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Billigheimer: Kenford 12" Bässe in neuem Gewand -> Vergleich

  • Stefan Pohle
  • 6. Februar 2010 um 00:18
  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 6. Februar 2010 um 00:18
    • #1

    Hi Leutz.
    Da ich ja bekannter maßen der freund der "billig"sachen bin, hab ich mich mal an ein neues gehäuse für einen der billigsten und gleichzeitig brauchbarsten billig-bässe am markt gemacht: den 12zoll kenford pa sub, -ZYD300-8 ist das genaue typenkürzell.

    wichtig: ich rede hier über ein chassis für 25euro marktpreis! das davon keine wunder zu erwarten sind, ist wohl jedem klar. alle aussagen treffe ich in relation zum preis!

    -----------------------------------------
    kurzgeschichte, wie es dazu gekommen ist:
    ich habe mir vor 3 jahren erst 2, dann weitere 2 chassis gekauft, um die ULB Bässe vom jobsti nachbauen zu können (nicht ulb pro!). habe dann 4 dieser bässe an einer E800 von Thomann betrieben. 220watt sind nicht die welt, klar, aber es reichte zumeist für 50man partys. zuletzt stand die komplette pa nur als raumunterstützung in unserem studio.

    da vor wenigen wochen alle sachen im verleih unterwegs waren, haben wir zu einer privaten, kurzfristigen party die bässe mitgenommen und eine Fidek FPA 10 als antrieb mitgenommen. laut datenblatt 370watt pro bass. das ergebniss war echt überraschend!

    da mir zuletzt immer häufiger die "clamshell" (muschel) bauweise untergekommen ist, hab ich mich gefragt - da die originalgehäuse mittlerweile echt stark gelitten haben - ob die kenford da auch drin funsen. rein optisch sehen diese gehäuse nämlich sehr nach "einfachen" BRs aus. das dem warscheinlich nicht so ist, ist mir schon klar, aber ich ich ignoriere sowas gerne mal ;)
    -----------------------------------------

    da die abstimmung der vorhandenen bässe (aus eigenem verschulden, da etwas zu großes volumen) uns etwas zu tief war und wir meist mit EQing um 40hz den hahn zu gedreht haben, hab ich das volumen pro bass um etwa 10L verkleinert. der br-port ist zum original 2cm länger (wegen der schallwandschrägen unumgänglich) und hat etwa 5% mehr öffnungsfläche. alles in allem ist die kiste noch kompakt, -allemal kompakter, als die meisten 18er, womit die kiste am ehesten vergleichbar ist, denke ich. da ganze ist ein doppelbass in eben jender clamshellanordnung, zumidest theoretisch. die chassis sitzen im 90° winkel zueinander. die resonanzkammer ist nicht getrennt worden, beide chassis arbeiten also in der gleichen kammer.

    versuchsaufbau:
    unser hintere studioraum ist ca 7,5x6m groß bei 2,8m deckenhöhe. die speaker standen recht weit in der mitte, weshalb zum hörer nur ca 3m platz waren. das signal kam von einem DENON DNX 1500 bzw 2 400er Pioneers. masterout per xlr in 2 thomann pa502, die im hi-cut liefen (fest 120hz). das signal von dort aus wurde in die besagte fidek geslaved, somit laut datenblatt 740watt rms pro gehäuse, bzw 370w pro chassis. da der amp hat eine eingebaute weiche und einen 30hz bzw 50hz subsonic filter, der allerdings mit 12db recht flach abfällt, zumindest hab ich das laut betriebsanleitung so komisch im kopf. deshalb läuft der amp bei uns auch im 50hz modus. obenrum wurde per gehör ca passend an die tops angekoppelt (vor 2 wochen). alle limiter und schutzschaltungen waren auch eingeschaltet. die vielen einstellmöglichkeiten an dem amp und die optik lassen mich immernoch überlegen, ob das nicht einfach ein aufkauf eines alten, guten analog-eisenschwein-amps eines profiherstellers ist ... aber gut, anderes thema, jedenfalls kann man bei diesem setup auf ne zusätzliche weiche verzichten, was ganz praktisch ist.

    speakerkabel sind 4mm² speakon. innen sind 2,5mm² uzden chassis verlegt, was für maximal 500watt dicke reichen sollte.

