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Anfängerfragen zu PA Amping und Generell

  • Peter Hein
  • 4. Januar 2008 um 05:47
  • Peter Hein
    Beiträge
    19
    • 4. Januar 2008 um 05:47
    • #1

    Hallo,

    wie ihr sehen könnt bin ich recht neu hier im Forum, habe aber schon einiges an Erfahrung im Bereich VA - Technik

    Ich habe aber Leider niemals erklärt bekommen wie man ein Amping Für eine PA Berechnet :(

    Meine Fragen hierzu währen:
    wenn ich über den loop ausgang einer box an eine weitere gehe (nennt sich der 2. anschluss denn überhaupt so?) wie Verhält es sich dann mit dem anschlusswert dieses Kanals ? wird er grösser ? also von 8 ohm was der LSP hat (beide) zu 4 ohm ?
    Und muss ich dann auch die Wattleistung an der Endstufe erhöhen ? (um die zusätzliche Leistung (LSP 2) ?

    Währe dann also folgendes beispiel richtig :
    box 1; 500W; 8 ohm
    box 2; 500W; 8 ohm
    an einem kanal betrieben brauch diese beiden LSP also 1000W 4 Ohm mindestens ? ergo einen Verstärker mit 2x 1000W 4 Ohm ?

    nächste Frage:
    Das ein Amp mehr Leistung Abgeben sollte als ein LSP aufnimmt weiss ich (hintergrund "rechtecksignal", clipping = LSP tot) aber wieviel mehr an Leistung sollte ein amp haben ? 10%, 20% ?? Gibt es dafür eine Faustregel ?

    Noch eine Frage:
    nach welchem Leistungswert eines LSP sollte der Amp berechnet werden ? Beispiel BEHRINGER B 1800 X PRO der wird angegeben mit : Belastbarkeit 800 Watt RMS, 1600 W Peak. was Zählt hier nun RMS oder Peak ?

    Noch eine Frage:
    wie sinnvoll ist es (um am beispiel von Behringer zu bleiben) wenn man die eingebaute weiche nutzt und dann an einem kanal Bass und Mid/high nutzt ? klingt das noch nach was ? ich meine die kompetenz von Behringer in alle Ehren, aber das ist ne passive weiche mit allen vor und nachteilen (vorteil = Billig, einfach ; nachteil = keine anpassung an Ort und Musikstill) ..

    So das dürfte es erstmal mit Fragen gewesen sein, ich bedanke mich schonmal im Voraus dafür das ihr euch die Arbeit macht mir das "Kindgerecht" zu erklären.

    mfg Peter

    Ps: bin natürlich kein Kind mehr, eher schon 27 jahre alt, aber Spieltreib ist noch vorhanden :)

  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 4. Januar 2008 um 06:40
    • #2
    Zitat von "Peter Hein"

    Hallo,

    wie ihr sehen könnt bin ich recht neu hier im Forum, habe aber schon einiges an Erfahrung im Bereich VA - Technik

    Ich habe aber Leider niemals erklärt bekommen wie man ein Amping Für eine PA Berechnet :(

    Meine Fragen hierzu währen:
    wenn ich über den loop ausgang einer box an eine weitere gehe (nennt sich der 2. anschluss denn überhaupt so?) wie Verhält es sich dann mit dem anschlusswert dieses Kanals ? wird er grösser ? also von 8 ohm was der LSP hat (beide) zu 4 ohm ?
    Und muss ich dann auch die Wattleistung an der Endstufe erhöhen ? (um die zusätzliche Leistung (LSP 2) ?

    Währe dann also folgendes beispiel richtig :
    box 1; 500W; 8 ohm
    box 2; 500W; 8 ohm
    an einem kanal betrieben brauch diese beiden LSP also 1000W 4 Ohm mindestens ? ergo einen Verstärker mit 2x 1000W 4 Ohm ?


    KORREKT (wenn die LSP Parallel verschaltet sind, bei durchgeschliffenen Speakons üblich)


    nächste Frage:
    Das ein Amp mehr Leistung Abgeben sollte als ein LSP aufnimmt weiss ich (hintergrund "rechtecksignal", clipping = LSP tot) aber wieviel mehr an Leistung sollte ein amp haben ? 10%, 20% ?? Gibt es dafür eine Faustregel ?

