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Martinsumzug Beschallungsfrage

  • soundfreak77
  • 10. Oktober 2008 um 18:51
  • soundfreak77
    Beiträge
    1.123
    • 10. Oktober 2008 um 18:51
    • #1

    Hallo,
    ich mach für unsere gemeinde die Beschallung für den diesjährigen Martinsumzug. Der Zug endet auf dem Festplatz den ich beschallen soll! Der Platz ist ca. 30x15 m groß (fotos kann ich mal machen), es soll über die PA nur die geschichte des st. martin erzählt werden und später eine verlosung! Personen werden ca. 300-400 leute da sein! Meine frage ist langt meine PA für sprachbeschallung??
    Zum einsatz sollen kommen:

    kleiner mixer
    T.amp 1400
    2x 10" Tops mit 300 Watt R.M.S (T&M audio)
    2x 10" Tops mit 300 Watt R.M.S. (schreckis 10" mit emi delta und P.audio horn)
    shure sm 47 als mikro

    Reichen diese 4 Boxen für die Beschallung?? Es muss gut verständlich sein!!

    Ich könnte auch noch zwei DAP SB Horntops bekommen, wären die vllt. besser??
    MFG
    Florian

    http://www.mm-audiotechnik.de

    Vertrieb von:
    Gisen Audio
    MM-acoustics

  • Jonahs Denäu
    Beiträge
    246
    • 10. Oktober 2008 um 19:47
    • #2

    Hm joa sollte eigendlich schon kommt aber auch drauf an wie du es positionierst. am Besten die Tops sehr Hoch und gekippt einsetzen damit du von oben die leute beschallst wenn du sie auf 1,5 meter aufhängst kanns sein das in der 3ten Reihe nix mehr zu hören ist.

  • Online
    Jürgen Klingel
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    4.860
    • 10. Oktober 2008 um 20:14
    • #3

    Hallo,

    die PA sollte reichen, sieh zu, dass Du die Boxen auf Höhe bringst, etwas Anwinkeln wäre sicher hilfreich.
    Lowcut einschalten, oder entsprechend Bässe per EQ rausziehen und schauen, dass der Sprachfrequenzbereich laut und klar rüberkommt, brillante Höhen brauchste da auch nicht, also lieber auch absenken...

    Hauptaugenmerk würde ich auf Feedback-Probleme legen, wenn die Erzähler meinen sie könnten mit dem Mikrofon gestikulieren, oder sie verwechseln das Mike mit einer brennenden Fackel und halten es auch entsprechend :oops:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • soundfreak77
    Beiträge
    1.123
    • 11. Oktober 2008 um 18:54
    • #4

    hmm,
    das hört sich ja schonmal gut an, das mit dem schrägstellen der boxen wird aber nix, weil meine stative keine schrägsteller haben und die boxen auch nicht, muss dann so gehn!
    MFG
    Florian

    http://www.mm-audiotechnik.de

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  • Rolf Gille
    Verifiziert
    Beiträge
    927
    • 11. Oktober 2008 um 19:04
    • #5
    Zitat von "soundfreak77"

    hmm,
    das hört sich ja schonmal gut an, das mit dem schrägstellen der boxen wird aber nix, weil meine stative keine schrägsteller haben und die boxen auch nicht, muss dann so gehn!
    MFG
    Florian

    Gibts von K&M.

    Sind Universell passend und lassen bis 15 Grad zu.

    Gruss,
    Rolf

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 11. Oktober 2008 um 19:37
    • #6

    Das passt auf jedenfall mit den Boxen. Und wenn du keine Schrägsteller
    hast, dann die Boxen so hoch, das mindestens der Hochtöner über die
    Köpfe der Leute geht. Ich mache das bei uns im Dorf auch jedes Jahr,
    und da komme ich für ca. 100 Leute mit 1-2 RCF Art 300 dicke aus.
    Vernünftige Mikros sind viel wichtiger.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 11. Oktober 2008 um 22:28
    • #7

    Ich stimme meinen Vorrednern zu: Boxen ok, über die Köpfe, passendes Mikro (kenne dein Mikro nicht, aber das könnte halt eine Stellschraube sein).
    Wenn es nix kostet, mach doch mal noch ein Foto, oder Skizze, vom Platz und der Umgebung rein. Vielleicht sind da noch "Fallen", in die man durch ungünstige Positionierung eventuell tappen könnte. Welche Kabellängen stehen zur Verfügung?

