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Mobile Akkubetriebene Anlage !!!!

  • MarcLamschick
  • 26. Mai 2009 um 14:30
  • MarcLamschick
    Beiträge
    2
    • 26. Mai 2009 um 14:30
    • #1

    So liebe Gemeinde

    da ich einige fragen habe und schon gemerkt habe das es hier schon einige gibt die sich mit der Materie auskennen stelle ich euch mal mein Projekt vor.

    Also:

    Ich nehme ein DJ-Case größe ist optional,
    dort eine Autobatterie reingestellt mit 12V 63Ah,
    ein standart ladegerät aus dem baumarkt wird fest an die batterie angeschlossen,
    so für die Musik nehme ich ein Autoradio von JVC mit mp3 und usb unterstüzung 4x50 watt,
    2 duo lautsprecher aus der hifi serie mit je 60 watt rms,
    einen woofer mit 300 watt rms,
    eine auto hifi endstufe 2/1 kanal mit 1200 watt max/ 275 rms an 4 ohm für den woofer

    so dann kommen noch die kleinigkeiten wie batterieumschlater, spannungsanzeige und sowas dazu.


    so nun komme ich zu meinen Fragen:
    1. da die Anlage meist im Freien verwendet wird reichen da die hifi Lautsprecher oder eher Pa Lautsprecher?
    (wäre nett wenn es eine technische antwort wäre was die watt/schalldruck/klang ausmacht)

    2. die errechnete batterielaufzeit (dadurch könnte ich die batterie größer/kleiner wählen)

    Wäre super nett wenn ihr mir da weiterhelfen könntet....
    Liebe Grüße Marc

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 26. Mai 2009 um 14:59
    • #2

    Willkommen im Forum!
    Ich würde für Outdoor Pa-Boxen nehmen.
    Hifi bedeutet meist Breitabstrahlend, um den Raum besser zu füllen. Draussen ist es aber besser, die Schallenergie dorthin zu bringen wo sie benötigt wird, also ist eine engere Abstrahlung von Vorteil.
    Ausserdem haben Pa-Boxen tendenziell einen höheren Wirkungsgrad.
    Wenn es darauf ankommt, laut und lang draussen Musik zu machen, würde ich dir was horngeladenes empfehlen ;)

    Zitat

    (wäre nett wenn es eine technische antwort wäre was die watt/schalldruck/klang ausmacht)


    Die Watt-angaben geben die Belastbarkeit des Lautsprechers an. Vor allem Billige Hersteller schönen hier gerne etwas, oder machen völlig überzogene MAX Power Angaben.

    Bei Endstufen ist das im car-hifi Bereich ähnlich.

    Halbwegs verlassen kann man sich auf die Wrms-Angaben, wobei die Endstufe ein Stück mehr Leistung liefern können sollte als die RMS-Belastbarkeit des Lautsprechers.

    Die Belastbarkeit allein lässt aber noch recht wenig Rückschlüsse auf die maximale lautstärke zu, wichtig ist hier der Kennschalldruck, häufig als Wirkungsgrad bezeichnet. er wird in dB/1W/1m anggeben. eine steigerung des Schalldrucks um 3dB erfordert eine Verdopplung der Endstufenleistung. Wenn, wie bei dir, nicht so viel energie zu Verfügung steht, ist es besonders wichtig, auf einen hohen "Wirkungsgrad" zu achten.

    Nur mal ein paar Beispiele:

    ein üblicher Kennschalldruck von Pa-Boxen ist 99dB/1W/1m, dies entspricht ca 5% Wirkungsgrad

    bei hifi-Lautsprechern findet man häufig angaben um 86dB/1W/1m, dies entspricht nur 0,25%

    Um die Gleiche akustische Energie zu "erzeugen" müsstest du also das 20-fache an elektrischer Energie aufwenden.

