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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

  • Hagen Jaeger
  • 4. November 2009 um 11:21
  • Hagen Jaeger
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    486
    • 9. November 2009 um 21:58
    • #21

    Meinst du weil die Raummoden weniger ausgeprägt sind ?

    Na, bei mir im Keller ists schon komisch ... Da ists im Bereich wo der Resonator arbeitet eher nicht so kritisch, aber an machne Stellen hat man quasi null bass, egal ob 50,60,70...100 Hz, an einer Stelle ist der Sound perfekt (hinterm DJ-Pult ... ;) ) und an vielen anderen Stellen ists nur jenseits der 70 Hz am Dauerdröhnen mit tierisch langen Nachklingzeiten . Ich glaube nicht, dass man da dann einen aussagekräftigen Test machen kann, zumal ich einen Sub für diese nun etwas bessere Raumanregung verpolen musste .

    Grüße - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • Mechwerkandi
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    • 10. November 2009 um 08:49
    • #22
    Zitat von "Peerless"

    um nochmal auf die raumnoden im keller zu kommen... gerade in solch akustisch kritischer umgebung kann cb trumpfen....


    Ob der Raum von einer CB oder einem BR angeregt wird, ist ihm glaub' ich ziemlich egal... :grin:
    Viel Hub = viel Klirr...

  • Hagen Jaeger
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    486
    • 10. November 2009 um 12:57
    • #23

    Naja, so ein Resonator klingt ja prinzipbedingt lang nach - da könnte ich mir schon vorstellen, dass die Raummoden dann stärker angeregt werden . Wobei das Problem bei mir wie gesagt nicht so sehr im Bereich liegt wo der Resonator arbeitet (glaube ich ...)

    Naja, und viel Hubarbeit muss ein SUbwoofer dieser Größe in so einem kleinen Raum eh nicht leisten denke ich

    Grüße - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • SRAM
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    • 10. November 2009 um 17:07
    • #24
    Zitat

    Naja, so ein Resonator klingt ja prinzipbedingt lang nach

    ....siehst Du, ich habe schon vor langer Zeit (auch beruflich) gelernt, auf das Wörtchen "prinzipbedingt" sofort nachzufragen "Warum ?", denn ich habe die Erfahrung gemacht, daß dann in 99% der Fälle erstmal KEINE Antwort oder keine BEFRIEDIGENDE Antwort kommt.

    Es lohnt sich in solchen Fällen immer nachzuhaken (oder selber mit dem Denken anzufangen), denn meist wird damit nur eine schwache Stelle in der eigenen Argumentation (notdürftig) verdeckt.

    Und deshalb frag ich mal ganz dumm: Warum ? (reimt sich sogar)

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Hagen Jaeger
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    486
    • 10. November 2009 um 17:44
    • #25

    Ich leite meine Aussage von Simulations- und Messdaten ab und glaub(t)e mich durch die Erklärung mithilfe der trägen Luftmasse im Sicheren - was anscheinend nicht so ist .

    Naja, ich habe schon oft über solche Zusammenhänge nachgedacht, im Endeffekt ist ein rearloaded Horn mit Rückkammer meiner Auffassung nach zum Beispiel ein BR-Gehäuse mit Riesen Port, der den rückwärtigen Schall der Membran aufgrund seiner Hornform gut bemerkbar verstärkt . Also ist so ein Horn eine große BR-Box, aber irgendwie auch nicht . Also ist es ein Hybrid und kein Horn . Aber was unterscheidet diesen Hybriden von den Anderen ? Nichts ? Alles ? Dazu muss man wohl mehr wissen als ich es tue .

    Keine Ahnung wie ich drauf komme, ich denke es ist aufgrund der Tatsache, dass man einige Dinge für sich selbst als plausibel erklärt abstempelt - aber es im Endeffekt doch nicht so ist . Du kannst mir sagen : "Ein Resonator muss nicht immer lange nachklingen" und ich würde es dir wohl nach einer ausführlichen Antwort warum das so ist glauben . Das "Warum ?" wissen eben nur die Leute vom Fach, zu denen man im Alter von zarten 19 Jahren noch garnicht gehören kann .

