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  4. Mischpulte & Signalquellen

img stage line mpx-205

  • die_locke
  • 4. März 2007 um 10:56
  • die_locke
    Beiträge
    539
    • 3. Juli 2009 um 09:50
    • #21

    Ich muss den Thread mal wieder beleben. Eigentlich wollte ich einen neuen aufmachen, aber ich dachte mir, das wäre nicht so gern gesehen. Ich schilder einfach nochmal mein Problem:

    Hallo, ich habe ein MPX-205, was meiner Meinung nach aber ein bißchen anders aussieht, als das Produkt bei Monacor auf der Webseite.
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=75&artid=5400&spr=DE&type=u&L=0

    Deshalb habe ich mal ein Foto gemacht.

    Das ganze benutze ich zusammen mit einem T.amp 1100 um an Vereinsfeiern und Geburtstagen ein bißchen Musik zu machen. Also nichts "Großes". Mit dem Mischpult bin ich für diese Zwecke sehr zufrieden. Jetzt habe ich aber seit ein paar Monaten (das gute Stück ist immer so im zwei Monatseinsatz in Gebrauch) Probleme mit den Kanalfadern. Wenn ich einen ganz öffne (bis zum Anschlag), dann kommt nicht das ganze Signal zum Verstärker. Wenn man dann ein bißchen rumwackelt und ihn nach rechts drückt, dann wird es schlagartig lauter. So laut halt, wie es sein sollte. Dieser "Wackelkontakt" liegt aber nur vor, wenn der Fader "ganz oben" steht. Wenn ich minnimal von der Lautstärke weg nehme (wenn der Fader bei 8/10 steht) habe ich keine Probleme mehr.

    Jetzt ist die Frage:
    a) Sind die Fader an dem Problem schuld? (wohl ja)
    b) Bekomme ich da überhaupt noch Ersatzfader her?

    Hier ist noch ein Bild vom Kanalfader

    Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen!

    Viele Grüße


    PS: Das Problem, das ich damals mit dem CD Kanalfader hatte war wesentlich kleiner. Die Probleme die ich jetzt habe, machen es sehr viel schwieriger mit dem Mischpult zu arbeiten.

  • Lighthammel
    Beiträge
    19
    • 3. Juli 2009 um 14:37
    • #22

    Zu a) Ja, die Fader sind durch. Da müssen neue rein.
    Zu b) Von den äusseren Erscheinungsbild muss du dich nicht blenden lassen. Den Mixer gab es sogar mal in einer Sonderedition in Rot. Die Innenleben sind allerdings identisch. Dementsprechend hat Monacor die Fader auch noch im Bestand.

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 3. Juli 2009 um 15:45
    • #23
    Zitat von "Lighthammel"

    Zu a) Ja, die Fader sind durch. Da müssen neue rein.


    Röntgenblick, und den auch noch bei einem Foto??
    Kann auch an einer kalten Lötstelle der faderanschlüsse liegen.

    Fader sehen nach ALPS aus, gibts eventuell auch woanders als bei Monacor.
    (Conrad, ALBS, http://www.familygate.eu/ usw.)

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • die_locke
    Beiträge
    539
    • 3. Juli 2009 um 16:20
    • #24

    Also die Lötstelle würde ich jetzt einfach mal ausschließen, da es wirklich bei 3 von vier gleichzeitig auftritt. Wie gehe ich denn jetzt am besten vor? Da ich keine Ahnung habe, welche da rein müssen, baue ich doch am besten einen mal ganz aus, mach ein paar Fotos von ihm, in der Hoffnung, dass ihr mir dann sagen könnt, welchen ich in Internet suchen muss.

  • Lighthammel
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    19
    • 3. Juli 2009 um 16:27
    • #25
    Zitat von "DJheini"

    Röntgenblick, und den auch noch bei einem Foto??

