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Denon DNS 1200 vs. Pioneer CDJ 400 vs. Reloop RMP 2

  • Stefan Pohle
  • 18. August 2008 um 23:23
  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 18. August 2008 um 23:23
    • #1

    hi. oben genannte geräte aus der "um 500euro klasse unter den frontloadern" hab ich mir bei Elevator in Münster mal genauer angesehen. da bei mir ja demnächst ein kauf 2er solcher geräte bevor steht :)

    pult war ein Reloop RMX 40 DSP Blackfire und Kopfhörer war auch nen Riesenteil von Reloop...nummer entfallen, war aber gut laut und klang ok.

    leider hatten die keinen Gemini MPX 30 oder 40, Numark iCDX oder Vestax CDX-05 oder Stanton C.324 da...die stehen auch noch auf meiner liste!

    als referenz habe ich mal zuerst und vor bzw nach jedem gerät den Pioneer CDJ 1000 MKIII genommen.

    ich versuch das ganze übersichtlich zu machen und "werte" die drei geräte, wobei 10 der best / höchstwert ist und 1 ebend der geringste.

    klar, sind die wertungen sehr objektiv, aber eventuell hilfts ja dem ein oder anderem oder er kann mir gegenteile aufzeigen, what ever....
    zum schluss gibts noch nen kleinen text zu jedem gerät.

    ich werde den 1000er mal mit "bewerten", auch wenn er sicher mehr als das doppelte kostet und somit ein oder zwei preisklassen über den anderen geräten spielt (kostet halt 1100euro).

    verarbeitung / anfassqualität:
    Pioneer CDJ 1000 MKIII - 8
    Pioneer CDJ 400 - 7
    Denon DNS 1200 - 6
    Reloop RMP 2 - 8

    der 1000er ist, wie nicht anders zu erwarten recht gut verarbeitet, -steht ja auch in dem "ein oder anderen" club usw.
    der "kleine" Pioneer ist nicht ganz so wertig, da das plastik recht billig wirkt an den seiten, -was auffällt ist das wackelige und rapelnde wheel in der mitte...das aber bei jedem gerät von Pioneer LEIDER so ist.
    der Denon wirkt mit seinen billigen gummiknöpfen für start / cue (die auch noch einen großen betätigungsweg und nur eine mittige bedienung zulassen) irgendwie "unter wert"...nicht billig, aber sicher nicht 500euro teuer, -die knöpfe müssen geändert werden...desweiteren is das joggwheel etwas schwerer zu bedienen, was aber bei dem ein oder anderen sicher erwünscht ist, weshalb ich das aus der wertung raus lasse.
    der Reloop ist meiner meinung nach am besten verarbeitet, warum keine 9 punkte: ich befürchte, dass die Gummioberfläche nicht lange durchhalten wird, da sie sehr an 4er Golf errinert...und wie bei dem die lüftungsschlizte oder auch innengriffe aussehen, kennt ja der ein oder andere :) ansonsten ist der player aber super verarbeitet...vor allem das joggwheel ist super anzufassen...fest und stabil fällt mir dazu nur ein ... und dadruch denke ich auch langlebig :)

    bedienun / handhabung
    Pioneer CDJ 1000 MKIII - 8
    Pioneer CDJ 400 - 8
    Denon DNS 1200 - 7
    Reloop RMP 2 - 9

    der 1000er ist recht unübersichtlich gestaltet, man muss erst mal mit den unterschiedlichen bedienungskonzepten klar kommen. die lcd-anzeige in der mitte ist nen schöner gimmick und kann hier und da mal helfen beim mixen. die vielen verstellmöglichkeiten wie gegenwiederstand am joggwheel oder die wirkunskurven beim anfahren / anhalten der cd sind genial. -ist halt der teuerste.
    der 400er bekommt abzüge wegen seinem wabbelnden joggwheel...das es anders geht, sehen wir am Reloop. ansonsten ist die bedienung (sicherlich auch wegen der geringeren austattung) gegenüber dem 1000er gelungener meiner meinung nach.
    der denon ist aufgrund der bereits beschriebenen beiden "billib - buttons" hin und wieder nicht in der lage, die CD zum geplanten zeitpunkt zu starten, da die knöpfe scheinbar keine parallelführung besitzen, wie die anderen, soll heißen, dass die seitlich wegknicken, wenn man den knopf mal nicht mittig trifft, weshalb man siegarncht weit genug runter bekommt bis zum betätigungspunkt.
    der Reloop ist einfach für jeden auf anhieb zu bedienen und besitzt meiner meinung nach ne sehr eindringliche und einfache steuerung sämmtlicher effekte / fähigkeiten und das übersichtlichste display. ich konnte keinen echten makel feststellen.