    http://www.nachdenkseiten.de

  • soundfreak77
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    1.123
    • 12. Oktober 2008 um 11:48
    • #8

    Hallo,
    ja danke erstmal für die ganzen tipps, ich mach heut mittag mal noch paar fotos vom platz! Welche Kabellängen meinst du? Boxen- oder mikrokabel? Also Boxenkabel sind so um die 100-150 meter vorhanden, hab auch diese verlängerunsadapter! Als Mikro kommt entweder ein shuresm irgendwas oder ein Funkmikro das ich mir noch kaufen werde, weiß aber noch nicht welches, entweder das The T.Bone PWS 1000 HT oder das AKG WMS 40 Pro Vocal.
    MFG
    Florian

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  • ometa
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    712
    • 12. Oktober 2008 um 12:32
    • #9

    Ja, ich dachte an Boxenkabel. Aber da bist du ja gut ausgestattet und somit in der Aufstellung flexibel.
    Ich habe letztes Jahr mal einen Platz beschallt und habe je eine Box an den kurzen Seiten plaziert. An der Amp-nahen Box war ein 10er Kabel und die entferntere musste ich mit 2 x 20 Meter anschliessen.
    Wahrscheinlich wegen der unterschiedlichen Längen hatte ich ein kleines "Echo" im Sound (kein Controller dabei).
    Ich hatte eher vermutet, dass die Box mit dem langen Kabel einfach nur leiser sein würde (wegen höherem Widerstand), aber ich bin hin und her gelaufen, der Effekt war überall (Reflexionen waren auszuschliessen - ausser einer kleinen Hütte am Rand, nur Bäume und Wiese).
    Dieses Jahr habe ich am selben Platz die Boxen beide recht nah zusammen gestellt (gleiche Kabellängen) und mit etwa 70 Grad auseinander gewinkelt (MFSAT). Der Sound (überwiegend Sprache und leise Pausenlalla) war wesentlich besser und ohne Echo.

    http://www.nachdenkseiten.de

  • dienervt
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    • 12. Oktober 2008 um 14:05
    • #10

    Einen 31 Band- EQ mitnehmen und in den Mikrokanal einschleifen um evtl. Rückkopplungen rauszunehmen.

    Viel Bass ist durch nichts zu ersetzen- außer durch noch mehr Bass. http://www.DienerVT.de

  • soundfreak77
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    1.123
    • 12. Oktober 2008 um 16:23
    • #11

    kann der behringer feedbackdestroyer da helfen??

    http://www.mm-audiotechnik.de

    Vertrieb von:
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    MM-acoustics

  • ewok
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    • 12. Oktober 2008 um 19:00
    • #12

    ometa: Dein "Echo" hat nichts mit der Kabellänge zu tun, sondern mit der Laufzeit des Schalls in Luft!

    Der Strom in der langen Leitung breitet sich aber mit Lichtgeschwindigkeit (299 792 458 m/s) aus, ist also quasi "sofort" da.

    Schall jedoch breitet sich in Luft mit "nur" 343 m/s aus.
    Für deine 30m Differenz zwischen der ersten Box und der Zweiten benötigt also die Schallwelle 0,08s (80 Millisekunden).

    Das ist dann dein "Echo": Du hörst erst das Signal aus der Box mit dem langen Kabel und dann erst erreicht dich das Signals aus der Box mit dem kurzen Kabel.
    __________________________________

    Zur Ursprungsfrage: Spontan würde ich sagen: Mit dem Material klappt das - wenn es "sinnvoll" (wie oben schon mehrfach geschrieben: Aufstellung der Boxen, Ausrichtung aufs Publikum, brauchbare Mikros, Low-Cut, Präsenzbereich anheben,...) eingesetzt wird.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • ometa
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    • 12. Oktober 2008 um 19:46
    • #13

    Wenn ich mich grad selber mal zitieren darf:

    Zitat von "ometa"

    Ich hatte eher vermutet, dass die Box mit dem langen Kabel einfach nur leiser sein würde (wegen höherem Widerstand), aber ich bin hin und her gelaufen, der Effekt war überall (Reflexionen waren auszuschliessen - ausser einer kleinen Hütte am Rand, nur Bäume und Wiese).

    http://www.nachdenkseiten.de

  • Online
    Jürgen Klingel
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    • 12. Oktober 2008 um 20:15
    • #14
    Zitat von "ometa"

    Wenn ich mich grad selber mal zitieren darf:

    Hihi, Du bestehst also auf Deine Fähigkeit, einen elektrischen Laufzeitunterschied von nicht einmal 100 Nanosekunden zu hören?

