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Liedübergänge mixen?

  • domista
  • 11. Dezember 2006 um 21:49
  • domista
    Beiträge
    48
    • 11. Dezember 2006 um 21:49
    • #1

    Hallo, höre total gern Mixe und wollte mal fragen wie die technik dazu genau funktioniert.
    Ich wollte wissen wie das mit einer speziellen Mixtechnik funktioniert und zwar habe ich das in einem radiomix gehört:
    es wurde einfach der Beat und sonstiges "gelöscht", sodass man nur noch den Gesang/Rap hört.
    Es wird dann ein anderes Lied genommen, abgespielt und dabei die "Rohversion" des ersten Lieds darübergespielt.
    Das ergibt immer ein tolles "neues" lied, was sich sehr gut anhört, wenn die richtigen lieder zusammengemixt sind.
    Wie nennt man dieses Mixen.
    In den Discos wird ja meist der Übergang zweier Lieder gemacht und nicht zwei songs nebeneinander laufen gelassen...

    ich hoffe ihr versteht was ich mein...
    zB. wenn man nen hiphoprap alleine ohne Beat etc auf ner techno bassline läufen lässt...
    :P

  • tufkama
    Beiträge
    669
    • 12. Dezember 2006 um 00:22
    • #2

    hat da ein dj live aufgelegt?

    ich hab auch supergeile mixe, allerdings wurden die in nem studio mit entsprechender technik abgemischt welche man ohne so ein equipment nie im leben so hinbekommt....

    ansonsten zitier ich mich mal selber, sthet hier in irgendeinem thread:

    Beatmatching

    Als Beatmatching (auch Beatmixing) bezeichnet man das taktgenaue Synchronisieren der Geschwindigkeit zweier Schallplatten durch einen DJ. Dabei wird der Schlagzeugrhythmus (Beat) beider Platten so ineinandergemischt, dass der Übergang zwischen beiden Musikstücken (Tracks) kontinuierlich wirkt und oft unbemerkt geschieht.

    Das Beatmatching ist eine der Grundtechniken, die ein DJ beherrschen muss. Dies gilt insbesondere für DJs die Platten der Disco-orientierteren Musikstile wie z. B. Techno, House oder Jungle auflegen, während in den Hip-Hop-Verwandten Musikrichtungen mehr Wert auf Scratching und Beatjuggling gelegt wird.

    Die Technik setzt zwei (gleiche) Plattenspieler voraus, deren Abspielgeschwindigkeit pitchbar, das heißt über einen Schieberegler veränderbar ist. Deren Signale sollten durch einen Crossfader überblendbar sein und man benötigt einen Kopfhörer, auf dem man beide Plattenspieler unabhängig vom Crossfader hören kann. Die Plattenspieler sollten deshalb vom selben Typ sein, damit ihre Eigenschaften wie Gleichlaufschwankungen und Motorkraft möglichst ähnlich (wenn nicht sogar 100% gleich) sind, da das Beatmatching ansonsten zu einer unmöglichen Geschichte werden kann.

    Verfahren

    Die Ausgangssituation sieht so aus: Eine Platte läuft, und man hat gerade auf dem unbenutzten Plattenteller eine neue Scheibe liegen. Auf dieser neuen Platte sucht man sich zuerst im Kopfhörer eine Stelle, an der sich deutlich hörbar ein Anfang eines Taktes oder besser noch eines mehrtaktigen Schemas befindet. Nun wartet man ab, bis auf der laufenden Platte ein ebensolcher Takt- oder Schemaanfang beginnt. Dabei orientiert man sich am besten an einem regelmäßig auftretenden Geräusch, z. B. der Bassdrum oder einer Hi Hat. In diesem Moment lässt man die neue Platte anlaufen und horcht auch hier auf ein regelmäßiges Geräusch, das wenn die Platten synchron liefen, gleichzeitig auftreten müsste. Man vergleicht nun den zeitlichen Beginn des Auftretens des markanten Geräusches auf beiden Platten und stellt fest, ob das der neuen Platte das frühere oder das spätere ist. Wenn die neue Platte früher liegt, ist sie zu schnell. Das heißt, man verringert ihre Abspielgeschwindigkeit am Plattenspieler, pitcht sie also herunter. Dann dreht man sie zurück zum Startpunkt und versucht es noch einmal.

