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Frage zu Stromverteilern

  • ewok
  • 12. August 2003 um 09:15
  • ewok
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    2.541
    • 12. August 2003 um 09:15
    • #1

    Hi!

    Ich mache mir schon seit langem ein paar Gedanken wie mein zukünftiger Stromverteiler aussehen sollte. Bis ich zum Elektriker komme dauert es noch ein bischen; zwei Fragen an die Elektriker mal vorab:

    1) Muss eine CEE-Dose mit einem 3-poligen Sicherungsblock abgesichert werden ? Macht auf der Bühne ja wenig Sinn; wenn 1 Gerät die Sicherung schmeisst wird alles dunkel (oder leise)

    2) Angenommen ich habe einen 32A Eingang, 1x 32A, 2x 16A, 6x Schuko, x Powercon,.... sprich: ganz viele Ausgänge. Die werden natürlich nie alle gleichzeitig voll genutzt, aber im schlimmsten Falle schmeisst es die Vorsicherung im Haus...
    Ist das erlaubt ? Ist das Sinnvoll ?
    (Gibt es bei der Aufteilung ein Maximum oder eine Faustformel, welches Verhältniss In:Out noch sinnvoll ist ??)

    Wäre eine Vorsicherung in passender Größe zum Eingang sinnvoll oder ist das doppelt gemoppelt ? (Die Steckdose in Haus/Halle ist ja auch schon entsprechend abgesichert.....

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • lautsprecher
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    • 12. August 2003 um 12:07
    • #2
    Zitat von "ewok"

    1) Muss eine CEE-Dose mit einem 3-poligen Sicherungsblock abgesichert werden ? Macht auf der Bühne ja wenig Sinn; wenn 1 Gerät die Sicherung schmeisst wird alles dunkel (oder leise)


    Wie darf ich das verstehen?? Es ist ja grad der Sinn einer Sicherung, auzulösen wenn ein Fehler vorliegt...
    Und es ist doch von Vorteil wenn jede CEE Dose eigene Sicherungen hat, da dan nur an der jewiligen Dose die Sicherungen auslösen und nicht der gesamte Verteiler keine Spannung mehr führt - Es macht also sehr sehr viel Sinn.

    Gruß

  • PA-Peter
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    • 12. August 2003 um 12:50
    • #3
    Zitat von "lautsprecher"

    Wie darf ich das verstehen?? Es ist ja grad der Sinn einer Sicherung, auzulösen wenn ein Fehler vorliegt...
    Und es ist doch von Vorteil wenn jede CEE Dose eigene Sicherungen hat, da dan nur an der jewiligen Dose die Sicherungen auslösen und nicht der gesamte Verteiler keine Spannung mehr führt - Es macht also sehr sehr viel Sinn.

    Gruß


    Les den Beitrag vom EWOK nochmal genau durch (Du hast es ja auch gut zitiert) und überdenke Deine Antwort nochmal!

    ewok: an die 16er CEE5 sollen ja wohl weitere UV's! Also würde ich keine Sicherungsblöcke verwenden...
    ...lieber einzelne Sicherungen!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • ewok
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    • 12. August 2003 um 13:01
    • #4

    lautsprecher

    der Peter hat das ja schon gesagt: natürlich meinte ich
    - entweder 1x 3-poliger Block
    - oder 3x 1-polige Automaten

    Im Ersten Fall hat man ja bei einem Fehler auf L1 gleich auch L2 und L3 mit weg..... natürlich würde ich es lieber mit 3 einzelnen machen; ist das auch erlaubt ?

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Tobias
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    • 12. August 2003 um 13:06
    • #5

    Also, die 16er CEEs mußt du ja sowieso einzeln absichern, das ist ja klar.

    wenn du jetzt die Schukos, PowerCons und CEEs parallel hinter die Sicherung hängst, kannst du schonmal nicht die Vorsicherung schießen (wer weiß schon immer, was da genau vorhanden oder eben nicht vorhanden ist...)
    Wer jetzt beim Anschließen nicht mitrechnet hat eben Pech gehabt, aber es kann schonmal nix schiefgehen, du bist auf der sicheren Seite.

