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Sind CD-Player Auslaufmodelle?

  • ricca
  • 2. Januar 2009 um 19:04
  • storma
    Beiträge
    237
    • 19. Januar 2009 um 21:34
    • #21

    Ein DJ ist kein Sänger also braucht er auch kein Micro.
    Ein Dj ist dazu da um mit "Musik" Party zu machen.
    Wenn es ohne Micro nicht klappt dann sollte er sich nicht DJ nennen.
    Es gibt nichts schlimmeres als DJ + Mikro.

  • blade11
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    11
    Beiträge
    2.292
    • 19. Januar 2009 um 21:41
    • #22
    Zitat von "Gerhard Eder"

    Ein DJ ist kein Sänger also braucht er auch kein Micro.
    Ein Dj ist dazu da um mit "Musik" Party zu machen.
    Wenn es ohne Micro nicht klappt dann sollte er sich nicht DJ nennen.
    Es gibt nichts schlimmeres als DJ + Mikro.

    Schon mal was von Moderation gehört... :roll:
    DJ for only music bleibt doch eher den Clubs vorenthalten..obwohl man mit guter Moderation/Animation schon eine Party "besser" kriegen kann, als mit Musik allein. Dekommerzieller Techno und House sind sicherlich Ausnahmen...

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • sensor
    Beiträge
    263
    • 19. Januar 2009 um 21:45
    • #23
    Zitat von "Gerhard Eder"

    Ein DJ ist kein Sänger also braucht er auch kein Micro.
    Ein Dj ist dazu da um mit "Musik" Party zu machen.
    Wenn es ohne Micro nicht klappt dann sollte er sich nicht DJ nennen.
    Es gibt nichts schlimmeres als DJ + Mikro.

    Hier muss ich doch mal einschreiten. Natürlich kommt es immer auf die Art der veranstaltung an, ob eine Moderation passt. Aber bei vielen Veranstaltungen hilft es, besonders am Anfang eine Kommunikation mit den Gästen herzustellen und diese zu animieren.

    Und das das selbst auch ner Techno-Party nicht vollkommen fehl am Platz ist, dürfte Sven Väth mit der "gute Laune"-Ansprache ja hinreichend bewiesen haben.

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 19. Januar 2009 um 23:13
    • #24
    Zitat von "Gerhard Eder"

    Ein DJ ist kein Sänger also braucht er auch kein Micro.
    Ein Dj ist dazu da um mit "Musik" Party zu machen.
    Wenn es ohne Micro nicht klappt dann sollte er sich nicht DJ nennen.
    Es gibt nichts schlimmeres als DJ + Mikro.

    Nein ich und viele andere singen da bestimmt nicht hinein. Deswegen schrieb ich auch "sinnvoll"...

    Zitat von "sensor"

    Hier muss ich doch mal einschreiten. Natürlich kommt es immer auf die Art der veranstaltung an, ob eine Moderation passt. Aber bei vielen Veranstaltungen hilft es, besonders am Anfang eine Kommunikation mit den Gästen herzustellen und diese zu animieren.

    Und das das selbst auch ner Techno-Party nicht vollkommen fehl am Platz ist, dürfte Sven Väth mit der "gute Laune"-Ansprache ja hinreichend bewiesen haben.


    So sehe ich das auch. Nicht die Leute zuschütten, sondern angebrachte Moderation und die funktioniert richtig eingesetzt, bei Techno, House, HipHop, Black, DiscoFox....

  • tobias beck
    Beiträge
    348
    • 20. Januar 2009 um 20:06
    • #25
    Zitat von "Matthias Bronko"

    Nein ich und viele andere singen da bestimmt nicht hinein. Deswegen schrieb ich auch "sinnvoll"...


    So sehe ich das auch. Nicht die Leute zuschütten, sondern angebrachte Moderation und die funktioniert richtig eingesetzt, bei Techno, House, HipHop, Black, DiscoFox....

    Stimme euch vollkommen zu. DJ ohne Mic geht gar nicht, vor allem, wenn er sich den ganzen´Abend hinter dem 17" Röhrenmonitor verdrückt und um 24.00, wenn die U18er raus müssen, Angst vor der Durchsage hat....