    Wenn die neue Platte aber später liegt, dann ist sie zu langsam, und man wird sie vor dem zurückdrehen an den Startpunkt ein wenig beschleunigen, indem man sie hochpitcht. Nach einigen Wiederholungen sollte man beide Platten etwas länger parallel im Kopfhörer beobachten können, bis wieder eine der beiden zu schnell oder zu langsam ist. Jetzt kann man, statt jedesmal wieder von vorne anzufangen die neue Platte auch mit dem Finger auf dem Etikett oder am Rand des Plattentellers bremsen oder auch beschleunigen, bevor man das Pitching des Plattenspielers anpasst. Profis beherrschen hier hingegen in der Regel das sogenannte Pitchbending: Dabei wird der Pitchregler kurz in eine extreme Stellung gebracht, um die Platte wieder in den Takt zu bringen, und danach sofort wieder in die Ausgangsstellung gebracht. Dies erfordert sehr viel Erfahrung, denn nach dem Vorgang muss der Regler wieder an exakt der selben Stelle stehen wie zuvor.

    Abschließend sucht man auf der neuen Platte noch einmal einen Startpunkt und startet sie synchron zum Startpunkt der laufenden Platte, und im Idealfall kann man nun schön langsam mit dem Crossfader zuerst beide Platten zugleich spielen, um dann ganz auf die neue Platte zu wechseln. Bestenfalls ist dieser Übergang von den Zuhörern unbemerkt. Dazu kann man außerdem mit Hilfe der Klangfarbeneinsteller (EQs), die bestenfalls eine „Killfunktion“, (Kill = ein völliges Auslöschen der jeweiligen Frequenz, also Abschwächung von mindestens -32 dB) ausgestattet sein sollten, etwas nachhelfen, so dass die Übergänge noch glatter und sauberer erscheinen.

    das ganze ist natürlich auch auf doppel cd player anwendbar mit dem unterschied das man hier die cd net per hand anschieben kann dafür nutzt man eben den pitch wie oben beschrieben oder man hat so pitchbendtasten dran für vor- und zurücklauf so das man auch auf einem cd player das anschuppsen bzw. abbremsen simulieren kann Wink

    ps.: für anfänger zum üben eigenen sich elektronische musikrichtungen ala techno recht gut da sie überwiegend ne doch recht gleichbleibenden stumpfen beat haben (umpf, umpf, umpf....tzzz, tzzz, tzzz Very Happy )

    desweiteren empfiehlt sich zum anfang mit zwei gleichen platten/cd's zu üben da man dort recht schnell zu einem ergebnis kommt bzw. recht schnell raushört ob man richtig angeglichen hat und die platten beatgenau gleichlaufen.....

    zum schluss was jeder sagen wir üben üben üben und nochmals üben....


    ps.: du kannst dir auch samples aus beliebigen quellen selbst rausschneiden und legst halt nen beat von nem anderen track drunter....man kann schon viel machen wenn man es drauf hat....

    aber entsprechendes equipment sollte schon vorhanden sein, mit 2 plattenspielern und nen mixer bekommste mixe wie du sie meinst net hin :wink:

  • DJ_Uwe
    Beiträge
    791
    • 12. Dezember 2006 um 08:46
    • #3

    Hallo!

    Wenn du dir sogenannte remixe herstellen willst kannst du entweder cubase4 nutzen aber auch der magic music maker ist eine gute wahl. ist nur eine schweinearbeit sich da reinzufuxxen....

    Discjockey Hochzeit
    Dj Hochzeit
    Dj Hochzeit
    Fotobox-mieten

  • fox
    Reaktionen
    38
    Beiträge
    525
    • 12. Dezember 2006 um 13:30
    • #4

    das sind wohl sogenannte mash-ups...
    man kann auch einfach ein dj programm nehmen mit karaoke-effekt (schneidet stimme raus) an einem und acapella effekt (gegenteil) am anderen deck, beatmatching an, aufnahme an und fertig. ;)

    (OT: ich hab btw gestern mal sonic empire und binary finary - 1998 minutenlang parallel laufen lassen. SOOOOO GEIL)

  • tufkama
    Beiträge
    669
    • 12. Dezember 2006 um 13:41
    • #5
    Zitat von "fox"


    (OT: ich hab btw gestern mal sonic empire und binary finary - 1998 minutenlang parallel laufen lassen. SOOOOO GEIL)

    das ist ja auch net schwer, ist ja dieselbe musikrichtung :grin:

    aber versuch mal nen hiphoptrack mit nem technotrack zu mixen, lange parallellaufen zulassen ohne das es sich schräg anhört......

    wie gesagt es gibt viel programme wo man mit mehreren spuren arbeiten kann, samples, beats, hihats usw einfügen kann und sich damit ne mix zurecht zubasteln.....

    aber grundkenntnisse sollte man in dem bereich schon haben damit es hinterher auch "klingt"

  • domista
    Beiträge
    48
    • 12. Dezember 2006 um 15:17
    • #6

    jo, danke masch für die tolle erklärung, hast dir echt mühe gegeben!
    :o


    ja, Fox hat mir die eigentliche Antwort geliefert, die ich hören wollte.
    nämlich mash ups!
    die hören sich so geil an, wenn die richtigen lieder gemischt sind!
    aber wahrscheinlich wird man hier gar nichts mit plattenspieler anfangen können, wahrscheinlich alles nur mit PC??
    ich schätze dass das schon vorher in irgendnem studio das von nem dj gemixt wurde, kann mir kaum vorstellen, dass das bei einem radiosender live gemacht wird (sonst müsste es ja ein sehr guter und teurer Dj sein, oder? und ob der Radiosender so einen engagiert für einen einstündigen mix?)