    Nein, aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    @Locke: Mach es nicht so kompliziert. Klemm dich ans Telefon und ruf Monacor in Bremen an. Geb denen die Geräte-Bezeichnung und der nette Mitarbeiter wird dir den Fader inkl. Preis raussuchen.
    Alternativ kannst du ihn auslöten und ausmessen und versuchen, den woanders zu bekommen. Ist halt immer die Frage, wieviel Zeit man hat (oder dafür verplempern möchte).
    Der Fader ist übrigens ALPS.

  • die_locke
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    • 3. Juli 2009 um 16:42
    • #26

    Eigentlich kommt es mir hauptsächlich auf den Preis an. Wie viel Unterschied liegt denn da zwischen Monacor direkt oder einem anderen Händler? Der zeitfaktor ist nicht so wichtig, denn ich werde die Dinger eh einlöten lassen müssen, da ich das selbst nicht kann. Aber das lass ich bei einem kleinen Elektrofachhandel machen.
    Angenommen ich such sie im Internet auf eigene Faust, muss ich da nur auf die Länge achten, oder noch auf techische Angaben, wie Ohmzahlen?

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Juli 2009 um 17:20
    • #27

    Hm, so technische Sachen, wie Ohmzahlen, Kennlinie (lin/log), Abmessungen sind essentiell, der Preis kommt danach.

    Wenn Du das machen lässt, Du Deinem Elektriker unpassendes Material lieferst und er mit Basteln anfangen muss, dafür mehr Zeit braucht, dann wird das sicher nicht billiger :wink:
    Also in meiner Gegend ginge ich zu Wultschner Elektronik nach Offenburg (sehr guter Elektronikladen) da würde ich das Ding hinbringen und sagen: Was kost? Okay, besorg die Teile und los gehts!

    Gibt es in Deiner Umgebung nicht auch so einen Segensbringer?

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • die_locke
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    • 3. Juli 2009 um 17:24
    • #28

    Naja, also ich wohne im Saarland, falls da jemand einen Segensbringer kennt, kann er ihn jetzt nennen :-D. Aber ich habe nicht ganz verstanden, wie du es machen würdest. Ich bring das Mischpult zu dem Elektriker - das ist klar. Nur soll ich die Ersatzfader im Web kaufen und dann mitbringen, oder soll ich ihn selbst in seinem Archiv suchen lassen und ggf bestellen lasse. Kommt ein bißchen doof, wenn man mit allem hinläuft und der nur noch die "Drecksarbeit" machen soll. Da verdient der Elektriker ja kaum noch was, oder?

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Juli 2009 um 17:35
    • #29

    Wie würde ich es machen? Ganz klar, als gelernter Elektroniker: Selbst! :lol:
    Geh in einen Elektronikladen, wo auch Widerstände, Halbleiter, Cinch-Buchsen und wasweißichnochalles einzeln verkauft werden. Wenn er dann noch Monacor-Geräte verkauft ists nen Volltreffer, der kann dir den Fader garantiert besorgen.

    Schade, meine Eltern sind Saarländer, ich spreche auch den Dialekt (Dengmerd, echt gudd! :grin: ) aber einen passenden Laden kenne ich dort als gebürtiger Badenser nicht :wink:

    Allee hopp,
    Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • die_locke
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    • 3. Juli 2009 um 17:43
    • #30

    Das ist echt Zufall :D Aber mir ist noch ein Elektroladen eingefallen, der noch alles einzeln (Stecker etc) aus kleinen Pappschachtel verkauft. Da bringe ich das gute Stück morgen mal hin. Ich denke zwar nicht, dass er Monacor Händler ist, aber ich hoffe, dass der was aus der Schublade zaubern kann :)

  • Lighthammel
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    • 3. Juli 2009 um 22:37
    • #31

    Sagen wir es mal so: Wenn es ein Monacor-Händler ist, macht er es nicht anders als du es auch tun würdest. Er übermittelt die Gerätedaten an Monacor, benennt das Ersatzteil und bekommt von Monacor das Teil zugeschickt. Mit dem einzigen Unterschied, dass er da noch ein paar Prozente Marge draufschlägt.
    Wenn es kein Monacor-Händler ist, kann es billiger werden, wobei man bei Billig-Fader mehr die Beschaffung und den Aufwand bezahlt, als den Wert des Faders. Das ist ähnlich wie bei einem Nagel. Der Preis pendelt sich eigentlich überall ähnlich ein.
    Aber lass mal hören, was dein Elektro-Händler sagt.

