Moin,
Zitat von "berot"bässe an die hintere bühnenkante als monocluster.
nicht schlecht - vor allem, weil das meistens der platz fürs schlagzeug ist.
die bassdrum braucht man dann auch garnicht mehr abzunehmen - würde sofort koppeln.
Was ich auf große Bühnen zuweilen an Bassdrum auf den Drumfill mische reicht im kleinen Club auch ohne PA
. Ich sehe auch nicht das geringste Problem einen CB18 unter den Kofferverstärker des Bassisten zu stellen und den anderen unter das in Clubs sonst untaugliche Halfstack. Oder habe ich darüber gesprochen einen PA-Sub als Drumhocker zu nutzen?
Zitat von "berot"das ist nicht neu und seit jahrzehnten praktizieren bands und diskos diese aufstellung.
Bands machen das ausschließlich, weil sie sonst die Tops nicht hoch genug bekommen, und Diskos nur wenn der ahnungslose örtliche Elektrofachbetrieb die Installation macht. Die Regel ist: es funktioniert nicht.
Ich denke, daß ein klar konturierter Bassbereich auf der Bühne weit weniger stört, als der dröhnige Wellensalat von gewöhnlichen Stereostacks. Gerade in der hinteren Mitte dazwischen, beim Schlagzeug, ist es in der Regel so schlimm, daß der Schlagzeuger weder wahrnehmen kann was der Bassist spielt, noch seine eigene Bassdrum. Man kann das Problem natürlich auch mit Nieren-Bässen lösen - oder auschließlich auf 300qm OA-Bühnen spielen.
Zitat von "berot"wo es irgend möglich ist, fahre ich auch lieber monocluster oder zahnlücke - aber VOR der bühne.
Die Position vor der Bühne, über die ganze Breite löst das Problem der Auslöschung mit der Rückwandreflexion nicht, zudem kommt dann die Deckenreflexion als Isoliertes Problem dazu. Vielleicht klappt es, das ist wie immer "Zufall".
Eine weitere Möglichkeit zum "zufällig" brauchbaren Ergebniss ist die Bässe zwar stereo aufzustellen, aber asymmetrisch zu betreiben, oder auch nur einseitig Bässe zu stellen.
Zitat von "berot"aber nochmal zum eigentlichen fred:
was mir eben noch einfiel - die bässe stehen ja meistens am boden.
Seibel: stell mal deine bässe nicht auf den boden, sondern auf tische, so daß der hornmund in brusthöhe kommt.
in kleinen räumen hat das schon mal gegen druckmüdigkeit geholfen.
Der Vorschlag kann bei destruktiver Deckenreflexion helfen.
Zitat von "berot"achso - welcher planet?
Erde, wenns recht ist ![]()
@ Seibel:
Die Tops zu fliegen befreit schonmal von der Notwendigkeit die Bässe unter die Tops stapeln zu müssen, das ist schonmal ein sehr wesentlicher Schritt zum Ziel. Mono ist ganz einfach, entweder kannst Du mit der Weiche selbst einen mono-summierten Bassweg ausgeben, oder Du summierst die beiden Ausgänge mit einem Y-Adapter, um das Signal dann wieder auf die Ampeingänge zu splitten. Passe bitte mit überfetten Amps auf, gegen destruktive Interferenzen kommt man mit Gewalt nicht an, hat aber schnell seine Chassis "zermüllt". Falls keine Deiner Varianten funktioniert könntest Du noch versuchen so viele Bässe wie hinpassen rechts direkt an der Wand hochzustapeln, und links im "Bareck" den Rest. Also z.B. 5 rechts, einen links. Das meine ich mit assymmetrisch. Auch eine Aufstellung in den hinteren Ecken, evtl. auch dort assymmetrisch, halte ich immer noch nicht für abwegig. Der T-Rack DSP hat nur 7ms Delay, das reicht für eine Laufzeitdifferenz von 2,4 metern, der kleinste Einstellschritt ist 17 cm, damit kann man also auschließlich PA-Stapel im Bassbereich trennen. RS232 geht nur mit kurzem Kabel. Ja, auch ich hätte gerne einen bezahlbaren direkt netzwerkfähigen Controller ;-).
Wie auch immer, passe auf, daß Du nichts kaputtfährst, viel Spaß und
Viele Grüße, Bernd
PS
Zitat von "berot"daß br nur krach machen solle - naja, wers glaubt :lol:
komisch nur, daß im "krach" verabscheuenden hifisektor, fast ausschließlich br-konstrukte zu finden sind.
Was die Unterschicht in für wirkliche Bässe viel zu kleinen Zimmern bei einem Hundertstel der Nennleistung nutzt ist jedenfalls mir völlig egal. Immerhin benutzen die keine Hybride :grin: