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Messerei mit Arta...

  • martin
  • 1. November 2007 um 10:48
  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 1. November 2007 um 10:48
    • #1

    Morgen,

    Kuerze Frage zum setzen der marker bei Arta...

    Ich will die Trennfrequenz einstellen und Delay bzw Phase am Controler einstellen. Messung etwa 4m vor der Box mittig. Ist ne 2x12/2"

    OK, der Part den ich nie verstanden hab: Im Kompendium setzt er den ersten Marker 1ms vor dem Impuls, den zweiten auf Impulsmax. Dann mit get das Delay übernehmen. Das is ne Nahfeldmessung.
    Mach ich das fuer die Fernfeldmessung genauso? Hol ich mir das delay immer auf diese Weise?

    Dann gabs mal die Diskussion wie man sich die Phase anzeigen lässt. Ich nehme derzeit minimum phase. Damals wurde ueber excess phase etc diskutiert. Welche genau nehm ich her um den Verlauf im Übernahmebereich zuverlässig hinzubiegen? Also was ist richtig um hier ein praxisnahes Ergebnis zu kriegen?
    So recht werd ich aus dem pdf nicht schlau.
    Vor allem, ich krieg Traumkurven fuer die Phase. Aber klingen tuts fuer mich irgendwie ein bissl out of phase. Irgendwas passt nicht.

    Derzeit bin ich diesbezueglich etwas ratlos.
    Kann mir das wer kurz und buendig fuer dumme erklären?

    danke
    martin

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 1. November 2007 um 11:04
    • #2
    Zitat von "martin"

    Ich nehme derzeit minimum phase. Damals wurde ueber excess phase etc diskutiert. Welche genau nehm ich her um den Verlauf im Übernahmebereich zuverlässig hinzubiegen? Also was ist richtig um hier ein praxisnahes Ergebnis zu kriegen?


    Die Minimalphase wird aus dem Amplitudenverlauf berechnet und ist somit KEINE gemessene Phase !!!
    Bei einem minimalphasigen System wäre dies die Phase mit (theoretisch !) einer Mikroposition direkt am akustischen Zentrum (d.h. etwa im Bereich der Schwingspulen ...).

    "Excess Phase" ist die Differenz aus gemessener und BERECHNETER Phase und ergibt bei minimalphasigen Systemen (dBs über logarithmierter Frequenzskala) eine Gerade (ohne "Knicke").

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 1. November 2007 um 11:16
    • #3

    Hallo,

    OK, offensichtlich Mist gemessen...

    Also einfach die gemessene Phase "unwrapped" hernehmen?

    danke
    martin

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 1. November 2007 um 11:41
    • #4

    Nachtrag: Gemacht haben wir es ja eigentlich so, dass wir den HT verpolten, dann messung, gate setzen (knappe 7ms, is halt ein nicht so toller Raum) und am Delay schraubten, bis wir einen maximal tiefen engen Einbruch an der Trennfrequenz hatten. Das waren dann so ca 22db. Dann HT wieder umgepolt und das sah dann OK aus.

    Dass die Phase dann auch noch huebsch aussah, war insofern mehr eine Draufgabe :)

    Ich mach mich zwar auch noch auf die Suche nach nem Phasendreher in einem der Kabel, aber das schliess ich eher aus, weil ich das immer vor dem Einsatz der Kable checke.

    Is die Variante an sich so halbwegs tauglich?

    danke
    martin

  • 20Hertz
    Beiträge
    947
    • 1. November 2007 um 15:34
    • #5
    Zitat von "martin"

    OK, der Part den ich nie verstanden hab: Im Kompendium setzt er den ersten Marker 1ms vor dem Impuls, den zweiten auf Impulsmax. Dann mit get das Delay übernehmen. Das is ne Nahfeldmessung.
    Mach ich das fuer die Fernfeldmessung genauso? Hol ich mir das delay immer auf diese Weise?


    Ja!

