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Bau einer CB - So einfach, aber doch so kompliziert ?

  • Hagen Jaeger
  • 4. November 2009 um 11:21
  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 4. November 2009 um 11:21
    • #1

    Hallo Forum,

    Ich setze seit neustem 2 (bald 4) RCF LF21N451 in BR-Kisten (230l, 42 Hz Tuning) ein . Gefällt mir eigentlich gut, Lautstärkelimit habe ich jedenfalls noch nie auch nur ansatzweise erreichen können .

    Nun empfehlen einige Anwender von Großmenbranern mit ausreichender Hubfähigkeit diese - der Klangtreue und Berechenbarkeit / Ankopplung (Phase z.B.) - wegen in CB zu verbauen . Ich würde das gern einmal probieren .

    Daraufhin habe ich mir mal zwei Simulationsprogramme besorgt und geschaut wie die Frequenzgänge aussehen . Dass das nicht toll linear sondern stetig abfallend ausschauen wird habe ich mir dabei schon denken können .

    Jetzt stellt sich für mich aber eine bizarre Frage : "Muss man eine CB sinnvoll abstimmen" ? Normal hört man da immer : "Damit kann man eigentlich nie was falsch machen, geht nur drum dass sich Druckveränderung vor und hinter der Membran nicht ausgleicht" . Dann habe ich nach einigem Lesen festgestellt, dass man die Resonanzftrquenz des Systems ja erheblich mit der Größe der Box beeinflusst und somit die untere Grenzfrequenz .

    In der Simulation ist es aber eigentlich egal ob ich jetzt 100 oder 300l eingebe, da tut sich vielleicht 1 dB . Ist das in der Praxis wirklich auch so ? Kann ích mir kaum vorstellen ... Die Hubarbeit steigt bei gleicher anliegender Leistung an, kommt daher die übliche Einstellung "Großes Gehäuse = Lauter" ?

    Ich möchte mich bevor ich ein Testgehäuse aufbaue einfach nur mal versichern . Dank einem 25 Euro Gutschein beim Holzgroßhändler kam ich auf die Idee es einfach mal zu probieren (MDF-Proto dann) . Wer kann mir Tipps geben wie ich die Resonanzfrequenz / Güte des Systems anlegen sollte ? Ich habe in meinem Leben noch nie einen echten CB-Sub gehört, geschweige denn berechnet .

    Ich dokumentiere dann natürlich auch alles, ebenfalls den praktischen Sofortvergleich zwischen CB und BR aus meiner Sicht - gibt's zwar schon oft, aber ich denke nicht mit so einer großen Pappe :) .

    Wer hilft ?

    Grüße - Hagen Jaeger

    Der Ton macht die Musik :)

  • ometa
    Beiträge
    712
    • 4. November 2009 um 12:28
    • #2

    Um allen einen Einblick in die Theorie zu bieten, mal ein Artikel von Hifi-Selbstbau:
    http://www.hifi-selbstbau.de/index.php?option=com_content&view=article&id=43:geschlossene-gehe-anfer&catid=33:gehearten&Itemid=67
    (Ich hoffe, dieser ist für Nicht-Abonennten zu lesen).

    Wenn man das jetzt mal durchspielt, ist erstmal alles wirklich einfach.
    Die Fragen, die bleiben, sind aber:

    - wie verhalten sich grundsätzlich diese theoretischen Grundlagen bei Grosssignalen (ist ja alles "nur" auf Kleinsignalen/"Hifi-Driss" aufgebaut)
    - wieviel Hubbegrenzung durch "zu klein" ausgelegte Volumen ist sinnvoll?
    - oder anders: ist eine Qtb von 0,7 für mich, bzw. für PA auch ideal?
    - ist die Eignung für geschlossene Gehäuse Vbe 40 - 80 auch für PA gültig?

    http://www.nachdenkseiten.de

  • Jonnytrance
    Gast
    • 4. November 2009 um 13:05
    • #3

    Empfehlungen nach, sollte Qts um 0,5 liegen für ein brauchbares CB. Nun ich habe 18NLW9600 (Qts 0,28) in CB erlebt. Funzt prima.
    Am einfachsten, Loch in jetzigem Gehäuse zumachen und hören. Wenn dann total schlecht sein soll, bringen Volumenänderungen auch nicht viel.

