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Ld pa 1000 defekt

  • Oliver Pfeifer
  • 12. Mai 2009 um 21:52
  • Oliver Pfeifer
    Beiträge
    8
    • 12. Mai 2009 um 21:52
    • #1

    Hallo an alle!

    Ich habe die Suche zwar schon benutzt, aber ich habe nicht wirklich was gefunden!
    Kann aber gut sein, dass ich einfach nichts gefunden habe, da ich mit der Suche nicht so recht zurechtkomme!

    Zu meinem Problem:

    Ich habe eine Ld Pa 1000, die sofort nach dem einschalten wieder ausgeht!
    Die Lüfter laufen an und die Led´s leuchten auf, dann geht sie sofort wieder aus!
    In einem Thread habe ich gelesen, dass dieser Fehler öfter auftritt, ich habe aber nichts konkreteres gefunden!
    Lässt sich das Problem mit "geringem Aufwand" von einem Profi lösen, oder soll gleich ne neue Endstufe her?

    Vielen Dank im Voraus

    Mfg Olli

  • pm-acustics
    Profi
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    Beiträge
    3.542
    • 12. Mai 2009 um 22:04
    • #2
    Zitat von "Oliver Pfeifer"

    Zu meinem Problem:

    Ich habe eine Ld Pa 1000, die sofort nach dem einschalten wieder ausgeht!
    Die Lüfter laufen an und die Led´s leuchten auf, dann geht sie sofort wieder aus!
    In einem Thread habe ich gelesen, dass dieser Fehler öfter auftritt, ich habe aber nichts konkreteres gefunden!

    Der Crowbar Schutz hat ausgelöst und trennt den Amp von der Netzspannung um schlimmers
    zu vermeiden. -> Normals Schutzverhalten

    Tip: Wahrscheinlich ein oder mehrer Endtransistorern in einer der beiden Leistungsblöcke defekt.

    Zitat


    Lässt sich das Problem mit "geringem Aufwand" von einem Profi lösen, oder soll gleich ne neue Endstufe her?

    Ohne es genau vor der Nase zu haben, nicht ganz einfach. Wenns nur ein zwei Transen sind...+ etwas Hühnerfutter ist das sicher recht einfach zu beheben.

    Wenn im größen Stile Leiterbahnen den Aggregatzustand gewechsel haben schaut es allerding wieder anderst aus...glaube ich allerdings weniger.

    Alternativ: Auf Ebay gibt es für den def Amp 100-150 EUR...

    Wie alt ist der Amp ? Neu gekauft vom Händler oder über privat?

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Oliver Pfeifer
    Beiträge
    8
    • 12. Mai 2009 um 22:10
    • #3

    Danke für die schnelle Antwort!

    Der Amp ist schon älter und von privat!
    Ich habe den Amp an einen Elektroniker weitergegben, der "Hifi-bastler" ist!
    Jedoch sagte er mir, dass er ohne Schaltplan nich weiter kommt, oder es zu lange dauert bis er
    weis, woran es genau liegt!
    Bekomme ich nen Schaltplan irgend wo her?
    Habe den Amp ja von keinem Händler, das wird das Problem sein oder?

    Mfg Oliver

  • rockline
    Profi
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    198
    Beiträge
    4.440
    • 12. Mai 2009 um 22:12
    • #4

    Der Reparaturaufwand ist erheblich!
    Das von Dir beschriebene Symptom ist nur die Reaktion der Schutzschaltung. Diese Protection wirkt auf der Primärseite des Netztrafos, im Fehlerfall wird also sofort die komplette Kiste abgeschaltet. Dazu sind ua. in der umfangreichen Primärschaltung auch die Triacs gedacht.
    Die Fehlerursache kommt aus den Powerboards (Links oder Rechts), Reparatur ist kaum wirtschaftlich machbar, sondern nur durch Verwendung eines kompletten Austauschmoduls sinnvoll - doch woher nehmen?
    Ich denke der Service beim Vertrieb (Adam Hall) ist das naheliegenste, oder gleich die Investition in eine neue Endstufe.
    Wir haben hier selber eine gute Serviceabteilung, aber aus zeitintensiven Reparaturen an LD Powerboards habe ich eins gelernt: daran kann man nichts verdienen.

    Edit: ich habe schon PA1000 auf dem Tisch gehabt wo alle Endtransistoren ohne Fehler sind, aber das Powerboard trotzdem über den Latch ein Protectionsignal an das Netzteil abgibt. Simuliert man ein Zwangseinschalten, so würden einem die Spannungsumschalt MosFets um die Ohren fliegen, da durch ein vollkommen unkontrolliertes Vollaussteuern (DC) der Strom absolut aus dem Limit geht. Zwangseinschalten geht nur über Strombegrenzungswiderstände in den Rails - und ohne Zwangseinschaltung geht die Fehlersuche nicht. Kurzum; viel Gemurkse für nix.
    Kleiner Tip: sollten die Endtransistoren alle in Ordnung sein, dann schaut nach der OP-Amp Spannungsversorgung des betreffenden Powerboards. Ich meine da war mal was mit Z-Dioden... :roll:
    Welches Powerboard defekt ist dürft ihr selber rausfinden, Stichwort Zwangseinschaltung...... :twisted:
    Besser: Austauschmodul.
    Woher? Adam Hall.
    Der Kreis schließt sich, entweder ab nach A.Hall damit, oder gleich in den Kübel.

