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TA18 und PA108 - Kombination sinnvoll?

  • ddt
  • 16. September 2009 um 16:00
  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 16. September 2009 um 16:00
    • #1

    hi,

    wir haben für kleinere sachen ein set aus sb-1800a (18er 280w) und zwei pa-108a (8"3/4").
    nun sind wir am überlegen, den bass durch einen ta18 aktivsub zu ersetzen, da
    der sb1800a leider doch etwas wenig bass macht, v.a. bei outdoor-geschichten.

    die frage: wäre diese kombination sinnvoll? oder gehen die zwei 8er tops dann doch unter?

    wichtig wäre halt guter tiefbass bei relativ wenig transportvolumen (dnb/black/reggae)
    deswegen fällt ein zweiter sb1800a wohl flach (außerdem finde ich da gar nix mehr...)

    mfg

    andreas

  • bernd siegritz
    Beiträge
    798
    • 16. September 2009 um 19:46
    • #2

    Tach,
    ich kenne die tops nicht, aber vielleicht würde die Lautstärke noch ausreichen,
    aber das Problem sehe ich hier bei der Trennfrequenz, sodass man dass ordentlich ankoppeln kann.
    Für angebracht halte ich zB. THE BOX PRO ACHAT 112 SUBA.
    EDIT: Sorry, habe nicht auf den möglichst "tiefen" Bass geachtet.

    Einmal editiert, zuletzt von BERND SIEGRITZ (16. September 2009 um 23:08)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 16. September 2009 um 20:40
    • #3

    Mit 12er bekommt er die gewünchte "tiefe" nicht (HipHop, Black).
    PA108A haben Lowcut bei 120 Hz. So hoch kann TA18 noch akzeptabel spielen.

  • puma
    Beiträge
    1.398
    • 16. September 2009 um 23:36
    • #4
    Zitat von "Jonnytrance"

    Mit 12er bekommt er die gewünchte "tiefe" nicht (HipHop, Black).
    PA108A haben Lowcut bei 120 Hz. So hoch kann TA18 noch akzeptabel spielen.

    Das Problem ist nicht, dass die Tops nicht grundsätzlich bis 120Hz runter kommen. Vielmehr ist das Problem darin zu sehen, dass diese kleinen Tops mit zunhemender Lautstärke nicht mehr die nötige Performance in den Tiefmitten liefern. Gerade wenn man schon überlegt auf einen stärkeren Sub umzusteigen, muss man sich doch ernsthaft Gedanken machen, ob auch das Top entsprechend Leistungsfähig ist.
    Ich persönlich sehe die Problematik in dem Bereich zwischen 100Hz und 200Hz. Der standard 18er Sub spielt nicht gerade perfekt überhalb von 100Hz(manche Modelle können das sogar überhaupt nicht gut) und das standard 8er Top ist einfach grundsätzlich nicht dafür ausgelegt bis zur unteren Trennfrequenz den Pegel eines 18er Subs liefern zu können. (Das ermöglicht allein schon die Physik nicht)
    Für mich ist der limitierende Faktor in dem ganzen System nicht der Sub, sondern das Top.

    Sinnvoll und denkbar wären 2 Varianten:
    1. Wenn es unbedingt ein 18er Sub sein muss, dann sollte man auf ein größeres Top umsteigen. 12" wäre da schonmal ein guter Anfang. Dies ermöglicht eine sauberes Klangverhalten auch in einem Trennbereich von 100 oder 90Hz. Dadurch muss der Sub nichtmehr so hoch und spielt insgesamt runder.
    2. Wenn es bei den vorhandenen Tops bleiben soll, wäre ein kleinerer Sub als der vorgeschlagene sinnvoll. Der vorgeschlagene 12er Achat Sub ist sicher eine gute Variante, lässt aber nicht den gewünschten Tiefgang zu. Ich könnte mir hier auch genauso gut ein 15" Modell vorstellen. Ist wohl der beste Kompromiss. Guter Tiefgang und gutes Klangverhalten bis 120-150Hz, wo man sinnvollerweise dann trennen sollte.

    Da wir selber zwangsweise ab und zu mit einer Kombination aus 8er Top und 18er Sub arbeiten mussten und ich die Problematik daher aus eigener Erfahrung kenne, kann ich nur jedem davon abraten. Selbst ein potentes 10er Top ist noch keine wirklich gute Kobination für einen 18er Sub, auch wenn es schon deutlich besser tut als die 8" Variante.

  • Dennis13
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    4.834
    • 16. September 2009 um 23:52
    • #5

    Der TA18 macht ungewöhnlich viel "drööhn", ist halt ein Bandpass, tief geht er, aber von präzisem Bass ist er dann doch sehr weit entfernt von. :wink: 8" Tops würd ich darüber aufgarkeinenfall setzen, eher 15" Tops, dann kannst du tiefer trennen, was dem dröhnen entgegenwirken wird. :)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 17. September 2009 um 00:25
    • #6

    Man kann grundsätzlich tiefer trennen und Frequenzen etwas auseinanderhalten, denn ne Senke ist nicht so wahrnehmbar wie ne Überhöhung.
    Dem Threadstarter fehlt nicht laut/leise, oder Klang (kotzende Tops) sonden einfach zu wenig Bass :wink: Und bei diesem Musikstill ist es halt um die 50Hz was fehlt.