    Grüße
    Matthias

  • Peerless
    Reaktionen
    1
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    4.334
    • 1. November 2007 um 18:33
    • #6

    das mit der phasenauslöschung ist die beste möglichkeit um bei passiven weichen festzustellen obs anpassen geklappt hat, warum also nicht bei aktiven setups verwenden ;)

    http://www.ae-rental.de

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 1. November 2007 um 18:42
    • #7
    Zitat von "Peerless"

    das mit der phasenauslöschung ist die beste möglichkeit um bei passiven weichen festzustellen obs anpassen geklappt hat, warum also nicht bei aktiven setups verwenden ;)

    Naja, weils momentan trotzdem scheisse klingt :)

    Ich werd mich am Samstag auf Fehlersuche begeben. Kann auch irgendwo ein Flüchtigkeitsfehler sein. Da passierts mir schon mal, dass ich im Nachhinein am Filter drehe. Aber am Ausgang statt am Input. Im konkreten Fall zwar egal, weil mehrere Oktaven unter der Trennfrequenz, aber vielleicht ist sonst irgendeine Kleinigkeit passiert...

    danke
    martin

  • Jobsti
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    11
    Beiträge
    7.942
    • 1. November 2007 um 20:52
    • #8

    Ich fang anders an...

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Peerless
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    4.334
    • 1. November 2007 um 21:23
    • #9

    du könntest auch die wege mit arta messen und mit dem "crossover design sheet" ein aktives filtersetup simulieren :grin:

    http://www.ae-rental.de

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 1. November 2007 um 22:24
    • #10

    eine target filter response kann man auch mit ARTA..... tüdellüü...

    "Must be..."

  • martin
    Beiträge
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    • 2. November 2007 um 10:49
    • #11

    Morgen,

    Jaa, Jobsti...
    Kurz und bündig :grin:
    Gehts eventuell eine Spur genauer?

    Ansonsten seh ich wenig Sinn darin, irgendwelche target responses zu simulieren, wenn eh schon das Mic vor der Box steht und Arta läuft und ich den Controler auch am Laptop haengen habe. Da kann ich ja schneller ausprobieren als simulieren.
    Oder was ueberseh ich da?

    Ihr dürfst, wenns wollts, ruhig konkreter werden :)
    Ich bin ja nicht im Forum um mein unglaublich umfassendes Wissen der Welt zu präsentieren, sondern um ne gscheite Box hinzukriegen. Da lass ich auch mal die Hosen runter (rein metaphorisch natuerlich)...

    danke
    martin

  • Peerless
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    1
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    4.334
    • 2. November 2007 um 15:08
    • #12

    beschreib doch mal wie du bislang vorgegangen bist...

    trennfrequenz grob festegelegt ? und dann tiefton delayed bis es mit der phase an der trennfrequenz gepasst hat ? was für filter ?

    hier wird ja für tmt-ht gerne LR24db vorgeschlagen, ich hab aber subjektiv bw filter in dieser region als besser empfunden, dafür trenn ich meine bässe mit 24db lr zu den tops

    wie sieht der hochton aus ? alles mitem eq glatt gezogen ? irgendwas angehoben ?

    kannst du grob einschätzen in welcher region es nicht klingt ?

    http://www.ae-rental.de

  • martin
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    3.234
    • 2. November 2007 um 21:06
    • #13

    N'abend,

    Ja, also Trennfrequenz hab ich festgelegt, erstens danach, wo sich die Einzelmessungen ueberschnitten haben und auch nach der vertikalen Abstrahlung. Zufaellig faellt beides auf 1200Hz. 2x12NDL76 und darueber ein DE750 am ME60.

    Filter hatte ich zuerst 24db LR, jetzt sinds 48db LR. Na dann den HT umgepolt und am Delay gedreht bis ich den maximalen Einbruch hatte. Da hab ich dann einen extrem schmalen 22db Einbruch. HT wieder auf normale Polarität - sieht huebsch aus. Ein bissl was kriegt der HT ab etwa 8k 6db highshelf reingedreht (4db), bei 13k etwas rausgenommen (von der K2 abgeschaut :) ). Das hab ich aber vorher gemacht, also keine Phasendreherei mehr nach dem einstellen der Delays.
    Response und Phase sehen perfekt aus. Allerdings falsch gemessen, weil delay falsch geholt und minimum phase angezeigt. Werd ich morgen nochmal angehen das Problem.

    Nicht klingen tut es imho eh im bereich der Übernahme und darunter. Es fehlen irgendwie die "Eier". Faellt bei nur einem Stack garnicht mal so auf, bei Betrieb beider Stacks klingts komisch. Als waeren die TMT's zueinander verpolt. Sind sie aber nicht.

    Genaueres werd ich am WE ansehen.

    danke
    martin

  • Jobsti
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    • 3. November 2007 um 04:59
    • #14

    Als aller erstes würde ich das Delay bearbeiten...
    Schau wie weit die Mittelpunkte voneinander entfernt sind, alles andere folgt danach.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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