    Bleibt noch der CEE32 Abgang. Wenn du den einfach durchschleifst, können die gleichen Probleme wie oben entstehen, also würde auch da 3 Automaten 32 C- oder K- absolut nicht schaden.
    Preislich macht das auch nicht sooo viel aus, nur der Platz auf dem Sicherungshalter wird irgendwann knapp...

    Bleibt noch die FI-Frage. Auch da wäre ein 2. oder 3. nicht verkehrt.....
    Aber darum gings ja in diesem Thread nicht.


    ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR! SOLLTE ICH DA MIST VERZAPFT HABEN, BITTE ICH UM ENTSCHULDIGUNG UND BERICHTIGUNG.
    DANKE!!

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • Tobias
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    878
    • 12. August 2003 um 13:11
    • #6

    Also, die 16er CEEs mußt du ja sowieso einzeln absichern, das ist ja klar.

    wenn du jetzt die Schukos, PowerCons und CEEs parallel hinter die Sicherung hängst, kannst du schonmal nicht die Vorsicherung schießen (wer weiß schon immer, was da genau vorhanden oder eben nicht vorhanden ist...)
    Wer jetzt beim Anschließen nicht mitrechnet hat eben Pech gehabt, aber es kann schonmal nix schiefgehen, du bist auf der sicheren Seite.


    Zitat von "ewok"


    Wäre eine Vorsicherung in passender Größe zum Eingang sinnvoll oder ist das doppelt gemoppelt ? (Die Steckdose in Haus/Halle ist ja auch schon entsprechend abgesichert.....

    Die Steckdose im Haus/Halle SOLLTE ja auch schon entsprechend abgesichert sein......
    Hier im Strombrett gibts dazu ja einiges zu lesen. Gerade bei Open Air/ Zelt-VAs & Co. sollllte man nicht immer von den Normal-Bedingungen ausgehen. Ich bin da immer gerne so autark wie möglich.


    Bleibt noch der CEE32 Abgang. Wenn du den einfach durchschleifst, können die gleichen Probleme wie oben entstehen, also würde auch da 3 Automaten 32 C- oder K- absolut nicht schaden.
    Preislich macht das auch nicht sooo viel aus, nur der Platz auf dem Sicherungshalter wird irgendwann knapp...

    Bleibt noch die FI-Frage. Auch da wäre ein 2. oder 3. nicht verkehrt.....
    Aber darum gings ja in diesem Thread nicht.


    ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR! SOLLTE ICH DA MIST VERZAPFT HABEN, BITTE ICH UM ENTSCHULDIGUNG UND BERICHTIGUNG.
    DANKE!!

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • Volker
    Profi
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    Beiträge
    2.050
    • 13. August 2003 um 20:16
    • #7

    Powercons an einer Stromverteilung ? Macht das Sinn ?

    Ansonsten lustiges Plänchen malen, zu INDU (Neuss) faxen und die bauen Dir Dei nen Wunschverteiler. Nicht ganz billig aber oberamtlich.

    Grüße,
    Volker

  • LMS-Daniel
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    • 14. August 2003 um 09:43
    • #8

    Immer wieder ein Thema, ich habe mal etwas ausführlicher eine Antwort zu Automaten 1-polig oder 3-polig und RCD in der VA-Technik zusammengestellt:

    Thema Sicherungsautomat in der VA-Technik 1x 3polig oder 3x 1polig:

    Zusammenfassung der aktuellen Normung:

    In der aktuellen Ausgabe der VDE 0100-520(2003) gibt es wieder eine Forderung dass Stromkreise die aus Drehstromkreisen gebildet werden - also die Aufteilung in Wechselstromkreise mit je einer Phase und EIGENEM Neutralleiter über EINEN Schalter, für alle nicht geerdeten Leiter freischalten zu können.
    Diese Forderung gab es bereits in der Ausgabe von 1985, war aber zeitweilig in der Ausgabe VDE 0100-520(1999) nicht enthalten.

    Für dreiphasige Beleuchtungsanlagen gilt nach wie vor 0100-559.

    Nichts desto trotz gilt immer eine Ausführung nach dem Stand der Technik.

    Das CEE-Anschlüsse 3-polig mit Automaten abschalten müssen ist ein heiß diskutiertes Thema.
    Sinn und Zeck ist Unfälle zu vermeiden, also wird dies so in jeder üblichen Hausverteilung ausgeführt sein.

