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Behringer

  • samba
  • 12. August 2002 um 21:17
  • samba
    Beiträge
    5
    • 12. August 2002 um 21:17
    • #1

    Hallo zunächst mal an alle, da ich neu bin hier im Forum,möchte ich mich zunächst mal ein klein wenig vorstellen, damit ihr wisst, mit wem ihr es in der Zukunft zu tun haben werdet :smile:

    Also im Moment bin ich 21 und ich habe im Sommer 2001 mein Certificate Audio Engineer bei der SAE in London erfolgreich abgeschlossen. Seitdem arbeite ich bei der FA. Motor Music als freier Techniker/Stagehand und begleite im Moment mit Abwechslung mit einem Kollegen die Sportfreunde Stiller auf ihrer derzeitigen Tournee. Aber jetzt zu dem eigentlichen Betreff dieses Themas...also mir ist aufgefallen das in diesem Forum (und auch in diversen anderen) immer sehr schlecht über Behringer geredet wird und ich kann das teilweise nicht ganz nachvollziehen! Es muß nicht immer alles DBX oder Yamaha heißen, ok von Behringer gibt es wirklich auch einige Schrott Produkte aber eben auch das Gegenteil! Wir beim SAE (wo wirklich Leute mit Ahnung sind) hatten auch Behringer in den Studios und selbst jetzt auf der aktuellen Deutschland Tornee arbeiten wir genauso mit Behringer wie wir es auch mit Sabine oder DBX oder Roland tun! Wäre erfreut schlagfertige Argumente zu hören..... bis bald!

    tanze samba...humba...cha cha cha

  • Steffen
    Profi
    Beiträge
    1.817
    • 12. August 2002 um 21:34
    • #2

    Hi Samba,

    irgendwo steh ich auf dem selben Standpunkt wie Du... Wobei mir allerdings auffällt, daß die alten Behringer-Geräte (vor der PRO-Serie) um Klassen besser waren als die neuen. AUßerdem haben wir im Verleih halt das Problem, daß die Dinger halt (logischerweise aufgrund subjektiver Einstellungen der Techniker) nicht ridertauglich sind... Ich hab selbst neben dbx, bss und Konsorten ein paar Behringers im Rack (alter Composer, altes Intelligate usw.) und bin damit durchaus zufrieden...

  • pm-acustics
    Profi
    Reaktionen
    24
    Beiträge
    3.542
    • 12. August 2002 um 23:04
    • #3

    Hi,

    Nun wir haben so einige Behringer Geräte im
    Einsatz (Curves, Super-X, Composer...)
    und auch schon diversen Installationen verwendet.

    Fazit: Laufen bis heute, ohne Probleme !

    Besser einen gut eingestellten Super-X in einer PA als ein von einem "Profi" eingestellten Digitalcontroller.

    Gibt natürlich ein paar Eigenarten bei diesen Produkten, aber meist kann man damit durchaus arbeiten.

    Nur die Ridertauglichkeit ist so ne Sache, aber da wir nur Eigenkonstruktion im Lautsprecherbereich besitzten scheiß ich auf Rider !!

    Gruß Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • ADMIN
    Administrator
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    1
    • 12. August 2002 um 23:36
    • #4
    Zitat

    ok von Behringer gibt es wirklich auch einige Schrott Produkte aber eben auch das Gegenteil!


    Und erstere haben halt den Ruf der Firma etwas versaut.

    Behringer ist halt so 'ne Firma, bei der man wissen muß, was man kaufen kann und was nicht. (Ich selbst beispielsweise habe zwei Kleinstmischpulte, mit denen ich zufrieden bin, und eine Feedback-Killer, von dem ich gar nicht mehr wissen möchte, wo der gerade rumsteht.) Bei anderen Firmen sieht das anders aus.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wulwading
    Beiträge
    6
    • 13. August 2002 um 08:39
    • #5

    Tach auch,

    Den Feedbackdestroyer habe ich auch schon wieder verkauft, zum Glück zum fast Neupreis.
    Ob die alten Geräte wirklich besser sind, na ich weiß nicht. Meiner Meinung liegt das eher an der Gerätelinie selbst. Alleine mein Headamp( 6 Monate alt) ist kaum zu schlagen, noch mit einem zusätzlichen Auxweg. Wenn ich da mal rumschaue was die anderen kosten und dafür bieten ist schon seltsam. Kein Grundrauschen, was viele behaupten, man sollte halt am Kopfhörer nicht sparen ( habe nen AKG Studio) Sicherlich der Kompressor könnte besser sein, die Signale deutlicher und sauberer anheben, aber für den Preis?? Ich glaube das fällt bei einem Livekonzert keinem mehr auf ob da jetzt eine teurere Marke draufsteht!