    der test:
    an der fidek saß nun auf der einen seite das neue doppel-clamshell-proto-gehäuse, auf der anderen seite zwei alte, originale mit jobstis literangabe (plus etwas 6liter) und portmaßen, -370watt pro chassis also. den bassamp voll aufgerissen und die tops pegeltechnisch an die alten (!) gehäuse angeglichen.

    erster test mit "Kamui - Electro Slut (Kamui Original Mix)". erst die alten: schöner punsh, recht viel tiefgang (vor allem die bassline) aber noch ausgewogen, gute ankopplung zu den tops, -macht schon spass - vor allem für NICHTMAL 100€ gesammtkosten für dieses subwooferPAAR!!! dann der dreh am balanceregler auf die andere, neue seite: "huch, wasn das?!" brüllte der kollege mir da ins ohr. der bass war etwas lauter, etwas präziser, spürbar druckvoller, als die anderen beiden. hörbare verzerrungen kamen etwas später (bei höheren laustärken) unserer meinung nach, woraus wir schließen, dass der neue sub belastbarer ist. das gleiche stellte sich dann bei ähnlichem, progressiven bzw electro ähnlichen klängen herraus: der neue bass macht das, was er soll :)

    kurz noch etwas uplifting trance reingeworfen: "Paul Webster Feat Angelic Amanda - Time (Sean Tyas Remix)" , "Aethna - Igma (Chris Matt Kidd Mix)" und "Trance Arts Feat. Claire Willis - All I Need To Know (Dereck Recay Dub)" bestätigten auch hier den einDRUCK. -und eben auch die etwas höhere präzision.

    musikwechsel. "Metallica - One". das schlagzeuggeballer ist einfach zu geil. schöne kurze kicks. genau das richtige für den test der kickfähigkeit. auch hier das gleiche bild. der neue bass ist in den höheren lautstärken einfach etwas präziser.

    tiefgangtest gabs dann abschließend mit "Artist Unknown - Mountain007.1 (Original Mix)" minimal. super geeignet für nebengeräusche. hier hörte man dann nebengeräusche, die wohl aber von überall aus dem raum kamen, nicht aber aus den chassis. vor allem: keine "pust" geräusche vom port, da das brett auch abgerundet wurde. meine ersten (alten, hier auch genutzten) gehäuse haben leichte windgeräusche hervorgezaubert.

    blackmusic durfte natürlich auch nicht fehlen. "Curse - das wird schon", "Shai - if i ever fall in love" und "Play n´Skillz - Freaks" bestätigten dann meiner meinung nach den ausreichenden weil unserer meiner meinung nach nicht verminderten tiefgang.

    ein voller erfolg meiner meinung nach!!!

    hier noch ein bild des aufbaues, leider in mieser quali.

    mfg!

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 6. Februar 2010 um 11:22
    • #2

    Wäre es evl möglich, das Bild etwas kleiner zu machen?

  • jm-event
    Verifiziert
    Beiträge
    240
    • 6. Februar 2010 um 12:19
    • #3

    Hallo
    klingt gut
    aber es wäre besser das ganze mal draußen zu testen.
    Wie siehts im Verhältnis zu den Tops aus?
    Kommt der Bass bei voller Lautstärke mit?

    Hast du einen Plan?

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 8. Februar 2010 um 08:32
    • #4

    der außentest kommt, sobald der andere sub fertig ist. bzw die anderen. es wird nämlich noch ein paar gebaut. eventuell sogar noch ein, zwei paare mehr. ist einfach preislich nicht zu unterbieten das ganze. das ergebniss ist auch ok und mit stativflansch, lack und frontabdeckung kann man sich damit auch sehen lassen. für den 50sten geburtstag oder für die firmenfeier definitiv mehr als ausreichend! denke werden da sicher auch mal nen mamut-stack basteln und die ps15 draufstellen :)

    ich hatte den eindruck, dass der bass sogar im vorteil dem top gegenüber war, da das top doch schon recht angestrengt geklungen hat, aber das ist bei dem top auch normal ... aktiv, 15" und unter 300€ stück, da kann man nicht die welt verlangen (wobei wir trotzdem zufrieden sind mit den dingern). glaube mit 2en pro seite sollte das top dann entgültig überfordert sein, -ja, wir staunen immernoch nicht gerade schlecht über das ergebniss.

    ist auch die nächste baustelle: neue tops! denn immer wieder geld fürs leihen der ps15 rauszuwerfen is auf dauer nicht gerade schlau, vor allem, weils jetzt wieder auf die verleihzeit zu geht und wird dann nicht drum kommen werden, wenn wir mehrere bässe haben, -wer leiht schon nur bäse aus :)

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • jm-event
    Verifiziert
    Beiträge
    240
    • 8. Februar 2010 um 14:28
    • #5

    ok
    klingt gut
    aber hast du einen Plan oder selber ausgedacht?

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 9. Februar 2010 um 05:39
    • #6

    ich habe einen selber ausgedachten plan. wenn du den ersten post komplett gelesen hättest, wüsstest du das ;) und du wüsstest auch, in wie weit bzw wenig der von anderen vorschlägen hier abweicht. werd den plan "in schön" sehr bald on stellen, aber zunächst werden die restlichen gehäuse gerbaut.

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 25. Februar 2010 um 09:26
    • #7

    da das gehäuse nochmals entwas umgestrikt wird, um eine frontabdeckung und griffe besser einpassen zu können, verschiebt sich das ganze noch etwas mit den plänen.

    erfarungserweiterung: 800watt packt die kiste über längeren zeitraum ganz gut, erstaunlicher weise halten die kenfords das aus.

    was man für 30€ chassiskosten bekommt, is echt ok find ich :)

    zumal die kisten von einem man alleine minimum bequem zum dreier-stack aufgebaut werden können, was dann richtig bös ist ... bzw sein sollte. doof, dass wir die chassis zwar da haben, aber die gehäuse nicht fertig und das amping nicht bereit ist. -> sollen ja 2 4er-stacks werden, die dann von 2 amps angetrieben werden (können). könnte sein, dass wir die "Pronomic TL-700" nehmen, da sie angäblich 2 x 1600 Watt @ 2 Ohm haben soll .... passt dann genau und die kleinere schwester in für gut befunden worden iner soundcheck.

    brauchen dann nurnoch neue tops dazu, denn das thomann 502er mit 120hz hochpass schafft bereits 2 der kisten nichtmehr ... :twisted:

    und jedes mal die ps15 leihen is ein wenig prlen vor die säue *hust*

    meld mich mit dem plan wieder.

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • Jobsti
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    7.942
    • 20. März 2010 um 03:51
    • #8

    Schön gemacht, schaut gut und günstig aus.
    ABER (muss ja auchmal wer sagen), bringt diese V-Anordnung (fast) garnix, außer dass der Bass allgemein größer wird, dafür aber schmaler.

    Ansonsten geistert hier im Forum auch noch der ULB Plan rum, von den BRs mit gleichen Chassis.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • deltamax
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    1.394
    • 20. März 2010 um 12:04
    • #9

    bringt schon was, und zwar nen +4dB huckel bei 350 hz rum. d&b Q machts ja auch so. im nutzbass so natürlich nichts...

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 26. März 2010 um 05:18
    • #10

    also laut verschienden pages von herstellern, die clamshell-bauweise nutzen, soll sich schon was im nutzbassbereich tun ... was die sicher berechnen, simulieren und ausgiebig testen. eventuell hab ich nur glück gehabt und genau das erreicht. die sprechen da von "semi-horn, dass 3 - 4db mehr im bereich 60-100hz bringt".

    egal, jedenfalls hab ich eben rechts die beiden ULBs (sind genau Jobstis literangaben und portfläche x portlänge) und links den "neuen" im ab (auch mit getauschten amp-kanälen, um auf nummer sicher zu gehen), -klangliche unterschiede und eindrücke stehen oben.

    woher des kommt: keine ahnung, aber sie sind da: etwas präziser, etwas lauter, bevor verzerrt wird (oder hört man die auf wundersame weise eventuell erst später?).

    der sub ist rein m³ - mäßig definitiv etwas kleiner, als 2 "normale" Single - ULBs mit den kenfords. ist natürlich eher zu vernachlässigen, aber 2 von denen sind in nem passat kombi besser zu verpacken, als 4 single-kisten.

    ich freu mich, dass die dinger tun, was sie tun sollen. :)

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • sabbelbacke
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    11
    Beiträge
    5.171
    • 28. März 2010 um 18:31
    • #11
    Zitat von "Stefan Pohle"

    also laut verschienden pages von herstellern, die clamshell-bauweise nutzen, soll sich schon was im nutzbassbereich tun ... was die sicher berechnen, simulieren und ausgiebig testen. eventuell hab ich nur glück gehabt und genau das erreicht. die sprechen da von "semi-horn, dass 3 - 4db mehr im bereich 60-100hz bringt".


    Schreiben können die viel, selbst TW-Audio behauptet, dass das "Horn" im B30 eine "große Reichweite" bewirkt... So lange es Kunden gibt, die auf so was reinfallen, ist meist der ehrlichste (Verkäufer) der Dumme...
    Man kann mit so einer Bauweise einem Treiber mit leichter Oberbassschwäche ein bisschen mehr "Töck" beibringen, braucht aber dann auch mehr Volumen (wie Jobsti schon schrob). Wen man bei 150Hz was erreicht, hat man schon Glück und nen langen Stummel vor dem Bass - zwischen 60-100 Hz passiert da fast nix.

    hornresp

  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 28. März 2010 um 19:10
    • #12

    kay, dann bauen die ganzen buden, die es machen nur aus bock aner freude so oder weil die auf diesen zug (der ins nichts führt) aufspringen wollen ... ok ;) dann gibts sicher andere gründe und die zu hörenden unterschiede bei meiner kiste zu den vermeidlichen originalen sind ein fall für galileo mistery.

    in frankfurt habe ich gestern sicher 8 hersteller gesehen, die dieses prinzip anwenden, von großen wie oben geschrieben, bis zu kleineren. LD zb hat auch son ding und die sind - glaube ich - nicht gerade für sehr leistungsstarke und gute lautsprecher bekannt.

    - das einzig brauchbare, was bei dieser bauweise völlig indiskutabel resultiert, ist eine kleinere frontfläche, was beim stacken von zig kisten erst relevant wird. tiefer werden die kisten dann dem entsprechend wegen dem volumen, was jobsti schrieb und ich zunächst falsch verstanden hab und wo ihr beide sicher recht habt.

    aber mal ehrlich: 70cm tiefe für nen sub sind net viel.

    nicht nur TW Audio, auch jobsti nutzt jene hybridbauweise in seinem großen 18er uns spricht von anderem klang als BR!

    und eins ist mal sicher: der TW Audio funst super!!! für einen so kleinen sub mit doppel 15er bestückung geht da einiges.

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 28. März 2010 um 19:45
    • #13
    Zitat von "Stefan Pohle"


    nicht nur TW Audio, auch jobsti nutzt jene hybridbauweise in seinem großen 18er uns spricht von anderem klang als BR!

    und eins ist mal sicher: der TW Audio funst super!!! für einen so kleinen sub mit doppel 15er bestückung geht da einiges.


    Hybrid hat nix damit zu tun, dass man bei einem einfachen BR einfach die Schallwand kippt :) Hybrid meint streng genommen nur, dass zwei Prinzipien gemischt werden - welche, das ist damit erst mal aussen vor. Der Begriff wird "hier" aber derart benutzt, dass man einen exponentiellen BR-Kanal bastelt, den Bass dann relativ zur AustrittsÖffnungsebene des Kanals nach hinten verschiebt und somit eine leicht andere Phasenaufsummierung erreicht. Das hat mit Horn an sich erst mal nicht wirklich was zu tun.
    Der B30 ist nicht potenter oder besser als viele andere Bässe dieser Größe, steck ein Päarchen dicke BMS in eine gut konstruierte BR.... Der B30 kann auch nur bis knapp unter 50 Hz - ein Weltwunder ist das Ding bestimmt nicht, sondern einfach ein guter Bass. Der knappe Austrittskanal beim B30 faucht ganz schön bei entsprechendem Signal - genau wie eine BR auch.... Klar gibts kleine Unterschiede, klar gibts leichte Vorteile bei diesen Konstruktionsmerkmalen - es hat aber alles eben nix mit Hornwirknug im Bereich 60-100 Hz zu tun.. Darum gings.

    hornresp

  • Jonnytrance
    Gast
    • 28. März 2010 um 19:51
    • #14

    Das hat echt mit Konstruckt nix zu tun. Die 15ND930 Pappe geht in diesem Bereich verdamt gut ab.