    Zum Klang: Wie hoch sind deine Ansprüche? Welche Musik soll gespielt werden?
    Charts und elektronische Tanzmusik gehen immer irgendwie, wenn genügend Bass vorhanden ist. Je mehr es in den Rock/Metal Bereich (oder auch Klassik) geht, desto präziser müssen die Lautsprecher sein.

    edit1:schlechtschreibung
    edit2: Zur Batterielaufzeit ist es schwer, genau Angaben zu machen. Die Kapazität der Batterien sind auf eine bestimmte Entladungsstromstärke hin angegeben. Ausserdem hängt sie von dem Dynamikumfang der Musik ab und auch vom wirkungsgrad der Endstufen.

    das folgende ist nur eine grobe Schätzung!

    Angenommen, du würdest eine Maximalleistung von 1kW nutzen:
    Wirkungsgrad der Endstufen: geschätzte 70%
    Den Scheitelfaktor (unterschied zwischen Eeffektivleistung und Maximalleistung) schätzen wir mal auf 16dB, was bei einer Energiegröße ca. dem Faktor 40 entspricht.
    den Verbrauch der sonstigen Geräte beziffern wir einfach mal mit 20W.

    also ergibt sich eine Akkulaufzeit von:

    (12V*63Ah):{[(1000W:0,7):40]+20W} = 13,5h

    Einmal editiert, zuletzt von hias.h (26. Mai 2009 um 15:15)

  • MarcLamschick
    Beiträge
    2
    • 26. Mai 2009 um 15:07
    • #3

    wow erstmal krasses dankeschön für die ´super antwort.

    so das heißt das für outdoor man eher pa nehmen sollte aber wie sieht es da mit dem bass aus... und das andere ist sind pa lautsprecher teuer wie hifi ???

    wenn ich pa nehmen würde könnte ich ja mit weniger lautsprecherleistung die gleiche dB erreichen ... was bedeuten würde ich könnte ne kleinere endstufe nehmen.

    also zur musik wird da meist charts und elektro bis techno gespielt ... deswegen ist der klang nicht auschlaggebend aber was wichtig wäre ist der druck.

    danke nochmals recht herzlich.

  • slaytalix
    Verifiziert
    Reaktionen
    55
    Beiträge
    4.907
    Marktplatz Einträge
    1
    • 26. Mai 2009 um 17:58
    • #4

    Willkommen im Forum :)

    Evtl. kann man auch Akkulautsprecher mieten. http://www.fohhn.de hat hier diese Easyport. Monacor TGX 600 etc. Dort sind Blei-Gel Akkus eingebaut, die man vorher auflädt. Auch mit CD Einschub, MP & UHF Mikrofon

    Sonst eine PA mieten für höhere Ansprüche an Sound sowie ein größere Stromaggregat in der Größenordnung > 3 KVA (Kilovolt-Ampere) mit einer Dauerleistung von ca. 2800 Watt bei einem Wirkfaktor cos phi von ca. 0.9

    THW oder Rotes Kreuz verleihen auch an Vereine, sonst eben Aggrekko oder Boels als prof. Anbieter. Einige User im PA Forum vermieten auch Strom-Generatoren

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • abrax
    Beiträge
    108
    • 27. Mai 2009 um 01:28
    • #5

    eine weitere interesante Variante fix und fertig gibts bei Thomann. Alesis Transaktive Mobile. Sieht ganz gut aus find ich, auch der Preis sit aktzeptabel. Hat die schon mal jemand ausprobiert?

  • Seibel
    Beiträge
    2.184
    • 27. Mai 2009 um 12:57
    • #6

    Wenn ich irgendwo Musikhören will schnappe ich mir einen Ghettoblaster der laut genug ist, packe meinen Stromaggregat den ich über Ebay für 60euros geschossen habe mit dem Blaster aufs Rollbrett und los gehts... ab und zu mal Tanken fertig ist das Mobile Musiksystem.