    Vielleicht belehrst du mich was den Resonator angeht eines Besseren, oder auch nicht - vielleicht finde ich es irgendwann selbst heraus ... Aber bis zu diesem Zeitpunkt wird ein Resonator für mich wohl immer lange nachklingend bleiben, weil ich es mir nicht andersherum erklären kann .

    Grüße - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • abrax
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    • 10. November 2009 um 19:08
    • #26

    na ich würd aus dem Bauch raus sagen: weil der Resonator nicht starr an den Signalgeber gekoppelt ist, sondern elastisch über Luft, schwingt er länger nach. Die Pappe ist da direkter dran. An der hohen Masse der Luft liegt es bestimmt nicht, soviel Energie ist da nicht drin in der Schwingung. Wird diese gut abgefangen bzw absorbiert hört es auch schneller auf. Treffen sich Raummode und Resonator dauert es länger. Treffen sich Pappe und Raummode auch. Aber die Pappe hat den Vorteil der größeren Fläche und der starren Kopplung. Prinzipbedingt quasi..

  • Mechwerkandi
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    • 11. November 2009 um 10:38
    • #27

    In einem uralten ELRAD Sonderheft (anno 85?) hat sich ein Autor mit der BR-Thematik mal wertfrei auseinandergesetzt.
    Er kam zu dem Schluss, das es zwar einen formal messtechnisch erfassbaren Nachteil im Impulsverhalten gibt, dieser aber in einem Hörraum selbst unter günstigen Bedingungen durch Überlagerungen in den Hintergrund tritt.

  • SRAM
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    • 11. November 2009 um 20:57
    • #28

    ...das war der technische Leiter von Visaton. Und der Artikel ist einer der besten jemals veröffentlichten :wink:

    Gruß SRAM

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  • DerNub
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    • 11. November 2009 um 21:44
    • #29

    Und kann man den irgendwo noch herbekommen?

  • SRAM
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    • 11. November 2009 um 23:43
    • #30

    http://weha.wesselnet.de/?action=Links&po_no=3&option=Seiten/LS/BR_pruefen.html

    Gruß SRAM

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  • SRAM
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    • 11. November 2009 um 23:46
    • #31

    Interessante Stelle daraus:

    Klirrfaktor

    In der letzten Zeit ist die Problematik des Klirrfaktors beim Basslautsprecher stärker in das Bewusstsein der Boxenbauer getreten. Da bei tiefen Frequenzen der Membranhub sehr stark zunimmt, andererseits aber der maximale, lineare Hub üblicherweise nur -/+ 3 mm beträgt, liegt der tatsächlich unverzerrt abgestrahlte Basspegel oft erschreckend niedrig. Interessant wäre zu wissen, wie hoch dieser maximale Schallpegel bei beiden Boxenprinzipien ist. Da im Tieftonbereich das Ohr für Verzerrungen nicht so empfindlich ist, wurde 5% Klirrfaktor als Grenze gewählt.

    Tabelle A
    30 Hz 40 Hz 50 Hz 60 Hz 70 Hz
    geschloßen 86 dB 92 dB 95 dB 98 dB 101 dB
    Baßreflex 95 dB 100 dB 105 dB 109 dB 109 dB

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  • Hörnli
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    • 12. November 2009 um 02:50
    • #32
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Stimmt, bei so vielen Litern macht das ja schon was aus (wenn ich mich recht entsinne 20%, wären dann bei 200l schon 240l) ...