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 17. September 2009 um 15:25
    • #7

    vielleicht noch ne zusatzinfo:

    meist ging das system für kleinere geburtstagsfeiern oder outdoor an einem aggregat
    raus. die lautstärke der tops hat den leuten immer gereicht, nur der bass war halt
    etwas dünn...

    mfg

    andreas

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 17. September 2009 um 15:51
    • #8

    ich kenn den ta18 jetzt nicht persönlich - kann mir aber generell nicht vorstellen daß ein bandpass bei der trennfrequenz 120hz klingt - bei moderaten pegeln mag sowas noch bis 100hz gehen - beim prügeln wäre aber wohl eher 80hz angesagt

    und 8er tops können dann da speziell im übergangsbereich nicht adäquat mitspielen - das wird wohl dann eine deutlich hörbare sache - und trennt man höher hat man nen dröhnbass

    kann mich also nur den vorpostern (puma und sunshine) anschliessen

  • tufkamawa
    Beiträge
    219
    • 17. September 2009 um 17:00
    • #9
    Zitat von "Thorsten Erpel"

    ich kenn den ta18 jetzt nicht persönlich - kann mir aber generell nicht vorstellen daß ein bandpass bei der trennfrequenz 120hz klingt - bei moderaten pegeln mag sowas noch bis 100hz gehen - beim prügeln wäre aber wohl eher 80hz angesagt

    ...

  • tufkamagi
    Beiträge
    945
    • 17. September 2009 um 17:41
    • #10

    Hallo.

    IMHO kann man ja bei den Trennfrequenzen durchaus ein paar Hz überspringen. Ist ja sogar besser.
    Es sollte doch kein Problem sein z.b. den Bass bei 100Hz zu trennen und das Top erst bei 130Hz.

    So eben in die Richtung. Man müsste das ganze mal simulieren, dazu müsste man allerdings jemanden fragen, der sich besser damit auskennt.

    Grüßle,
    elefelle

    ja, es geht noch lauter!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 17. September 2009 um 17:46
    • #11
    Zitat von "elefelle"

    Hallo.

    IMHO kann man ja bei den Trennfrequenzen durchaus ein paar Hz überspringen. Ist ja sogar besser.


    Eben!
    Und bis 100Hz spielt TA18 recht gut. Tops dann ab 120Hz (Lowcut Schalter betätigen). Und nein, es entsteht kein Loch.

  • Dennis13
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    4.834
    • 17. September 2009 um 17:51
    • #12

    Wenn man die Tops bei 130Hz trennt, fällt nach unten hin der Pegel noch steiler ab. 30 Hz unterschied zwischen den beiden Kandidaten wird mit großer Wahrscheinlichkeit zuviel sein, man beachte den Wirkungsgrad der PA108, der ist mit Sicherheit auch nicht bei 130Hz erreicht sondern bei wesentlich höheren Frequenzen. Ich würds allerhöchstens mit dem TA15 probieren, aber das ist auch ein Bandpass und wird genauso dröhnen bei 120Hz. (was will man erwarten für einen 348 Euro Aktiven Subwoofer?!?!..)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 17. September 2009 um 18:07
    • #13

    Laut T spielen PA108 65-18000 bei -3dB. Ok, ist zwar übertrieben, aber die machen 120Hz noch mit.
    Da die Flanken nicht so steil abfallen wird der Sub (auch bei 100Hz trennung) fehlende Frequenzen kompensieren. Vor allem weil der auch lauter spielt als Tops.

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 17. September 2009 um 21:58
    • #14
    Zitat von "Max Wagenblast"


    Hi,
    ich habe zwei TA18 und trenne sie bei 100 Hz da klingen sie relativ gut meiner Meinung nach . Ich habe auch die TA12 jedoch ohne Weiche aber das System läuft auch ohne Weiche relativ gut. Würde eine Frequenzweiche wie die T:racks DS2/4 (Wobeis die iwie nicht mehr zu kaufen gibt !?) dem System mehr Leistung bringen ?
    MfG Max W

    natürlich geht das top viel lauter und entspannter wenn es erst ab 100hz spielt - da solltest du wirklich in einen controller investieren und bässe und tops aktiv über 2 amps ansteuern

    und wenn die sache dann hardwaremässig so steht kann man immer noch am controller experimentieren welche trennfrequenz mit welcher steilheit da nun unter welchen pegeln am besten kommt

    ich bin ja eher der freund der überdimensionierung - es klingt einfach besser wenn man am amp reserven hat statt sich an irgendeinem t.amp die clip leds anzuschauen :wink:

  • Jonnytrance
    Gast
    • 18. September 2009 um 11:51
    • #15

    TA12 und TA18 sind beide aktiven Teile. Da wird nix mit stärkete Amps :wink:

  • tufkamawa
    Beiträge
    219
    • 18. September 2009 um 12:48
    • #16

    Hi,
    gibts den T.Racks ds 2/4 noch ? oder welcher ist in dem preissegment vergleichbar?
    Max

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 18. September 2009 um 13:22
    • #17

    der omnitronic dco24 oder so, ist aber etwas teurer, ansonsten schauts seeehr baugleich aus.


    andere frage: was taugt der ta15er subwoofer? kenne nur den 18er (mal beim großen t
    probegehört)

    mfg

    andreas

  • tufkafp
    Beiträge
    86
    • 18. September 2009 um 19:14
    • #18

    Omnitronic und t-racks sind baugleich. In der Bedienungsanleitung des t.racks steht auch irgendwas von Omnitronic!

    Würde mich auch mal interessieren, was der TA15 so kann.

  • ali stoll
    Beiträge
    799
    • 18. September 2009 um 20:56
    • #19

    der kleine DAP Controller ist ebenfalls baugleich!

    DAP DCX-24 kostet 200 roundabout, defenetive alternive (Baugleich)!!!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 19. September 2009 um 09:54
    • #20

    Um mit Controller sinnvoll zu arbeiten, sollte man Filtercharakteristik von TA18 wissen. Beim T nachfragen, oder messen.
    Da DS2/4 nicht mehr lieferbar ist und Baugleiche um die 200 Euro kosten, würde ich lieber DCX nehmen. Da könnte man auch Phasen anpassen.

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