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clusterfähig ???

  • Alexander Weber
  • 22. Mai 2009 um 19:20
  • Alexander Weber
    Beiträge
    174
    • 22. Mai 2009 um 19:20
    • #1

    Hi,

    ich würde gerne mal wissen welche Voraussetzungen gegeben sein müssen um LS clustern zu können?
    Die Abstrahlung des Hochtöners darf maximal 60 Grad sein, ist das richtig?

    gibs sonst noch was zu beachten?

  • treibsand
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    1
    • 22. Mai 2009 um 21:00
    • #2

    Es gibt keine absoluten Kriterien, die ein Top "Clusterfähig" machen...

    Was man aber grundsätzlich beachten sollte:
    Das Top sollte eine brauchbare "Richtcharakteristik" haben. Das wird es natürlich nie über den gesamten Frequenzbereich, aber beim Clustern sollten die HT's möglichst wenig Interferenzen verursachen.
    Ein Kriterium dafür ist, dass sie möglichst dicht aneinander aufgestellt werden können, um "EIN" akustisches Zentrum zu erzeugen, ein weiteres, dass sie eben nicht den gleichen Raumwinkel versorgen.
    Ein zweites, dass sie eben nicht allzu breit abstrahlen.
    Der Mitteltonbereich ist zwar etwas gutmütiger - dank der grösseren Wellenlänge - aber eben auch nicht zu vernachlässigen, da die Interferenzen dort schnell mal einen grösseren Publikumsbereich beackern.
    Somit ist ein enges Gesamtverhalten der Box wichtig.

    Weiterhin ist das Gehäusedesign ein interessanter Punkt.
    Schräge Wände bringen den unbedarften User dazu, die Boxen stumpf aneinander zu stapeln. Dass sowas nicht immer schlau ist, weiss man spätestens bei d&b C4 oder der HK R-Serie. Durch unpassende Winkelungen werden Interferenzen besonders verstärkt.

    Die 60° sind eher eine praxisrelevante Notwendigkeit.
    2x 60° = 120°... alles, was breiter abstrahlt, ist irgendwann problematisch (feedbacks auf der Bühne) oder absurd (Beschallung neben der Bühne). Dafür zählt aber eher die gesamte Charakteristik des Tops, als ausschliesslich die des HTs.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • slaytalix
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    1
    • 23. Mai 2009 um 12:08
    • #3

    60° sind schon fast zuviel, GAE schreibt bei der Director z. B. vor, die Tops mit den Trapezgehäusen nach außen abzuwinkeln & nicht beim Clustern vorn gerade auszurichten.

    40° wie bei unseren Bell VPS 420 T können als Würfelbox geclustert werden wie auch genannte D & B C 4 (402)

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • Kracky
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    12.055
    • 23. Mai 2009 um 16:32
    • #4

    Der Abstrahlwinkel und die richtige Winkelung der Topteile zueinander ist ja schon erwähnt, was vielleicht auch ganz gut wäre, wenn der Lautsprecher ansich über einer Hornform verfügt die fürs Clustern geeigneter ist. Ein CD Horn z.B. hat ja mehrere Beugungswinkel um eben die Abstrahlung Konstant zu halten, das ist bei Einzelanwendung eines Lautsprechers von Vorteil weil er einer Bündelung bzw. Beambildung vorbeugt wenn das Horn entsprechend groß gestalltet ist, beim Clustern wäre solch eine Bündelung aber schon wieder ehr vorteilhaft, deswegen sind hier z.B. expotential Horner die geeignetere Wahl, sie bringen zwar dann bei Einzelanwendung des Lautsprechers schwächen mit sich aber im Cluster sind die Interferenzen untereinander geringer. das ist z.B. auch ein Grund warum man in der PAF212, dem Forumsprojekt, eben dieses 18Sound Horn gewählt hat. Aber gut, das sind Feinheiten, ich denke im Bereich des Party-PA wo man immer wieder sieht das 90° Abstrahlende Lautsprecher in Rudeln gestellt werden ist schon das beachten von Abstrahlwinkel und Winkelung zueinander ein sehr guter Anfang.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

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