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OPAs für Audio Zwecke

  • jakob gebel
  • 28. Mai 2008 um 20:34
  • jakob gebel
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    • 28. Mai 2008 um 20:34
    • #1

    Hei,

    ich bin grade dabei mir eine Schaltung zurecht zu layouten, die für mich ein paar Sachen übernehmen soll:
    U.a. differenzielles Signal am Eingang auswerten, ein wenig Verstärken, differenzielles Signal wieder generieren, ein Signal für Brückenbetrieb eines Verstärkers generieren, etc...

    So, nun die Frage: Welchen OPA soll ich am Besten verwenden? Bisher habe ich immer TL072/074 verwendet.. Gibt es vielleicht auch noch was besseres?

    Layouttechnisch arbeite ich im Moment mit TL074 als SO14. Wäre also schön, wenn der eine oder andere auch in einem solchen Gehäuse käme.

    Hat da jemand einen Tipp? :D

  • DJheini
    Moderator
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    • 28. Mai 2008 um 22:02
    • #2

    NE 5532 ist sehr rauscharm und wird oft verbaut. Gut geht auch njm 4580.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jürgen Klingel
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    • 28. Mai 2008 um 23:13
    • #3

    Hallo,
    da hab ich auch schon mal was in der Richtung gesucht:

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=54035&highlight=linedriver

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • jakob gebel
    Beiträge
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    • 28. Mai 2008 um 23:28
    • #4

    Hmm.. den NE5532 hatte ich auch schon in Betracht gezogen, nur leider konnte ich bisher keine Quad-Version davon finden.

    Hat speziell dafür jemand einen Tipp? Ich würde ungern mein Layout wieder neu machen, ich glaube auch mit Dual-OPAs würde ich ein Platzproblem bekommen..


    //Edit: Das zweite Posting grad erst gesehen ;)

    Den OPA4134 (wie er im anderen Thread auftaucht) habe ich mir auch schon mal angesehen gehabt.. Bei dem war dei Frage nur: Woher nehmen? Ich hab bisher keine Quelle gefunden. Hat da vllt. jemand einen Tipp für mich?

  • DJheini
    Moderator
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    • 29. Mai 2008 um 11:11
    • #5

    http://cgi.segor.de/user-cgi-bin/sidestep2.pl?foto=0&Q=OPA+4134+&M=1

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 29. Mai 2008 um 15:47
    • #6

    Was Du genau verwenden kannst, hängt u.a. vom zulässigen Rauschen und den Ein- und Ausgangsimpedanzen ab.

    MfG

    DirkB

  • jakob gebel
    Beiträge
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    • 29. Mai 2008 um 16:05
    • #7

    Hallo,

    die Impendanzen sind zwischen 10 und 20kOhm anzusetzen.. Mein Layout ist soweit fertig, ich werd erstmal die Platine machen lassen und durchmessen, bevor ich das alles bestücke..:

    http://www.xigate.de/img/Platine.png

    Naja, ich fürchte, man kann nicht viel erkennen. Jedenfalls wird das Bestücken ein Heidenspaß bei SMD only...[/img]

  • uncelsam
    Verifiziert
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    • 30. Mai 2008 um 15:30
    • #8

    Wo lässt denn die Platine machen?
    Wenn bei einem prof. Hersteller bieten die in der Regel um die 9€ eine Komplett-Check an...

    Noch ein paar Tips zum Layout:

    Ich würde auf jeden Fall im Top und Buttom Layer ein GND Polygon erstellen! Wie das geht gerne per PN...

    Ansonsten sieht das Layout für eine Hobbybastler ganz gut aus :)

    Bestücken sollte nicht so das Problem sein, sind ja keine LQFP 100 oder anderes mit 0,1mm Pitch drauf...

  • stage_reini
    Beiträge
    251
    • 30. Mai 2008 um 16:07
    • #9

    Hallo!


    Ein kleiner Hinweis von mir:


    Mach die Löttpads von den 2-reihigen Pfostensteckverbinder etwas größer, dann tust du dir 1. mit dem löten leichter und 2. ist es mechanisch stabiler.


    Wie Holger schon geschrieben hat, würde ich auch Masseflächen hinzufügen.

    Gruß,
    Reinhard

  • tufkadib
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    • 30. Mai 2008 um 20:42
    • #10

    M.E. etwas voreilig mit dem Layout. Zunächst lieber erst einmal ein Baumuster auf Lochraster oder gekratzter Platine gestalten und auf Funktionstüchtigkeit / Einhaltung der geforderten Parameter prüfen ... meint der Elektroniker dazu.