    Bei uns in der Gegend legen die meisten "professionelleren DJs" mit Cds auf.. (ca. 90%)

    Was ist eine Signatur?!

  • Steeven B
    Beiträge
    373
    • 20. Januar 2009 um 20:36
    • #26

    also das thema: micro ja oder nein ist auch wieder sone sache die nie ein gutes ende findet.
    meine ansicht:
    ein mobil dj der so viel mit dem mikro arbeitet, dass er mehr als die musik zu hören ist gehört verboten.
    ein mobil dj der das mikro nur einsetzt wenn es vom va gewünscht ist (z.b. buffet eröffnet) ist absolut ok, solange er nur durch die musik die leute zum tanzen und feiern bekommt.
    ein mobil dj der das mikro als animationselement benutzt wenn die leute absolut nicht tanzen wollen ist auch oke allerdings wird das nicht vorkommen bei einem dj der top musik spielt was wiederrum eine grundvoraussetzung sein sollte für einen dj.

    also das mikro ist für dj´s die musikalisch nicht so gut sind wie dj´s die ohne mikro klarkommen oooooooooooder der dj ist ein typ von mensch der sich gerne selber reden hört :D

    aber um mal auf den eigentlichen thread zu kommen:
    die cd stirbt aus. das kann man so durchaus sagen.
    es werden sich 2 varianten des dj´s durchsetzen.

    1. der purist: legt mit timecode vinyls + mp3 sammlung auf.

    2. der schickimicki dj: der nur ne maus+tastatur braucht oder irgendein aufgeblassenes midi interface ala xone: 4d.

    alle beiden werden die musik im internet erwerben auf legalen musikportalen.
    es gibt natürlich immer ausnahmen aber reine vinyl dj´s gibts bald nicht mehr, weil heute schon einige releases nicht mehr gepresst werden.
    und das wird sich mit den cd´s nicht anders entwickeln in den nächsten jahren.

    ich rede hier hauptsächlich von elektronischer musik. aber es wird auch für alle anderen musikstile früher oder später so sein.

    --> http://www.ms-dj-team.de <--

  • blade11
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    2.292
    • 20. Januar 2009 um 20:47
    • #27

    joa...denke steeven liegt da nicht falsch...

    Bei mir ist es so:

    Cd-Player mit Timecode-CDs. Ein bis 2 CD-Koffer als Backup.
    Denke mal, so wird das in Zukunft wohl zu 80% aussehen.

    Ob nun Timecode CD oder LP...
    a) Geschmackssache
    b) Frage des Verschleißes (CD-Timecode ist unempfindlicher und hält länger als eine LP -> dadurch günstiger in der Unterhaltung)

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Chiefrocker
    Beiträge
    508
    • 21. Januar 2009 um 08:44
    • #28
    Zitat von &quot;blade11&quot;

    joa...denke steeven liegt da nicht falsch...

    Bei mir ist es so:

    CD-Player mit Timecode-CDs. Ein bis 2 CD-Koffer als Backup.
    Denke mal, so wird das in Zukunft wohl zu 80% aussehen.

    sieht bei mir ganz genauso aus!

    vorteil ist neben dem geringeren gewicht auch das schnellere suchen nach titeln ohne 1200 cds durchwühlen zu müssen - man ist spontaner wenn das programm sich ändert, aber man verliert den kontakt zum medium (in dem fall CD) nicht wirklich.

    ich denke das wird sich auch immer mehr durchsetzen, ob jetzt mit timecode cd (party djs etc.) oder timecode vinyl (Club djs)

    so ein midi controller macht m.e. auch keinen wirklcihen sinn (für mich jedenfalls nicht..) da wenn das notebook abkackt ich ja als backup dann zusätzlich einen cd player brauche bzw. gäste cds mitbringen die ja auch irgendwo eingelegt werden wollen... und ich finde auch es gibt keinen besseren midi controller als nen vernünftigen cd player mit timecode cd!

    Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers!