  • die_locke
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    • 4. Juli 2009 um 15:29
    • #32

    So ich war jetzt bei einem der beiden Händler die mir eingefallen sind. Also der hat sich das angehört, und dann gemeint, dass er höchstens die Original Ersatzfader bei Monacor bestellen könnte. Gleichzeitig hat er mich auch drauf verwiesen, am Montag nochmal zu kommen, denn da ist ein Mitarbeiter da, der sich besser mit PA und Beschallung auskennt. Auf die Frage, ich die neunen Fader auch bei Ihm verlöten lassen könnte, meinte er aber, dass das auf keinen Fall geht. Das müsse ich selbst machen.

    EDIT: Bilder

  • Eike Mache
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    • 4. Juli 2009 um 21:49
    • #33

    Das mit den Löten wird ja nicht schwierig. Die Voraussetzung ist ja ideal. Ich hatte es nicht so einfach bei meinem Stage Line MPX-470. Da war der Fader auf der Masterplatine fest und ich musste es zwischen den ganzen Elkos rausfrickeln.

    Jedoch hab ich beim meinen Pult keinen neuen eingelötet sonder den fader geöffnet und von dann komplett gereinigt. Danach war er wieder wie neu, jedoch war er ja nur verdreckt und nicht defekt.

    Mfg Eike


    Haben ist besser als brauchen

  • die_locke
    Beiträge
    539
    • 5. Juli 2009 um 11:32
    • #34

    Nächste doofe Frage meinerseits: Woher weiß ich genau, dass meine defekt sind und eine Reinigung keine Verbesserung bringen würde? Wie reinige ich die denn richtig?

  • Eike Mache
    Beiträge
    739
    • 5. Juli 2009 um 12:18
    • #35

    Laut deinem beschriebenen Problem wird der Fader wohl defekt oder verdreckt sein. Also muss er sowieso raus. Entlöten wirste auf jeden fall hinbekommen mit nem guten Kolben und ner Entlötpumpe. Wenn du den Fader dann raus hast kannst du den Metall Deckel vom "Boden" des Fader nehmen. Meist muss man dazu so kleine Metall Laschen nach außen biegen.
    Wenn du den Fader dann offen hast siehst du ob er verschlissen oder Verdreckt ist. Bei mir hing unten auf der "Schleifbahn" eine klebrige Masse und an den "Slider" Kontakten hing auch so ein Gammelzeug. Ich denke das es getroknete Cola war... Diese hab ich dann mit Reinigunsbenzin beseitigt und anschließend den Fader Mit Vaseline wieder gefettet. Es gibt auch extra Fader Fett oder so... glaub ich..., aber Vaseline tut es auch.

    Mfg Eike


    Haben ist besser als brauchen

  • DJheini
    Moderator
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    • 5. Juli 2009 um 12:32
    • #36

    Reinigungsbenzin wäre jetzt nicht mein Mittel der Wahl zur Reinigung, Isopropyl-Alkohol ist besser geeignet.
    Und bitte nicht die Fader-Kontaktflächen (Schleifbahn usw.) fetten, nur die mechanischen Führungen.
    Auch sollte mit der Vaseline äusserst sparsam umgegangen werden. Allerdings hätte ich auch mit Vaseline
    Bauchschmerzen, da diese bei Erwärmung schnell weich bzw. flüssig wird. Was da jetzt das Beste wäre,
    kann ich nicht sagen, aber eventuell ein Armaturenfett aus der Sanitärbranche. Oder Silikonfett, aber kein Spray!
    Wer weiß, wo das beim Ansprühen überall landet, das ist dann schwer wieder weg zu bekommen.
    Ich vermute auch, das sich da am Ende der Fader Staub/ Schmutz angesammelt hat, da es nur da Probleme
    gibt. Ist aber auch nur eine Vermutung!