    Woher weißt du das :?:

    Grüße- Hagen


    eingespielt oder nicht ändert auch an der Mms nichts

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Mechwerkandi
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    • 12. November 2009 um 08:20
    • #33
    Zitat von "SRAM"

    ...das war der technische Leiter von Visaton. Und der Artikel ist einer der besten jemals veröffentlichten :wink:

    Gruß SRAM


    Noch einer, der alte Hefte hortet.
    Kriegsgeneration, wirft halt nichts weg. :grin:

    Interessant auch die Einlassungen des Autors zum Thema "geringfügige Undichtigkeiten" und "Fehlabstimmung".

  • Hörnli
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    • 12. November 2009 um 09:42
    • #34

    Moin,

    Zitat von "Mechwerkandi"


    Noch einer, der alte Hefte hortet.
    Kriegsgeneration, wirft halt nichts weg. :grin:

    Interessant auch die Einlassungen des Autors zum Thema "geringfügige Undichtigkeiten" und "Fehlabstimmung".


    Wenn man mal davon absieht, daß die Klirrtabelle nachweisbar frei erfunden ist, "geringfügige Undichtigkeiten" laut zischen (isser taub?), und sich sowohl der technische als auch der wissenschaftliche Stand weitere 24 Jahre vom "Krieg" fortentwickelt hat... ...ein guter Artikel. :grin:

    Viele Grüße, Bernd

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • abrax
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    • 12. November 2009 um 10:04
    • #35

    Also Impulsmessung schön und gut. Aber bei einem Impuls ist doch klar das der Resonator nur relativ kleinen Anteil an der Signalübertragung übernimmt. Ein Impuls besteht ja aus einem Gemisch von vielen Frequenzen. Eigentlich sollte keiner auf die Idee kommen einen Impuls mit einem Resonator übertragen zu wollen, sondern das die Übertragung umso besser wird je breitbandiger das System ist. Das kann man sich an dem Ersatzschaltbild im Artikel auch gut herleiten bzw ausprobieren. Das die Klirrmessungen da sich nicht groß unterscheiden ist ja kein Wunder wenn der Resonator kaum Anteil hat. Interessant wäre hier der Pegelvergleich bzw ob der Impuls bei Reflex auch 10db lauter wiedergegeben wird.
    Sinusdauermessung auch schön und gut. Da funktioniert die Übertragung auch mit geringer Bandbreite wenn man den Ton trifft. Die Klirrmessung ist hier auch logischerweise in Ordung.
    Was wesentlich praxisnäher wäre und wo auch eine Klirrmessung interessant ist, dürfte ein kurzer Sinusburst sein. Jeweils geschlossen und Reflex z.B in der Nähe der Tuningfrequenz mit variierter Burstlänge. Was dann passiert bzw wieso die Systeme gerade dabei die größten Abweichungen voneinander aufweisen würden kann man sich auch ganz einfach am mechanischen Ersatzschaltbild herleiten..

  • Mechwerkandi
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    • 12. November 2009 um 11:38
    • #36
    Zitat von "Hörnli"


    ... sich sowohl der technische als auch der wissenschaftliche Stand weitere 24 Jahre vom "Krieg" fortentwickelt hat...


    Schade nur, das Einzelne das nicht mitbekommen haben... :grin:
    Viel Hub = viel Klirr.
    Und Gravität funktioniert auch immer noch.

    Zum Glück steht das lautlose Getöse derjenigen, die den Umstand zum Zweck erhoben haben, in keinem Verhältnis zum Wirkungsgrad ihrer Produkte. :wink:

  • SRAM
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    • 12. November 2009 um 18:22
    • #37
    Zitat

    Eigentlich sollte keiner auf die Idee kommen einen Impuls mit einem Resonator übertragen zu wollen,

    Oh je, was ein Blödsinn. Sorry, da schwillt mir der Kamm:

    gerade wenn ich Resonanzen und ihr Abklingen untersuchen will, verwende ich Impulse. Überall in der Technik wird das so und nicht anders gemacht ! Damit ist nämlich der Signal/Rauschabstand (hier eher: Anregungssignal/Meßsignalabstand) maximal.