    Ich hatte auch mal den Denoiser kann den jetzt aber nicht mit nem anderen verglichen habe, aber der war jetzt auch nicht so dolle. Und das gute alte DSP Effektgerät??? Das ist bei mir jetzt schon das dritte mal hinüber gegangen, habe jetzt keinen Bock mehr und hab mir halt den Lexicon geholt, verdammt teuer aber saugguuuuuuuut!

    Grüßchen

    Achim

  • samba
    Beiträge
    5
    • 13. August 2002 um 16:37
    • #6

    Hallo!
    Also zunächst mal danke für die konstruktive kritik bisher,ihr habt schon alle irgendwie recht, aber ich muß sagen die meinungen sind ja gar nicht so schlimm wie es auf den ersten blick aussah...na klar sind einige geräte sehr eigenartig,wie der virtualizer oder der feedback killer.aber zum beispiel haben wir bei den konzerten von den Sportfreunden Stillern für die Schlagzeug Mics sogar den Multicom im Einsatz und er funktioniert absolut ausreichend....ok wie ihr sagt,es gibt sachen die kann man nicht kaufen,man muß wissen was.der dx 1000 zum beispiel in der preisklasse 250€ nicht zu schlagen! ultraflexibel, im verleih sehr oft gebucht!

    tanze samba...humba...cha cha cha

  • Elias
    Profi
    Beiträge
    219
    • 13. August 2002 um 17:20
    • #7
    Zitat


    Wir beim SAE (wo wirklich Leute mit Ahnung sind) hatten auch Behringer in den Studios.

    Ich hatte schon mit einigen SAE Techniker zu tun. Leider kann ich deine Aussage, dass dort Leute mit Ahnung sind, nicht wirklich unterstützen.
    Ich kann diese Aussage nicht auf London beziehen, aber hier in der Schweiz hat die SAE einen sehr schlechten Ruf und wird von der Wirtschaft nicht wirklich anerkannt.

    Gruss Elias

  • samba
    Beiträge
    5
    • 13. August 2002 um 17:50
    • #8

    keine ahnung wie das dort ist,aber kann das nicht wirklich nachvollziehen,hab mit meinem sae abschluss eine eintritttskarte in fast alles,hatte 2 monate nach meinem abschluß vom zdf und dem hessischen rundfunk arbeitsverträge auf dem tisch...soweit ich weiß ist sae in jedem land gleich und der name sae bürgt für qualität, bisher zumindest hatte ich selber den eindruck das man sich teilweise um sae leute bemüht, weiß nicht,warum es bei dir nicht so ist- ich bin sehr zufrieden und habe meiner meinung nach das geld gut angelegt. mit meinem dipl. ing was ich nun habe wäre ich z.B. beim zdf in einer sehr hohel gehaltsklasse als toning. eingestiegem-----wäre aber sehr nett zu erfahren,wie es in der schweiz ist

    tanze samba...humba...cha cha cha

  • Anonymous
    Gast
    • 13. August 2002 um 19:22
    • #9

    na ja, ein dipl. ing. bist du nicht! diese Berufsbezeichnung ist zur abwechslung mal geschützt! ansonsten würde sich der admin auch sehr ärgern... :grin:

    soweit ich weiß, ist zb. der WDR von den SAE-Leuten nicht sonderlich begeistert, Neumann&Müller sollen sogar grundsätzlich keine SAE'ler einstellen.
    so ganz kann ich deine Schilderung auch nicht nachvollziehen, die Live-Companys waren von meinem SAE-Diplom ziemlich unbeeindruckt!!!

    Aber es gibt schon genügend SAE-Debatten im Internet. Ich weiß nicht, ob wir das Thema nochmal durchkauen müssen.