  • Jürgen Klingel
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    4.858
    • 13. Mai 2009 um 22:16
    • #5
    Zitat von "rockline"

    Edit: ich habe schon PA1000 auf dem Tisch gehabt wo alle Endtransistoren ohne Fehler sind, aber das Powerboard trotzdem über den Latch ein Protectionsignal an das Netzteil abgibt. Simuliert man ein Zwangseinschalten, so würden einem die Spannungsumschalt MosFets um die Ohren fliegen, da durch ein vollkommen unkontrolliertes Vollaussteuern (DC) der Strom absolut aus dem Limit geht. Zwangseinschalten geht nur über Strombegrenzungswiderstände in den Rails - und ohne Zwangseinschaltung geht die Fehlersuche nicht.


    ...womit sich die Katze wieder selber in den Schwanz beißt und das Ganze in aufwendiges Gefummel ausartet (mit dem Risiko noch was unbeteiligtes "hochzujagen")
    Also ehrlich, bei diesen "Billig-Teilen" ist langes Fehlersuchen echt vergebliche Liebesmüh...
    JM2C, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Peerless
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    4.334
    • 14. Mai 2009 um 08:44
    • #6

    ..ich hatte nen ähnlichen fehler. kostenaufwand beim hall ca. 60 euro.... klemm mal die einzelnen endstufenblöcke ab, dann kannst du den fehler auf eine seite eingrenzen und nur diesen block einschicken. oder du benutzt die endstufe nur noch mono und lässt den defekten block abgeklemmt

    http://www.ae-rental.de

  • audio-pip
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    1.412
    • 14. Mai 2009 um 12:53
    • #7

    :shock: na lasst aber mal die Kirche im Dorf.

    Wer schon mal einen Amp auf dem Tisch hatte und die Kenntniss der Reparatur hat kann den ohne weiteres
    auch ohne Plan reparieren.
    Ich kauf öfters mal defekte an um die zu flicken (Hobby) ist manchmal viel Sucharbeit aber darauf
    kommt es mir ja an. Fehler finden und stolz sein!
    Von Vorteil ist wenn man diverse Messgeräte hat. Jetzt mal abgesehn von einem Multimeter ein
    Oszi mit Komponententester oder der Komponententester von ELV spart da unheimlich an Lötarbeit. Denn nicht jedes Bauteil
    was sich am Multimeter komisch verhält muss gleich durch sein.
    Ach und bei LD fliegen öfters mal diverse Dioden durch.(unselektierte oder schlecht selektierte Bauteile)

    Sebastian

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
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    4.858
    • 14. Mai 2009 um 13:06
    • #8
    Zitat von "audio-pip"

    :shock: na lasst aber mal die Kirche im Dorf.

    Wer schon mal einen Amp auf dem Tisch hatte und die Kenntniss der Reparatur hat kann den ohne weiteres
    auch ohne Plan reparieren.
    Ich kauf öfters mal defekte an um die zu flicken (Hobby) ist manchmal viel Sucharbeit aber darauf
    kommt es mir ja an. Fehler finden und stolz sein!
    Von Vorteil ist wenn man diverse Messgeräte hat. Jetzt mal abgesehn von einem Multimeter ein
    Oszi mit Komponententester oder der Komponententester von ELV spart da unheimlich an Lötarbeit. Denn nicht jedes Bauteil
    was sich am Multimeter komisch verhält muss gleich durch sein.
    Ach und bei LD fliegen öfters mal diverse Dioden durch.(unselektierte oder schlecht selektierte Bauteile)

    Sebastian

    Alles anzeigen


    Schon richtig, Erfahrung, Fleiß, Probieren und ein paar Messgeräte lassen den Hobbybastler günstig zu funktionierenden Endstufen kommen.
    Der Threadstarter offenbar hat nicht das Glück über diese Dinge zu verfügen.
    Dem Elektroniker-Kumpel sollte es aber gelingen, zumindest den defekten Funktionsblock auszumachen.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Oliver Pfeifer
    Beiträge
    8
    • 14. Mai 2009 um 21:28
    • #9
    Zitat von "Jürgen Klingel"


    Schon richtig, Erfahrung, Fleiß, Probieren und ein paar Messgeräte lassen den Hobbybastler günstig zu funktionierenden Endstufen kommen.
    Der Threadstarter offenbar hat nicht das Glück über diese Dinge zu verfügen.
    Dem Elektroniker-Kumpel sollte es aber gelingen, zumindest den defekten Funktionsblock auszumachen.

    Gruß, Jürgen


    Ja genau, ich habe nicht wirklich Ahnung von dieser Materie! Aber mein Bekannter führt solche Reparaturarbeiten Hobbymäßig aus und er hat auch das entsprechende Equipment.
    Ich hoffe, dass er mit den Schaltplänen weiter kommt und den Fehler bald findet!

    Danke für die vielen Antworten!
    Ich bin gespannt wieviel das ganze am Ende kosten wird!

    Mfg Oliver

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