  • matthias bronko
    Beiträge
    489
    • 21. Januar 2009 um 09:58
    • #29
    Zitat von &quot;Steeven B&quot;

    also das mikro ist für dj´s die musikalisch nicht so gut sind wie dj´s die ohne mikro klarkommen oooooooooooder der dj ist ein typ von mensch der sich gerne selber reden hört :D


    Sorry, aber das halte ich schlicht weg für Unfug.
    Das würde ich überhaupt nicht von der gespielten Musik abhängig machen, denn die Musikgeschmäcker sind wie bekannt sowieso total unterschiedlich. Nur weil du die passende Musik spielst, muss noch lange keine ausgelassene Stimmung sein.
    Alle MIR persönlich bekannten Kollegen, aus denen was geworden ist (viele Buchungen und nicht nur bei Omi´s 66.), arbeiten immer mit Mic.
    Das ganze ist auch unabhängig von Genre.

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 22. Januar 2009 um 06:22
    • #30

    Hier gibt's ja viele Vorurteile...

    ...nicht alle DJs sind unmusikalisch, können nicht mit dem Mikro umgehen oder wollen sich nur reden hören. Was spricht denn dagegen wenn z.B. ein DJ bei Black live nen Rap einlegt wenn er es wirklich kann? Einige von euch sind wohl traumatisiert von Möchtegernalleinunterhaltern, das sind aber keine DJs! Es gibt Jukeboxheroes (Lied hinter Lied ohne Übergang), Alleinunterhalter (zwischen jedem Lied mind. ein Satz) möchtegernstardjs (Lieder sinnlos ineinanderprügeln auch wenn der Beat neben der Spur läuft/mitten im Lied das nächste auch wenn gerade alle mitsingen) und DJs (Übergänge ... ach stimmt ist ja schon ein anderes Lied, gell)

    ...wenn jemand nur Lieder hintereinander hängt ohne sich um Übergänge zu kümmern, bzw einfach auf die Play Taste drück und dabei ein soundliches Desaster erzeugt, ist das kein DJ.


    Aber zurück zum Thema...

    ...die Kunden zu Hause unterscheide sich deutlich von DJs. Denn sie bevorzugen die Kompakten Ausmaße ihrer Musiksammlung. Daher sind die Verkaufszahlen der CDs zunächst auch zurückgegangen. Schon mal nachgeschaut um wieviel die Schallplatte zugelegt hat in der selben Zeit? Die Dynamik von Vinyl wird anscheinend auch zu Hause wieder geschätzt.

    ...viele legen heute mit Laptops auf, doch bisher habe ich noch keinen gesehen/gehört, der mit der LaptopTastatur wirklich gute Mixes zustande gebracht hat, die von der Qualität eines Josh Wink, Papst, Decker, Henry Knowles, Sir Antony waren.

    ...einige nutzen sogenannte Automixing Machines der Programme. Die taugen leider überhaupt nichts. Im besten Fall können sie zwei Lieder auf die selbe Geschwindigkeit bringen und überblenden, dass ist aber kein Mix. Dazu gehört weit mehr. Zudem versagen sie schlichtweg wenn es um Rock, Salsa oder Reggaeton geht, wenn nicht bumbum Musik gespielt wird sind sie überfordert.

    ...zudem fehlt es an wirklich guten Bedienelementen. An dem Tag an dem ich ein Bedienelement mit den Funktionen eines CDJ800/1000 in der Hand halte, das echte HOT CUE Funktion und Realtime LOOP mit den LOOP-Splits des CDJ800/1000 kann, fange ich auch an zu brennen. Aber ich will ein Bedienelement wie bei einem Doppellaufwerk und keine fummelige Maus etc. DJing hat mehr mit Musik zu tun als man denkt, da braucht man was habtisches.

    ...Laptop hat viele Vorteile, eine rießen Sammlung auf Abruf, wenig Gewicht, schnelle Tracksuche sind nur einige...aber selbst die hochwertigen, teuren Programme wie Tracktor Pro sind maximal einem Hollywood CD-Player ebenbürtig. Wenn ich auf Play drücke kommt mal sofort Musik, mal verzögert's nen bissle. Es hängt natürlich auch von der Hardware ab. Die DJs die viele Spuren nebeneinander laufen lassen wollen greifen darauf natürlich zurück, aber alle Bekannten von mir, die weltweit arbeiten und so wie z.B. Henry Knowles (Copacabana NY) wert auf gute Mixes legen, setzten auf CD Player und haben dabei auch Pioneer in ihren Bookingverträgen festgeschrieben. Er sagt selbst es wäre toll einfach nur den Laptop auszupacken. Aber er legt lieber mit drei einzelCD-Player auf. Schmiert einer ab laufen zwei weiter und das Publikum merkt es nicht. Schmiert der Laptop ab ist der Ruf ruiniert, den Schuld wenn keine Musik kommt ist immer die Person, die im Rampenlicht steht, also der DJ. Genau so sehe ich es auch. Viele wundern sich wenn ich lieber mit zwei CDJ500s ankomme (verkaufe gerade übrigends zwei) aber wenn dir eine CMX abstürzt dann ist Sendepause.

