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Eminence Magnum 18LF - neues Gehäuses!

  • veritas33
  • 22. Mai 2007 um 18:56
  • veritas33
    Beiträge
    228
    • 22. Mai 2007 um 18:56
    • #1

    Hi!
    Ich habe mir vor ein paar monaten ein Eminence Magnum 18LF Chassis für 150€ zugelegt um meine beiden 15", 6,5",1" Tops zu unterstützen (die Tieftöner darin haben mir zu schnell schlapp gemacht bevors richtig laut wurde ;) O:-) ). Habe auch schon ein Gehäuse gebaut, wo das Problem dann auch schon anfängt. Der Klang ist nach ordentlichem einschwingen sehr sauber und das Teil drückt auch schon mit meiner derzeitigen 700Watt Endstufe recht ordentlich (kommt natürlich bald was dickeres dran), mein Problem aber ist, dass die Maße von dem Gehäuse einfach zu riesig sind!!! BxHxT: 62x72x62, :oops: :( :roll: Innenvolumen liegt so bei ca. 230 Litern, BR-Rohre sind auch berechnet etc., dennoch musste ich letzten lesen das angeblich auch schon mit einem viel kleineren Gehäuse (ca120Liter) der gleiche oder ein sogar noch größerer Schalldruckpegel erzielt werden kann?!?! Jetzt bin ich natürlich sehr daran interessiert das ganze Teil in ein kleineres Gehäuse zu packen, da das dann viel besser zu händeln wäre! Könnte mir vielleicht einer von euch eine ideale Kiste inkl. BR-Rohren dazu berechnen? (habe schon zwei Stück mit 10cm Durchmesser- Länge variabel, daran scheiterts also nicht ;) ). Würde mich sehr freuen wenn ihr mir helfen könntet!

    hier noch schnell die T&S:

    800Watt rms
    Frequenzgang: 28-1600Hz (soll aber nur bis ca.120 spielen)
    95dB@1W@1m (steht so auf dem "Beipackzettel" habe aber schon woanders gelesen, dass er ein paar mehr haben soll)

    (fs) 32Hz
    (Re) 6,1Ohm
    (Le) 2,65mH
    (Qes) 0,33
    (Qms) 7,33
    (Qts) 0,32
    (Vas) 254Liter
    (Vd) 754cc
    (Cms) 0,1258m/N
    (BL) 27,23T-M
    (Mms) 200Gramm
    (Rms) 5,4365N*sec/M
    (EBP) 96,2
    (Xmax) 6,4mm
    (Sd) 1188cm²
    (Zmax) 185Ohm
    (Xmech) 31,75mm

    Ich bedanke mich jetzt einfach schonmal im voraus bei allen die mir da helfen, weil ich seit der letzten VA derbe Rückenschmerzen wegen diesem riesen Klotz habe (ist übrigen aus 19mm MDF gefertigt und mit nicht wenigen Spaxschrauben verziert, weil da auch mal gerne Leute drauf tanzen ;) Endgewicht also so um die 65kg :roll: :oops: )
    Also dann, viele Grüße
    Veritas

    (für simple Horn oder Bandpasskonstruktionen bin ich auch offen, solange die von einem Anfänger zu meistern sind! :) )

    Kann man das auch leiser stellen!?!?! - Nö, das sind LAUTSPRECHER keine LEISESCHWEIGER! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Veritas33 (22. Mai 2007 um 21:01)

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 22. Mai 2007 um 19:41
    • #2

    Willkommen im Forum :)

    Kannst DU kurz was zum Einsatzzweck sagen, also welche Musikrichtung Du damit spielen willst (untere Grenzfrequenz ist hier das Stichwort). Du schreibst, dass Du noch 15er hast/hattest. Laufen die zusätzlich zu den 18ern oder hast Du die 15er durch die 18er abgelöst?
    Was für ein Amping nutzt Du denn?

    hornresp

  • veritas33
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    228
    • 22. Mai 2007 um 19:47
    • #3

