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  4. Verstärker

LD Systems 1800 defekt

  • Rik8119
  • 11. Juni 2009 um 01:33
  • Rik8119
    Verifiziert
    Beiträge
    10
    • 11. Juni 2009 um 01:33
    • #1

    Hallo alle zusammen,

    ich habe folgendes Problem:

    und zwar ist meinem kleinen Bruder meine LD Systems 1800 kaputt gegangen. Die war auf ein viertel aufgedreht und hatte 2 MBH-118 (8 Ohm) von Jobsti Parallel an Brücke dran.
    Jetzt hat mein kleiner Bruder die 2 Adrigen Kabel benutzt obwohl im Handbuch steht man solle von einem 4 Adriges Kabel nehmen ( 1+/2+ und 1-/2- werden jeweils in der Box kurzgeschlossen).
    Die Filter waren auch nicht drin und kurz nach dem Einschalten knackte es, die Boxen fingen an zu qualmen (wahrscheinlich die Schwingspule) und die LD schaltete sich aus. Beim einschalten waren die Protektleuchten an und es passierte nix mehr, hat irgendwer eine Ahnung was passiert ist?
    Hab ich die Boxen irgendwie falsch zusammengebaut?
    Oder waren die Kabel schuld?
    Bin echt ratlos und will nicht, dass mir das nach der Reparatur wieder passiert,

    danke schonmal, Rik.

    Der Sound heiligt die Mittel.

  • sven heinze
    Beiträge
    1.368
    • 11. Juni 2009 um 09:35
    • #2

    guck mal nach ob du in der endstufe austauschbare sicherungen findest , warum hast du die 1 und 2 kurzgeschlossen ?

    hallo ich bin neu würde mich gerne hier mal erkundigen

  • Rik8119
    Verifiziert
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    10
    • 11. Juni 2009 um 09:44
    • #3

    Ja also mit meinem Verständniss hab ich da keine austauschbaren Sicherungen gefunden (heisst nat. überhaupt nicht, dass keine da sind)..
    Die 1 und 2 habe ich in der Boxe kurzgeschlossen weil das so in der Betriebsanleitung steht, ich nehme an, dass über das verbinden der + und - des Speakonkabels die beiden Kanäle gebrückt werden. Allerdings wenn das so ist weiss ich nicht warum der Verstärker kaputt gehen sollte wenn man die beiden MBHs parallel an nur einen Kanal hängt.
    Ich nehme ja an, dass die Endstufe kaputt gegangen ist und dann Gleichstrom auf die boxen gegeben hat, die frage ist halt nur warum sollte sie bei dem Aufbau kaputt gehen?

    Der Sound heiligt die Mittel.

  • Rik8119
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    • 11. Juni 2009 um 10:06
    • #4

    Das ganze funktionierte ja auch ne Weile lang bis es ein Knacken gab, und dann waren halt die Leuchten an und die Boxen qualmten.

    Der Sound heiligt die Mittel.

  • DJheini
    Moderator
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    • 11. Juni 2009 um 10:16
    • #5

    1. Wo steht in der Betriebsanleitung das man IN DER BOX 1+ und 2+ usw. miteinander verbinden soll?
    2. Solltest du tatsächlich ein 2-poliges Lautsprecherkabel benutzt haben und die unter 1. genannte Verbindung wirklich nur
    in den Boxen haben und nicht in einem der Speakon-Stecker, dann ist deine endstufe einfach nur kaputt gegangen und hat
    deine Boxen leider mitgerissen. (Warum auch immer.)

    Setzte dich am Besten mal mit dem Händler/ Verkäufer der Endstufe in Verbindung,
    vielleicht hast du Glück und die ersetzen dir die defekten Lautsprecher-Chassis.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • sabbelbacke
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    • 11. Juni 2009 um 17:42
    • #6

    Was für Speaker waren das denn? Beschreib mal ganz genau, wie das Verkabelt wurde...

    hornresp

  • Rik8119
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    • 11. Juni 2009 um 20:01
    • #7

    http://img87.imageshack.us/img87/5198/verkabelung.jpg
    Die Boxen waren an dem separaten Speakon-Brücke Ausgang der Endstufe angeschlossen.

    Sollte ungefähr erklären wie es verkabelt wurde, die Chassis sind die:
    http://www.thomann.de/de/rcf_l18s801_8.htm

    kann man eigentlich nicht viel falsch machen Gehäuse bauen Chassis rein plus an plus, minus an minus. Ist halt nur das 2-Adrige Kabel angeschlossen worden, aber kann das den Verstärker kaputt machen?

    Der Sound heiligt die Mittel.

  • Andi Groß
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    • 11. Juni 2009 um 20:08
    • #8

    Der hat die Chassis parallel an nur einem Kanal laufen lassen.
    D.h. einen Kanal mit 4 ohm belastet, den anderen garnicht.#
    Kaputtgehen kann da, meines Wissens nach, nichts.

  • Rik8119
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    • 11. Juni 2009 um 23:43
    • #9

    Danke, dann muss wohl doch was anderes defekt gewesen sein.
    Werd ich dann wohl nicht gewahr, ohne das einer mit Ahnung dabei kuckt. Mal abwarten, was die Leute von Adam Hall dazu sagen.

    Der Sound heiligt die Mittel.

  • sabbelbacke
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    • 12. Juni 2009 um 00:28
    • #10

    Also entweder bin ich nach dem abendlichen Umtrunk mit den trinkfreudigen Nachbarn geistlich cniht mehr auf der Höhe... oder die BA der SP-1800 ist bezüglich der Verkabelung totaler Murks... Das Verkabelungsdiagramm für Stereo/Bridge/Parallel Modus ist jedes Mal das gleiche.. Die Texterklärung ebenso, unterschiedlich ist nur die Schalterstellung und die Darstellung, wo der Stecker rein soll....