    ausstattung / vielfältigkeit
    Pioneer CDJ 1000 MKIII - 8
    Pioneer CDJ 400 - 9
    Denon DNS 1200 - 8
    Reloop RMP 2 - 8

    klar, wie erwähnt, ist der 1000er der teuerste, aber der am besten ausgestattete player, -er sollte als referenz dienen :) allerdings ist er auf den clubuse ausgerichtet, weshalb die nutzung als midi interface fehlt (zumindest habe ichs übersehen, wenns denn vorhanden ist). gemessen am preis hätte ich mir aber dennoch mehr gewünscht.
    der 400erhat ebend jene möglichkeit für midi anwendungen und spielt auch direkt von externen festplatten oder USB sticks, weshalb eigentlich nichts schief gehen kann mit ihm. nur die 100% pitch funktion fehlte mir irgendwie.
    der Denon ist zwar gut ausgestattet (auch mit USB), aber ebend nicht so umfangreich wie der 400er.
    der Reloop hat eigentlich alles an bord, was man zum mixen braucht. gerade als neuling freut man sich über das mit einer komastelle im bpm counter, der tap-funktion für den counter, wenn er mal ne hilfe braucht (was bei black musik schonmal vorkommt). wie bei allen ist der bitchregler ansaztlos, nur ein USB in fehlt leider, -dafür hat er nen headphone out :-).

    gesammtwertung:
    Pioneer CDJ 1000 MKIII - 24
    Pioneer CDJ 400 - 24
    Denon DNS 1200 - 21
    Reloop RMP 2 - 25

    wie man sieht ist der Denon MEINER MEINUNG NACH der schlechteste im test...auch so hat er mich irgendwie enttäuscht...er wirkt etwas wie ein 300euro player von Gemini aus ner auslaufserie. ist schwer zu erklären, wenn man ihn nicht selber in der hand hatte...er wirkt eben dnicht billig, aber ... unpassend.
    den 1000er würd ich an die dritte stelle setzen, da er sich nicht wirklich auf anhieb von den anderen absetzen konnte bis auf einige helferlein, die sicher ganz geil sind, aber nicht essenziell für nen gelungenen abend sind. zumal ist er sehr teuer (man bekommt 2 der anderen und nen satz muscheln an seiner stelle :) ). an sich (zum preis von 600euro zb) hätte er gewonnen.
    der 400er ist echt nen feines teil...seine größe ist für manchen mobilen dj oder für manche räumlichkeiten sicher super, wirkt aber teilweise "tiefstapelnt".
    "gewonnen" hat meiner meinung nach der Reloop, da er das beste gesammtpaket und den wertigsten eindruck verleiht.

    denke trotz des fehlenden usb-outs kommt er zumindest für mich aus diesem testfeld am ehesten in frage.

    //edit: kennt jemand die gennaten, die leider nicht da waren:
    Gemini MPX 30 oder MPX 40
    Numark iCDX
    Vestax CDX-05
    Stanton C.324

    oder andere, lohnenswerte alternativen?

    wäre sehr erfreut, wenn mal jemand was zu den dinger sagen könnte (testbericht aller oder einzelner gegen den 1000er von Pioneer in nem eigenen fred? ;) )

    mfg und poa is der fred lang ;)
    gn8

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • nliebherr
    Beiträge
    42
    • 19. August 2008 um 14:22
    • #2

    Ich geb mal kurz meinen Senf dazu, da ich die CDJ-400 besitze und auch die Reloop RMP-2 schonmal zu Hause hatte.

    Zum Pitch beim Pioneer:
    Es ist möglich zwischen 6%, 10%, 16% und "wide" zu wählen. "Wide" steht allerdings nicht bei MP3, sondern nur bei Audio-CDs zur verfügung. Damit sind auch 100% Pitch möglich.

    Das Jogwheel:
    Ist beim Pioneer in der Tat etwas "klapprig" und laut, aber es funktioniert perfekt.
    Im Vinyl Modus Picth Bend an den Seiten und Scratch, wenn man oben drauf fässt. Hierbei wird das Jogwheel etwas eingedrückt.
    Der Reloop hat eine berührungsempfindliche Oberfläche, um zu unterscheiden ob man an der Seite oder von oben dreht.
    Finde ich etwas "cooler", aber wer weiß welche Technik langlebiger ist...