  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 4. November 2009 um 14:41
    • #4

    Bei mir klappt das Öffnen des Artikels irgendwie nicht ...

    Also Loch im jetzigen Gehäuse zumachen dürfte ohne Beschädigung des Gehäuses schwierig werden, da 4 Eckports mit insgesamt 800 qcm Fläche ... :wink:

    Wie soll ich die denn richtig abdichten ?

    Erstmal ist es ja Sinn des geschlossenen Gehäuses einen akustuschen Kurzschluss zu verhindern . Wenns zu groß wird ist kaum Luftfeder voranden (viel Hubarbeit und unwirtschaftlich wegen Größe / Output - Verhältnis) und wenn zu klein zu viel Luftfeder .

    So, lasse ich WinISD nach diesem "Mittelwert" Qtc = 1/[2^(1/2)], also so 0,707... rechnen komme ich auf ein Volumen von 60 Litern . Blubb ... Bissl klein für einen 21"er, oder ? :grin:

    An was kann ich mich orientieren ? Die Unterschiede können doch nicht wirklich so klein sein, oder ?

    Grüße - Hagen

    p.s : wenn ich ein halbwegs praxistaugliches Gehäuse bauen will kommt das mit den 60l auch niemals hin . Weil die Innenmaße 55x55 (Höhe und Breite, durch Chassis als absolutes Minimum vorgegeben) x50 (Tiefe, muss ja auch etwas Standfestigkeit haben) ergeben eher was in Richtung 140l, wo wir bei einem Qtc von 0,5 rum wären . Selbst mit nur 40cm Tiefe - was ich Ungern machen würde - komme ich auf 115l Netto . Irgendwie alles etwas unpassend - oder etwa doch nicht ?

    Der Ton macht die Musik :)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 4. November 2009 um 16:52
    • #5
    Zitat von "Hagen Jaeger"

    Also Loch im jetzigen Gehäuse zumachen dürfte ohne Beschädigung des Gehäuses schwierig werden, da 4 Eckports mit insgesamt 800 qcm Fläche ... :wink:


    Mit 4 Holzecken und 4 Schraubzwingen geht das. Voll aufreissen barauchst du nicht, sondern nur hören obs gut/besser klingt.

    P.S. CB baut doch nicht um akkustischem Kurzschluss ausm Weg zu gehen (Lowcut ist da ne abhilfe bei BR), sondern Klang, Impulstreue...

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 4. November 2009 um 17:39
    • #6
    Zitat von "Jonnytrance"


    P.S. CB baut doch nicht um akkustischem Kurzschluss ausm Weg zu gehen (Lowcut ist da ne abhilfe bei BR), sondern Klang, Impulstreue...

    Als Praxisnähere Aternative zur endlosen Schallwand eben schon.
    ist natürlich ein seeeehr urtümlicher Gedankengang, aber in einem Marketing-verseuchten Bereich wie dem Lautsprecherbau sollte man imho das Rad etwas häufiger neu erfinden.

  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 4. November 2009 um 18:18
    • #7
    Zitat

    Als Praxisnähere Aternative zur endlosen Schallwand eben schon.


    Genau

    BR macht das zwar auch, aber eben nur oberhalb der Tuningfrequenz . Ich rede ja über "resonatorfreie" (im Sinne vom Helmholtzresonator) Konstrukte ;) .

    Wie ist das denn nu ? Machen sich die Unterschiede zwischen 120 und 150l stark bemerkbar ? Irgendwer arbeitet doch hier so intensic mit CB's, vielleicht meldet sich mal ein "Experte" zu wort ?

    Grüße - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • FF
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    • 4. November 2009 um 18:30
    • #8

    Du kannst z.B: die Rückwand beim Prototyp verschiebbar ausführen, dann sind sehr schnell verschiedene Volumen aufgebaut, probegehört und durchgemessen. Seiten, Boden, Deckel und Schallwand gut verschrauben/leimen und die Rückwand mit Leistenrahmen zur Befestigung frei im Gehäsue verschieben....

