Zitat von "ukw"ein "Bug" ist ein Käfer
Na gut, schreib ich es deutsch.
Ist das ein Software Fehler?
Jörg
Zitat von "ukw"ein "Bug" ist ein Käfer
Na gut, schreib ich es deutsch.
Ist das ein Software Fehler?
Jörg
Hm, interessantes Verhalten - könnte auch absichtlich sein. Geht man auf ein feld und gibt nichts ein, setzt er den Wert beim Verlassen auf 15 dB.
Kann es sein, dass dein Pult +4dBu ausgibt (bei 0dB-Aussteuerung)? Das wäre nämlich nicht unüblich.
Generelle Frage: dBu gibt den Effektivwert der Spannung an (bezug: 0dBu = 0,775 VRMS). dbFS bezieht sich aber sinnvollerweise auf den Spitzenpegel (digitale Vollaussteuerung kann natürlich nur nach dem Spitzenpegel gehen, da man nicht mehr als 0 dBFS darstellen kann). Dementsprechend würde die Aussage '0dBFS = +22dBu nur dann gelten, wenn Effektivwert=Spitzenwert, also bei einem Rechtecksignal?
Daraus abgeleitet könnte man sagen, dass deine Beobachtung generell zutrifft. Hm, Vielleicht doch mal durchmessen. ![]()
Greets,
N-Dee
Zitat von "N-Dee"Hm, interessantes Verhalten - könnte auch absichtlich sein. Geht man auf ein feld und gibt nichts ein, setzt er den Wert beim Verlassen auf 15 dB.
Kann es sein, dass dein Pult +4dBu ausgibt (bei 0dB-Aussteuerung)? Das wäre nämlich nicht unüblich.
Generelle Frage: dBu gibt den Effektivwert der Spannung an (bezug: 0dBu = 0,775 VRMS). dbFS bezieht sich aber sinnvollerweise auf den Spitzenpegel (digitale Vollaussteuerung kann natürlich nur nach dem Spitzenpegel gehen, da man nicht mehr als 0 dBFS darstellen kann). Dementsprechend würde die Aussage '0dBFS = +22dBu nur dann gelten, wenn Effektivwert=Spitzenwert, also bei einem Rechtecksignal?
Daraus abgeleitet könnte man sagen, dass deine Beobachtung generell zutrifft. Hm, Vielleicht doch mal durchmessen.Greets,
N-Dee
Ist ein Behringer Pult UB2443FX und gibt bei 0db 0,775 V aus. Sind im Eingang vom DCX -15dbfs Anzeige.
Zu dem leeren Feld. Hab ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Trägt beim Verlassen des Feldes, in welches ich vorneweg 0db eingetragen habe, 15db ein, wenn nicht schon eines der anderen Felder diesen Wert hat. Ist aber nur bei der Remote-Software und auch nur beim SUM/Setup so. Habe diesen Wert dann beim Controller auf 0 gesetzt.
Hat jemand auch diesen Effekt?
Welche Release-Zeiten sind f. Bass und Tops sinnvoll?
Habe zwar schon diverse Threads durchgelesen, aber irgendwie scheiden sich da die Geister.
Jörg
Zitat von "N-Dee"Generelle Frage: dBu gibt den Effektivwert der Spannung an.
Ist mir neu... Konnte auch auf die Schnelle im Internet keine Bestätigung dafür finden.
ZitatDas stimmt schon erst mal das 0dbfs (digitale) =+22dbu sind. Wieviel dbfs sind dann aber 0 dbu?
-22dBfs :grin:
Das merkwürdige Verhalten der Software kann ich bestätigen. Ist mir allerdings bisher noch nicht aufgefallen, da ich die Summierfunktion noch nie verwendet hab.
http://en.wikipedia.org/wiki/DBu#Voltage
ZitatdBu or dBv
dB(0.775 VRMS) — voltage relative to 0.775 volts.[1]
Das Verhalten der Software kann ich insofern bestätigen, als dass ein klick in eines der Eingabefelder und ein darauffolgendes Verlassen dieses ohne Eingabe den Wert des Feldes (bei mir) auf 15 setzt. Unabhängig von den anderen Feldern.