    Danke fürs Willkommen :)

    Also die Lautsprecher sind zum Beschallen von Partys gedacht, sprich von Musikstil her so ziemlich alles, aber vorwiegend Trance/Techno. Die 15er laufen im Übrigen zusätzlich zu dem 18er in den Tops, Trennfrequenz liegt bei ca. 120Hz. Als Amping nutze ich zzt. noch eine DAP Audio Endstufe (gebrückt 700Watt an 8Ohm). Ist natürlich alles nicht das beste und tollste aber ich bin absolut zufrieden :) vielen Dank für deine schnelle Antwort!
    Mfg. Veritas

    (ich denke die untere Grenzfrequenz könnte man zwischen 40und50 Hz ansetzen oder???)

    Kann man das auch leiser stellen!?!?! - Nö, das sind LAUTSPRECHER keine LEISESCHWEIGER! ;)

  • daniel heyn
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    102
    • 22. Mai 2007 um 23:59
    • #4

    40 erscheint sinnvoll, sonst könntest Du ja gleich bei den 15ern bleiben, es sei denn, Du willst den Kick aufs Brustbein, ist ja bei Techno sehr beliebt, dann eher auf 60 hz tunen. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob ein 18er dazu die richtige Wahl gewesen wäre.

    Freiberuflicher FOH/Monitormann, Essen

  • Jobsti
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    • 23. Mai 2007 um 04:39
    • #5

    Die 15"er sind doch in den Tops, bei diesen muss er wohl bleiben ;)

    Ich fände 160 Liter ganz nett, damit könntest du f3 40Hz erreichen.
    Der Magnum sollte so auf ca 96-97 dB bei 50Hz laufen, derzeit mit 230 Liter, 93-94 dB, dafür geht er ganz schön tief ;)
    Natürlich kommt das kleinere Gehäuse ganz schön dem Xmax zu Gute, fast 2mm !

    140 Liter geht natürlich auch schon, dann aber f3 ca 42-43HZ und ca 95-96dB bei 50Hz.


    Wenn du sowieso neue Gehäuse bauen willst, stopf da bitte kein Plasik rein (BR Rohre), sondern bau den Kanal aus Holz und richtig schön groß.

    Mein Favorit wäre ne 150 Liter Version auf 42Hz getuned, LowCut angesetzt mit 30-35Hz.

    Empfehlung , 150 Liter, 42Hz:
    Gehäuse innen 50cm breit, ca 178 Liter, Port 50 x 10cm und 38cm tief.
    Der Port nimmt um die 20 Liter weg, Treiber 7 Liter, Verstrebungen und Griffe auch nen bissel, sollte dann mit 150 ganz gut hinkommen.

    Mit BR Rohren sollte das nix werden, da du 6 Stück 10cm Rohre bräuchtest mit je 55 cm ;)
    Außerdem finde ich, in nen gescheites Gehäuse gehört kein Kunststoffgelumpe, außer die Dämpfung und Speakons.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • sabbelbacke
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    • 23. Mai 2007 um 11:19
    • #6

    Zustimm, Zustimm, Zustimm.
    :)
    Ergänzen würde ich höchstens noch, dass der Hochpass (Lowcut) steilflankig sein sollte (mind. 18dB/Oct bei Butterwert (Butterworth)).

    hornresp

  • veritas33
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    228
    • 23. Mai 2007 um 15:03
    • #7

    Vielen Dank für eure Tips :) hört sich alles eehr gut an;) werde dann in spätestens ein paar Tagen mit dem Bau beginnen, aber da habe ich dann auch gleich noch eine Frage: 1. tuts MDF für so ein Gehäuse? Habe schon oft gelesen das es - soundtechnisch jedenfalls - das beste Holz dafür sien soll. Außerdem interessiert mich 2. ob man so ein Gehäuse auch einfach nur leimen kann, sprich ganz ohne Schrauben auskommt?? Sieht nämlich ohne immer so "instabil" aus :roll: (das mit dem Tanzen oben drauf kann man auch unterbinden, würde dann als Belastung nur ein Topteil tragen müssen -> ca.30kg), und wenn ja gibt es beim Leim(en) etwas zu beachten? Eine spezielle Sorte oder die Klebestellen vorher anrauen oder soetwas?