    Nicht zu vergessen bei der Berechnung ist die Erwärmung der Schwingspule, das erhöht die Güte auch nochmals - mit einem Startwert von 0,5-0,6 bei kalter Spule liegst du wahrscheinlich ganz gut. Ansonsten ist das ja einer der Vorteile einer CB, dass Parameterschwankungen oder Änderungen in Gehäusegröße bzw. -güte in einem weiten Bereich nur geringfügige Auswirkungen haben.

    Jonnytrance hat mit seinem Tipp übrigens recht, sehr oft liegen BR-Boxen bei verschlossenen Ports mit ihrem Volumen dann im CB-Gütebereich von etwa 0,5, zum Testen allemal gut.

    Gruß FF

  • SRAM
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    • 4. November 2009 um 20:49
    • #9
    Zitat

    Irgendwer arbeitet doch hier so intensic mit CB's, vielleicht meldet sich mal ein "Experte" zu wort ?

    Die "CB-Experten" sind nicht so zahlreich wie Ihre Lautstärke vermuten läßt......

    Der Rest schweigt lieber und baut was vernünftiges :wink:

    Gruß SRAM

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  • Hagen Jaeger
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    • 4. November 2009 um 20:59
    • #10

    Hm ok, die Anspielung habe ich jetzt auch mal verstanden ... :wink:

    Das mit den 4 Brettern und Schraubzwingen ist eine vorzügliche Idee, ich frag' mich manchmal selbst warum ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe :roll: :lol: ...

    Das werde ich am Wochenende wohl mal machen . Erscheint mir am Vernünftigsten . Wobei es dann fast 300l sind ...

    Ihr werdet von mir hören .

    Grüße - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • SRAM
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    • 8. November 2009 um 20:21
    • #11

    Ich antworte lieber hier:

    empfohlenes design: http://www.rcf.it/c/document_library/get_file?p_l_id=372844&folderId=377289&name=DLFE-5151.pdf

    Als Bandpaß würde sich eine in der Größe angepaßte Version des Beyma-Bandpasshorndesigns eignen: http://profesional.beyma.com/ingles/downloa…Designs2008.pdf

    Gruß SRAM

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  • Hörnli
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    • 8. November 2009 um 22:01
    • #12

    Moin Hagen , ich zitiere mich mal selbst


    Zitat von "bernd häusler"

    Moin,

    da ich per PN gefragt wurde...

    Ein geschlossener Bass ist eine geschlossene Box, wofür allgemein das Kürzel "CB" eingesetzt wird. Also eine Kiste mit einer einzigen Öffnung darin, in die das Chassis eingebaut wird. Ganz im Gegensatz zu allen anderen Konstruktionsmöglichkeiten funktioniert eine CB immer, und ist ohne besondere Kenntnisse in einfachsten Setups betriebssicher. Der 18NLW9600 ist kein "spezielles" CB- Chassis, denn seine außergewöhnliche Hubfähigkeit ist in allen Konstruktionen nützlich. Darüber hinaus ist der 18NLW9600 eines der selteneren hochmodernen Chassis, die auf sicheren Betrieb in Helmholtzgehäusen (Bassreflex/BR, BP6...) hin konstruiert sind.

    Man hat also große Freiheiten bei der Konstruktion, ganz im Gegensatz zu vielen immer noch käuflichen Chassis. Denn die absolute Mehrzahl der angebotenen Chassis ist in Anbetracht der heutigen Musik-Produktionstechniken überhaupt nicht mehr betriebssicher in Helmholtzgehäusen nutzbar, auch dann nicht, wenn man alles richtig macht, was schon bei BR gehobene Kenntnisse und aufwändigere Technik erfordert. CB ist in jeder Hinsicht einfach und gut.

    Bleibt also die Frage übrig: "Und wie baue ich nun eine CB?"

    Die erste Frage bei PA-Lautsprechern ist der Transport. Dazu misst man die Breite der Wohnzimmertür, oder den Laderaum des Transportfahrzeugs, fragt seine Frau, oder das Personal. Vorteil von CB ist hier, daß das Verhältniss der Außenmaße l*b*h nur von den Maßen der Seite abhängt, in die das Loch für den Chassiseinbau gesägt wird. Irgendwo muß das Chassis hinpassen. Hinten ist ein Chassiskorb und der Magnet, der sollte besser innerhalb der Kiste sein, und nicht mit Versteifungen kollidieren. Jetzt muß man eigentlich nur noch vermeiden versehentlich einen URPS zu bauen, auch wenn ein URPS prima funktioniert. Die Erklärung "warum denn?" ist zu schwierig, und CB funktioniert gut genug.

