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Neonröhren verhüllen - womit?

  • tufkathsp
  • 8. Dezember 2009 um 20:00
  • tufkathsp
    Beiträge
    45
    • 8. Dezember 2009 um 20:00
    • #1

    Hallo,

    für unsere Silvesterparty suchen wir noch eine Möglichkeit, die in unserem Veranstaltungsraum vorhandenen, Neonröhren zu verhüllen.
    Welche Stoffe kann man da nehmen?
    Wichtig ist vielleicht zu erwähnen, dass wir nicht den Raum verdunkeln wollen (dann würden wir die Röhren ja rausdrehen), sondern nur die Lampen verdecken und deren Licht etwas dimmen wollen.

    Wäre sehr gut, wenn da jemand was passendes wüsste...

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.859
    • 8. Dezember 2009 um 20:40
    • #2

    Hallo,
    wie wär´s mit Farbrohren zum Drüberziehen, gibts auch UV-Aktiv für Schwarzlichtanregung?
    Zumindest wird das Licht damit bunt, wenn Du die dunkelblaue Variante nimmst, dann wirds auch recht dämmerig...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Vido Schromann
    Beiträge
    11
    • 10. Dezember 2009 um 17:24
    • #3

    Einfach mal ausprobieren, aber immer mit der Wärme aufpassen - nicht dass da noch was abfackelt... Obwohl, es is ja Silvester :D
    Im Fachhandel ist auch Farbfolie für einigermaßen wenig Geld zu haben. Farbige Röhern sollten auch nicht die Welt kosten, die bezahlt man einmal und kann sie noch für weitere Partys nutzen ;) Blacklight würde sich natürlich anbiten, mit etwas UV-aktiver Deko sollte sich da tolles zaubern lassen.
    Ich bezweifle dass sich mit "Farbröhren" ein eichter Schwarzlicht-Effekt machen lässt. Das hängt mit der Leuchtschicht der Röhre zusammen...
    Achja, du meinst mit Sicherheit "Leuchtstoffröhren", "Neonröhren" ist was anderes^^

  • tufkathsp
    Beiträge
    45
    • 10. Dezember 2009 um 17:32
    • #4

    Ja sorry... natürlich meinte ich Leuchtstoffröhren.
    Um Schwarzlichteffekte geht es hier gar nicht. Das Problem ist einfach nur, dass in dem Raum, in dem wir feiern, nunmal diese hässlichen, weißen Röhren unter der Decke hängen. Ausschalten können wir sie nicht, denn dann wird es zu dunkel aber so lassen können wir sie auch nicht, denn das sieht einfach scheisse aus.

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 10. Dezember 2009 um 17:50
    • #5

    warum nicht rausdrehen und mit Parcans oder ähnlichem ausleuchten?

    oder wie wäre es mit Farbfilterfolien um die Röhren wickeln/kleben?...
    aber Röhren sehen immer shice aus...egal was man macht.. ich würde anders ausleuchten

    Zitat

    dass wir nicht den Raum verdunkeln wollen (dann würden wir die Röhren ja rausdrehen), sondern nur die Lampen verdecken und deren Licht etwas dimmen wollen

    du weißt aber, dass man 99% aller Leuchtstoffröhren nicht dimmen kann/darf?

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • MichaT.
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    364
    • 10. Dezember 2009 um 18:19
    • #6

    Für die Röhren selbst gibt's PVC Farbrohre in verschiedenen Farben, oder eben Farbfolie von der Rolle (beides nicht billig, wenn man's nich wieder verwenden kann).
    In beiden Fällen bleibt das Problem der meist nicht sonderlich formschönen Lampenkästen drumrum: da hilft nur dünner Dekostoff, der Licht noch seidig durchlässt oder eben länge Stoffbahnen, die dann die Decke komplett als Lichtsegel zumachen. Auch hier gilt: in B1 wird wohl ziemlich preisintensiv.

    Immer gut aufgelegt - nicht nur als DJ !

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 12. Dezember 2009 um 11:17
    • #7
    Zitat von "bassfaceb"

    warum nicht rausdrehen und mit Parcans oder ähnlichem ausleuchten?

    oder wie wäre es mit Farbfilterfolien um die Röhren wickeln/kleben?...
    aber Röhren sehen immer shice aus...egal was man macht.. ich würde anders ausleuchten


    du weißt aber, dass man 99% aller Leuchtstoffröhren nicht dimmen kann/darf?

    man muss Leuchtstofflampen nicht immer mittels eines Dimmers dimmen. Auch Leuchtstofflampen mit VVG kann man dimmen. Es ist immer nur eine Frage des Aufwandes. Aber als dimmen kann man auch ne PVC hülle die man über die Röhre schiebt bezeichnen. Diese schluckt auch einen mehr oder weniger großen Teil des Lichtstroms, somit wird die Leuchte dunkler.


    Eine Par 56 300W wirkt mit einer blauen Farbfolie auch dunkler als ohne Farbfolie.


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • rolf herrmann
    Beiträge
    137
    • 12. Dezember 2009 um 19:04
    • #8
    Zitat von "bassfaceb"


    du weißt aber, dass man 99% aller Leuchtstoffröhren nicht dimmen kann/darf?

    Altüberliefertes Vorurteil, das heute nicht mehr stimmt.
    Dimmbare EVG´s werden heutzutage schon mit allen erdenklichen Schnittstellen zur Ansteuerung ausgestattet, wie z.B. DALI, 0-10V und sogar DMX.
    Probleme hast du nur mit alten KVG´s, dort muß das Leuchtmittel erst "zünden", dann kannst du mit entsprechender Technik auch hier dimmen (z,B.Sinuswellendimmer)

    MfG Rolf

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • tufkalauni
    Beiträge
    253
    • 12. Dezember 2009 um 22:37
    • #9

    Wir haben in den Achtzigern die Dinger in Jupps Partykeller mit buntem Krepppapier aus dem Bastelladen umwickelt. Macht angenehm tuffig-softes Licht für billigstes Geld.

  • Jürgen Klingel
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    • 12. Dezember 2009 um 23:00
    • #10

    Ups, Doppelpost...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen Klingel (12. Dezember 2009 um 23:02)

  • Jürgen Klingel
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    • 12. Dezember 2009 um 23:00
    • #11
    Zitat von "Thomas Spengel"

    Wichtig ist vielleicht zu erwähnen, dass wir nicht den Raum verdunkeln wollen (dann würden wir die Röhren ja rausdrehen), sondern nur die Lampen verdecken und deren Licht etwas dimmen wollen.

    Wie wär´s mit weißem Molton? Je nach Stoffqualität ist der mehr oder weniger durchsichtig. Sollte halt schwer entflammbar (B1) sein. Das Material kannst Du in Bogenform unter die Leuchten hängen...

    Dem erwähnten Krepp-Papier würde ich aus brandschutztechnischer Sicht mal eher die rote Karte zeigen.
    Gruß, Jürgen :D

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Tobias Niedenthal
    Verifiziert
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    321
    • 12. Dezember 2009 um 23:23
    • #12

    Wie wär's denn mit sowas?

    Farbrohre gibt es bei uns in verschiedenen Größen und Farben. Sollte günstig genug selbst für einen Abend sein, wenn Ihr nicht gerade 100 Röhren bestücken müsst. Es gibt aber auch Staffelpreise! :lol:


    Gruß aus Würzburg

    Öffentlichkeitsarbeit
    Steinigke Showtechnic GmbH

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 13. Dezember 2009 um 01:07
    • #13
    Zitat von "Tobias Niedenthal"

    Wie wär's denn mit sowas?

    Farbrohre gibt es bei uns in verschiedenen Größen und Farben. Sollte günstig genug selbst für einen Abend sein, wenn Ihr nicht gerade 100 Röhren bestücken müsst. Es gibt aber auch Staffelpreise! :lol:


    Gruß aus Würzburg

    Buuuuh!! Böse Eigenwebung!

    Aber die Lösung ist schon die richtige.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Jürgen Klingel
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    • 13. Dezember 2009 um 01:50
    • #14
    Zitat von "Tobias Niedenthal"

    Farbrohre gibt es bei uns in verschiedenen Größen und Farben.

    Jap, sag ich doch, farbige Leuchtstofflampenlümmeltüten :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • kiki
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    670
    • 23. Dezember 2009 um 23:17
    • #15

    alternativ tuen es wirklich farbfilter von der rolle, bisschen zuschneiden und Tesa. die 16-38 W (je nach länge und röhre) über die fläche macht keinerlei hitzeprobleme (läuft bei uns seit jahren so)

    Leuchtstoffröhre hinter glasbaustein mit 2 * 119 umwickelt

  • Bernd Masu
    Beiträge
    1.022
    • 24. Dezember 2009 um 00:56
    • #16
    Zitat von "Tobias Niedenthal"

    Farbrohre gibt es bei uns in verschiedenen Größen und Farben.

    ..... und sah ich auch im hiesigen Hornbach-Baumarkt, in der Lampen-Abteilung, zum Kauf.
    Da leuchteten zur Demonstration mehrere Röhren inkl. Farbrohre drüber - vermutlich den ganzen Tag lang ?

    Kann mir hier Einer erklären wie Leuchtstoffröhren so heiß werden können, daß dadurch Brandgefahr ? :?:

    Aber Bestellung + Versand - hat auch seine Vorteile. Man kriegt gleich das Gewünschte direkt ins Haus, und erspart sich die Lauferei + Sucherei.
    z.B.: Warum ist "Big T" so groß geworden ? :roll:

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • rolf herrmann
    Beiträge
    137
    • 29. Dezember 2009 um 11:24
    • #17
    Zitat von "Bernd Masu"


    Kann mir hier Einer erklären wie Leuchtstoffröhren so heiß werden können, daß dadurch Brandgefahr ?