    Kann jemand mal nen Blick in die BA auf Seite 7 und 8 werfen?

    hornresp

  • DJheini
    Moderator
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    • 12. Juni 2009 um 08:24
    • #11

    Gegen den gleichen Anschluss der Speakonstecker in den 3 verschiedenen Betriebsmodi spricht ja nichts.
    Vorraussetzung ist ja nur, das die Speakonbuchsen im Verstärker auch so verschaltet sind.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Rik8119
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    • 13. Juni 2009 um 10:21
    • #12

    Danke schonmal für eure Anbtworten :wink: .
    Das bekommt man wahrscheinlich nur raus mit Schaltplan und Ahnung, oder?

    Kann es denn grundsätzlich sein, dass bei geringer Lautstärke, Tiefenanhebung im Mischpult, falscher Eingangsempfindlichkeit (kann hinten an der LD zwischen 0,775; 1; und 1,44V gewählt werden) die Endstufe überlastet wird wenn keinerlei Limiter oder Frequenzfilter eingeschaltet sind :?:
    Die Enstufe war zwar gebraucht hat aber so einen guten Eindruck gemacht. Somal LD von der Quali her eingentlich ok sind.

    Der Sound heiligt die Mittel.

  • Mechwerkandi
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    • 13. Juni 2009 um 11:54
    • #13

    Bei sachgerechter Handhabung ist es nicht möglich, eine moderne Endstufe kaputt zu kriegen.
    Bei nicht sachgerechter Handhabung sollte bei einer modernen Endstufe eine entspr. Schutzschaltung greifen.

    Frage beantwortet?

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Juni 2009 um 12:29
    • #14

    Holà, hier wird nicht mehr mit dem Zaunpfahl gewunken...

    ...das is nen ausgewachsener

    :grin: :grin: :grin: - leider hat er Recht :wink:

    Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 15. Juni 2009 um 05:40
    • #15
    Zitat von "Andi Groß"

    Der hat die Chassis parallel an nur einem Kanal laufen lassen.


    Sicher???

    Zitat von "HendrikRichter"

    ...und zwar ist meinem kleinen Bruder meine LD Systems 1800 kaputt gegangen. Die war auf ein viertel aufgedreht und hatte 2 MBH-118 (8 Ohm) von Jobsti Parallel an Brücke dran.

  • audio-pip
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    • 15. Juni 2009 um 16:14
    • #16
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Bei sachgerechter Handhabung ist es nicht möglich, eine moderne Endstufe kaputt zu kriegen.

    Alles eine definitionsfrage unter ausgang eines hohen Wissenstandes. :wink:

    Viele "leihen" glauben mit dem Volumenregler die Ausgangsleistung zu bestimmen frei nach dem motto bei voll aufgedrehtem Potie kommen 1000 Watt als kommen 250Watt bei 1/4 Stellung. :grin: Was natürlich totaler unsinn ist. Der Entstufen Block arbeitet immer unter voller Spannung nur das Eingangssignal wird begrenzt.
    Was also heisst das ich mit 1/4 aufgedrehter Endstufe eine signifikant höhere Chance habe meine Speaker zu Grillen als wenn es gleich voll aufdrehe...

    Man(n) lasse sich das bitte erstmal auf der Zunge zergehen... :wink:

    Sebastian

  • Mechwerkandi
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    • 16. Juni 2009 um 08:54
    • #17
    Zitat von "audio-pip"


    Der Entstufen Block arbeitet immer unter voller Spannung nur das Eingangssignal wird begrenzt.
    Was also heisst das ich mit 1/4 aufgedrehter Endstufe eine signifikant höhere Chance habe meine Speaker zu Grillen als wenn es gleich voll aufdrehe...


    Und Du bist dir sicher, das Du weisst, wie so was funktioniert?

    Zitat von "audio-pip"


    Was natürlich totaler unsinn ist.

  • audio-pip
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    • 17. Juni 2009 um 12:35
    • #18

    Ach wie schön diese Kopierfunktion dem Beitrag denn Sinn entreisst. :)

    Ja ich weiss wovon ich rede, denk mal drüber nach was in der Praxis passiert wenn der Amp nur
    zum teil "aufgedreht" wird...
    Und ich spreche jetzt nicht von irgentwelchen Utopiefällen! :wink:

    Sebastian

    noch als Tip: die Limiterschaltung liegt in der Signalkette hinter den Potis. :wink:

  • Mechwerkandi
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    • 17. Juni 2009 um 12:49
    • #19

    Axo.

    Zitat


    Viele "leihen" glauben mit dem Volumenregler die Ausgangsleistung zu bestimmen frei nach dem motto bei voll aufgedrehtem Potie kommen 1000 Watt als kommen 250Watt bei 1/4 Stellung.

    "leihen" meint "Laien". Das ist natürlich ein geringfügiger Unterschied.

    Ansonsten führt eine angemessene Reduzierung des Eingangspegels genauso zu einer Reduzierung von Störgeräuschen, wie "pop" oder "knack" impulse.
    Insofern sind wir da wieder auf der sicheren Seite... :grin:

  • audio-pip
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    • 17. Juni 2009 um 18:38
    • #20

    Hmm, naja...

    was willst du denn "schützen" den Lautsprecher oder den Verstärker?
    Wenn du es auf den Lautsprecher beziehst hast du natürlich teilweise recht
    an sonsten ist es eher kontraproduktiv.

    Sebastian

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