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 12. Dezember 2006 um 15:38
    • #7

    "Ganz einfach" mit zwei Plattenspielern und nem Mischpult geht es auch, wenn du an den Kanal-EQs (idealerweise die schon benannten Kill-Eqs) des Mischpults bei einem Track die Höhen und Mitten komplett rausnimmst, beim anderen die Bässe, und die so verstümmelten Lieder dann übereinanderlegst.
    Kann - je nach verwendetem Liedgut - funktionieren, so Sachen wie Hihat o.ä. bleiben natürlich im "Gesangstrack" drin.
    Ausprobieren und deine Meinung bilden.

  • domista
    Beiträge
    48
    • 12. Dezember 2006 um 15:44
    • #8
    Zitat von "fox"

    (OT: ich hab btw gestern mal sonic empire und binary finary - 1998 minutenlang parallel laufen lassen. SOOOOO GEIL)

    sind das Radiosender oder Mixprogramme?

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 12. Dezember 2006 um 15:48
    • #9

    Das sind Lieder. :wink:

  • Radioactive-man
    Beiträge
    71
    • 12. Dezember 2006 um 16:10
    • #10

    Also ich mache das mit Virtual DJ ;) N Paar Songs in die Playlist, Automixer an, Beatmatching an.. und dann einfach laufen lassen und aufnehmen! Passende stellen für die Übergänge sucht er sich selber auch wenns nicht immer perfekt ist!^^

  • fox
    Reaktionen
    38
    Beiträge
    525
    • 12. Dezember 2006 um 16:38
    • #11
    Zitat von "Radioactive-man"

    Also ich mache das mit Virtual DJ ;)


    jaaaa! endlich mal einer mit vdj!

    Zitat von "Radioactive-man"


    N Paar Songs in die Playlist, Automixer an, Beatmatching an.. und dann einfach laufen lassen und aufnehmen! Passende stellen für die Übergänge sucht er sich selber auch wenns nicht immer perfekt ist!^^

    laaangweilig!

  • pkoeper
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    631
    • 13. Dezember 2006 um 22:56
    • #12

    Virtual DJ schoggt ja wohl nur... das ist wenigstens ein Programm, bei dem alle Funktionen drin sind, die man wirklich braucht.

    Und nicht wie bei Traktor oder andren Verwandten, bei denen aber1000e Funktionen drin sind, die du nieeeeeee brauchst....

    Und dann diese einfache Bedienung, kein ellenlanges suchen....


    Hier meldet sich noch ein Fan zu Wort! :grin:

    Viele Grüße

    pille

  • tufkama
    Beiträge
    669
    • 14. Dezember 2006 um 13:49
    • #13

    das ist eine glaubensfrage :grin:

    vdj = für hobby disco kindergarten partys geeignet :grin:

    tdjs oder bpm = für große jungs :grin:


    ne im ernst vdj ist einfach für den hobby bereich anwendbar, wer ernsthaft die sache mit spass und der nötigen professionalität betreiben will kommt um bpm oder tdjs net drumrum....

  • dj4life
    Beiträge
    92
    • 14. Dezember 2006 um 15:48
    • #14

    wobei es auch wieder die frage aufwirft was besser ist.

    ich schwöre auf bpm, hab aber noch nie mit traktor gearbeitet :lol:

    Ja, es sind ferien...

  • tufkama
    Beiträge
    669
    • 14. Dezember 2006 um 16:47
    • #15

    genau, was ist besser? würd ich so nicht sagen sind beide gut auf ihre art...

    ich würd die frage anders formulieren welches der beiden ist für welchen anwendungszweck besser?

    und hier sage ich, weil meine meinung....

    bpm für alleinunterhalter, die net so wert auf mixen legen aber ein ausgereiftes tool suchen mit hervorragender titel/datenbank verwaltung

    traktor für allediejenigen die elekronische tanzmusik mixen wollen und die dafür notwendigen funktionen/gimmicks net missen wollen

    ich hab noch in keinem house club bpm gesehen dafür aber traktor und umgekehrt hab ich traktor noch bei keinem tanzmukker gesehen der hochzeiten und geburtstage veranstaltet dafür aber bpm :wink:

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