    MfG

    DirkB

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 30. Mai 2008 um 21:07
    • #11

    Naja, Baumuster muss nicht unbedingt sein.
    Simulation reicht!

    Mein Chef würde mir ganz schön Ärger machen, wenn ich für alle Schaltungen eine Probeaufbau machen würde. Ausserdem wäre das unzahlbar...

  • tufkadib
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    • 31. Mai 2008 um 10:44
    • #12
    Zitat von "Holger Schrade"

    Simulation reicht!

    Mein Chef würde mir ganz schön Ärger machen, wenn ich für alle Schaltungen eine Probeaufbau machen würde. Ausserdem wäre das unzahlbar...

    Ja, genauso dachten die Entwickler der A-Klasse (man erinnere sich, das war der erste Pkw, der sich bei Annäherung von Gefahr auf die Seite wirft und tot stellt) damals auch.
    Und genau deswegen beschäftigen auch Unternehmen Musterbauabteilungen.

    MfG

    DirkB

  • Jürgen Klingel
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    • 31. Mai 2008 um 12:11
    • #13
    Zitat von "DirkB"

    M.E. etwas voreilig mit dem Layout. Zunächst lieber erst einmal ein Baumuster auf Lochraster oder gekratzter Platine gestalten und auf Funktionstüchtigkeit / Einhaltung der geforderten Parameter prüfen ... meint der Elektroniker dazu.

    MfG

    DirkB

    Jau, das Layout ist hübsch, Respekt! Massefläche wäre sicher adäquat...
    Naja, muss zugeben, dass ich mir die einzelnen Amps erstmal auf Lochraster/Streifen mit bedrahteten (old school 8) ) Bauteilen gefrickelt hätte. Da könnte man auch wunderbar Lötstützpunkte und IC-Fassungen setzen, auf die man OP-Amps aufstecken bzw. Widerstände probehalber auflöten kann. Wenn ich dann mit messen, ändern, optimieren und wieder probieren fertig gewesen wäre, dann hätte ich mich an nen SMD-Aufbau rangewagt.

    Denn, wenn Dir nach 3 maligem Ablöten eines nicht passenden SMD-Widerstandes - weil Dir zum Bleistift der "Gain" nicht gefällt - das Lötpad am Kolben pappt, dann ärgerst Du Dich zu Sch...

    Ist dann alles simuliert, gemessen und für gut befunden, als SMD fertig aufgebaut, auf optimiertem Layout und wir kriegen dann noch als Krönung FOTOs davon zu Gesicht - dann wirste mal sehen wir hier einige staunen :shock: :o :wink: :):D :grin:


    Viel Spass noch, beim Basteln.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • uncelsam
    Verifiziert
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    • 2. Juni 2008 um 07:00
    • #14
    Zitat von "DirkB"

    Ja, genauso dachten die Entwickler der A-Klasse (man erinnere sich, das war der erste Pkw, der sich bei Annäherung von Gefahr auf die Seite wirft und tot stellt) damals auch.
    Und genau deswegen beschäftigen auch Unternehmen Musterbauabteilungen.

    MfG

    DirkB

    Ein Auto mit einer simplen OP Schaltung zu vergleichen ist wohl etwas Praxisfremd. Da hat die Lichtmaschinie schon das 1000fache an Schaltungstechnik drin...

    Aber für so eine kleine und einfache OP-Schaltung halt ich das für unnötig und vor allem bei den Kosten für Leiterplatte und Bauteile (max. 100€), wenn das was nicht passt, gibt eben eine neue...

    In 2Stunden schaft man den Lochrasteraufbau auf keinen Fall, zumindest nicht wenn man alles ordentlichen Aufbauen möchte...

    Gruß Holger

  • jakob gebel
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    62
    • 2. Juni 2008 um 11:37
    • #15

    Ich werd die einzelnen Verstärker (sind ja nun nicht so viele verschiedene) erstmal auf einer Steckplatine aufbauen und mit ein paar Testsignalen schauen, ob sie sich so verhalten, wie ich will. Sollte das der Fall sein, wird bestückt.

    So muss ich mich wenigstens nicht über irgendwelche falschen SMD Widerstände ärgern. ;)

  • HaDe
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    • 6. Juni 2008 um 18:22
    • #16

    Hallo,

    ich würd den MC33079 verwenden, wird in hochwertigen Audioschaltungen eingesetzt und ist pinkompatibel zum TL 074.

    Gruß

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