    Kostenpunkt
    Ghettoblaster 20-60 Ebay
    Stromaggeregat 60€
    Macht unterm Strich 120€
    Du wirst so günstig nicht bauen

    http://www.sodiumsound-eventtechnik.de

  • matthias falke
    Beiträge
    1.844
    • 27. Mai 2009 um 14:16
    • #7

    Hallo.
    Ich habe mir auch mal was in der Art gebaut, und gleich eine Arta-Meßbox integriert. So kann ich mal schnell in den Garten um zu messen, oder in der Pampa Musik hören.

    War zwar mehr eine Resteverwertung, aber hat sich schon bezahlt gemacht.
    Gruß Matthias

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 27. Mai 2009 um 14:49
    • #8

    Es hängt alles vom Anspruch ab.
    Je nachdem wie viele Leute mit welchem Pegel und welcher Qualität wie lange beschallt werden sollen, muss mehr oder weniger Aufwand betrieben werden.

    Als Hintergrundmusik für kleine Grillfeste und dergleichen wird es wohl reichen, 2 Hifiboxen mit 5" Tieftönern mittels eines Autoradios anzutreiben. Evtl. noch einen Kleinen Sub dazu und fertig. Wenn man sich die Teile gebraucht aus der Bucht angelt sollte man mit unter 100€ hinkommen, inklusive Akku (müssen keine 63Ah sein).

    Wenn es wirklich Discopegel für eine mittlere Anzahl Partypeople sein muss und auch noch gute Qualität haben soll, wird man für die Lautsprecher alleine hohe vierstellige Beträge budgetieren müssen. Dazu dann noch Endstufen, und eben die Stromversorgung.

    Dann sind Stromaggregate wirklich die bessere Wahl.
    Die machen allerdings Lärm, also auch an ein Langes, für draussen geeignetes(!) Kabel denken.

    Für kleine Sachen ist Akkubetrieb von Vorteil:
    Leiser, leichter, weniger Lärm, weniger Gestank, sicherer, kaum Betriebskosten und auch billiger.

  • niklas müller
    Beiträge
    138
    • 27. Mai 2009 um 17:51
    • #9

    Hi,

    also ich würd das ganze gleich in nen Bollerwagen eibauen: http://www.youtube.com/watch?v=gJAoS3Ou7Zs
    So habe ich das auch gemacht, der Stromerzeuger steht in einem "Kasten" mit doppelten Wänden, die mit Steinwolle gedämmt sind. Damit es nicht zu heiss wird, ist unten ein Lüfter eingebaut, der frischluft rein zieht, oben wird die abwärme duch ein PVC Rohr "abgelassen", das Auspuffrohr ist auch in das PVC Rohr verlegt. So kann man das nartürlich auch ohne Bollerwagen machen, nur mit nem Wagen drunter bekommt man es draußen besser bewegt, auf dauer schlaucht son 80 Kilo teil doch schon ein wenig :D
    Für den Stromerzeuger kannst du so um die 2-300 Euro rechnen wenn es ein 4Takt-Synchrongenerator sein soll. Aussen dran schraubst du einfach ne Aufputz Steckdose und gut ist. Das ganze kannst du ja einfach auf nen stink normalen Bollerwagen bauen, der kostet vllt. 40 Euro. Also im Endeffekt hast du das ganze für ca. 4-500 Euro. Stinkt eig. nicht, ist auch sehr leise wenns gedämmt ist und liefert im Vergleich zur Autobatterie dauerhaft nen Haufen Leistung.

    gruß niklas :D

    ich mache auch mal fehler, also nich aufregen

  • hendrik fischedick
    Beiträge
    643
    • 29. Mai 2009 um 16:20
    • #10

    Wenn es kleiner und handlicher werden soll siehe meinen Bierkistenthreat. Boxenempfehlungen etc stehen drin. Glecih kommt mein Haus und Hof-Schreiner vorbei und dann schaeun wir mal, wnn ich das Teil baue. Aber die "erste Version" ist schon gut laut, aber die andere wird das natürlich toppen.

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