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24/96 ?

  • markus_krohn
  • 1. August 2003 um 15:26
  • markus_krohn
    Beiträge
    6
    • 1. August 2003 um 15:26
    • #1

    Live Aufnahmen in diesem Format sind eigentlich nicht sinnvoll. Mit einer Abtastrate von 96 KHz erreicht man eine obere Grenzfrequenz von 48 KHz. Das ist der Einzige Nutzen davon! Für Live-CD- Qualität ist das nicht notwendig! Bei sehr hochweritgen Produktionen (Klassik für DVD o.ä.) lohnt sich das dann schon eher, wenn man an die Nachbearbeitung denkt und sich vor Augen hält, dass man dann z.B. mit weniger steilen Filtern (TP) arbeiten kann ohne Klangbeeinflussung im hörbaren Bereich zu "erleben".

    Die höhere Dynamische Auflösung ist meiner Ansicht nach unbedingt zu empfehlen, da der Geräuschspannungsabstand verringert wird (Quantisierungsrauschen) und vor allem bei der Nachbearbeitung je Editschritt ein geringeres Grundrauschen erzeugt wird. Hörbar bei kleinen Pegeln wie ausklingende Hallfahnen usw. Also am besten in der hohen Auflösung Arbeiten und erst ganz am Ende, vor Erstellung eines PreMasters, in 16 bit konvertieren.

  • Audiowerk
    Verifiziert
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    2.757
    • 1. August 2003 um 17:52
    • #2

    Der Streit zwischen 48 und 96 kHz ist m. E. Schwanzverlängerung. Bestimmte Leute, die gerne zu sowas viel reden und sich auch gern reden hören, die leben davon. Für die sind das himmelweite Unterschiede. Ansonsten... suck it.

  • SMPTE
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    430
    • 1. August 2003 um 22:28
    • #3

    so ist es.
    jedoch sind 24bit, wie schon erwähnt, äusserst praktisch. hedoch ist das neue 32bit wieder blödsinn, da es nur eine vergrösserung des speicherbedarf darstellt und keinen weiteren nutze mehr bringt.
    (wer sooo krass falsch pegelt, dass er 32bit braucht, dem ist auch nicht mehr zu helfen :wink: )

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • tonzwerg
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    1.068
    • 2. August 2003 um 01:06
    • #4

    Hat schonmal jemand versucht, auszurechnen, welche Spannung bei einem (24 bit) Wandler mit 0dbV = 0dB fs nötig ist, um sicher sagen zu können, daß das erste Bit jetzt den Wert 1 hat ?
    Viel Spaß mit 24 Bit.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • wora
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    • 3. August 2003 um 04:34
    • #5

    vor ein paar jahren gab es im production partner mal einen netten (blind-)vergleichstest zu diesem thema.
    wenn ich mich richtig erinnere, wurde er von angehenden toningenieuren der runfunkschulen ausgeführt, also i.d.r. leute mit wirklich guten ohren...

    es wurden die formate
    16/44,1
    24/48
    24/96
    im studio gegeneinander getestet.

    heraus kam, das der unterschied von 16/44,1 zu 24/48 offenbar erheblich war, der unterschied 24/48 zu 24/96 von den studenten jedoch nicht einwandfrei erkannt werden konnte.
    das lässt darauf schliessen, das es nicht unbedingt nötig ist mit 96kHz zu arbeiten.

    trotzdem wurde dieses format für die zukunft empfohlen, weil dieses zum damaligen zeitpunkt noch sehr neu war und somit noch möglichkeiten der klangverbesserung versprach.

    im livebereich ist das aber wohl nicht hörbar...

    und wer auf das letzte quentchen klang wert legt, kann ja immer noch die sehr gute analogtechnik verwenden ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • PA-Peter
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    • 3. August 2003 um 08:54
    • #6

    Öhm, waren die 48kHz nicht 20Bit? :o

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • wora
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    • 3. August 2003 um 14:29
    • #7

    soweit ich mich erinnere waren es 24bit... wenn ich nur wüsste, in welchen PP das war, dann könnte ich das mal suchen (oh je, bei meiner ordnung...)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • JF
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    • 4. August 2003 um 11:31
    • #8
    Zitat von "tonzwerg"

    Hat schonmal jemand versucht, auszurechnen, welche Spannung bei einem (24 bit) Wandler mit 0dbV = 0dB fs nötig ist, um sicher sagen zu können, daß das erste Bit jetzt den Wert 1 hat ?
    Viel Spaß mit 24 Bit.

    Wobei es mit Studio und Livegeräten ja auch recht sinnvoll ist einen Wandler mit 0dBV=0dBfs zu bauen ..... Drum wirds ja auch so oft getan :D

    Dynamikgewinn geht hier nur mehr mit hohen Spannungen - ein gutes C-Mikro kann unverzerrt (bei entsprechender Lautstärke) bis zu 10Veff ausgeben! Und erreicht mit einem moderatem uV Rauschen (das schafft man auch bei A/D Wandler) die 24Bit Dynamik beinahe ....
    Fazit: Die Wandlung Akustik/Elektrisch funktioniert mit bis zu 140dB Dynamik - das sollte digital nicht gleich von Anfang an verschlechtert werden.

    mfg
    JF

  • wora
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    • 4. August 2003 um 12:36
    • #9

    jo, den möglichen dynamikumfang bräuchte man live sicherlich nur sehr selten...
    doch gerade im live-betrieb kommt es durchaus mal vor, das nicht ganz korrekt gegaint wird. z.b. wenn der keyboarder bei einem song plötzlich 6dB mehr pegel bringt (oder auch mal 10dB weniger)...
    deshalb sehe ich die 24bit als minimum für eine gute übertragung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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