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Lastwidersände - selbst aus Konstantandraht herstellen

  • Christopher Pike
  • 14. September 2010 um 23:21
  • Christopher Pike
    Beiträge
    313
    • 14. September 2010 um 23:21
    • #1

    Hallo Freunde der gepflegten Bastelei!

    An sich ist´s ´ne simple Frage, Draht kaufen, passend formen, fertig :D Aber mein Problem ist ein anderes.

    Ich weiß nicht wie lange der Draht werden muss, damit der Widerstand eine bestimmte Leistung aushält.

    Weiß einer von euch, wie man das berechnen kann?

    Oder hat jemand sogar Erfahrungswerte?
    Das wäre noch ein Stück praktischer :wink:

    Grüße, Christopher.

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 15. September 2010 um 01:05
    • #2

    Die Länge des Konstantandrahtes bestimmt nur den Widerstand des Konstruktes. Deine Leistungsfähigkeit ist abhängig vom Querschnitt des Drahtes und von der Energieabfuhr. Somit ist sie nicht "mal eben so" zu berechnen.
    Enge Wicklungen, mehrfache Lagen, Isolierungen etc. führen dazu, dass der Draht die hineingesteckte Energie nicht im gleichen Maße loswird, wie sie zugeführt wird. Somit überhitzt er und brennt durch.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Christopher Pike
    Beiträge
    313
    • 15. September 2010 um 13:42
    • #3

    Wenn wir schon klugscheissen, dann richtig.
    Der Widerstand hängt neben der Länge auch vom Querschnitt ab :wink:
    Und natürlich vom Material, aber wir beschränken uns auf Konstantan.

    Oben habe ich wohl vergessen zu schreiben welche Belastbarkeit ich gerne erreichen würde.
    Erklärtes Ziel wären 800 Watt Belastbarkeit, bei einem Leitwert von etwa 0,14 Siemens.
    Für was dieser gut sein soll...dem geneigten Leser fällt es möglicherweise auf :grin:

    Isoliert wird da also garnichts, ich baue ´nen Widerstand, keinen Ofen :wink:
    Der Draht wird in längliche Bahnen gebogen und relativ locker in ´nem Rahmen verspannt.
    Dementsprechend viel Luft ist außen rum, Lüfterkühlung bleibt als option auch noch.

    Die Frage ist also nicht, ob nun 10cm oder 20.
    Eher ob 10 oder 20, oder evtl. auch nur 5Meter.
    Damit mir das Ding nicht bei etwas höheren Leistungen entgegen spritzt.

    Es beruhigt mich aber, dass der Ansatz hierfür nicht ganz einfach zu sein scheint.
    Daher habe ich auch nach Erfahrungen gefragt, die sind im Zweifelsfall sowieso mehr Wert.
    Es sollte hier genug verrückte geben, die etwas ähnliches schon gebaut haben :wink:

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 15. September 2010 um 13:55
    • #4

    angenommen wir können das induktive und kapazitive verhallten ignorieren, nimmt man die Formel für Leitungswiderstand

    R= (Rho * I)/A


    R= 1/G

    Rho von Konstantan liegt laut Wikipedia bei 0,5 Ω · mm²/m

    Der Wert wird sich unter temperaturerhöhung ändern...auch wenn es konstatntan ist

    soll ich die werte noch einsetzen? oder hast du alles was du brauchst?

    edit: oh... ich hab an deiner Frage vorbeigeantwortet :/


    für was nutzt du es denn?? mir fällt gerade kein Sinnvoller Einsatz ein als ne Heizung

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • Andi Groß
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    539
    • 15. September 2010 um 14:41
    • #5

    Ampquälereien?

  • Christopher Pike
    Beiträge
    313
    • 15. September 2010 um 14:47
    • #6

    Richtig! Und Falls die Fernwärme mal wieder nicht funktioniert, könnte man auch damit heizen, richtig :grin:

    "Chris?" "Ja?" "Die Heizung geht nicht, miss doch mal wieder ein paar Amps" :grin:

  • Jürgen Klingel
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    4.863
    • 15. September 2010 um 17:19
    • #7
    Zitat von "Christopher Pike"

    Richtig! Und Falls die Fernwärme mal wieder nicht funktioniert, könnte man auch damit heizen, richtig :grin:

    "Chris?" "Ja?" "Die Heizung geht nicht, miss doch mal wieder ein paar Amps" :grin:

    Heizen? Und wie! Bei meinem letzten Amp-Messen in der Werkstatt im Winter schlug der Stromzähler "Salto-Mortale" der normale Heizkörper blieb glatt kalt! :grin:

    Hm, Erwärmung...ich würde da schon unter der Rotglut bleiben und schauen, dass ich vielleicht so 5 bis 10 Meter Draht auf den Rahmen bekäme. Wie war das mit der Formel für Erwärmung von Draht an der Luft *kopfkratz*

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Christopher Pike
    Beiträge
    313
    • 15. September 2010 um 23:02
    • #8

    5 bis 10 Meter sind mal ein Wort, wobei, irgendwie auch wieder nicht.

    Dann kämen wohl nur 0,8mm Durchmesser in Frage.
    Da könnte ich aus der 22m Rolle 3 Stück schneiden und käme auf etwa 7 Ohm pro Stück.
    Das sollte als Dummy eigentlich ganz gut passen?!
    Bei 1mm bräuchte ich gleich mal über 10m, um auf 7,x Ohm zu kommen.

    Preislich wäre der 0,8mm Draht ganz interessant, nur reicht das?
    Eure Meinung dazu?

  • Jürgen Klingel
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    • 16. September 2010 um 01:05
    • #9

    Jetzt hab ichs: Die Strombelastbarkeit ist der Schlüssel zur "Leidensfähigkeit" des Drahtes die Abwärme betreffend.

    Bei 800 Watt an 7 Ohm komme ich auf runde 10 Ampère...da müsstest allerdings an die 30 Meter von dem Draht mit 1,5 mm wickeln (würde gehen, ohne Dauerlast)...aber bitte "bifilar", sonst wirds ne Luftspule :grin:

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Christopher Pike
    Beiträge
    313
    • 16. September 2010 um 01:50
    • #10

    Mhm, dann bringt das mit dem Draht nichts.

    Da kann ich gleich 45 Drahtwiderstände (17W Typen, 330R) paralell hängen.
    Bzw. kommt das im Zweifelsfall wohl sogar billiger.

    Dennoch danke für deine Bemühungen Jürgen!

  • maccaldres
    Profi
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    2
    • 16. September 2010 um 12:49
    • #11

    das mit dem parallel hängen ist sogar gängige praxis in sogenannten "loadboxen" für röhrengitarrenamps und große messwiderstände

    und wenn du die widerstände nun noch alle mit HT-kleber auf einen kühlkörper klemmst, solltest du keine probleme bekommen

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

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