    ...somit wäre also ein Bedienteil Ziel, dass sich mehrere Songs in den Speicher laden kann, aus zwei separaten Machines besteht. Wenn eine ausfällt muss die andere alleine weiterlaufen. Eben genauso wie bei EinzelCDPlayern.

    ...der klangliche Unterschied von MP3 zu original CD ist leider bei den meisten DJs sehr gut hörbar, da sie sich nicht die Mühe machen hochwertige MP3s zu erstellen und anscheinend denken MP3 ist MP3

    ...es gibt ja jetzt schon die ersten HybridCDplayer und über kurz werden CD Player sicherlich verschwinden. Aber dazu bedarf es einer ebenbürtigen Bedienung und eines vergleichbaren Klangs der Alternative.

    Ach ja, denkt mal drüber nach....wenn ihr Musik illegal besorgt schadet ihr genau den Gruppen, die ihr toll findet. Natürlich verdient auch die Plattenindustrie aber eben auch die Gruppen selbst! Hat was mit Wertschätzung zu tun und das sollte es jedem Wert sein. Wenn es alle tun und einfach mehr Gage verlangen würden wäre die Welt ein wenig wärmer :wink:

  • Chiefrocker
    Beiträge
    508
    • 22. Januar 2009 um 14:09
    • #31
    Zitat von &quot;Michael Beyer&quot;

    Hier gibt's ja viele Vorurteile...

    ...nicht alle DJs sind unmusikalisch, können nicht mit dem Mikro umgehen oder wollen sich nur reden hören. Was spricht denn dagegen wenn z.B. ein DJ bei Black live nen Rap einlegt wenn er es wirklich kann? Einige von euch sind wohl traumatisiert von Möchtegernalleinunterhaltern, das sind aber keine DJs! Es gibt Jukeboxheroes (Lied hinter Lied ohne Übergang), Alleinunterhalter (zwischen jedem Lied mind. ein Satz) möchtegernstardjs (Lieder sinnlos ineinanderprügeln auch wenn der Beat neben der Spur läuft/mitten im Lied das nächste auch wenn gerade alle mitsingen) und DJs (Übergänge ... ach stimmt ist ja schon ein anderes Lied, gell)

    ...wenn jemand nur Lieder hintereinander hängt ohne sich um Übergänge zu kümmern, bzw einfach auf die Play Taste drück und dabei ein soundliches Desaster erzeugt, ist das kein DJ.

    das ist eine Definition die glaube ich nicht auf alle zutrifft (Genre DJs)
    Wir reden ja hier nicht ausschließlich von Elektronischer Tanzmusik - das diese DJ´s für einige als einzig echte DJ´s gelten ist schon klar - gefällt mir ja auch was die so drauf habe, aber ein DJ auf einer 80er Party kann eben (jedenfalls nicht immer) beatsynchron mixen und darauf kommt es überhaupt nicht an. Ich denke Genre übergreifend ist zu 99% die Titelauswahl udn das Feeling fürs Publikum das entscheidende was einen guten DJ ausmacht und nicht die Mixtexchnik.


    Lies mal plus/minus 8 von Hans Nieswandt - dann wirst Du schnell merken das die frühen Elektro DJ´s alle nicht wirklich gemixt haben (..und dies auch nicht konnten)

    Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers!

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 22. Januar 2009 um 15:31
    • #32

    1. Klar, was nützt der beste Mix wenn die Lieder keine Stimmung erzeugen und das Publikum nicht berühren. Aber das ist eigentlich Grundvoraussetzung. Daher haben ja auch immer wieder in verschiedenen Genres DJs sehr viel Erfolg, die Mixing weder anwenden noch Ambitionen in dieser Richtung haben. Ein ganz gutes Beispiel ist die erste MoJo Reihe oder eben viele Kollegen von mir, die in Sachen Salsa europaweit auflegen und nur normale Blenden fahren.

