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Red Rock M6 echte 600W/4Ohm?

  • Peter Kupka
  • 31. Januar 2008 um 17:41
  • Peter Kupka
    Beiträge
    15
    • 31. Januar 2008 um 17:41
    • #1

    Hallo zusammen,.

    Ich habe mir für die Subs meines Heimkinos bei Rockshop eine RedRock M6 gekauft. Technich neugierig lies ich mir es nicht nehmen und schraubte den Deckel ab um ein wenig ins Innere zu sehen. Dabei viel mir auf, daß der verbaute RK-Trafo mit 800VA beschriftet ist (siehe Bild). Wenn mich nun meine Grundlagenkenntnisse aus der Lehrzeit nicht ganz im Stich lassen, wie kann sich das mit der Herstellerangabe 2x600W/4Ohm ausgehen?

    http://img249.imageshack.us/img249/7906/dscn3336aa2.jpg

    Jedenfalls ist der Druck im Bass zum meinem vorherigen PA-Amp um beachtlich vieles mehr, zugegeben waren auch nur 2x250W/4Ohm.

    Bitte mich nicht falsch zu verstehen: ich will auf keinen Fall die Produkte von KMT/RedRock heruntermachen. Seien wir schließlich froh das es noch Geräte made in good old Germany gibt und das auch Leute bereit sind in unserer Geiz ist geil Welt ein wenig mehr für gute Produkte und Servie auszugeben.
    Übrigens gefällt mir der serviefreundliche Aufbau der Endstufe sehr gut, man kommt eigentlich zu allen Baugruppen nach Demontage der Gehäuseteile sehr gut hinzu. Kein Vergleich zu einer DAP Vision 1600 meines Freundes, dort läßt sich nur der Deckel abschrauben. Die übrigen Gehäuseteile sind verschweißt.

    Gruß Peter

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 31. Januar 2008 um 17:55
    • #2
    Zitat von "Peter Kupka"

    RK-Trafo mit 800VA[...] wie kann sich das mit der Herstellerangabe 2x600W/4Ohm ausgehen?


    Du willst mit der Endstufe ja keine Lampen, Bohrmaschine oder sonst was betreiben, sonder Audio-Signale verstärken.

    Suchwort: Crestfaktor

    Da wirst du fündig ;)

  • dj-pichl
    Beiträge
    684
    • 31. Januar 2008 um 17:55
    • #3

    Die Endstufen wird auch unter Volllast nicht mehr als ca 1/3 der RMS Leistung am Ausgang aufnehmen. Also ca 400 Watt. Kannst ja mal nen Messgerät nehmen und testen. Dann wirst du schnell merken, dass die 800 VA dicke ausreichend sind. Ich habe selbst 2 Endstufen mit jeweils 2*1200 Watt an einer 16A Sicherung hängen. Das geht Problemlos. Selbst 3 Stück wären machbar über eine "normale" Steckdose.

    Die Musik besteht ja als Impulsen. Daher wird ja nie die komplette Leistung aus dem Netz gezogen. Die Kondensatoren bügeln das ja auch noch glatt.

    MfG

    DJ Pichl

    --- !!! Der Ton macht die Musik !!! ---

  • Peter Kupka
    Beiträge
    15
    • 31. Januar 2008 um 17:58
    • #4

    Danke Jungs,

    werde mal nach Crest-Faktor googeln, tja ist schon lange her,
    man vergißt soviel, oder doch zu viel Biere......

    Gruß Peter

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 31. Januar 2008 um 18:02
    • #5

    Hallo,

    denke dran, dass die Musik ja nicht aus Sinuswellen besteht, sondern eine gewisse Dynamik hat. ( auch genannt: Crest Faktor).

    Diese Dynamikspitzen werden mehr von einer guten Siebungselkos aufgefangen als von dem Trafo. Durch niederohmige Bauweise, also: gutem Trafo, ( Size DOESNT matter ), gute Kondensatoren mit niedrigem Ri, und selektierte Endstufentransen ( Widerstände im Signalweg können wegfallen ) wird eine gute Bassperformance erreicht.