    Zudem ist der Reloop (vorallem auch das Jogwheel) größer als der Pioneer, wodurch der Reloop erstmal (zumindest in meinen Augen) professioneller wirkt.
    Allerdings ist das Jogwheel beim Reloop fürchterlich schwergängig. Man hat das gefühl, erstmal 2-3kg Gewicht in Bewegung setzen zu müssen. Oder lässt sich dies einstellen? Hier finde ich das leichtgängige Wheel vom Pioneer wesentlich besser.

    Habe meine beiden Reloop's damals jedenfalls wieder zurückgeschickt und mir ein gutes halbes Jahr später die Pioneers gekauft, unter anderem auch wegen der Midi-Funktion.
    Die nutze ich jetzt zwar doch nicht, bereue es aber keines Falls den Pioneer dem Reloop vorgezogen zu haben.

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 19. August 2008 um 14:53
    • #3

    ich sag da mal zu, dass cdj 1000 egal welche mk version im club betrieb ziemlich stark leidet... da kenn ich andere player die länger leben zudem sind die ersatzteil unverschämt teuer

    http://www.ae-rental.de

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 19. August 2008 um 19:10
    • #4

    @ nliebherr: je nach PLattenspielerart hat man bei echten TTs auch bis zu 4,5kg soweid ich weis als gegengewicht...find ich persönlich nicht schlecht :)

    @ Perleess: welche anderen player sind das, die du kennst und in clubs betrieben werden? :)

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • nliebherr
    Beiträge
    42
    • 20. August 2008 um 09:42
    • #5
    Zitat von "Stefan Pohle"

    @ nliebherr: je nach PLattenspielerart hat man bei echten TTs auch bis zu 4,5kg soweid ich weis als gegengewicht...find ich persönlich nicht schlecht :)


    Aber da bewegst Du beim Scratchen eigentlich auch nicht den kompletten Plattenteller, sondern nur das Vinyl, dass auf der Slipmat gleitet :)
    Da ist es dann ja auch sinnvoll dass der Plattenteller schwer ist und sich eben gleichmäßig weiter bewegt, während Du die Platte z.B. in die andere Richtung ziehst...
    Somit läuft die Platte nach dem Scratchen im richtigen Tempo weiter und der Plattenteller muss sich nicht erst wieder auf seine Geschwindigkeit einpendeln...

    Ich hab's damals echt nicht ausprobiert, aber man wird beim Scratchen mit dem Reloop schon das komplette Jogwheel bewegen müssen. Denke ein "gleiten" des Fingers auf der berührungsempfindlichen Oberfläche reicht nicht aus. Denn dann müsste ich meinen Kauf evtl nochmal überlegen :)

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 20. August 2008 um 14:33
    • #6

    //Edit:
    mir ist ein zimlig mieser fehler unterlaufen: ich habe NICHT den 1200er von Denon, sondern den kleineren 1000er getestet! bitte berücksichtigen!

    meinte nicht beim scratchen...beim pitching zb kann man den gesammten teller bewegen ... muss man aber nicht, denk ich.

    -da fehlt mir die kenne bzw habe noch nie mit Venyl gearbeitet (muss ich zu meiner schande gestehen). habe zwar son billigding aka "DJ-Pfofi-Plattenspieler" von American DJ mit USB out, aber nutze das ding nur, um alte klassiker meines vaters auf meinen rechner zu ziehen, -glaube zu mehr ist der auch nicht zu gebrauchen :)

    wie gesagt, denke ist geschmakssache...ich find garnet so schlecht :)

    mfg

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • Marco Maribello
    Verifiziert
    Beiträge
    849
    • 6. Oktober 2008 um 09:16
    • #7

    Ich habe mich für die CDJ400 von Pioneer entschieden, weil ich die 1000er früher im Club schon gut fand und ich die feine Pitchauflösung sehr lieb gewonnen habe.

  • rené m bieler
    Verifiziert
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    347
    • 28. Oktober 2008 um 00:39
    • #8

    naja.. du hast viel geschrieben.. aber deinen eindruck kann ich absolut nicht teilen.

    ich kenne alle die oben erwähnten player.. ich selber habe im täglichen gebrauch: 1000mkIII, denon dns-5000, pioneer cdj-400 und ab und an nen reloop rmp-2

    der pioneer cdj 1000 ist ganz klar der standart referenz player in den clubs, da: er nur die wichtigsten funktionen hat und auch absolut reichen und zuverlässig ist... und natürlich richtig geil aussieht..