    Ich nehm immer Pi mal daumen 25%, ist aber eine rein gefühlssache bei mir.

    Noch eine Frage:
    nach welchem Leistungswert eines LSP sollte der Amp berechnet werden ? Beispiel BEHRINGER B 1800 X PRO der wird angegeben mit : Belastbarkeit 800 Watt RMS, 1600 W Peak. was Zählt hier nun RMS oder Peak ?

    Der RMS-Wert ist hier der Ausschlag gebende, da er die dauerhafte Belastbarkeit angibt.

    Noch eine Frage:
    wie sinnvoll ist es (um am beispiel von Behringer zu bleiben) wenn man die eingebaute weiche nutzt und dann an einem kanal Bass und Mid/high nutzt ? klingt das noch nach was ? ich meine die kompetenz von Behringer in alle Ehren, aber das ist ne passive weiche mit allen vor und nachteilen (vorteil = Billig, einfach ; nachteil = keine anpassung an Ort und Musikstill) ..

    Da gibt es keine definition, ich persönlich habe meine Trennung lieber vor Ort greifbar, aber es gibt einige, die auch lieber feste x-o einstellungen bevoruzgen.

    So das dürfte es erstmal mit Fragen gewesen sein, ich bedanke mich schonmal im Voraus dafür das ihr euch die Arbeit macht mir das "Kindgerecht" zu erklären.

    mfg Peter

    Ps: bin natürlich kein Kind mehr, eher schon 27 jahre alt, aber Spieltreib ist noch vorhanden :)

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  • treibsand
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    1
    • 4. Januar 2008 um 06:54
    • #3
    Zitat von "Peter Hein"

    Meine Fragen hierzu wären:
    wenn ich über den loop ausgang einer box an eine weitere gehe (nennt sich der 2. anschluss denn überhaupt so?
    eher "link" - wenn überhaupt.)
    wie Verhält es sich dann mit dem anschlusswert dieses Kanals ? wird er grösser ? also von 8 ohm was der LSP hat (beide) (jeder?!) zu 4 ohm ?
    Und muss ich dann auch die Wattleistung an der Endstufe erhöhen ? (um die zusätzliche Leistung (LSP 2) ?
    (tendenziell: nein.)

    Währe dann also folgendes beispiel richtig :
    box 1; 500W; 8 ohm
    box 2; 500W; 8 ohm
    an einem kanal betrieben brauch diese beiden LSP also 1000W 4 Ohm mindestens ? ergo einen Verstärker mit 2x 1000W 4 Ohm ?
    Ja. Aber ein Amp mit 2x 500 Watt@8Ohm hat i.d.R. knapp unter 1000W@4Ohm

    nächste Frage:
    Das ein Amp mehr Leistung Abgeben sollte als ein LSP aufnimmt weiss ich (hintergrund "rechtecksignal", clipping = LSP tot) aber wieviel mehr an Leistung sollte ein amp haben ? 10%, 20% ?? Gibt es dafür eine Faustregel ?
    Je nach Kollege wird irgendwas um und bei 25%-50% Headroom vorgeschlagen. Hängt aber auch on der Endstufe ab; Bei bestimmten Herstellern der unteren Preislagen sind die Leistungsangaben etwas übertrieben...
    Noch eine Frage:
    nach welchem Leistungswert eines LSP sollte der Amp berechnet werden ? Beispiel BEHRINGER B 1800 X PRO der wird angegeben mit : Belastbarkeit 800 Watt RMS, 1600 W Peak. was Zählt hier nun RMS oder Peak ?
    Nimm RMS und dann 50%Headroom. Also so bummelig 1200W. Ein paar weniger werden keinen grossen Unterschied machen...