    Auch durch eine gute Rückkopplung kann der Innenwiderstand "heruntergeregelt" werden. :)


    Gruß

    Bernhard

  • Peter Kupka
    Beiträge
    15
    • 31. Januar 2008 um 18:12
    • #6

    Hi,
    da wären wir gleich beim nächsten Punkt:

    Endstufe ist ja Class H, also Umschaltung der Betriebsspannung abhängig vom Eingangssignal, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Wenn ich nun auf die Siebplatine gucke, sind dort 4 Elkos mit 1500uF/50V bestückt. Zwei Einbauplätze sind frei, also nicht bestückt.

    Vom Trafo gehen lt dem Bild 4Spannungen zur Siebplatine, +-71V u. +-36V.
    Werden die +-71V nicht gesiebt, die verbauten Elkos haben ja nur eine
    Spannungsfestigkeit von 50V

    Gruß Peter

  • Clyde
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    2
    • 31. Januar 2008 um 18:58
    • #7

    Guck mal genauer, die C´s dürften in Reihe geschaltet sein.
    Sind es wirklich "nur" 1500µF?

  • pm-acustics
    Profi
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    • 31. Januar 2008 um 18:59
    • #8
    Zitat von "Peter Kupka"

    Hi,
    da wären wir gleich beim nächsten Punkt:

    Endstufe ist ja Class H, also Umschaltung der Betriebsspannung abhängig vom Eingangssignal, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Wenn ich nun auf die Siebplatine gucke, sind dort 4 Elkos mit 1500uF/50V bestückt. Zwei Einbauplätze sind frei, also nicht bestückt.

    Vom Trafo gehen lt dem Bild 4Spannungen zur Siebplatine, +-71V u. +-36V.
    Werden die +-71V nicht gesiebt, die verbauten Elkos haben ja nur eine
    Spannungsfestigkeit von 50V

    Gruß Peter

    Moin,

    die Elkos sind Paarweise in Reihe geschalten, mit Mittelabgriff für die kleine Rail.

    Ich hoffe es sind 15000µF ;)

    Grüßle

    Sven

    EDIT sagt: ich war zu lahm...

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Peter Kupka
    Beiträge
    15
    • 31. Januar 2008 um 19:09
    • #9
    Zitat

    Guck mal genauer, die C´s dürften in Reihe geschaltet sein.
    Sind es wirklich "nur" 1500µF?

    Schreibfehler von mir, sind natürlilch 15000uF von Roederstein :D
    mit kleiner Rail ist sicher die niedriege Spannung von beiden gemeint,
    also +-36V

    Wenn sie paarweise in Reihe sind, dann könnte man ja bei den zwei nicht bestückten Elkos (die layoutmäßig parallel zu bestückten Elkos sitzen) als
    kleines Tuning dort welche einlöten oder?

    Gruß Peter

  • Clyde
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    • 31. Januar 2008 um 19:14
    • #10
    Zitat von "Peter Kupka"


    Wenn sie paarweise in Reihe sind, dann könnte man ja bei den zwei nicht bestückten Elkos (die layoutmäßig parallel zu bestückten Elkos sitzen) als
    kleines Tuning dort welche einlöten oder?

    Es ist aber auch die Frage, was sonst noch nicht bestückt ist...

  • Peter Kupka
    Beiträge
    15
    • 31. Januar 2008 um 19:50
    • #11
    Zitat

    Es ist aber auch die Frage, was sonst noch nicht bestückt ist...

    Kann sonst auf der Siebplatine keine fehlenden Bauteile erkennen außer
    den zwei nicht bestückten Elkos links und rechts neben den Gleichrichtern mit Kühlkörpern.

    [/img]

    Gruß Peter

  • 6i6i
    Beiträge
    128
    • 31. Januar 2008 um 21:28
    • #12

    was sind den das für subs die du damit befeuerst?