    Mal ein Beispiel für Laien (was anderes fleucht hier offenbar nicht mehr rum):

    Wenn ich die Ausklingzeit einer Glocke wissen will (eigentlich interessieren eher Artefakte, die auf Produktionsfehler wie Lunker deuten), dann rege ich diesen "Resonator" (nichts anderes ist das Teil) möglichst breitbandig, mit hoher spezifischer Energie und möglichst kurzzeitig (damit ich mir nicht selbst das Meßfenster zuschmiere) an --> auf deutsch: ich hau drauf ! (nichts anderes ist ein Impuls).

    Und Bernd: dein "nachweislich gefälscht" nimmste mal besser zurück oder tritst den Beweis an ! Ansonsten kanste dir nämlich dein unqualifiziertes Geschwafel dahin stecken, wo die Sonne nicht scheint. Capice ?

    Gruß SRAM

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  • Hörnli
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    • 12. November 2009 um 21:00
    • #38

    Moin Sram,

    Nehmen wir einmal an Herrn Hausdorfs behauptete Klirrmessung wurde an der weiter oben beschriebenen BR durchgeführt, und der Vergleich zur CB durch verschließen der BR- Ports. Das Tuning der BR- Box soll bei 45Hz liegen, aus seinen Messungen kann man abschätzen, daß das hinkommt. Diese BR- Box hat ein Hubminimum bei 45Hz, unterhalb 33 Hz übersteigt der Hub den der CB, oberhalb von 60Hz ist er gleich. Bei 30Hz in der Tabelle kann also keine Klirrminderung durch reduzierten Hub auftreten, genausowenig bei 70Hz. Schaut man in den Frequenzgang sieht man bei 30 Hz keinen Schalldruckgewinn der BR.

    - Wie soll sich, Deiner Ansicht nach, bei 30Hz der klirrarme Schalldruck erhöhen?

    Schaut man bei 70Hz in die Frequenzgangmessung zeigt sich ein Schalldruckgewinn der BR von 3 dB.

    - Woher soll bei 70Hz, Deiner Ansicht nach, der um 8dB höhere klirrarme Schalldruck kommen?

    Viele Grüße, Bernd


    Edits Hausdorf, sorry

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    2 Mal editiert, zuletzt von Hörnli (13. November 2009 um 00:03)

  • SRAM
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    • 12. November 2009 um 22:17
    • #39

    Äh Bernd, ich vollziehe deine Argumentation ja gerne nach, aber bitte bedenke, daß Fc bei 45 Hz liegt, Fb (die Tuningfrequenz ) in diesem Falle aber bei 36 Hz, was man aus den angegebenen geometrischen Daten leicht nachvollziehen kann (2 Bassreflexkanäle von je 36 cm^2 und je 13 cm Länge).

    Willst du vor diesem Hintergrund vieleicht deine Argumentation überdenken ?

    Ich rechne derweil deine Argumente mal durch.

    Gruß SRAM

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    Einmal editiert, zuletzt von SRAM (12. November 2009 um 22:32)

  • SRAM
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    • 12. November 2009 um 22:32
    • #40

    Ich komme, wie vorausgesetzt für denselben Schalldruck der Gesamtbox,

    - bei 30 Hz auf den doppelten Hub der geschlossenen Box

    - bei 70Hz ist der Hub der geschlossenen Box für denselben Schalldruck immer noch 27% größer als der der BR.

    Wird nun gleicher Klirr gefordert, muß der Schalldruck der geschlossenen Box in beiden Fällen unter dem der BR liegen. Wieviel ..... das hängt natürlich auch vom Chassis, dessen Einspannung etc ab.

    Aber eines ist wohl zweifelsfrei: mehr Hub --> mehr Klirr !

    Sieht man beides auch recht gut qualitativ in Bild 3, in dem BR Öffnung und Chassis der BR im Nahfeld gemessen sind.

    Gruß SRAM

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