    Zum technischen Prinzip Leuchtstofflampe (nicht Röhre, die werden mit Hochspannung betrieben!) verweise ich hier mal auf Wikipedia, dort ist es sehr gut erklärt.
    Die Brandgefahr besteht vor allem beim Betrieb von Leuchtstofflampen an Vorschaltgeräten mit Drossel und Starter, sogenannten KVG´s (Konventionelle Vorschaltgeräte):
    Hat das Leuchtmittel seine Lebensdauer erreicht, und /oder der Starter ist defekt, passiert folgendes: Nach kurzer Blinkerei (Aufblitzen der Leuchte, ohne zu zünden) "klebt" der Bimetallkontakt im Starter fest, das heisst: die Kontakte verschmelzen. Dadurch entsteht ein ununterbrochener Stromkreis mit Drossel, 1. Kathode, klebender Starter und 2. Kathode. In dieser Konstellation ist der Betriebsstrom wesentlich höher als bei einer Leuchte mit offenem Starter und diese Mehrleistung muß irgendwie umgesetzt werden, sprich: Wärmeenergie. :!:
    Dies geschieht bei allen Beteiligten dieses Stromkreises in Abhängigkeit ihres Widerstandes: Der Starter kann bis zur Brandentwicklung verschmelzen, die Enden der Leuchtstofflampe (die beiden Kathoden) erhitzen sich bis zur Verformung und Dekontaktierung der Fassung und auch die Drossel kann durch Dauererhitzung einen Windungsschluß bekommen und dadurch den Strom noch weiter erhöhen oder sogar einen Kurzschluß erzeugen! :!:
    Meine Tipp als Elektriker zur Vorbeugung der Brandgefahr bei Leuchtstofflampen:
    Konventionelle Starter gegen elektronische Starter oder Starter mit Reset-Knopf austauschen
    oder aber gleich auf EVG (Elektronisches Vorschaltgerät) umrüsten

    Mit elektrischen Grüßen
    Rolf

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • Jürgen Klingel
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    • 29. Dezember 2009 um 13:06
    • #18
    Zitat von "Rolf Herrmann"

    Konventionelle Starter gegen elektronische Starter oder Starter mit Reset-Knopf austauschen
    oder aber gleich auf EVG (Elektronisches Vorschaltgerät) umrüsten

    Mit elektrischen Grüßen
    Rolf

    OSRAM ST171 tuts für´s automatische Abschalten. Die EVG-Geschichte ist mit Vorsicht zu genießen...mir sind schon mehr EVGs im Betrieb abgebrannt, wie Drosseln die schon 20 Jahre in Betrieb waren... Außerdem hat bisher fast kein EVG länger als 5 Jahre gehalten, grmpf! Hab mir mal den Spaß gemacht und die auszuwechselnden EVG gesammelt: Die vergangenen Jahre gabs immer eine 100 Liter Kiste VOLL :cry:
    Hoffentlich wird deren Qualität endlich mal besser!

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • rolf herrmann
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    137
    • 31. Dezember 2009 um 16:28
    • #19
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    OSRAM ST171 tuts für´s automatische Abschalten.


    Den meinte ich auch

    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Außerdem hat bisher fast kein EVG länger als 5 Jahre gehalten, grmpf! Hab mir mal den Spaß gemacht und die auszuwechselnden EVG gesammelt: Die vergangenen Jahre gabs immer eine 100 Liter Kiste VOLL :cry:
    Hoffentlich wird deren Qualität endlich mal besser!

    Gruß, Jürgen :wink:


    Wenn du OSRAM ein defektes EVG jünger als 5 Jahre auf den Tisch legst, bekommst du kostenlosen Ersatz :wink:

    MfG Rolf

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • Jürgen Klingel
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    • 31. Dezember 2009 um 17:11
    • #20
    Zitat von "Rolf Herrmann"

    Wenn du OSRAM ein defektes EVG jünger als 5 Jahre auf den Tisch legst, bekommst du kostenlosen Ersatz :wink:

    MfG Rolf

    Stimmt, und wer zahlt mir die Arbeit und das Theater mit dem grantigen Personal, wenn mal wieder ein verrecktes EVG den Sicherungsautomat ausgelöst und ganze Räume verdunkelt hat?
    Mal abgesehen von den EMV-Problemen, die in Form von vagabundierenden Gebäudeströmen und N-Leiterbelastung verstärkt auftreten...irgendwie produzieren die EVG im Moment mehr Folgekosten, wie sie durch Energieeinsparung bringen, von der Schadstoffbilanz siehts wahrscheinlich ähnlich aus.
    Aber das wird hier dann doch zu sehr offtopic :oops:

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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