Hi!
Das das Teil Blitze macht is klar.. nur wie genau wird das realisiert auf elektrotechnischer Ebene?
U.a. würde mich mal interessieren wofür der Draht da ist der sich um das LM wickelt---
Gruß
wavetech
Hi!
Das das Teil Blitze macht is klar.. nur wie genau wird das realisiert auf elektrotechnischer Ebene?
U.a. würde mich mal interessieren wofür der Draht da ist der sich um das LM wickelt---
Gruß
wavetech
Zwischen Anode und Kathode der Blitzröhre liegt im Betrieb eine hohe Gleichspannung an.
Für die Auslösung des Blitzes wird auf die Drahtumwicklung der Röhre ein Impuls sehr hoher Spannung (~ 15 kV) gegeben, der das Gasgemisch in der Röhre ionisiert und für den Moment elektrisch leitfähig macht.
Für den Moment des Blitzes stellt die Röhre damit einen quasi-Kurzschluss dar.
Die Ladespannung der Röhre wurde bei den grösseren Geräten früher mal über eine Dioden-Kondensator-Schaltung dargestellt (~ 600V DC), heute findet man, primär wohl aus Kostengründen, nur noch eine einsame Hochlast-Diode, hier wird die Röhre mit der einen Halbwelle aus dem Netz beaufschlagt.
Das bringt leider mit sich, das die Blitzenergie aus dem Netz kommen muss, was bei unzureichender Stromversorgung regelmässig Verdruss mit sich bringt.
Die Zündspannung wurde früher mal elektro-mechanisch mit einer motorgetriebenen Kulisse und einem Piezo-Element, ähnlich einem Feuerzeug-Zünder, dargestellt.
Solche Dinger findet man hin und wieder immer noch in ur-alten Theater-Festinstallationen.
Heute wird das über eine kleine elektronische Schaltung erledigt, bei der ein Zündimpuls ähnlich wie in der Motorzündung mit einer kleinen Zündspule hochtransformiert wird.
Zitat von "wavetech"Hi!
Das das Teil Blitze macht is klar.. nur wie genau wird das realisiert auf elektrotechnischer Ebene?
U.a. würde mich mal interessieren wofür der Draht da ist der sich um das LM wickelt---
Gruß
wavetech
Die Blitzröhre ist mit einem Edelgas (Xenon) gefüllt. An deren Enden liegt
eine Gleichspannung von ca. 200 - ca. 400 V (je nach Typ) an.
Zur Erzeugung dieser Spannung kenne ich 2 Methoden:
1. Kondensatoren, die parallelgeschaltet geladen, und in Serie geschaltet, entladen werden (Spannungen adieren sich)
2. Per Drosselschaltung (kann ich jetzt so auf die schnelle nicht erläutern :oops: )
Der Draht um die Röhre ist der Zünddraht. Auf diesen wird kurzzeitig eine
hohe Spannung (3-5kV) gelegt, die das Xenongas für den Augenblick sehr
niederohmig macht. Nun kann sich die Spannung, die an den äusseren
Elektroden anliegt, innerhalb ca. einer Millisekunde entladen,
was zu dem gewünschten Lichtblitz führt.
Die hohe Zündspannung wird mittels eines Zündtrafos
und der dazugehörenden Steuerelektronik erzeugt.
Hier noch ein Schaltungsvorschlag:
http://sound.westhost.com/project65.htm
Edit:
Der Andi war schneller. ![]()
was in ansich simpel aussehenden geräten für eine technik steckt ! :?
aber gut schockt ja wohl son blitzerlein mit 1500 watt *gg*
naja wenn dich schon ein 1,5 kw strobe schockt *gg* was passiert denn wenn du mal ein martin atomic oder gar en hungaroflash zu gesicht bekommst :grin:
subkiller