delayermittlung, die überraschend gut funktioniert (bei halligen/kleinen Räumen oder starkem Hintergrundgeräusch funktionierts natürlich nicht mehr sehr gut - man darf sich da keine Wunder erwarten)

    Wofür brauch ich das? Das Delay stellt man einmal ein, da kann ich auch mal eben mit dem Zollstock ran.

    Zitat von "N-Dee"

    - dynamische Kanalbelegung ist auch deswegen praktisch, weil man auch mal schnell einen Monitorkanal drüberschicken kann oder eine Delayline konfigurieren (kann das der Driverack PA?)

    Wenn ich das ganze für 3-Wege-Stereo brauche, dann sind alle Ausgangsbuchsen voll. Hat die Behringerweiche mehr?

    Noch ein Argument, dass ich vorhin vergessen hatte: Die DBX Weiche Neutrik-Buchsen.

    Gruß
    Noel

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  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 5. November 2006 um 22:51
    • #9

    Delay: korrekt, solange man immer ganz genau gleich aufbaut bzw. nie das Setup ändert. Ein kleines Experiment mit der Trennfrequenz (Frequenz, Filtertyp, Ordnung) und schon passen die Delays nicht mehr 100%ig. Da hilft auch der Zollstock nicht raus.

    3-Wege-Stereo: Ja, hat man ja unter Umständen nicht immer. Wir brauchen beim Center-Bass theoretisch sogar nur 3 Ausgänge :).

    Deine Einwände sind natürlich alle berechtigt, ich wollte nur allgemein Ergänzen, da ich deinen Erfahrungsbericht eher als allgemeine Wertung empfunden habe. Nicht jeder hat immer das exakt selbe Setup. Auch das mit dem Ausschaltknackser ist so eine Sache - wenn man selbst immer drauf achtet, dass zuerst die Amps ausgemacht werden (und niemals ein Stromausfall passieren kann!), dann ist das ja legitim. Bei Fremdpersonal schauts unter Umständen anders aus, wenn da einer mal nicht dran denkt und achtlos den Stecker zieht.

    Greets,
    N-Dee

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  • illuminati235
    Beiträge
    630
    • 6. November 2006 um 13:28
    • #10

    Okay, dann müsste ich ergänzen:

    Ich habe immer das Gleiche Setup, bzw. wechsele zwischen 2en, sodass ich den DBX für mich am geeignesten empfand.

    Wenn man natürlich jedes Wochenende was anderes macht, wenn der Conrtroller beispielsweise in einem Verleihamprack steckt, wäre hier, rein von den Einstellungsmöglichkeiten vielleicht der Behringer besser. Hier tritt aber auch wieder die Frage der Akzeptanz/Amtlichkeit auf.

    Gruß
    Noel

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