    Vielen Dank noch einmal für die raschen Antworten,
    mfg. Veritas

    Kann man das auch leiser stellen!?!?! - Nö, das sind LAUTSPRECHER keine LEISESCHWEIGER! ;)

  • sabbelbacke
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    • 23. Mai 2007 um 15:29
    • #8

    Im Heimbereich nimmt man fast ausschliesslich MDF, da es klanglich in der Tat etwas besser ist (resonanzärmer) und günstiger und leicht zu lackieren. Im PA-Bereich greift man aber auf leichteres Material zurück, das auch stabiler ist (wenn man mal ne Kante irgendwo dranhaut). Da ist Multiplex (o.Ä.) Standard. Sowieso sollte man größere Flächen in nem Sub immer verstärken, z.B. mit kleinen Reststücken.
    Schau mal in den "PS-Bass ... Kappa Pro.. " Thread, da ist gerade ein übersichtlicher Plan im ersten Post ergänzt worden, wo man das ganz gut abschauen kann.
    Verschrauben würde ich in jedem Fall machen (oder Lamellos, wenn Maschine vorhanden) und auf jeden Fall auch unter Druck verleimen (Schraubzwingen, Beschwerungen, Spanngurte...). Sonst ist es echt zu instabil. Lieber 10 Schrauben zu viel als 1 zu wenig.
    Die Kanten musst Du eigentlich nicht extra präparieren, da im Zuschnitt im Baumarkt sowieso einmal kurz ein STückchen abgeschnitten wird, die Kanten sollten dann gerade und sauber sein. Höchstens wenn Du selber ein Stück hast,d as schon seit Jahren in der Ecke steht, wo die Kante fettig, dreckig und verratzt ist, da solltest Du mal kurz nen Streifen abschneiden mit der Tischkreissäge (oder mit ner Führungsschiene und einer Handkreissäge).
    Beim Leim gibts vielerlei, manche sind mit Monategkleber sehr zufrieden, manche mit normalem Holzleim. WIchtig ist, dass der ganze Kasten hinterher dicht ist, also lieber ein bischen zu viel Holzleim auftragen und dann beim Zusammenpressen den rausquillenden Rest schön mit dem Finger glatt streichen und in die Ecken pressen. Zusammen mit der Verschraubung ist das dann gut.

    hornresp

  • Jobsti
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    • 23. Mai 2007 um 17:47
    • #9

    Jops,

    so nen "großen" Sub würde ich nich aus mdf bauen, da bekommste schnell Unlust diesen öfters mitzuschleppen!

    Schön aus 15mm mpx und 3 4 Streben rein.
    Circa so, wie hier in diesem Plan
    http://www.lightspeed-audio.eu/Entwicklungen/…700_BR_120l.jpg (als Beispiel)

    Wenn kein Lamellofräser vorhanden, hau paar schrauben rein, aber versenken nich vergessen, Spachtelmasse drüber und fertig.

    Achso, wenn du vor hast 2 Streben in den BR Kanal zu machen (Wie ich das auch empfehlen würde), kannste dies einfach tun.
    Denn bei so nem großen & langen Port nimmt das nich so viel weg,
    auf 2-3 cm Portlänge kommts nich an bei diesem SUb.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • veritas33
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    228
    • 23. Mai 2007 um 18:44
    • #10

    Aller besten Dank - morgen wird holz geholt 8) letzte kleine Frage: zum Verschrauben: leisten von innen anbringen und da die Schrauben durchjagen oder "direkt" in die (zB) 15mm dicke seite des Brettes?
    (echt ein geniales Forum :) werde dann später mal Bilder posten wenns fertig ist ;) )
    Mfg.,
    Veritas

