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Warum Netzteil und warum Spannungsverstärkung ?

  • SRAM
  • 20. Oktober 2009 um 21:44
  • SRAM
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    6
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    5.548
    • 20. Oktober 2009 um 21:44
    • #1

    Vieleicht kann der Ein oder Andere neue Aspekte aufzeigen:

    Frage 1:
    Warum soll ich für Verstärker ein galvanisch getrenntes Netzteil nutzen ?
    Geschockt ? --> Ist aber ernst gemeint !

    Was spricht dagegen eine für Netzspannung geignete Leistungsstrecke (z.B. powercon) und der VDE entsprechende LS Gehäuse (Erdung, Schirmung, Berührschutz) zu nutzen und die benötigte Spannung direkt aus dem Netz über Sicherung, Trennschalter, Gleichrichter und Siebung bereitzustellen ?

    Frage 2:
    Warum soll ich einen Spannungsverstärker nutzen ?

    Mal angenommen ich sorge mit einer aktiven (vor Endstufe) oder passiven (im Lautsprecher) Korrektur der Impedanz dafür, daß die negativen Auswirkungen auf den Frequenzgang nicht auftreten, was spricht dann noch dagegen ?

    Viele Grüße SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Jürgen Klingel
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    4.860
    • 20. Oktober 2009 um 23:04
    • #2
    Zitat von "SRAM"

    Warum soll ich für Verstärker ein galvanisch getrenntes Netzteil nutzen ?
    Geschockt ? --> Ist aber ernst gemeint !

    Was spricht dagegen eine für Netzspannung geignete Leistungsstrecke (z.B. powercon) und der VDE entsprechende LS Gehäuse (Erdung, Schirmung, Berührschutz) zu nutzen und die benötigte Spannung direkt aus dem Netz über Sicherung, Trennschalter, Gleichrichter und Siebung bereitzustellen ?

    Uff, starker Tobak...
    Gehen wir davon aus, dass der Verstärker, die Verbindungsleitung, die Box und alles was galvanisch ungetrennte Spannung führt, berührungsgeschützt und isolationsgeprüft ist, sowie bei berührbaren, leitfähigen Teilen mit dem Schutzleiter verbunden ist oder komplett schutzisoliert ist - insgesamt also den einschlägigen Normen und Vorschriften entspricht...dann könnten die zuständigen Stellen so einem Konstrukt die Absolution erteilen.

    In so einem Fall würde ich aber dringend eine proprietäres Stecksystem für die Verbindung von Amp und Box empfehlen. Die Verwechslung mit üblichen "ungefährlichen" Ausgangsterminals ist einfach zu hoch und könnte verheerende Folgen haben :oops:

    Frage 2: Äh, verstehe das Problem nicht ganz!?

    Gruß, Jürgen :)

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 21. Oktober 2009 um 15:23
    • #3

    Bist du sicher, dass du das hier im Party-PA fragen willst...?? :shock:
    Die Heimat der zusammengespaxten MDF Holzkiste und der abgeklebten Schutzleiter :?

    ad 1:
    Das Einzige, was IMHO degegen spricht sind Aufwand und Kompatibilität. Und je nach Leitungslängen hast du recht bald nicht übermässig viel Kupfer gespart, wenn du den konventionellen Trafo durch konsequent verlegte Schutzleiter ersetzt. Die fälligen zusätzlichen Schutzeinrichtungen verkleinern den Aufwand auch nicht gerade... Und in den Unneeded States hast du dann recht bald mit ~1,5kW peak das Ende der Fahnenstange erreicht. Für "moderne Hochleistungstreiber" nicht unbedingt das richtige Limit...
    Vorteil: geschickt konstruiert erspart dir so ein Amp die Dimmercity.
    Nachteil: Dimmercitys sind dank LED eh Auslaufmodelle. :oops:

    ad 2:
    Als Konstrukteur wäre es wohl eher eine Herausforderung, auf Stromquellen umzusteigen was die Impedanzkorrektur angeht...
    Solche Amps sind dann definitiv nix mehr für den ambitionierten Nachbasteler, Selbstwurschteler & Co. Das ist die konsequente Weiterentwicklung des Werkskontrollers.


    Das dürften beides aber keine neuen Aspekte sein, oder??

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 21. Oktober 2009 um 16:26
    • #4
    Zitat von "treibsand"

    Bist du sicher, dass du das hier im Party-PA fragen willst...?? :shock:

    Wahrscheinlich weil hier die Anzahl der dazu-eilenden Reichsbedenkenträger nicht ganz so groß ist wie im "Profi" Forum und man etwas besser über die Frage diskutieren kann ;-).

    zu 1: ich denke auch, man macht sich damit zu sehr vom Stromnetz abhängig. Gerade wo wir jetzt glücklich darüber sind, dass alle Geräte wegen dieser tollen Schaltnetzteile auf einmal über all laufen.
    Mit dem basteln an Schaltnetzteilen habe ich jetzt gerade zwar keine Erfahrung, aber ich denke das dort das Feature galvanische Trennung relativ günstig ist im Vergleich zu konventionellen Endstufen wo man einen Trafo durch einen Spartrafo ersetzen würde.
    Auch das man nach dem Verstärker nun nachrüsten und regelmäßig auch diese Schutzeinrichtungen prüfen muss sehe ich als Nachteil. Es sei denn es handelt sich um Aktivboxen bzw. vor allem um Aktivbässe. Aber da ist es wieder: die größere Abhängigkeit vom Stromnetz.


    zu 2: hat der Hörnli damit oder mit etwas ähnlichem nicht mal experimentiert?

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 21. Oktober 2009 um 21:02
    • #5
    Zitat von "SRAM"


    Frage 1:
    Warum soll ich für Verstärker ein galvanisch getrenntes Netzteil nutzen ?
    Geschockt ? --> Ist aber ernst gemeint !

    Was spricht dagegen eine für Netzspannung geignete Leistungsstrecke (z.B. powercon) und der VDE entsprechende LS Gehäuse (Erdung, Schirmung, Berührschutz) zu nutzen und die benötigte Spannung direkt aus dem Netz über Sicherung, Trennschalter, Gleichrichter und Siebung bereitzustellen ?

    Baust du das ganze in eine Box, so das der Leistungsteil nicht zugänglich ist und auch nicht wieder herausgeführt wird (z.B. zum Topteil) sehe ich keine Probleme.

    Als extra Verstärker sehe ich schon Probleme. Hast du keine galvanische Trennung führt dein Ausgang Potential gegen Erde. Und dann kommen alle Probleme...... weißt du selbst.

    Zitat von "SRAM"


    Frage 2:
    Warum soll ich einen Spannungsverstärker nutzen ?

    Mal angenommen ich sorge mit einer aktiven (vor Endstufe) oder passiven (im Lautsprecher) Korrektur der Impedanz dafür, daß die negativen Auswirkungen auf den Frequenzgang nicht auftreten, was spricht dann noch dagegen ?

    Viele Grüße SRAM

    Da sehe keinen Vorteil nicht die typische Spannungsverstärkung zu nutzen.
    Hohe Ausgangsleistung erfordert hohe Spannung (wenn auch nur kurzfristig).
    Es wird sogar im weiten Lastbereich viel Leistung geliefert (moderne Verstärker von 1-16Ohm Nennimpedanz, in echt viel schlimmer).
    Durch mehrstufige (oder gleitende) Spannungsversorgung ist es effizient.

    Grüße Holger

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 31. Oktober 2009 um 20:25
    • #6

    Danke für die Antworten. Bestätigt, was ich mir gedacht habe.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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