    Noch eine Frage:
    wie sinnvoll ist es (um am beispiel von Behringer zu bleiben) wenn man die eingebaute weiche nutzt und dann an einem kanal Bass und Mid/high nutzt ? klingt das noch nach was ? ich meine die kompetenz von Behringer in alle Ehren, aber das ist ne passive weiche mit allen vor und nachteilen (vorteil = Billig, einfach ; nachteil = keine anpassung an Ort und Musikstill)

    Die passive Weiche hat 2 Nachteile:
    Erstens musst du mit der Gesamtleistung des Systems draufbraten. Die Gesamtimpedanz wird aber (bedingt durch die Weiche) nicht zwangsläufig halbiert (wie beim parallelschalten gleicher Boxen). Ergo brauchst du einen potenteren Amp. Zweitens fehlt dir jegliches Mittel, auf die einzelnen Wege regulierend Einzugreifen. Du hast also keine Chance, Bässe z.B. als Monocluster zu betreiben oder die Tops abzusenken etc.
    Die Phasenverschiebungen finden bei Aktivweichung dann in den Topteilen statt. Ein Grund, diese eben auch aktiv von den Subs zu trennen...

    Alles anzeigen


    Gruß,
    Peter

    edith fragt sich, wie man eine Viertelstunde für so ein paar Worte brauchen kann und ärgert sich über Fladdi

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Peter Hein
    Beiträge
    19
    • 4. Januar 2008 um 10:31
    • #4

    Danke an euch beide !

    Jetzt ist mir einiges klarer, auch wenn ich jetzt glaube das die meisten Pa´s die ich kenne Stark unter "be AMP´t" sind.

    noch ne anmerkung zu frage 1, also ist es so dass sich die RMS Wattangaben zusammenzählen muss, dann noch auf die ohm achten sollte und dementsprechend einen Amp Dimensionieren sollte ?


    Mfg Peter

  • Jobsti
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    • 4. Januar 2008 um 11:04
    • #5

    Ne passive Weiche verbrät imemr etwas an Leistung, zudem sind die sleten gescheit abgestimmt, oft netma bei großen Herstellern, bei kleinen schon garnet.
    Oft klingt der Bass dadurch auch ma gerne anders, da sich oft obenrum etwas hoch schiebt, somit geringfügig dröhninger sag ich mal.

    Passive raus, aktiv ansteuern und los gehts ;)
    Zudem kannst du noch nen Low Cut bei schalten wenn du aktiv machst und die Phase drehen, den Sub ggf auch gescheit lauter machen (oder boosten) ohne dass es das Topteil wirklich interessiert! (Besonders wichtig, wenn man nen Basslastiger Typ ist)

    Der LowCut von der behringer Weiche mit 25Hz ist allerdings viel zu niedrig! Praxisgerecht sollten hier 35-40Hz sein.

    Warum LowCut? Ich erklärs dir schnell:
    Zu viel Leistung wird untenrum verbraten wo der Sub eigentlich garnichtmehr wirkt, zudem lenkt er dort auch super viel aus, was sich negativ aufs Klangbild auswirkt.
    Es fängt an zu klirren, SPule wird heiß, f3 schiebt sich meißt schön hoch usw...
    LowCut rein und es klingt bei gehobener Lautstärke besser, meißt kann man sogar lauter machen und mehr Power geben.


    Mehrleistung sollte man immer haben, bei Subs etwas mehr meine ich, vielleicht 1,5x mehr, bei Topteilen sollten 1,2x mehr reichen.
    Meißt handhabt man es aber so, dass man bei Tops gut 100-200W mehr nimmt, bei Subs nochmal mehr.
    Bei richtig fetten Subs wie zB RCF, welche richtig Hunger haben, gibts manchmal auch fast das doppelte ;)

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • treibsand
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    1
    • 4. Januar 2008 um 12:45
    • #6
    Zitat von "Peter Hein"

    noch ne anmerkung zu frage 1, also ist es so dass sich die RMS Wattangaben zusammenzählen muss, dann noch auf die ohm achten sollte und dementsprechend einen Amp Dimensionieren sollte ?


    Die Ohmzahl nennt sich hier Impedanz, weil sie nicht linear über das gesamte Frequenzspektrum ist. Der tatsächliche ohmsche Wiederstand kann bei bestimmten Frequenzen deutlich darüber oder darunter liegen!

    Wenn du 2 Boxen parallel betreibst, musst du tatsächlich die Leistungen addieren und die Gesamtimpedanz berechnen (bei 2x 8 Ohm ergibt sich 4 Ohm).
    Deine Endstufe muss dann diese Leistung an 4 Ohm bringen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Peter Hein
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    19
    • 5. Januar 2008 um 10:58
    • #7

    Danke an Alle,

    jetzt fühle ich mich wesentlich schlauer als vorher :)


    mfg Peter

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