    Gruß
    Jonas

  • samba
    Beiträge
    5
    • 13. August 2002 um 19:36
    • #10

    wie gesagt ich habe bisher hohe akzeptanz in der industrie genossen

    tanze samba...humba...cha cha cha

  • MegaStatic
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    140
    • 14. August 2002 um 07:09
    • #11

    Hallo,
    jetzt seid ihr aber ein bisschen off-topic!

    Ich (semi-prof. Verleiher) benutze auch einzelne Behringer Geräte. Einen Rackmixer, einen Kompressor für die Vocal-Group, einen Terz-Eq in den Monitorwegen und den Ultramizer. Der Rest ist von dbx und Lexicon (Low Budget).
    Ich bin mit den Geräten bis jetzt zufrieden, meine Kunden sind es auch. Ausfälle hatte ich noch keine, totale Ablehnung seitens der 'Bandtechniker' auch nicht.
    Was mich (bei dem Preis) immer wieder fasziniert, ist das eingebaute Netzteil!

    MegaStatic

    perfekt oder gar nicht!

  • wulwading
    Beiträge
    6
    • 14. August 2002 um 07:54
    • #12

    Hallo,

    wie vor zwei Monaten bekannt geworden ist kooperieren SAE und Behringer, d.h. es sollen hauptsächlich Behringer Geräte verwendet werden, um neue Leute auszubilden.
    Ausserdem geht hervor, daß die beiden Firmen schon eine längere Zeit miteinander liebäugeln, jetzt ist diese Sache auch für Behringer Gegner einfacher zu durchschauen. Ich bleibe jedoch wie viele hier im Forum ein 3/4 Behringer Fan. Es gibt wie fast von jeder Firma gute und schlechte Gerätelinien.

    Nur mal so

    Achim

  • samba
    Beiträge
    5
    • 14. August 2002 um 14:45
    • #13

    hallo nochmal, habe heute mal wieder aus purer lust und vor allem wegen behauptungen eines users weiter oben den schulleiter vom sae angrufen und diesen gefragt,wo denn so die ganzen studenten ihre zukunft verbringen und jetzt achtung:!!! Vorab sei Ihnen gesagt, dass es u. a. Frankfurter Absolventen gibt, die bereits seit mehreren Jahren bei der Fa. Neumann & Müller beschäftigt sind! Beim WDR arbeitet ein Frankfurter Absolvent für den Ton im Fernsehbereich seit 5 Jahren!!! auf der nächsten musikmesse stehen die personalleiter von PROCON, SHOWTEC und DB AUDIO zur verfügung und werden über SAE studenten berichten! soviel zum thema: keine akzeptanz in der industrie *gg*

    tanze samba...humba...cha cha cha

  • Anonymous
    Gast
    • 20. August 2002 um 17:18
    • #14

    Hallo,

    um zum Topic mal zurück zu kommen, was ist denn dann von Behringer brauchbar und was nicht? preislich sind se ja ganz ok.

    gruß Peter

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 20. August 2002 um 17:25
    • #15

    Grüsze!

    Die Aktivweichen sind gut bis auf den Limiter.
    Die Mischpulte sind Spielzeuge, aber extrem günstig -> besser als nichts, aber nichts zum arbeiten.
    DJ-Mischer (besonders der 1000er) sind für's Geld angeblich gut.
    Das Meßmikro ist gut, aber eben kein Frequenzgangsschrieb dabei.

    mfg
    JF

  • Anonymous
    Gast
    • 20. August 2002 um 18:04
    • #16

    Also Behringer wird bei uns im Verleih sehr zwiespältig behandelt. Ich selber finde die Kompressoren und Gates für Liveeinsätze völlig ok. Wenn ich zu einem Job muß wo ich genau weiss, daß ich der einzige Tonmann vor Ort bin nehme ich Sorglos Behringer mit. Bei VA´s mit Fremd-Technikern lass ich sie im Lager, weil ich die Diskussionen über das für und wieder leid bin. Seltsamerweise habe ich die Erfahrung gemacht, daß auf großen Produktionen mit großen Technik-Dienstleistern sich kein Techniker oder Künstler über Behringer auslässt. Frei nach demk Motto: "Na wenn die das Einsetzen kann´s ja nicht so schlecht sein..."