    2. Ich habe früher regelmäßig 80s Parties aufgelegt. Gerade bei einer echten 80s Party werden (wenn es keine reine Dark Wave Richtung ist) eigentlich gemixte Übergänge erwartet. Eben so wie es damals war. Ich habe die Ende 80s Anfang 90s ja selbst noch als DJ miterlebt (sch**** bin ich alt), das gehört dazu! Zudem geht es wunderbar, vorausgesetzt man hat noch die Tonnen an original Maxi Versionen auf Vinyl :grin: Die würde ich nie hergeben, da auf den ganzen 80s Samplern kaum mal eine davon zu finden ist. (Leider finden sich immer nur schwer Umzughelfer)

    3. Du hast natürlich Recht, die Musikrichtung ist nicht teil der Definition eines DJs.


    Grund-Definition DJ aus meiner Sicht
    Eine Person, die es schafft mittels Musik eine Menschenmenge positiv zu beeinflussen, durch gezielte Beobachtung das Publikum immer wieder zu Stimmungshochs zu führen und dabei eine angemessene musikalische Bandbreite benutzt, die eine möglichst große Anzahl von Gästen zur selben Zeit anspricht. Zudem ist Grundvoraussetzung eines guten DJs, dass er seine eigenen Interessen zunächst zurückstellt und das Publikum in die von ihm oder vom Veranstalter gewollte Richtung steuern kann.

    Das Mixen selbst ist eine Art der Beeinflussung oder auch eine Möglichkeit für Überraschung zu sorgen. Man kann damit auch einen harten Richtungswechsel einschlagen ohne, dass die Leute aufhören müssen zu tanzen. Z.B. hat das Anfangsriff von Blur-Song2 ca. 125BPM (nagelt mich darauf jetzt bitte nicht fest) auf alle Fälle kann man so wunderbar auf Mixed Music Geschichten von House zu Rock wechseln ohne Leute auf der Tanzfläche zu verlieren.

    Zum Glück ist die Musik soooooooooo Vielfältig.

    Salsaludos
    Michel

    P.S.: Lustig, das Buch kenne ich noch nicht. Muss mal schaun ob ich das wo auftreiben kann.

  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 22. Januar 2009 um 17:20
    • #33

    Meine Meinung:
    Egal mit welchem Medium....das Publikum muss tanzen, feiern und spass haben! Wer es sich hier einfach macht der nutzt die Sync-Funktion von Traktor oder lässt jeglich übergang weg (wird auch nicht immer gebraucht). Wichtig ist ein durchgehendes Konzept, also nicht RNB, Schlager und dann House. Passt nicht so ganz zusammen!?!?

    Zwischen Laptop DJs und CD\Vinyl DJs gibt es aber denoch einen Unterschied. Die jenigen mit Vinyl oder CDs kennen ihre Musik auf dem "FF" und wissen wo was liegt. Die mit Laptop spielen an meheren Abenden oft eine recht gleiche Playlist weil sie einfach in Ihren aber tausend von Tracks einfach keinen Überblick mehr haben.


    Ansonsten sehe ich aber trotzdem die CD an sich aussterben.
    Die Bedienteile bleiben bestimmt noch länger erhalten, steuern dann aber mit Sicherheit eine Software auf einem Notebook (Siehe die Pioneer CDJ-400+Traktor). Auch Vinyl ist einfach nicht mehr UpToDate. Der Klang ist hier natürlich nicht in Frage zustellen aber jeder der 3 Taschen mit sich rumtragen muss kennt das Problem am nächten Morgen (RÜÜÜCCKKEENN!!!). Viel schöner ist es hier digital mit Vinyl aufzulegen (Traktor Scratch).

    FAZIT:
    Ich persönlich finde das die Art wie man auflegt wichtig ist nicht womit!! Was bringt dir das beste Equipment wenn du keinen Plan vor Augen hast was du spielen willst und nicht auf das Publikum eingehen kannst.
    Wenn dir die Leute erst einmal aus der Hand fressen ist es fast egal was du spielst!^^.