    Das Volumen eines Quaders ergibt sich aus den Soll-Maßen nach: V=l*b*h also berechnet man es einfach. Das richtige Volumen liegt irgendwo zwischen dem "URPS-Volumen" und dem "Protestvolumen" von Frau oder Personal. Sehr gut klingen wirds immer. Will man die CB allerdings einfach so ohne weiteres technisches Gedöhns, also nur mittels Endstufe direkt am CD-Player betreiben, dann sollte man sich weitergehende Gedanken machen. Dazu liefern Thiele&Small zwei Formeln. Mit der Einen berechnet sich, wenn man die tatsächlichen T&S- Daten des Chassis einsetzt, aus dem Volumen die Resonanzfrequenz. Aus der Zweiten berechnet sich die Einbaugüte. Aus dem Zusammenhang von Einbaugüte und Resonanzfrequenz ergibt sich der Frequenzgang.

    Das größte Problem mit dem Frequenzgang ist, daß der Mensch mit seinen Sinnesorganen kein Meßgerät ist, und zudem schlicht nicht in der Lage technische Daten mit Erlebnissen in sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Das hält den Menschen aber nicht davon ab unbegriffene Technologien einzusetzen, er ist vernunftbegabt und greift auf Erfahrungswerte zurück. Ein Lautsprecher ist keine Atombombe, ethische Probleme mit Experimenten nicht offensichtlich.

    Es ist also erlaubt Erfahrungen zu sammeln, oder auf Erfahrungen Anderer zurückzugreifen. Also schaut man in die Literatur oder probiert es aus.

    Meine Tipps für die optimalen Werte eines geschlossenen Basslautsprechers sind:

    Einbaugüte 0,707

    Resonanzfrequenz 50Hz

    Hat man den Taschenrechner richtig bedient erkennt man, daß meine Optimalwerte mit dem 18NLW9600 nicht möglich sind. Je nach Volumen ist die Resonanz "zu hoch", oder die Einbaugüte "zu gering". Mit der Wahl von 50Hz umgehe ich jede Diskussion zum "Under-Resonance-Principle-Bass". Zudem klingen 50Hz Einbauresonanz mit allen Musiken der Welt gut. Das Problem mit der Güte begrenzt sich sehr weitgehend auf die Verwechslungsgefahr des Wortes mit dem Wort "Qualität". Also habe ich der Wunsch-Resonanzfrequenz oberste Priorität eingeräumt. V=b*l*h=(60cm)³=216Liter. Außenvolumen, innen Luft, Holz, ...Magnet... . Die Endstufe für PA-Betrieb sollte ohne Clipping 110 Volt RMS bringen können, und der Bediener diese Grenze einhalten. Wenn die Signalkette nicht genügend Lowcutfilter (meistens zu viele) enthält, UND die Quelle Frequenzen unter 20 Hz liefern kann empfehle ich einen Lowcutfilter >>nach dem Limiter!<<. Ein Lowcutfilter vor einem Limiter ist immer gänzlich nutzlos! Solange man nicht Schallplatten spielt oder experimentelle Signale erzeugt ist beim CB18 ein Lowcutfilter verzichtbar.

    Man kann den 18NLW9600 natürlich auch in eine Bassreflexbox bauen. Das hat den Vorteil, daß man experimentell einfach die Reflexöffnung verschließen kann. Denn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit hat die gebaute Kiste wie zufällig das "richtige" 50Hz- Volumen für CB, Frau, Personal...