    In der Veranstaltungstechnik lässt sich darüber streiten.
    CEE-Anschlüsse werden oft für Dimmer verwendet. Personen die hiermit vertraut sind müssen eigentlich Gefahren erkennen können, d.h. Sie wissen dass dieser Dimmer 3-Phasen hat. Geschützt wird hier also hauptsächlich Überlast und Kurzschluss.

    Es gilt hier zu Beurteilen ob es nicht für das Publikum bei einer Veranstaltung eine allpolige Abschaltung und somit schlagartiger Ausfall eine höhere Gefahr ausgeht.

    Daher werden auch viele für die Veranstaltungstechnik gefertigten mobilen Verteiler nicht zwangsweise mit 3-poligen Automaten ausgestattet.



    Thema RCD in Speisepunkten für Fliegende Bauten nach VDE 0100T.722:

    Grundsätzlich ist es eine Art "Definitionssache" welcher Anschluss Speisepunkt und welcher Anschluss für Endverbraucher ist. Als Speisepunkte werden v.a. Anschlüsse (und das können Hausanschlusskästen, Verteiler,...sein) bezeichnet von denen aus Stromkreisverteiler gespeist werden. Für diese Anschlüsse gilt i.a. RCD<=500mA.
    Auf Stromkreisverteiler kann bei bestimmten Fällen verzichtet werden (z.B. Speisung über nur eine Schukosteckdose).
    Gleichzeitig gelten immer noch die "ungeschriebenen Regeln" (Stand der Technik), daher hat sich für Speisepunkte der 300mA RCD (Brandschutz) etabliert.

    VDE und BGV C1 (für ortveränderliche Musikanlagen, Leuchten,...) fordern Maßnahmen gegen indirektes Berühren (s.a. T.410):
    Die bedeutet im einzelnen z.B. Schutzisolierung (doch wer hat Schutzisolierte Endgeräte wie PAR-Scheinwerfer?)
    Im allgemeinen bleibt praktikabel nur die Schutzmassnahme RCD mit <= 30mA übrig.
    Daher müssen auch dass alle Endstromkreise über mind. 30mA geschützt werden müssen.
    Schließt man also einen Dimmer über ein CEE32 oder CEE16 an ist dies ein Endstomkreis.
    Anmerkung: Grundsätzlich könnte ein CEE32 könnte aber auch Speisepunkt sein.

    Als Stand der Technik gilt auch die VDE0612 (Baustromverteiler).
    Wichtigste geltende Normung für obiges Thema:
    BGV C1
    VDE 0100T.108, T.722, 0612, 0664 usw.

    Es viele Sonder-/Spezialfälle und zusätzliche Bedingungen, daher muss sich jeder für seinen spezielle Gegebenheit informieren, vollständig ist meine Zusammenfassung sicherlich nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von LMS-Daniel (17. August 2003 um 13:48)

  • ewok
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    2.541
    • 15. August 2003 um 10:32
    • #9

    Daniel:

    danke für deine ausführliche Antwort!
    Überraschenderweise deckt sich das mit dem, was ich (als Nicht-Elektriker) vermutet habe. Jetzt hab ich erst mal einen Anhaltspunkt und kann gut vorbereitet zum Elektriker marschieren....

    Volker:

    Ja, Powercon in meiner Stromverteilung macht Sinn; der PA-Peter hat in einem Anfall geistiger Umnachtung (fast) alle seine Kabel auf Powercon umgerüstet :lol: :lol: :lol:


    Tom

    http://www.partyontour.de

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 15. August 2003 um 10:51
    • #10

    was heißt hier geistiger Umnachtung??? :o
    Ich habe halt nur 200m PowerCon-Strecken, doch das Zeux ist gut!
    Mit den kleinen Adapterkistchen und den anderen Adaptern ist das echt ne runde Sache...