    Ob ich nun eine CD wechsle oder vom CD-Player auf dem Laptop den nächsten Track auswähle ist doch fast egal, wobei das letztere klar bequemer ist. Genauso bei Vinyl.

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 22. Januar 2009 um 18:05
    • #34

    Klar, das Medium hat nur soundtechnisch gesehen qualitative Unterschiede.

    Wobei ich dir bei dem "Klaren Konzept" widersprechen muss. Es gibt themengebundene Floors und es gibt Floors, die eine weite Bandbreite erfordern. Natürlich wird keiner je mehrere Lied von verschiedenen Genres hintereinander hängen aber bei Mixed Music können innerhalb zwei Stunden schon auch Black, House, Rock kommen wenn die Tanzfläche weiterhin bebt und lebt.

    Sicherlich gibt es auch Ausnahmen unter den Laptop DJs, die ihre Musik gut sortiert verwalten können. Nur finde ich es schade, dass viele die Musik einfach klauen, denn dann verdienen die guten Bands keinen Cent.

    Mir wäre es lieber die Bedienteile steuerten zwei seperate Musikresourcen (am besten mit einer Backupsource extra), da so gewährleistet bleibt, dass bei einem Ausfall von einer davon weiter Musik ertönt. Ein Grund wieso ich bisher keinen Laptop einsetze, wenn er abstürzt ist die Party vorbei. So passierte es einem DJ der in Berlin dieses Jahr extra aus der Türkei angereist war - Festplatte wollte nicht: Game Over.

    Vinyl ist immer noch in vielen Genres sehr up-to-date und für Pre-Release-Geschichten in Verwendung, aber ist schon seeeehr unbequem.

    Hast du gute Erfahrungen mit Traktor Scratch? Ich habe es auch einmal ausprobiert, da fand ich es nur sehr mittelmäßig und mit meinen alten Zeiten, als auch ich noch Kiloweise das Vinyl gestemmt habe, nicht zu vergleichen, dann lieber die guten alten CDJs.

  • Steeven B
    Beiträge
    373
    • 22. Januar 2009 um 18:11
    • #35
    Zitat von &quot;LJ Bush&quot;

    Die mit Laptop spielen an meheren Abenden oft eine recht gleiche Playlist weil sie einfach in Ihren aber tausend von Tracks einfach keinen Überblick mehr haben.

    ehm du wiedersprichst dir selber. umso mehr tracks umso eine größere auswahl ist gegegeben. und leute die ihre sammlung aus dem "ff" kennen (cd sammlung) sind sicher noch fixierter auf ihre "lieblingstracks" als welche die nciht so eine starke bindung zu bestimmten liedern (mp3 sammlung) haben. allerdings kann man pauschal nicht sagen das eine mp3 sammlung riesig ist oder man sie nicht so gut kennt wie jemand anderes seine cd sammlung.

    Die bessere kenntnis über die eigene musiksammlung mag zwar acuh von vorteil sein kann aber auch negativ sein. Aber in dem zusammenhang wie du es beschrieben hast ist es eher negativ.

    ich selber nutze für mobil dj sachen 2 x cdj 400 + djm 700 + virtualdj: es ist einfach, kompakt, billig, stabil und man hat recht guten überblick über die musik sammlung.
    für electro/minimal gigs nutze ich kein virtual dj sondern komplett manuell die cdj 400 + djm 700 mit musikmedien in form von usb-stick und cd´s.

    --> http://www.ms-dj-team.de <--

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 22. Januar 2009 um 18:42
    • #36

    Ok ich spiele wieder Lotto!!!!

    habe interessehalber mal wieder geschaut was es an Bedienteilen gibt. Bisher waren ja Hercules ganz gut gedacht aber schlicht nicht praktisch an der abendlichen Arbeit orientiert. CDJ 400 war auch nett aber mehr halt nicht. Da taucht doch glatt eine Pressemeldung auf Goo*** auf...

    Pioneer, die in meinen Augen die am besten zu bedienenden Player bauen (ok ich bekenne mich zu Grobmotorik und Wurstfingern) haben doch tatsächlich eine Console rausgebracht - yes, da erhört einen doch mal einer.

