Grüsze!
Hmm, die Schaltung würde mich dann schon interessieren. Hast du da Details drüber?
mfg
JF
Grüsze!
Hmm, die Schaltung würde mich dann schon interessieren. Hast du da Details drüber?
mfg
JF
Moin, was hast du gegen das MX 9000?
Wo beginnt denn preislich eine Alternative?
Ich habe auch noch das Ultracurve 8024 rumstehen, soll ich das gar nicht erst auspacken?
mfg
ebi
Hi Ebi,
wie gesagt, bei Behringer kann man, allerdings nur ganz grob, sagen - alt = ok, neu = Tonne...
Die MX 9000 ist halt eher "neu" und der 8024 auch... Wenn man allerdings weiß, was man von den Dingern erwarten kann und sich ein bißchen drauf einstellt (siehe JB's Meßergebnisse des Ultracurve, speziell was Absenkungen im Bassbereich betrifft) bzw. mit den Filtern der Pulte beschäftigt hat, kann man auch mit den "Ohrteilen" ganz gute Ergebnisse erzielen... Man sollte aber halt auch wissen, worauf man sich einläßt...
Gruß
Steffen
In unserer Gegend kenne ich viele Musiker, die sehr, sehr lange schon in der Szene aktiv sind und in teilweise mehr als zwanzig Jahren on stage gewiss verdammt viel mitgemacht haben. Größtenteils können die über diese Beton-Aversionen Behringer (und anderem, so genannten "Schrott") gegenüber nur lächeln. Ich besitze selbst einiges an Behringer-Material und habe mich damit auseinander gesetzt und bin der Ansicht, dass man mit dem Zeug - inbesondere live - durchaus arbeiten kann. Wer meint, er müsse in acht Monitor- und zwei Frontwegen jeweils 'nen eigenen DN360 haben (aber dann mit zwei kaputten 18"-Subs, verbeulten und angerosteten 58er-Mikes und 'nem an sich schweineteuren Modularpult mit acht defekten (von 32) Kanälen ohne Potikappen daherkommen, weil für solche Sachen einfach kein Geld da ist! - alles schon erlebt), um richtig guten Ton zu machen, der betreibt imho Schwanzverlängerung.
Auch ist Behringers Firmenkonzept sicherlich kein Geheimnis. Die alten Geräte gingen teilweise auf dbx zurück, teilweise auf Drawmer, wie schon wer schrieb, und die relativ neue DI-100, die (nicht zu Unrecht!) sehr beliebt ist, ist nichts anderes als ein Surrogat der wesentlich teureren 133er aus dem Stalle BSS. Man sieht schon, wo die ihre Ideen her haben. Nicht umsonst produzieren die auch in bestimmten Gebieten in Fernost (u. a. eben weil genau dort die kleinen, schwarzen IC-Chips mit den vielen Beinchen auch herkommen).
In ihrem Preissegment sind Behringer-Geräte imho unschlagbar. Natürlich kann man sich differenzierter unterhalten und festmachen, dass der Hall vom Virtualizer nicht so toll klingt und die Gates der Ohrfirma teilweise etwas rustikal auf- und wieder dichtmachen. Ein REV-100 von 'ner Weltfirma wie Yamaha klingt aber auch äußerst bescheiden (dafür bauen die imho Spitzenpulte), und ein Klark-Equalizer in der Preisregion von dreitausend Mark hat unsymmetrische Anschlüsse. (Wie bitte?!) Btw, ein 166XL kostet auch nur unbedeutend mehr als ein Ohrfirma-Kompressor und genießt einen völlig anderen Ruf (weil ein anderer Name drauf steht?). Geht's hier denn dann jetzt um den Namen, um die Gehäusefarbe, um den Preis oder um die Qualität oder um ...?
Schwierig ist es imho, wenn man alles glauben muss, was so geflüstert wird und nicht auf das vertrauen kann, was einem der eigene Eindruck vermittelt. Bei uns in der Gegend sagte Rami (Insider *g*) schon vor Jahren, ob analog und dann digital oder andersherum, und egal was dazwischen ist - wenn Du vorn was rein schickst und hinten kommt was raus, was klingt, was musikalisch ist, dann spielt's letztlich überhaupt keine Rolle, was dazwischen hing. Das deckt sich auch mit dem, was ich, wenn gefragt, gern antworte. Man kann mit teuerstem, bestem, akzeptiertem Material Ton machen, der wie 'ne Badewanne klingt, der piepst oder röhrt, der schwebt oder wummert, der einfach nicht klingt und den Gig zum Alptraum werden lässt. Man kann aber auch mit weniger teurem Zeug an den Start gehen, gute Beschallung fahren, an 'nem schönen Abend schönen Sound auf tollem Konzert machen, sein Mat hinterher wieder einpacken und sich freuen, dass das Zeux seinen Job gemacht hat, obwohl nicht Klark oder BSS drauf stand. Es kommt halt drauf an, was man wie draus macht. Und für guten Ton braucht's imho primär ein gutes Ohr und die Erfahrung (und kein teures Blech im Frontrack). Ich bin vorsichtig geworden, was die Statements der Firmen, der "Großen", der "Experten" betrifft. Und was sie einem glauben machen wollen.
Just my 0.02€ :smile:
Danke, das war mal nötig.