Hallo zusammen ![]()
habe mal ne kurze Frage, mir ist letztens eine wohl zu schwache passive frequenzweiche kaputt gegangen...
Der Kondensator für den Hochtonbereich ist spektakulär explosionsartig geplatzt. allerdings hatte ich an dem Hochtonausgang überhaupt keine Laustsprecher hängen, also sollte der Kondensator ja eigendlich kaum belastet werden. (hab die weiche nur für subs genutzt)
wie ist das möglich??
und noch was:
ich habe in der nächsten zeit vor, einige Spulen parallel zu schalten und eine kleine, neue, leistungsfähige Weiche für den Sub zu bauen. Brauche ja nur die spulen für den Tiefgang... dann messe ich auch noch mal n bisschen und gucke ob das klappt, oder ob ich doch noch was neues kaufen muss. hat vielleicht schon mal jemand erfahrungen mit solchen weichen aus mehreren spulen? geht mir eig nur drum, weil die hier noch so rumliegen und ich die gerne verwerten wollte
wenn das schwachsinn ist, ist's auch nicht schlimm, wollte mir eh bald ne aktive weiche zulegen. aber so für den übergang, bzw die nächste party brauch ich ne schnelle, einfache lösung.
Danke schon mal im Vorraus,
Gruß Benny^^
Frequenzweiche (passiv)
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1. Möglichkeit: Überlastung durch zu geringe Spannungsfestigkeit.
2. Möglichkeit: Gehörte zu diesem Kondensator noch eine Spule? Wenn dadurch schaltungstechnisch ein Schwingkreis entsteht und dieser in Resonanz gerät, kann das für Endstufe und Weiche sehr gefährlich werden.
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ja, die 2. möglichkeit gefällt mir...
also die endstufe hat bei der weiche auf dem kanal schon bei geringer lautstärke angefangen zu clippen.
war aber kein thema, die hats völlig kalt gelassen xD ist ne gute T.amp^^ nur die platine von der weiche sieht lustig aus, und der kondensator hat noch n bisschen mehr mit in den tod gerissen, als er geplatzt ist. da sind n paar keramiksplitter von benachbarten bauteilen... -
ja, und da hängt noch ne spule drann, hab ich grade gesehen... auch etwas angeschmolzen...
edit: das erklärt so einiges. Hatte nämlich zu erst vermutet, das gar kein geschlossener Kreislauf besteht, aber nach genauerem hingucken auf der platine sieht das doch so aus, als würde da irgendwas unter strom stehen... sehr unünbersichtlich, ist schon älter das teil und ein bisschen mitgenommen...
ok, dann hat sich das ja erledigt. wie siehts denn aus mit den Spulen? kann ich die einfach so Schalten, oder passiert dann womöglich irgendwas böses?
morgen teste ich das ganze mal, wenn keiner Rat weiß
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Hm, die Zusammenhänge beim parallel schalten von Spulen sind Dir aber schon klar, ist anders wie bei den Kondensatoren? :grin:
Grundsätzlich rate ich davon ab, da meistens die Größe der Induktivität in einem sinnvollen Verhältnis zur Drahtdicke steht. Wenn Du mehrere Spulen in Reihe schaltest, erhöhst Du zwar die Gesamtinduktivität, aber auch den ohmschen Widerstand und damit die Verluste...
Gruß, Jürgen :wink:
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Zitat von "Benny Kuß"
ja, und da hängt noch ne spule drann, hab ich grade gesehen... auch etwas angeschmolzen...
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... wie siehts denn aus mit den Spulen? kann ich die einfach so Schalten, oder passiert dann womöglich irgendwas böses?Ein unbelasteter Hochpass in einer F-Weiche verhält sich wie ein Reihenschwingkreis.
Und auch Spulen kann man zunächst mal "nicht so einfach schalten" (sondern du solltst schon wissen, was du da eigentlich tust !!). -
Okay.
:grin: die alten Bauteile bringens auch nicht mehr. schade eigendlich... egal, kommen jetzt auf den Müll und ich kümmer mich um was aktives.^^