    Es ist in meinen Augen die übersichtlichste Console mit guter Anordnung und großen soliden Knöpfen. Die gibt's mit Multimedia Player oder mit Software. In meinen Augen das vielversprechendste seit Jahren! Seht selbst...

    http://www.pioneer.de/de/products/44/216/SEP-C1/media.html

    Jetzt meine Frage...hat jemand das Teil schon gesehen, in den Fingern gehabt, dran geschnuppert, damit sogar gespielt???

  • ewok
    Reaktionen
    7
    Beiträge
    2.541
    • 22. Januar 2009 um 20:56
    • #37

    Michael: Das ist das Bedienteil vom MEP7000 nur halt ohne die Laufwerkseinheit und somit auch ohne Audio-Out...

    http://www.pioneer.de/de/products/44…7000/index.html

    Gibt es schon mehrfach im Forum was zu zu lesen. Ich habe einen MEP hier, aber die PC-Funktionen noch nicht genutzt, weil ich mir den gekauft habe, weil ich eben keinen PC mitschleppen will :)

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • michael beyer
    Beiträge
    2.136
    • 22. Januar 2009 um 21:57
    • #38

    Lesen kann ich - lach

    Meintest du die drei Beiträge? Mehr gibt die Suchfunktion nicht her udn einen Test/Praxisbericht leider auch nicht. Wird ne harte Nuss da jemand zu finden, der das Teil nicht nur verkauft sondern auch noch kennt.

  • fabian hütte
    Beiträge
    106
    • 23. Januar 2009 um 13:15
    • #39

    Ich persönlich fänd es sehr schade wenn die cd aussterben würde...

    Auflegen mit Software? Grauenvoll... CD mit CDJ 1000er oder viel besser noch Vinyl mit sl 1210. Das ist einfach ein muss (im House-Electro Bereich) und wird sich meiner Meinung nach auch noch sehr lange halten.

    Sonst stimmt einfach der flair nicht.

    MfG

  • LJ Bush
    Beiträge
    3.953
    • 23. Januar 2009 um 13:54
    • #40

    Zu 1.: Mit einem klaren Konzept meine ich das folgende:
    Wer auf Mottopartys (30'igster, Black, Elektro,.....) Musik macht sollte sich schon ein paar Gedanken machen was er spielen will. Evtl. gibt es vom Betreiber o. ä. auch Musikwünsche die eingebracht werden müssen. Desweiterem ist es völlig nervend wenn jemand 4 mal am Abend das selbe Lied spielt nur weil es grad in den Charts ist und alle dazu abfeiern.
    Ein Konzept soll bedeuten das man weiß was man macht, sprich am Anfang einen ruhigeren Mix, dann übergeht zu aktueller Chart Musik mit her man anheizen kann (vorwiegend Black/RNB weil ....naja ihr wisst schon^^) und ab dann kann man das ganze ruhig etwas lockerer angehen mit House, weiteren Charts, Dance. Gegen 2-3 baue ich gerne einen Partyblock ein wo dann Rock, Schlager und Partymuse kommt (alles was man zum abfeiern braucht (auch Scooter!)). Die Zeiten kann man nie fest planen und wozu die Leute am Abend bock haben sind auch sehr wechselhaft aber ein grobes Grundkonzept, ein Grundgrüst, sollte schon vorhanden sein. Obwohl man sich irgendwann einfach keine wirklichen Gedanken mehr macht weil jeder seine Art/Konzept schon verinnerlicht hat.

    Steeven B
    Also das mit dem Laptop kann man wirklich nicht pauschal sagen. Bei vielen, also auf jeden mehr als CD/Vinyl DJs, ist dies nach meiner Erfahrung aber der Fall. Das Problem ist hier einfach die bei meisten die Flut an Track die eh nie gespielt werden und dazwischen verstecken sich die guten wenn du weißt was ich meine. Also Ordnung ist hier das A und O.

    michael beyer
    Das Bedienteil an sich ist super nur die Software ist scheiße. Kenne 2 DJ Kollegen die den Vorgänger haben und da lastet die Software, wenn beide Player aktiv sind, dass Notebook 100% aus. Das sind beides P4 mit 2,8 GHz und 1028MB RAM und Windows XP.

    Sind sie PA-Krank?
    JA! :)

Anstehende Termine

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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

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