    Gruß

    Alles anzeigen

    Daß da vom 18NLW9600 die Rede ist soll Dich nicht davon abhalten einen RCF LF21N451 in CB zu bauen. Dann höre ausgiebig Musik, im Vergleich... ...sollten Dir Deine Musiken mit CB nicht besser gefallen, dann bleibe bei BR, jeder Versuch mit anderen Konstrukten führt nirgendwohin.

    irgendwas um 200 (230 ;) ) Liter Innenvolumen passt schon, vielleicht brauchst Du wirklich keine neue Box und verschließt Doch die Eckports. Tipp: im Autozubehör, oder beim Autoglasdienst gibts "wiederabtupfbare" Scheibendichtmasse. Das ist wie Edelkaugummi, lässt sich von fast jeder Oberfläche mit sich selbst restlos abtupfen, und ist wiederverwendbar. Normalerweise wird das in Autoscheiben- Gummidichtungen als zusätzliche Abdichtung eingespritzt. Was vorquillt wird mit einem Klumpen davon weggetupft. Damit kannst Du die Holzbrettchen mühelos dichtbekommen, und die gehen auch wieder ab. Dicht sollte das schon sein, sonst zischt es lästig. Ein Gehäuse dieser Größe braucht schon Versteifungen, etwas mehr Arbeit als einfach nur 6 Bretter zusammenzuleimen ist das schon... .

    Viele Grüße, Bernd

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 9. November 2009 um 15:13
    • #13

    also für eine Einbauresonanz von 50 Hz bräuchte ich um die 320l Nettovolumen :lol: ... Das ist ein bisschen viel ;) .

    Also ich habe die PA jetzt mal im Keller aufgebaut und muss sagen, dass ein Vergleich hier nicht möglich sein wird . Die Raummoden sind so nervend, ich erkenne meine Subwoofer kaum wieder . Wenn ich jetzt BR gegen CB da unten vergleiche .... Nee, das wird nix . Dazu muss ich wohl irgendwann nochmal raus (kalt :? ) oder in eine große Halle (der Veranstalter köpft mich wenn ich vor der Veranstaltung noch ein paar Experimente mache :grin: ) .

    Somit wird der Vergleich wohl etwas auf sich warten lassen müssen, habe eigentlich schon passende Bretter bereit nur hier im Keller möchte ich einen vergleich wie gesagt nicht einmal wagen ...

    Danke für die ausführliche Erklärung, Hörnli .

    Mal schauen wann ich's schaffe ...

    Grüße - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 9. November 2009 um 17:10
    • #14

    Moin Hagen

    Zitat von &quot;Hagen Jaeger&quot;

    also für eine Einbauresonanz von 50 Hz bräuchte ich um die 320l Nettovolumen :lol: ... Das ist ein bisschen viel ;) .


    Ja, das wäre unter dem Transportaspekt viel, nur, ich komme bei der Simulation mit den Herstellerdaten in Hornresp23 auf 200 Liter - für eine Resonanz bei 50,x Hz. Nehme ich jetzt Deine BRs mit 230 Litern, verschließe die Ports, zähle das Luftvolumen in den Ports zum CB-Volumen dazu, liegt die Resonanz wohl unter 50 Hz.
    Irgendeine Simu ist hier falsch?
    BL und QTS in den Herstellerangaben sind nicht konsistent gegeneinander. Um auf die Basisgröße BL von 34N/A zu kommen muß ich einen QTS von 0,29 einsetzen. Zudem ist das BL Erfahrungsgemäß zu hoch angegeben. Ich habe zunächst die Herstellerdaten in Hornresp eingegeben, da Komme ich auf 50 Hz bei 200 Litern. BL und QTS spielen bei der Resonanzfrequenz keine Rolle.
    Eine unabhängige Quelle misst mit dem MLSSA-System folgende T&S-Parameter:

    Fs 35,71 Hz
    Re 5,64 Ohms(dc)
    Qms 10,07
    Qes 0,34
    Qts 0,33
    Vas (Sd) 312,23 liters
    Mms 280 grams
    BL 32,27 Tesla-M (N/A)
    Sd 1772 cm²

    Daß die Messen können haben sie mir bei anderen Chassis gezeigt, die ich hierhatte und selbst gemessen habe...

    damit komme ich natürlich auch auf 320 Liter für 50 Hz - du hattest diese Daten?

    Anyway auch die 57 Hz Reso bei 200 Litern mit diesen Quelldaten würde mich nicht abhalten. Wobei fairerweise das Bruttovolumen nicht kleiner sein bräuchte als bei Deinen BRs.