    ...und Du schleppst noch Kisten? Mit Deinem Gehör könntste Millionen verdienen, zumindest ein HF-Techniker, der Kabellängen mit dem Ohr misst - wär mal nen echter Knüller fürs Guinness-Buch :grin:

    Greetz, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ometa
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    • 12. Oktober 2008 um 20:20
    • #15

    Ich laufe halt sehr schnell :P

    Ne, mal ernst. Könnte sich der (erhöhte) Widerstand nicht nur auf die Lautstärke, sondern auch auf die Phase auswirken?

    http://www.nachdenkseiten.de

  • Online
    Jürgen Klingel
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    • 12. Oktober 2008 um 21:29
    • #16
    Zitat von "ometa"

    Ich laufe halt sehr schnell :P

    Ne, mal ernst. Könnte sich der (erhöhte) Widerstand nicht nur auf die Lautstärke, sondern auch auf die Phase auswirken?

    Widerstand...Nein! Leitungslänge = Induktivität...Ja, ABER: wir bewegen uns im Induktivitätsbereiche von kleiner 0,1 mH und da die Hin- und Rück-Leitungen üblicherweise nebeneinanderliegen...forget it :grin:

    Im Übrigen sind das, denke ich, Haarspaltereien und reichlich off topic, Dein Laufzeitproblem ist denke ich ein Schall-Laufzeitproblem, elektrisch gibts da nix zu mäkeln. Da würde es schon reichen, wenn auf dem zu beschallenden Platz ein Feuer brennt das sich im Schallweg befindet und schon ist der Sound, durch die andere Luftdichte, beim Teufel... :wink:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • dienervt
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    • 12. Oktober 2008 um 23:32
    • #17
    Zitat von "soundfreak77"

    kann der behringer feedbackdestroyer da helfen??


    Ich habe bisher nur die Feedback Destroy Funktion des Driverack PA ausprobiert und zum Ergebnis gekommen, daß die manuelle Methode per EQ besser funktioniert.

    Viel Bass ist durch nichts zu ersetzen- außer durch noch mehr Bass. http://www.DienerVT.de

  • ometa
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    • 13. Oktober 2008 um 00:00
    • #18

    SIR! Jawoll! SIR!
    SIR! Meine Beschreibung einer Platzbeschallung mit MFSAT ist offtopic!SIR!
    SIR! Ich habe keine Ahnung! SIR!
    SIR! Ich werde einfach mal die Fresse halten! SIR!
    SIR! Danke für die Hinweise! SIR!

    http://www.nachdenkseiten.de

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    Jürgen Klingel
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    • 13. Oktober 2008 um 00:30
    • #19
    Zitat von "ometa"

    SIR! Jawoll! SIR!
    SIR! Meine Beschreibung einer Platzbeschallung mit MFSAT ist offtopic!SIR!


    Auweia :cry: , das war nicht auf Deine Beschreibung gemünzt, eher auf MEINE Haarspalterei, wenn das so rüberkam...tut mir leid :oops:

    Zitat von "ometa"

    SIR! Ich habe keine Ahnung! SIR!

    Nana, das hast Du behauptet :grin:

    Zitat von "ometa"

    SIR! Ich werde einfach mal die Fresse halten! SIR!
    SIR! Danke für die Hinweise! SIR!


    Das mit Dieter Nuhr war auch Deine Idee, es war nicht meine Absicht dich anzup....

    Friede?

    Gruß, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • DJheini
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    • 13. Oktober 2008 um 08:31
    • #20
    Zitat von "Dienervt"


    Ich habe bisher nur die Feedback Destroy Funktion des Driverack PA ausprobiert und zum Ergebnis gekommen, daß die manuelle Methode per EQ besser funktioniert.

    Dan mach das doch manuell. Das geht mit dem Behringer ja auch.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

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