    ...und in meinem Verteiler sitzten auch PowerCons ;)

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Swemers
    Profi
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    231
    • 15. August 2003 um 13:06
    • #11

    Hi,

    Zitat

    1) Muss eine CEE-Dose mit einem 3-poligen Sicherungsblock abgesichert werden ? Macht auf der Bühne ja wenig Sinn; wenn 1 Gerät die Sicherung schmeisst wird alles dunkel (oder leise)


    Ja sie muss 3-Polig gesichert werden. An eine CEE-Steckdose gehören auch nur 3-Polige geräte, wenn weitere Einphasige geräte angeschlossen werden, müssen diese wieder getrennt abgesichert werden, so das deine argumentation icht zieht ;)

    Zitat


    2) Angenommen ich habe einen 32A Eingang, 1x 32A, 2x 16A, 6x Schuko, x Powercon,.... sprich: ganz viele Ausgänge. Die werden natürlich nie alle gleichzeitig voll genutzt, aber im schlimmsten Falle schmeisst es die Vorsicherung im Haus...
    Ist das erlaubt ? Ist das Sinnvoll ?
    (Gibt es bei der Aufteilung ein Maximum oder eine Faustformel, welches Verhältniss In:Out noch sinnvoll ist ??)

    Ich würde empfehlen den Eingang mit 32A abzusichern, so hast du eine eigene Absicherung der 32A CEE-Ausgang (man weiss ja nie was wo man den Verteriler anschliesst), und im Fall einer überlast muss du (in der Regel) nur deine Sicherungen wieder einschalten.

    Zitat

    Grundsätzlich ist es eine Art "Definitionssache" welcher Anschluss Speisepunkt und welcher Anschluss für Endverbraucher ist. Als Speisepunkte werden v.a. Anschlüsse (und das können Hausanschlusskästen, Verteiler,...sein) bezeichnet von denen aus Stromkreisverteiler gespeist werden. Für diese Anschlüsse gilt i.a. RCD<=500mA.


    Also nach dieser aussage müsste ein HAK mit einem RCD<=500mA abgesichert sein???

    Zitat

    Daher müssen auch dass alle Endstromkreise über mind. 30mA geschützt werden müssen.
    Schließt man also einen Dimmer über ein CEE32 oder CEE16 an ist dies ein Endstomkreis.
    Anmerkung: Grundsätzlich könnte ein CEE32 könnte aber auch Speisepunkt sein.


    Also ich würde auf jeden Fall den Gesamten kasten mit 30mA absichern, wenn dies aber nicht gemacht wird, muss dies Leicht erkenntlikch sein, welche dosen nicht abgesichert sind. Ein ehemaliger Chef meinte sogar mal das hierfür eine Beschriftung nicht reicht, sondern zusätlich dies aus der Anordnung der Elemente ersehbar sein muss.

    mfg
    Swemers

  • buzz
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    1.248
    • 15. August 2003 um 17:26
    • #12

    Hi Swemers,
    ich mache mich ja nicht gerne unbeliebt, aber nach welcher VDE muss eine fünfpolige CEE Steckdose mit dreipoligen Automaten abgesichert werden?

    Bitte genaue Fundstelle angeben, ich möchte das endlich mal schwarz auf weiss sehen!

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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  • LMS-Daniel
    Profi
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    245
    • 17. August 2003 um 13:59
    • #13
    Zitat

    Also nach dieser aussage müsste ein HAK mit einem RCD<=500mA abgesichert sein???

    Das war vielleicht etwas missverständlich:
    Wenn ein HAK Speisepunkt im Sinne der VDE 0100T.722 (fliegende Bauten) ist dann ja!
    Mein obiges Posting bezüglich Stromverteilungen und RCD bezieht sich ausschließlich auf die VA-Technik, sollte eigentlich klar gewesen sein -habe dies aber nochmals ergänzt.

    Zusätzlich ist wenn Du das genau nimmst zu ergänzen dass sich der 500mA RCD in der unmittelbar nachgeschalteten Hauptverteilung (NSHV) befinden kann - so ins Detail bin ich aber auch nicht gegangen, das würde wohl den Rahmen sprengen.

  • Wieland
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    223
    • 21. August 2003 um 00:17
    • #14

    @ buzz

    CEE Stecker haben zwar 5 Pole bzw 63er und 125er auch 6 aber es sind immer nur auf 3 Polen Spannung!

    @ ewok

    Man muss den dreier Block eigentlich nur dann nehmen wenn du irgendwelche Drehstrom Geräte drann hast zB Kreissäge mit Drehstrommotor oder so.
    Wenn du das Ding nur auf Schukos aufteilst dann muss man das nicht unbedingt.

  • Tobias
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    Beiträge
    878
    • 21. August 2003 um 00:34
    • #15

    Wieland
    ich glaube, das dürfte buzz ziemlich genau wissen...
    Da hast du ihn wohl gründlich mißberstanden...