Greets,
N-Dee
Müsste mal jemand einen Umrechnungsfaktor f. Dbfs und dbu und umgekehrt
veröffentlichen.
Jörg
Zitat von "DJ_Chaos"Müsste mal jemand einen Umrechnungsfaktor f. Dbfs und dbu und umgekehrt
veröffentlichen.Jörg
0dBfs = +22dBu
-22dBfs = 0dBu
ist das so schwer? *
N-Dee: meines wissens, zeigen aber Audiogeräte immer den Spitzenpegel an. Denn nur der Spitzenpegel ist für Übersteuerungen relevant (auch von analogen Geräten). Die Differenz zwischen RMS und Peak kann schnell mal 10dB und mehr betragen.
* Falls du eine Formel zur Ummrechnung von Spitzen- in Effektivwert suchst. Die gibts nur für definierte Signalformen.
Zitat von "databass.ch"0dBfs = +22dBu
-22dBfs = 0dBuist das so schwer? *
N-Dee: meines wissens, zeigen aber Audiogeräte immer den Spitzenpegel an. Denn nur der Spitzenpegel ist für Übersteuerungen relevant (auch von analogen Geräten). Die Differenz zwischen RMS und Peak kann schnell mal 10dB und mehr betragen.
* Falls du eine Formel zur Ummrechnung von Spitzen- in Effektivwert suchst. Die gibts nur für definierte Signalformen.
Umrechnung von Spitzen- in Effektivwert ist klar. Nur f. Sinus, Rechteck usw.!
Zum Thema Anzeige im DCX.
Aber warum zeigt da der DCX bei 0,775 V also 0db Input -15 dbfs an? müsste ja nach deiner Aussage -22 dbfs anzeigen! Tut er aber nicht.
Jörg
Jaja, schon klar dass das so noch nicht ganz schlüssig ist. Mir ist das mit den dBu nur vorhin erst aufgefallen (von der Definition her). Dass es keinen fixen Umrechnungsfaktor für beliebige Signale gibt sollte einleuchten.
7 dB Differenz halte ich für zuviel, ich hätte gedacht, dass das Pult vielleicht 4 dBu raushaut bei 0dB laut Skala (was nicht unüblich ist). Im Manual findet sich dazu nichts - sind die 0 dBu am Ausgang gemessen?
Greets,
N-Dee
N´abend allerseits,
hab mich zu den Spekulationen mit den dBu´s und so bei den Ausgangspegeln des DCX 2496 mal ans Messen gemacht.
Gemessen wurde mit einem Digitalvoltmeter, das für diese Frequenz noch geeignet ist und nem Oszilloskop zur Kontrolle der Sinusform.
Als "Funktionsgenerator" diente (der richtige Funktionsgenerator steht noch auf der Wunschliste :grin: ) ein PHILIPS CD-Rekorder dessen Digital-Coax-Ausgang per SPDIF in Eingang "A" des DCX gegeben wurde.
Signalquelle war die Sabbelbackesche Subwoofer Test-CD - thx an ihn
Messsignal: Konstante Sinusspannung mit f=125 Hz
Aussteuerung eingangsseitig: am DCX 2496 angezeigte -5 dbfs
und hier die Messwerte:
Ausgansspannung verzerrungsfrei symmetrisch zwischen XLR-Pin2/Pin3 bei 125 Hz:
9,33 Volt im Leerlauf = 21,62 dBu
7,88 Volt an 600 Ohm Last (R-Dekade) = 20,15 dBu
6,15 Volt an 200 Ohm Last (R-Dekade) = 18 dBu
mit kleinerem Lastwiderstand wird durch die hohe Belastung das Ausgangssignal verzerrt.
Behringer gibt min. 160 Ohm Ausgangsimpedanz / 1 kHz an, das passt dann etwa...
Das ergibt dann umgerechnet einen maximal verzerrungsfrei möglichen Ausgangspegel von 7,88 Volt bzw. 20,15 dBu an 600 Ohm = 20,15 dBm an symmetrischer Last.
Hier zeigt der Controler einen Ausgangspegel von -2 dBfs an, die Software sagt im Limiter Menü: 0dBfs! Soweit okay.