    Kann man das auch leiser stellen!?!?! - Nö, das sind LAUTSPRECHER keine LEISESCHWEIGER! ;)

  • sabbelbacke
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    • 23. Mai 2007 um 18:57
    • #11

    Direkt rein, ohne Leisten. Es empfiehlt sich, mit einem recht dünnen Bohrer vorzubohren um Aufsplitterung beim Reindrehen zu Verhindern.

    hornresp

  • zeck(e)
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    1.287
    • 23. Mai 2007 um 19:03
    • #12

    Kansst direkt ins Holz drehen geht genauso. Auf was du achten musst wen die Kiste evtl mal feucht wird oder so kauf dir mindestends D3 Leim D1 und D2 lösen sich auf wen sie feucht sind. (Lösen sich nicht auf aber die Leimstelle hebt nicht richtig) Und rein theoretisch kannst du das Gehäuse auch einfach nur verleimen was du aber ohne irgendwelche Hilfsmittel schnell wieder vergessen kannst. Am besten zum nächsten Schreiner fahren eine Lamellofräse ausleihen und Fertig. Der gibt sie dir bestimmt ohne größere Probleme. Sauber, schnell, passgenau, keine Schraublöcher usw...

    Pisa 05 ich war dabei...

  • veritas33
    Beiträge
    228
    • 23. Mai 2007 um 19:04
    • #13

    DANKEEEEE :) Jetzt kann's losgehen 8) :grin: werde aber vorraussichtlich schrauben ;) Die Schreiner hier in der Gegend sind alle Halsabschneider . . . ahcja und bevor ich euch hier der Langeweile überlass :oops: was für eine "Schraubenstärke" würdet ihr empfehlen? sprich Länge/Durchmesser???

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  • audigy
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    802
    • 23. Mai 2007 um 21:08
    • #14
    Zitat von "Veritas33"

    DANKEEEEE :) Jetzt kann's losgehen 8) :grin: werde aber vorraussichtlich schrauben ;) Die Schreiner hier in der Gegend sind alle Halsabschneider . . . ahcja und bevor ich euch hier der Langeweile überlass :oops: was für eine "Schraubenstärke" würdet ihr empfehlen? sprich Länge/Durchmesser???


    es reichen die normalen 4x40 oder 4x60 spax

  • DJheini
    Moderator
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    • 23. Mai 2007 um 21:12
    • #15

    Schrauben 4 x 40 oder 4 x 50 und mit einem 2,5 mm Bohrer, eventuell geht auch 3 mm, vorbohren.
    Schrauben mit Teilgewinde nehmen und in dem äusseren Brett mit 4,5 mm vorbohren und versenken.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • zeck(e)
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    • 24. Mai 2007 um 21:29
    • #16

    Ich würd je nach Holzstärke 4 bis 4,5 nehmen. Länge ab 40 Aufwärts aber versenken würd ich am besten mit einen Senker läst sich schöner spachteln später. Kostet ja fast nichts. Vorbohren sollte man normalerweiße mit einen halben mm mehr also 4,5-5. Aber normalerweise (Ich habs so in der schule gelernt) Aber ich persnlich würd einen 3,5 nehmen bei vielen Löchern bricht der nicht so schnel wie ein kleinerer fals man mal Steckenbleibt.

    Pisa 05 ich war dabei...

  • Jobsti
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    • 24. Mai 2007 um 21:43
    • #17

    Ich mess immer Innendurchmesser (also zwischen Gewinde) der Schraube, der dürfte ca 3mm sein, also 3er Bohrer.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • veritas33
    Beiträge
    228
    • 26. Mai 2007 um 11:19
    • #18

    Ok besten Dank ;) Platten sin so gut wie besorgt (schon bestellt aber beim örtlichen Holzhändler leider nicht auf Lager -.- Wartezeit >1Woche ) Aber ich hab Geduld und bevor ich mal wieder etwas vorschnelles aus dem Boden stampfe, was dann wieder so eine Pleite wird wie die letzte Kiste, warte ich lieber ;)

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