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Notebook direkt an den Verstärker anschließen

  • die_locke
  • 22. April 2010 um 13:16
  • die_locke
    Beiträge
    539
    • 22. April 2010 um 13:16
    • #1

    Hallo, ich möchte meinen T.amp 1100 und meine 4 Acoustic Boxen verleihen. Normalerweise habe ich natürlich ein Mischpult in Betrieb, um das Signal von PC und CD zu regeln. Jetzt habe ich mich aber gefragt, ob ich das Mischpult mit verleihen muss, um ein geeignetes Signal für den Verstärker zu bekommen, oder reicht es wenn man vom PC direkt per Klinke - Cinch in den Verstärker geht? Sollte ich das Mischpult noch dazu stellen, oder geht es auch ohne?

  • rene classen
    Beiträge
    897
    • 22. April 2010 um 13:32
    • #2

    Warum sollte es nicht gehen?
    Man sollte wohl darauf achten, dass die Lautstärkeregelung übers Notebook erfolgt und nicht am Amp.

  • die_locke
    Beiträge
    539
    • 22. April 2010 um 13:44
    • #3

    Naja, weil die Ausgangsleistung der normalen PC onboard Soundkarten weitaus schwächer ist, als das gepegelte Signal vom Mixer, oder? Macht das dem Verstärker nichts aus?

  • florian steixner
    Beiträge
    682
    • 22. April 2010 um 13:54
    • #4

    Nö macht nix. Machs einfach. Funzt!

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.859
    • 22. April 2010 um 17:45
    • #5

    Gerüchten zufolge sollen die T-Amps ja das Gras wachsen hören :grin: äh, ich meine die Eingangsempfindlichkeit soll recht hoch (also auch für Soundkartenpegel ausreichend) sein...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • die_locke
    Beiträge
    539
    • 22. April 2010 um 18:04
    • #6

    Also es wird nur eine interne onboard Soundkarte verwendet.

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 22. April 2010 um 19:14
    • #7
    Zitat von "die_Locke"

    Also es wird nur eine interne onboard Soundkarte verwendet.

    also die meisten onboard soundchips sind nicht gerade die klangliche offenbarung - als empfehlung wenn es gar nicht anders geht sollte drauf geachtet werden, daß der output am besten im letzten viertel des reglers steht - nicht voll auf aber auch nicht weniger als 3 viertel - das ist noch der bereich wo am wenigsten negative ein- und auswirkungen zu erwarten sind.

    ich habe für solche zwecke ein schönes kästchen - ein 3-fach quellenumschalter mit eingebautem 10k log alps poti vor dem ausgang - nennt sich passiver vorverstärker obwohl es mit verstärkung nichts zu tun hat - aber in dem fall wo quellen lediglich abgeschwächt werden müssen ist sowas erste wahl - und klingt besser als aktive vorverstärker oder vorverstärkerausgänge von vollverstärkern namhafter hersteller - ich habs praktisch ausprobiert und war verblüfft

  • tufkalauni
    Beiträge
    253
    • 23. April 2010 um 20:35
    • #8

    Der Kunde wird es möglicherweise mit Brummschleifen zu tun bekommen, wie sie oft bei Notebooks mit taktenden Netzteilen auftreten. Da würde ich mich drauf gefasst machen. Sehr viele Verstärker haben aber auch nicht die nötige Empfindlichkeit in der Eingangsstufe und werden von einem 500mV-Signal nicht genügend aufgesteuert. Dann läuft alles auf Vollgas und es wird trotzdem nicht gescheit laut. Ich würde das nicht ohne Vorstufe machen.

  • ddt
    Beiträge
    2.570
    • 24. April 2010 um 15:42
    • #9

    hi,

    hab auch öfters das obige problem.
    deswegen haben wir uns einen kleinen usb-mixer
    zugelegt. mit externen soundkarten oder noch
    schlimmer mit den internen notebook-soundchips
    gibts immer wieder probleme mit brummschleifen,
    gefiepe und gerausche, und v.a. kann man die
    pa nie ausfahren, da das outputsignal viel zu
    schwach ist. würde davon abstand nehmen und
    lieber noch etwas investieren, gibts ja mittlerweile
    unter 100 öre.

    mfg

    andreas

  • rene classen
    Beiträge
    897
    • 25. April 2010 um 07:34
    • #10

    Brummschleifen bekommt man durchs Notebook-Netzteil und die setzten sich auch durch externe Soundkarten oder Mischer weiter. Also ist hier die Auswahl des Notebook wichtig.

    Es war hier doch nicht gefragt was ideall wäre (bezgl Leistung und Komfort), sondern ob es funktioniert. Und man sollte zum Abschluss sagen:
    Es funktioniert!

    Ich empfehle deshalb hier:
    Ausprobieren ob es an Klang und Lautstärke reicht. Wenn ja -> glücklich sein
    Wenn nein -> Alternativen suche

  • bonesaw
    Beiträge
    26
    • 2. Mai 2010 um 10:33
    • #11

    Ich habe meine Hobby PA am Anfang auch so betrieben, es hat auch funktioniert aber der Pegel ließ zu wünschen übrig. Ich habe mir dann auf Empfehlung in diesem Forum den Balanced Line Transmitter gebaut, allerdings nicht mit dem 072 sondern OPA 2134PA. Der Unterschied ist beträchtlich.

  • kiki
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    670
    • 4. Mai 2010 um 17:26
    • #12

    bevor man mit solchen Sachen anfrängt, lieber sein lassen...

    bei preisen ab 30 Euro für den kleinsten Ohr-ringer Kleinstmixer lohnt auch das selberbasteln nicht.
    bei Brummproblemen nen Mantelstromfilter aus dem Car-Hifi bereich (bzw gleich nen übertrager) und schon kann die kleine anlage stressfrei raus ;)

  • Pfälzer
    Reaktionen
    617
    Beiträge
    2.225
    • 15. Juni 2010 um 15:36
    • #13

    Wenn die Anlage nicht zu Leistungsfähig ist (<2kw) hilft zb das:
    http://www.thomann.de/de/art_dti.htm

    Spart auch gleich noch einige Adapter.

    Zum Wohl. Die Pfalz.
    Wolf

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