Ab dann wird das Signal leicht an den Spitzen beschnitten.
Die Clip LED´s kommen dann bei 8,26 Volt / 20,55 dBu siehe Foto vom Oszi-Schirm.
http://img517.imageshack.us/img517/8268/dcx2496oszifg5.jpg
Das hört man dann schon etwas in den Hochtönern.
Hier den Limiter auf -0,4 dBu Treshold gesetzt nagelt die Ausgangsspannung auf satte, unverzerrte 20 dBu fest.
Das sollte für jede Endstufe reichen...
Diese Messwerte sind natürlich rein statisch bei konstantem Eingangspegel, eine dynamische Betrachtung kann ich mit meinem Equipment nicht durchführen. Die Pegelunterschiede zu dem Behringer-Manual führe ich auf Messfehler der verwendeten Instrumente zzgl. Toleranz zurück
Will heißen, falls das Ding kurze Peaks unlimitiert durchlässt sind die Speaker halt in Gefahr, aber weiß ich nicht, habs nicht gemessen. ![]()
Kann aber gerne jemand auf´m Forentreffen bei Tamaris nachholen (mal sehen wer sich seine Pappen dabei grillt) :grin: hab leider keine Zeit zu kommen, aber falls ich morgen noch Zeit finde messe ich mal die Sache mit der analogen Eingangsempfindlichkeit nach, mal sehen.
So long,
Jürgen
Edith sagt: Hast wohl dBu´s und dBfs durcheinandergewürfelt?
Zitat von "N-Dee"Jaja, schon klar dass das so noch nicht ganz schlüssig ist. Mir ist das mit den dBu nur vorhin erst aufgefallen (von der Definition her). Dass es keinen fixen Umrechnungsfaktor für beliebige Signale gibt sollte einleuchten.
7 dB Differenz halte ich für zuviel, ich hätte gedacht, dass das Pult vielleicht 4 dBu raushaut bei 0dB laut Skala (was nicht unüblich ist). Im Manual findet sich dazu nichts - sind die 0 dBu am Ausgang gemessen?Greets,
N-Dee
Ja, habe die 0,775 V am Ausgang des Mixers gemessen und bei liniear eingestelltem DCX auch an deren Ausgang. Ist also 1 zu 1 wie es sein sollte. Der DCX zeigt also bei 0db analog -15db digital an!
Jörg
So, hier kommt die angekündigte Fortsetzung des kleinen Messworkshops für den Ultradrive, heute war die Eingangspegelei dran...
zum Messaufbau:
DVD-Player mit Toslink in ´ne "Creative Extergy" Sounkarte, dann adaptiert für symmetrischen Input
(die Soundkarte ist mit ihrem Netzteil und dem Opto-Kabel galvanisch getrennt, deswegen quasi-symmetrisch; witzig: Habs auch asymmetrisch probiert, gleiche Ergebnisse. Klar, Manual studiert, die Kiste merkt den asymm. Input und packt nochmal 6 dB Verstärkung drauf, toll!
Und schließlich dem DCX das über die Soundkarte verstellbare Signal gefüttert.
Gleiches Tonmaterial wie gestern, konstanter Sinus mit 125 Hz, Oszi zur Signalkontrolle, Digitalvoltmeter für den Effektivwert und über R-Dekade die 20 kOhm Eingangswiderstand nachgebildet.
Anzeige DCX -20 dBfs bei symm. Eingangsspannung von 1,00 Volt eff. entspricht 0 dBV (Bezugspegel also 1 Volt!) = 2,2 dBu
Anzeige DCX -30 dBfs bei symm. Eingangsspannung von 0,315 Volt eff. entspricht -10 dBV = -7,8 dBu
Faustregel fürs Ohrgerät: 20 Dezibel addiert zur Eingangsanzeige ergibt den gefütterten Pegel in Dezibel auf 1 Volt bezogen (dBV)...