    Zum Hörvergleich brauchst Du Zeit, schnelle "Shootouts" führen schnell zu falschen Entscheidungen. Um Shootouts zu gewinnen würde ich alles in ESW-ähnliche Bummsen einbauen ;) und Musik spielen, die den einen Ton des Resonators und alle sonstigen Resos voll trifft. Das Problem guter Lautsprecher sind genau diese Vergleiche, von "Musikhören" kann man bei Shootouts nicht sprechen, bei Veranstaltungen aber schon, vor allem wenn man selbst mischt oder auflegt.


    Viele Grüße, Bernd

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Hagen Jaeger
    Beiträge
    486
    • 9. November 2009 um 18:11
    • #15
    Zitat

    Fs 35,71 Hz
    Re 5,64 Ohms(dc)
    Qms 10,07
    Qes 0,34
    Qts 0,33
    Vas (Sd) 312,23 liters
    Mms 280 grams
    BL 32,27 Tesla-M (N/A)
    Sd 1772 cm²

    Alles anzeigen


    Es gibt veröffentlichte Messdaten zum LF21N451 ? Super, wusste ich garnicht :) ...

    Allerdings wären die Abweichungen von den Herstellerangaben ja echt enorm bei dem Preis ... Ich mein gut, bei CB ist es ja wenig dramatisch, bei BR machts den Kohl auch nicht fett - aber zum Beispiel für 'nen Bandpass oder Horn wäre das schon problematisch .

    Also ich habe die Herstellerangaben im RCF-Datenblatt genommen und mit WinISD simuliert . Ich überprüfe das mit Hornresp gleich mal, das habe ich auch auf dem PC und simuliere immer mit Beidem wobei die Ergebnisse oft nahezu identisch sind (außer die Resonatorform variiert stark was man in Hornresp ja auch simulieren kann) .

    Zeit lasse ich mir beim Probehören eh immer, wenn ich was probehöre hole ich immer mein Verstärkerrack, Controller und DJ-Console mit und leg' mal ein halbes Stündchen bis Stunde auf ... Wenn mir der Sound gefällt können aber auch mal zwei draus werden :grin: .

    Ich spiele viel "minimalistisch" elektronisches, aber die Anlage wird eigentlich recht bunt eingesetzt . Selten mal für Live-Musik, öfters mla für Konserve aber hauptsächlich für die Verstärkung meiner Wenigkeit :wink: .

    Ich werd das auf jeden Fall ausprobieren aber wie gesagt nicht im Keller . Habe jetzt eine bessere Positionierung gefunden (lange noch nicht im Bereich von optimal), aber da wackelt halt alles schon ab 10W . Da merkt man mal wieder - eine PA gehört einfach nicht in den Keller

    Grüße - Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • SRAM
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    • 9. November 2009 um 19:26
    • #16
    Zitat

    Eine unabhängige Quelle

    Sag deiner "unabhängigen" Quelle, daß das Chassis noch nichtmal eingespielt wurde :wink:

    Gruß SRAM

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  • Jobsti
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    • 9. November 2009 um 19:43
    • #17

    Ich komme auf 290L bei 50Hz ;)
    Aber die Kiste kann auch kleiner gebaut und das Volumen dann virtuell per Sonofill/Polywatte vergrößert werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Hagen Jaeger
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    • 9. November 2009 um 20:32
    • #18

    Stimmt, bei so vielen Litern macht das ja schon was aus (wenn ich mich recht entsinne 20%, wären dann bei 200l schon 240l) ...

    Zitat

    Sag deiner "unabhängigen" Quelle, daß das Chassis noch nichtmal eingespielt wurde :wink:


    Woher weißt du das :?:

    Grüße- Hagen

    Der Ton macht die Musik :)

  • SRAM
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    • 9. November 2009 um 20:50
    • #19

    ..frag mal Hörnli, er wird es dir sicher gerne erklären.....

    Gruß SRAM

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  • Peerless
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    • 9. November 2009 um 21:26
    • #20

    um nochmal auf die raumnoden im keller zu kommen... gerade in solch akustisch kritischer umgebung kann cb trumpfen....

    http://www.ae-rental.de

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