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Eike Mache
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    • 5. Juli 2009 um 12:43
    • #37
    Zitat

    Und bitte nicht die Fader-Kontaktflächen (Schleifbahn usw.) fetten, nur die mechanischen Führungen.

    Hab ich vergessen zu erwähnen. Das mit der Vaseline hat bis jetzt gut gehalten, naja gut, bei mir ist es nur der Master Fader (wird halt wenig benutzt) aber läuft seit fast nem Jahr ohne das ich wieder bei musste. Beim Fett ist drauf zu achen das es nicht Verharzt. Also kein Universalfett aus der Fettpresse nehmen. Das wird stein hart mit der Zeit (viele Jahre)

    Zu den Reinigungszeugs: Ich hatte anfangs auch ein aderes Mittel. Das war so ein Reinigungszeug für Modellbahner. Damit reinigt man die Räder der Loks und die sind teilweise mit Gummi beschichtet, also nicht sehr agressiv. Doch die Reinigungskraft reichte nicht und ich dachte mir der Fader ist eh hin wenn der mist nicht abgeht. Da hab ich Reinigungsbezin genommen und es ging besser.

    BTW: Kontaktspray ist natürlich ein no go, aber das ist klar denke ich.

    Mfg Eike


    Haben ist besser als brauchen

  • Jürgen Klingel
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    • 5. Juli 2009 um 15:30
    • #38

    Zum Poti-Reinigen tuts Kontakt WL, oder Isopropanol, oxidierte Silberkontakte wollen eventuell etwas mechanisch behandelt werden (sehr feines Schleifmittel, Glaspinsel, oder Radiergummi), die Metallflächen am Ende der Kohleschleifbahn gleich mit behandeln, die Schleifbahn wird nur vorsichtig mit Q-Tips und Isopropanol gereinigt.
    Vom Einfachen "Reinsprühen" in das geschlossene Poti rat ich ab, entweder neu kaufen, oder zerlegen...
    Beim Reinigen geht leider oft auch das nötige Schmiermittel der Mechanik flöten.
    Soll sich das Poti schön "sahnig" bewegen, dann wäre ein zähflüssige Silikonöl richtig zum Schmieren der Gleitbahn (nicht auf den Kontakt!), allerdings bin ich mir über die erforderliche Viskosität noch etwas unschlüssig - zähflüssiger Honig (etwa 10.000 cSt) wäre wohl passend...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • die_locke
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    • 5. Juli 2009 um 15:32
    • #39

    Vielen Dank, aber ich muss erst mal gucken, wie ich den Fader von der Platine löten kann. Denn Löten gehört jetzt nicht zu meinen Spezialgebieten ;)

  • Eike Mache
    Beiträge
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    • 5. Juli 2009 um 15:47
    • #40

    Lötkolben drauf und warten bis Zinn geschmolzen ist. Dann die Entlötpumpe auslösen. Darauf achten das es nicht zu heiß wird. Lieber 2 mal pro Punkt entlöten, sofern noch Zinn nach dem ersten entlöten drauf ist.

    Was auch bedingt geht wenn man keine Entlötpumpe hat: Kompressor. Damit kann man das geschmolzene zinn einfach weckpusten. Muss man nur drauf achten wohin man pustet. Aber so ne Entlötpumpe sollte man schon zu hause haben.

    Und wenn der Fader kaputt geht ist es auch nicht so schlimm, da er ja durch recht wenig Geld zu ersetzten ist.

    "Versuch macht klug"

    Mfg Eike


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