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 31. Januar 2008 um 21:42
    • #13

    Wenn der Amp gerade auf ist - bitte ein Bild / Draufsicht von der ganzen Kiste (für's Archiv) ;)

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • gezz-abba
    Gast
    • 1. Februar 2008 um 12:02
    • #14

    was mir bei dem bild auffällt: Isoliere die kontakte vom BridgeOut ( roter speakon) gegen den Kühlkörper vom netzteil. .... Das sieht auf dem bild recht gedrängt aus. Ist die Buchse einmal locker oder die Platine, was oft vorkommt, kann das problematisch werden.

    arnt

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 1. Februar 2008 um 13:10
    • #15

    @ abba, da ist noch genug platz, die buchsen sind genietet und die platinen sind fest.
    kannst du mir ernsthaft gescheite amps nennen, wo platinen rumflattern?

  • Peter Kupka
    Beiträge
    15
    • 1. Februar 2008 um 14:41
    • #16
    Zitat

    was sind den das für subs die du damit befeuerst?

    Zwei 26cm Hifi-Chassis Vifa 26A 550/4 in jeweils 43l geschlossen, angesteurt über eine Alto Maxidrive 3.2, der mir die störenden 50Hz Raummoden herausbügelt.

    Zitat

    Wenn der Amp gerade auf ist - bitte ein Bild / Draufsicht von der ganzen Kiste (für's Archiv)


    Aber gerne:
    Ansicht von unten:

    [/img]

    Wenn ihr genau hinguckt, kann man auf der Siebplatine rechts oben die Lötaugen-Paare erkennen, wo keine Elkos bestückt sind.
    Dort könnte man doch als kleines Tuning welche einlöten.
    Siebkapazität kann man doch nie genug haben oder?

    Ansicht von oben:

    [/img]


    Danke für den aufmerksamen Blick bei der Bridge out Buchse.

    Gruß Peter

  • solaris09
    Beiträge
    105
    • 2. Februar 2008 um 15:04
    • #17

    Hallo,

    sehr schöne Endstufe! Wirklich sehr Service freundlich.

    Lass die Elkos da wirst du keinen Unterschied hören. Dazu kommt noch das die Bässe ja bestimmt nicht unter vollast bei dir laufen.
    Da würde ich gerne mal wissen ob das Netzteil überhaupt in die nächste Railspannung reinkommt :)

    Und dazu kommt noch die Garantie, die verfallen würde!

    Meine Meinung, wieder zuschrauben und sich freuen sowas feines für zu Hause zu haben.

  • Peter Kupka
    Beiträge
    15
    • 2. Februar 2008 um 15:11
    • #18

    Hello,

    Zitat

    Lass die Elkos da wirst du keinen Unterschied hören. Dazu kommt noch das die Bässe ja bestimmt nicht unter vollast bei dir laufen.
    Da würde ich gerne mal wissen ob das Netzteil überhaupt in die nächste Railspannung reinkommt

    Würde mich auch interessieren, gibt es im Netz eine einfache deutsche Beschreibung wie eigentlich Class H so funktioniert, konnte auf die Schnelle nichts finden.


    Zitat

    Und dazu kommt noch die Garantie, die verfallen würde!

    Meine Meinung, wieder zuschrauben und sich freuen sowas feines für zu Hause zu haben

    Hast eh recht, lieber nichts machen, ins Regall stellen und freuen darüber,
    so stell ich mir Geräte eingentlich vor, die man hinstellt und dann über Jahre "vergißt", weil sie ohne Problem funtionieren.

    Gruß Peter

  • solaris09
    Beiträge
    105
    • 2. Februar 2008 um 16:12
    • #19

    in english
    http://en.wikipedia.org/wiki/Electroni…r#Class_G_and_H

    Vielleicht eine kleine Hilfe.

    Einfach Text kopieren und bei Google Translate reinsetzen, im großen und ganzen versteht mann es ja.

  • Peter Kupka
    Beiträge
    15
    • 2. Februar 2008 um 16:22
    • #20
    Zitat

    in english
    http://en.wikipedia.org/wiki/Electroni…r#Class_G_and_H

    Vielleicht eine kleine Hilfe.

    Jup, danke

    Gruß Peter

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