    Als kleiner oder mittelständischer Verleiher hat man es einfach nicht so leicht mit Behringer.

    Aus meiner Sicht als Tonmann für eine Band, mit der ich viel unterwegs bin, muß ich sagen daß es mir eigentlich Scheiß Egal ist was in einem Siderack drinn ist. Viel wichtiger finde ich die PA, die Monitoranlage, das Pult und die Mikrofone. Wenn diese Komponenten für den Arsch sind bzw. im System nicht miteinander "harmonieren" nützt mir auch keine Sauteure Peripherie

    Den Feedbackdestroyer mag ich allerdings gar net. Aber ich mag solche Geräte generell nicht. Somit ist auch das kein minuspunkt für Behringer.

    Ich finde Behringer ist eher ein psychologisches als ein technisches Problem.

    Als Beispiel sei hier erwähnt, das jeder das Shure SM 58 für den Gott unter den Mikro´s hält. Klanglich ist es aber wohl eher die Mittelklasse. Ist aber trotzdem immer noch das, auch von mir, gern gesehenste Mikro auf der Bühne. Nicht weil´s toll klingt, sondern weil man´s im Schlaf kennt und beherrscht.

    So, jetzt aber genug. Bis die Tage, Thorsten

  • Elias
    Profi
    Beiträge
    219
    • 20. August 2002 um 18:06
    • #17
    Zitat


    Vorab sei Ihnen gesagt, dass es u. a. Frankfurter Absolventen gibt, die bereits seit mehreren Jahren bei der Fa. Neumann & Müller beschäftigt sind! Beim WDR arbeitet ein Frankfurter Absolvent für den Ton im Fernsehbereich seit 5 Jahren!!!

    Und was ist mit den anderen 19835 :wink: SAE Absolventen? Arbeitslos? Oder wieder im alten Job? Es gibt auch einige gute Techniker die von der SAE kommen. Keine Regel ohne Ausnahmen.

    Gruss Elias

  • Blauklang
    Profi
    Beiträge
    145
    • 20. August 2002 um 18:06
    • #18

    War von mir...das da oben :smile:Thorsten

  • klecks
    Beiträge
    341
    • 20. August 2002 um 19:10
    • #19

    Meine Erfahrung mit Behringer sind ähnlich wie die der anderen Poster hier.

    Wir haben 2 Behringer IntelliGates (die ältere Version, wie die genau heißt weiß ich nicht) mit denen ich absolut zufrieden bin. Es ist meiner Meinung nach eine Kopie der Drawmer DS201, die auch in der Bedienung sehr ähnlich daher kommt. Die rauschen nicht (oder sehr wenig) und tun einfach ihren Dienst.
    BTW: Hat vielleicht noch jemand ein Intelligate der alten Serie auf Lager? Ich hätte gern noch ein drittes.

    Dann habe ich noch 2 von den vollparametrischen 5 Band Equalizern. Da habe ich damals im Forum gelesen, dass die Dinger nicht rauschen und habe die dann bei Ebay ersteigert. (ok für 100 Euro war es kein großes Risiko)
    Der Eindruck hier ist ganz anders. Zwar kann man damit die Feedbackgrenze zwischen 5 und 10db höher setzen, aber das Rauschen, das entsteht, ist schon sehr störend. Je mehr Bänder man einschaltet, desto lauter wird es.
    Ich werde die EQs wohl nur selten einsetzen, wenn das Rauschen im Gesamtpegel untergeht.
    Ich frage mich bloß, ob das daran liegt, dass die Geräte, die optisch einen exellenten Eindruck machen, gebraucht sind.

    So far
    Peer

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: klecks am 2002-08-20 19:12 ]</font>

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 22. August 2002 um 08:59
    • #20

    Ich habe mir sagen lassen das liegt an der verwendeten Filterschaltung.
    Die klingt zwar gut aber rauscht bei starker *Absenkung* stark. Das habe ich selbst beobachten können, Deine Geräte sind sicher nicht defekt.
    Als Notchfilter ist der Behringer (Ashley?)also nicht zu empfehlen.

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