  • Jobsti
    Reaktionen
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    Beiträge
    7.942
    • 28. März 2010 um 23:03
    • #15

    Dass deine Kiste anders klingt, als die einzelnen ULB Subs liegt viel eher daran, dass du einen anderen Port, anderes Tuning und Volumen hast.
    Und wie schon geschrieben wurde, die eingeklappte Schallwand bringt recht wenig, außer schickes Design, allgemein größeres, aber schmaleres Gehäuse.

    Hybrid != Hybrid, ein hybrid ist "einfach nur" eine Kiste, welche sich mindestens 2 verschiedener Prinzipien bedient,
    ob das nun nen Mix aus BR und Horn, BR und BP, BP Und Horn, CB+BR+Horn+BP+sonst was ist, ist egal ;)
    Du hast jedenfalls einen BR mit eingeklappter Schallwand, nen ARLS als Beispiel wäre nen normaler BR nur mit Expo-Port.

    Wenn deine Chassis noch weiter eingeklappt werden, dann tut sich evtl. irgendwann eine Art Bandpasswirkung auf, oder ähnliches.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
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  • Stefan Pohle
    Beiträge
    254
    • 28. März 2010 um 23:53
    • #16

    hatte mit dem gedanken gespielt, die dinger noch weiter nach hinten zu setzen mit flacherem winkel der schallwände, nur währen dann zu viel einflüsse des horn-charakter aufgetreten, die nicht zu vorhersehenwahren für mich. da ich keine vollversion von AJHorn und keine erfahrung im berechnen von hörnern hab, hab ichs sein lassen, war denke ich auch richtig so. :)

    denke war die richtige wahl, -nen türmchen von 3 bis 4 von den kisten sieht ganz lustig aus. ;)

    und wenns wirklich nur am port bzw volumen liegt, hab ich die auswirkungen einigermaßen richtig eingeschätzt und das angestrebte ergebniss hat meine erwartungen übertroffen.

    mal die kirche im dorf gelassen: die dinger sind logischerweise keine überflieger geworden, aber das war weder zu erwarten noch gefordert. die alten gehäuse waren hin und hässlich, weshalb so oder so was neues ran musste. gemessen an 60€ pro sub chssiskosten is das gebotene aber ok.

    die belehrung zur bescheibung "hybrid" hab schon des öffteren bekommen, mir scheint ich nutz das immernoch im falschen zusammenhang ... verdammt :)

    naja, gleich ins studio und mal ne gescheite zeichnung von dem klotz machen sammt maße.

    "HeatBoyer - Happy Ending (Heatbeat & Randy Boyer Mix)" oder "Joop - One (Original Mix)" kommen richtig fett über die kiste. :)

    ok, zum vergleich standen nur zwei "normale" 12" kisten mit kenford am gleichen amp, 2 single 15" aktivbass von thomann (CL115) und 2 12" McCrypt aktiv (müll-) bässe zur verfügung.

    als tops bei dem vegleich haben wir die ULB Pros von Jobsti an ner E800 (120hz hp), die PA502 mit und ohne interne filterung (120hz) und (nicht ganz ernst genommen) die adam A7 benutzt. -die adams nur, um die präzision etwas besser einordnen zu können. wir haben dann auch mal mit weiche etwas lauter gemacht, allerdings zu gunsten und zm schutz der adams das auch wieder schnell sein lassen. :)

    einen neuen und vor allem umfangreicheren test gibts erst am ende nächsten monat, da aller vorraussicht nach dann 4 kisten sammt amping bereit stehen (werden wohl 2 Fidek FPA 10, da sie eine interne weiche und hp/subsonic haben, eganu wie die PA 502 einen internen hp hat).

    als "gegner" bekommen die kisten dann unter anderem 2 Mach CW218 und 4 JBSystems Vibe 18S, angetrieben über ne Sirus PXA 5000 und bzw oder ner QSC rmx2450. denke diese tests sind dann etwas ernstzunehmender. ob ich an dem tag auch die möglichkeit für messungen habe, also ob der kollege mit seinem lapi samt programm bei uns aufläuft, is leider fraglich.

    hm ... hört sich ein wenig an, als würd ich mich für kisten rechtfertigen *hust* :)

    Rächtscheipunk unt Grahmathick is main Hobbi!

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