oder halt 22,2 dB addiert ergibt den Pegel auf 0,775 V bezogen (dBu)
...oder umgerechnet auf dBu/dBm (bezogen auf 0,775 Volt / 600 Ohm) eher uninteressant für den hochohmigen Eingang, aber wenn ein Mixer bei "0 dB" eben 0,775 Volt ausgibt...:
Anzeige DCX 0 dBfs ergibt +22,2 dBm = +22,2 dBu
Anzeige DCX -10 dBfs ergibt +12,2 dBm = +12,2 dBu
Anzeige DCX -20 dBfs ergibt +2,2 dBm = +2,2 dBu
Anzeige DCX -30 dBfs ergibt -7,8 dBm = -7,8 dBu
Daraus leitet sich ab:
für 0 dBfs Aussteuerung erwartet der DCX eine Eingangsspannung von 10 Volt eff. das sind +20 dBV = +22,2 dBu! (ganz schön happig!)
Für maximale S/N-Ratio möchte das Gerät halt richtig satten Pegel, sonst wundert man sich über "Ohr"Geräusche :oops:
Laut Manual ist der maximale Eingangspegel +22 dBu - ab da wird dann wohl die "Clip" LED aufleuchten.
Konnte leider nur mit kleinen Pegeln messen, für mehr Eingangspegel hätte ich das große Besteck bemühen müssen (kein Bock am Sonntag!) Aber das passt ja, zumindest rechnerisch.
Hoffe es sind jetzt alle komplett verwirrt :grin:
Gruß, Jürgen
Sehr schön, bis auf einen Fehler:
ZitatAnzeige DCX -20 dBfs bei symm. Eingangsspannung von 1,00 Volt eff. entspricht 0 dBu (Bezugspegel also 1 Volt!)
...
Faustregel: 20 Dezibel addiert zur Eingangsanzeige ergibt den gefütterten Pegel in Dezibel auf 1 Volt bezogen (dBu)...
1Veff = 1Vrms = 0 dBV = 2,2 dBu.
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-db-volt.htm
Damit passen auch alle Angaben im Manual und unsere Angaben wieder (22dBu = 0dBFS).
Greets,
N-Dee
Hallo,
danke N-Dee für den richtigen Hinweis, :wink: und ich Idiot rechne mir den Wolf mit Logarithmen und messe den ganzen Kram, wo es doch so eine tolle Seite im Net gibt.
Die hab ich mir gleich mal bei den Lesezeichen festgepinnt...
War so frei meine dBu Pegelangaben in dBV zu ändern, womit der Rest wieder stimmen müsste.
Gruß, Jürgen
kann jetzt noch mal jemand für technisch weniger begabte sagen, wie ich den limiter am besten einstellen soll (werte), wenn ich die anlage schützen will und das es kaum hörbar ist, wenn er eingreift etc.
schlagwörter wie releasezeiten max 4 ms usw. hatte ich gelesen, aber jetzt völlig den überblick verloren... :roll:
also HÄÄÄÄÄÄ???
danke
Zitat von "blade11"schlagwörter wie releasezeiten max 4 ms usw. hatte ich gelesen, aber jetzt völlig den überblick verloren... :roll:
also HÄÄÄÄÄÄ???
...Das waren glaub ich 4000 ms, also die maximale Releasezeit, weil bei kurzen Releasezeiten der Limiter ziemlich hässlich "pumpt".
Vielleicht wär ne Möglichkeit den Dyn. EQ - ohne Frequenzeinstellung als Kompressor zu benutzen und nur wenns wirklich ans Clipping geht, den "Brickwall Limiter" ranzulassen.
Gruß, Jürgen
bei uns ist mal wieder ein dcx gestorben, knacksen und jetzt display nur noch hell, war aber nur als monitorprocessing am dj verbaut, also entspannt.
also dcx= eindeutiger kauftip. ausfall nummer 10-11 , hab aufgehört zu zählen
:lol:
Hoffe meiner steigt nicht aus! Bin sehr zufrieden mit den Moeglichkeiten die das Geraet bietet. Fuer meine Zwecke Top.
Joerg
das sind alles reine lapalien... bissl platine isolieren und steckverbindungen prüfen, danach steigt nüx mehr aus
Wenn ein Controller wegen mangelnder Verarbeitung ausfällt (und das womöglich noch während einer VA), dann ist das für mich keine Lapalie mehr!