    der pioneer cdj-400 ist die ablösung für den 200er mit vielen netten gimmiks.. jogwheel wirkt zwar etwas kratzig (hört sich wie schleifen an wenn man das jogwheel schiebt, ist aber zuverlässig.. ähnlich ist es wie bei dem cdj-100.. günstig aber läuft und läuft..


    und nun der reloop rmp-2, der als 3. player bei uns im club steht (den lass ich immer stehen, wenn ich meine 1000er mitbringe):

    der allerletzte schrott!! optisch sieht er zwar ganz gut aus (ist ja auch ne kopie vom 1000er), aber mit ihm zu arbeiten ist echt mal grausam :evil:

    das jogwheel (ich nenns mal schwungrad :lol: ) lässt sich zwar leicht anschieben, läuft aber unendlich lang nach (ausrollen), sodass genaues anpitchen der geschwindigkeit unmöglich ist, oder nur annähernd funktioniert.. die tasten "cue/play" müssen mit erheblichen druckaufwand gedrückt werden, damit eine reaktion kommt!! zumal man diese ganz tief eindrücken muss...

    thema scratchen: kann man mit dem reloop voll vergessen.. hört sich etwas ähnlich an, hat aber nichts damit zutun.. allein schon die schwere schwungscheibe ohne gegendruck unter kontrolle zu halten, grenzt an schwerstarbeit.. vokalscratches garnicht, oder mit extrem viel üben möglich..im vergleich zum 1000er keine schnitte :grin:

    layout: absolut unübersichtlich und vollgedonnert mit ramsch, den man nicht braucht.. transformer, flanger und sowas ist in jedem mixer vorhanden ..allein schon der tarnsformer ist so übersättig, das es sich nur noch peinlich anhört, falls man ihn in anspruch nimmt..

    thema beatcounter: letzte mist! zeigt keinen mittelwert und ist stetig am rumspringen, das man stetig draufstarren muss.. der kommawert bringt einen auch eher durcheinander, anstatt zu helfen.

    next track und seach knöpfe: schwer zu drehen und geht bei seach auch voll auf die finger (muskelkater im finger nach 8 std.)?

    Mein fazit zum reloop:
    "das schaf im wolfspelz, oder: gibts auch was von ratiopharm?" .. für mich ist das ding nur nen billger abklatsch für jemand, der die 1000er nur als poster hat und anderen etwas vorspielen will.. mit echten dj arbeiten nix am hut.. noch nicht mal was für anfänger, da die dann kein echtes dj-gefühl entwickeln werden..

    ich musste jetzt 3 nächte mit den dingern arbeiten und war mehr als enttäuscht.. deshalb schlepp ich ja künftig meine 1000er in den club.. mehr brauch man nicht: grundsolide und mit dem NÖTIGEN ausgestattet..

    richtig geil sind meine alten dns-5000er von denon :grin: .. scratchenmäßig zwar nicht so prall, aber die austattung bis jetzt unerreicht.. und NIE probleme gehabt.. allein schon der 2 fach abgriff pro cd.. da hat man statt 2 player gleich 4 player (auch 2 ausgänge pro player).. allerdings hat die musik manchmal etwas geleihert beim abspielen manchen gebrannten cds.. naja

  • Steeven B
    Beiträge
    373
    • 25. November 2008 um 20:00
    • #9

    oha das tut ja weh ....
    deine Rettung damit ich jetzt nicht voll über deine Wertung abziehe ist der Zusatz "objektiv"

    Wie kann man bitte einen RMP 2 besser bewerten als einen MK 1000 :grin:

    Die 1000er sind einfach sowas von solide verarbeitet und funktionieren wirklich immer. Der Scratch Teller ist zum scratchen geeignet im Gegensatz zu deinen Testkandidaten. Diese haben das Scratch Feature nur als Gimmik verabeitet...

    Also ich könnte jetzt einiges erzählen und wiederlegen was du hier aufschreibst aber ich lasse es und sage nur die "Produktpolitik des billigen Herstellers hat wiedermal funktioniert und den nicht Erfahrenden überzeugt.

    Produktpolitik im Sinne von "soviele Features wie möglich aber nur ungenügend ausgereift." Der "Anfänger" merkt halt den Unterschied nicht sofort vor allem nicht in einem Laden beim Testen. Da muss man schon ein 1-2 Stunden Set auflegen mit jedem...

    Zwar bisschen spät die Antwort aber nachdem ich das gelesen habe musste ich einfach mal eine kleine Warnung loswerden an alle die auch vor der Entscheidung stehen einen Player dieser Klasse zu kaufen.

    --> http://www.ms-dj-team.de <--

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