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • buzz
    Profi
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    1.248
    • 21. August 2003 um 07:10
    • #16

    @ Tobias:
    Danke :)

    @ Wieland:
    Dass ein fünfpoliger CEE-Stecker nur drei Aussenleiter führt, ist mir durchaus bewusst. Mir geht es darum, ob ich einen dreipoligen Automaten verwenden muss, oder ob ich drei einzelne einpolige Automaten nehmen kann.
    Nach der Aussage von Swemers wäre es nämlich verboten, eine fünfpolige CEE-Steckdose mit einpoligen Automaten oder mit Schmelzsicherungen abzusichern.
    Ich habe bislang noch keine Stelle in der VDE gefunden, welche eine einzelne Absicherung der Aussenleiter audrücklich verbietet.

    Und weil es diese Diskussion schon mehr als einmal gab, möchte ich von Swemers oder einem anderen Poster endlich einmal die Fundstelle haben, auf die sich hier immer wieder berufen wird.
    Leider konnte mir noch niemand eine Fundstelle nennen und daher glaube ich, dass hier gelegentlich unhaltbares Halbwissen als Tatsache verkauft wird.

    @All:

    Ich will niemanden auf den Schlips treten, aber es ärgert mich immer wieder, wenn unbelegte "Vorschriften" zitiert werden, welche sich später als Bockmist herausstellen.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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  • LMS-Daniel
    Profi
    Beiträge
    245
    • 21. August 2003 um 12:32
    • #17
    Zitat


    Dass ein fünfpoliger CEE-Stecker nur drei Aussenleiter führt, ist mir durchaus bewusst. Mir geht es darum, ob ich einen dreipoligen Automaten verwenden muss, oder ob ich drei einzelne einpolige Automaten nehmen kann.
    Nach der Aussage von Swemers wäre es nämlich verboten, eine fünfpolige CEE-Steckdose mit einpoligen Automaten oder mit Schmelzsicherungen abzusichern.
    Ich habe bislang noch keine Stelle in der VDE gefunden, welche eine einzelne Absicherung der Aussenleiter audrücklich verbietet.

    Und weil es diese Diskussion schon mehr als einmal gab, möchte ich von Swemers oder einem anderen Poster endlich einmal die Fundstelle haben, auf die sich hier immer wieder berufen wird.
    Leider konnte mir noch niemand eine Fundstelle nennen und daher glaube ich, dass hier gelegentlich unhaltbares Halbwissen als Tatsache verkauft wird.

    buzz
    Zum Thema dreipolige Abschaltung bei CEE-Steckdose:
    Es gibt in der VDE KEINE Forderung dass bei einer CEE-Steckdose allpolig (bzw. die 3 Aussenleiter) abschaltet werden müssen.
    Es sind nach wie vor Schmelzsicherungen zugelassen.
    Ich habe deshalb auch lediglich erwähnt dass sinnvoller Weise in Hausverteilungen, etc. oft 3-polige Automaten aufgrund der Unfallverhütung Verwendung finden -EMPFEHLUNG der Versicherer, Unfallverhütung-.


    Anders bei der Aufteilung einer CEE-Steckdose in Wechselstromkreise.
    Oder bei Beleuchtungsanlagen nach VDE0100T559
    Das habe ich in meinem obigen Postig auch schon erwähnt, hierzu gibt es in der "neuen" (Stand 2003) VDE 0100T520 wieder die Forderung, dass Stromkreise die aus Drehstromkreisen gebildet werden - also die Aufteilung in Wechselstromkreise mit je einer Phase und EIGENEM Neutralleiter über EINEN Schalter, für alle nicht geerdeten Leiter freischalten zu können.
    In der 0100T559 ist diese Forderung seit je her enthalten.
    Aber das muß nicht ein dreipoliger Automat sein, das kann ja theoretisch auch ein Schütz oder ein separater Schalter sein.

  • buzz
    Profi
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    1
    Beiträge
    1.248
    • 21. August 2003 um 17:57
    • #18

    @ LMS-Daniel:

    DANKE, das ist so auch mein Kentnisstand. Daher könnte ich mich auch immer wieder darüber aufregen, wenn anderslautende "Vorschriften" zitiert werden. :evil:
    Aber lassen wir das...

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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